An alle Berufseinsteiger: Nehmt eure Zukunft selbst in die Hand!

Heute möchte ich alle Berufseinsteiger dazu ermutigen sich ein Bild von der eigenen finanziellen Situation zu machen und die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Ist es nicht so, dass wir alle gerne ein sorgenfreies Leben führen möchten? Das letzte worüber ich mir später Gedanken machen möchte, ist wie ich in der Pension meinen Lebensunterhalt bestreite, wenn die gesetzliche Rente nicht reicht. Auch die nähere Zukunft spielt eine Rolle. Wie will man ein sorgenfreies Leben führen, wenn das Gehalt des Jobs nicht einmal reicht um eine kleine Wohnung für den Partner und sich selbst zu finanzieren. Lebensmittel kosten im Durchschnitt auch mehrere hundert Euro im Monat. Wollt ihr denn nicht auch, dass es euren Kindern später an nichts fehlt?

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Man sollte sich nicht auf eine Gehaltserhöhung oder ähnliches verlassen. Nein, man kann es auch nicht. Als ich vor 3 Jahren in den Beruf eingestiegen bin, den ich noch immer ausübe, dachte ich auch, dass das Geld locker reicht. Ich kann ja auch Überstunden machen, und mir so noch ein paar hundert Euro extra pro Monat verdienen. Was ich damals noch nicht bedacht habe: Je mehr man arbeitet, desto tiefer steckt man in diesem System drin. Klar, die Überstunden zahlen sich anfangs wirklich aus, wenn man gerade Geld braucht. Allerdings macht dich das ganze mit der Zeit kaputt.

Lebst du um zu arbeiten, oder arbeitest du um zu leben?

Ich habe vor einiger Zeit den Punkt erreicht, an dem ich mir selbst gesagt habe: Es nützt mir nichts mehr hunderte Stunden zu machen, um komfortabel leben zu können. Der Lebensstandard steigt immer an, auch wenn man sehr sparsam lebt. Man möchte sich schließlich ein eigenes Dach über dem Kopf leisten und auch die Familie ab und zu beschenken können, wenn man selbst Geld verdient. Du siehst also dass zwangsläufig weniger für dich übrig bleibt. Irgendwann kannst du nicht mehr Stunden arbeiten. Deine Zeit ist schlichtweg begrenzt und sei dir selbst ehrlich gegenüber: Lebst du um zu arbeiten oder arbeitest du um zu leben?

In meinem Beruf sehe ich es leider oft, dass die Menschen in der Woche teilweise bis zu 30 Überstunden machen um ihren Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Jetzt frage ich mich aber, ob dieses Leben lebenswert ist, wenn sie 80% der Zeit beim Arbeitgeber verbringen. Auch ich habe viele Überstunden gemacht, aber nun ist für mich Schluss damit. Ich arbeite nicht weil es mir soviel Spaß macht. Natürlich ist es wichtig sich einen Arbeitgeber zu suchen mit dem man auch zufrieden ist, und die Tätigkeit sollte einem Spaß machen. Aber zwischen einer Tätigkeit die mir Spaß macht und zum Spaß da jeden Tag hinzugehen ist ein großer Unterschied finde ich.

So, aber nun genug der negativen Bemerkungen

Trotz all dieser negativen Aspekte die ich oben erwähnt habe, habe ich sehr gute Neuigkeiten für euch. Ich spreche damit gerade junge Menschen an, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen oder schon arbeiten, aber auch eher am Anfang der Karriere stehen. Ihr habt es selbst in der Hand!

Dieser Satz ist so wichtig, ich schreibe ihn gleich noch einmal: Ihr habt es selbst in der Hand!

Dies solltet ihr euch dringend zu Herzen nehmen. Ihr habt die einzigartige Chance JETZT eure Zukunft zu gestalten und somit ein wahnsinnig schönes Leben zu führen, ohne jemals auf etwas verzichten zu müssen. Wie schafft ihr das? Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Es gibt so viele Wege. Wichtig ist, dass ihr jetzt damit beginnt euer Leben in die eigene Hand zu nehmen. Lasst euch nicht in ein System integrieren, dass bereits Generationen vor uns nicht funktionierte.

Ich habe vorhin im Radio eine Werbung für die Gewinn-Messe in Wien, welche ich morgen besuchen werde, gehört: „Es bringt dir mehr einen Tag über Geld nachzudenken als ein Monat dafür zu arbeiten.“ Diesem Satz kann ich zu 100% zustimmen.

Alleine das nachdenken, wie ich mehr aus meinem Leben mache hat mich in 2 Jahren weiter gebracht als so mancher in seiner kompletten Berufslaufbahn auf die Reihe gekriegt hat. Ich will hier nicht angeben. Ganz im Gegenteil. Wenn ich es schaffe, könnt ihr das auch! Ich habe weder einen extrem hohen IQ (ich weiß nicht mal wie man das Wort ausschreibt 😉 ), noch hatte ich ein hohes Startkapital um mein Geld für mich von Beginn an arbeiten zu lassen. Was ich damit sagen will: Jeder von euch kann heute die Weichen für ein sehr gutes Leben stellen.

Keine Angst!

Anfangs fühlt man sich erschlagen von den vielen Problemen die es zu lösen gibt. Aber auch hier wieder eine gute Nachricht: Es wurde alles schon einmal ähnlich gemacht. Sucht euch jemanden, der euch bei der Lösung kleiner auftretender Probleme helfen kann. Mit jedem gelösten Problem seit ihr einen Schritt weiter als euer Umfeld. Im Bereich Immobilien zum Beispiel gibt es wahnsinnig viele Youtube-Kanäle, die euch bei sämtlichen Überlegungen helfen können. Im Bereich der Börse gibt es auch immer mehr Menschen, die es geschafft haben davon sehr gut zu leben, ohne wirklich zu spekulieren. Habt keine Angst. Informiert euch einfach.

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Sei du selbst!

Ein guter Rat von mir an euch: Kopiert nicht die Überlegungen und Überzeugungen von euren Eltern oder anderen Leuten im Umfeld. Macht euch selbst über etwas Gedanken und zieht daraus eure Schlüsse. Hätte ich immer auf meine Familie gehört und ihre Überzeugung geteilt, würde ich diesen Text jetzt nicht schreiben, da ich wahrscheinlich in einem Job gefangen wäre, der meine einzige Einkommensquelle darstellt. Es ist Donnerstag, 7:42 Uhr in der früh. Ich sitze gemütlich in der Küche mit einer Tasse Kaffee und überlege was ich heute noch so alles anstellen werde.

Die Überzeugung, dass die Börse mein Leben verändern kann, wenn ich genug darüber weiß hat mein Leben bereits verändert.

Darum bitte ich euch: Nehmt eure Zukunft selbst in die Hand. Genau jetzt ist der Zeitpunkt zu agieren. Wir, als eine junge Generation, haben den mächtigsten Verbündeten auf unserer Seite. Die Zeit. Je länger wir Zeit haben, desto einfacher wird es für uns ein angenehmes Leben ohne jegliche Sorgen zu führen. Niemand muss jeden Tag gestresst bis ins hohe Alter arbeiten gehen. Je früher du beginnst etwas zu ändern, desto früher kannst du dich aus dem Arbeitsalltag verabschieden. Jeden Tag den du wartest verschiebt diesen ersten Tag der Freiheit um einen oder mehr Tage nach hinten.

Es gibt noch soviel was ich euch dazu sagen möchte, aber das würde den Rahmen des Artikels sprengen, darum nur mehr ein paar kurze allgemeine Worte. Denkt ein bisschen nach was ihr euch kauft. Natürlich ist es schön jedes Jahr ein neues Handy zu haben oder jede Woche ein neues T-Shirt zu kaufen, aber brauchen wir das wirklich? Wir sollten nicht soviel unnötiges Zeug kaufen. Versteht mich nicht falsch, Konsum ist gut. Aber man kann es auch übertreiben. Die 800 Euro die ein neues Handy kostet wären besser für eine schöne Zukunft angelegt.

Gib einfach weniger aus als du verdienst, investiere einen Teil und alles ist gut. 🙂 Ich wünsche euch Allen alles erdenklich Gute, und ich hoffe wir kämpfen bald alle für eine bessere Zukunft. Meiner Meinung nach sollte es uns jeden Tag besser gehen. Also tun wir etwas dafür.

Zum Schluss

Zum Schluss möchte ich noch einen kurzen Aufruf in eigener Sache machen. Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich ein paar Share-Buttons hinzugefügt habe. Ich bin mir nicht sicher, ob diese stören oder nicht. In diesem Fall kann man sie weg klappen, zumindest am Computer. Wie es am Handy ist weiß ich gerade leider nicht. Auf jeden Fall hoffe ich, dass du mir ein bisschen unter die Arme greifen kannst, wenn dir meine Inhalte gefallen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du ab und zu meine Beiträge teilen könntest, damit ich ein größeres Publikum erreichen kann. Ich bedanke mich jetzt schon dafür.

Viel Erfolg!

mfG Chri

15 Kommentare

  • Sehr motivierend! Vielen Dank!

  • Ein sehr guter motivierender Beitrag.
    Die meisten Menschen sind leider so stark damit beschäftigt, dass ihr Geld bis zum Ende des Monats reicht, dass sich die meisten noch nicht mal erträumen, dass sie aus eigener Kraft von ihren Investments leben könnten.
    So hoffen die Menschen darauf endlich den Jackpot im Lotto zu knacken und erzählen, was sie dann alles machen würden.
    Gleichzeitig wird das monatliche Gehalt ständig auf den Kopf gehauen und Mitte des Monats wird es regelmäßig knapp mit dem Geld.

    So muss das neue Iphone gekauft werden, es werden neue Markenklamotten benötigt oder hohe Kosten fürs Auto oder sonstiges fallen an.

    Ich kann Deiner Aussage, dass Du in der kurzen Zeit bereits sehr viel erreicht hast, nur unterschreiben.
    Vor etwa einem Jahr habe ich angefangen mich mit Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Finanzen und Glück auseinaderzusetzen. In der Zeit habe ich extrem viel gelernt und bin sehr viel weiter gekommen als in meinem gesamten Lebenszeitraum.

    Schöne Grüße
    Dominik

    • Hallo Dominik,

      Ich glaube du bist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell man etwas erreichen kann, wenn man es wirklich möchte.
      Wie du bereits angedeutet hast, sie suchen nach Ausreden oder stürzen sich in Konsumschulden.
      Schön von Leuten zu hören, die sich auch auf diesem Weg befinden.

      Danke fürs kommentieren 🙂

      mfG Chri

  • Kann dir nur zustimmen. Ich sitze auch gerade beim Kaffee und überlege, was ich noch so anstelle heute 🙂

    Wichtig ist zu verstehen, dass ein Job an sich keine schlechte Geschichte ist. Es gibt in der Tat viele Menschen, die gern ihre Arbeit ausführen und darin auch ihre Erfüllung sehen. Man muss sich nur bewusst sein, dass du damit immer direkt abhängig von deinem Arbeitgeber bist. Ich würde daher jedem dazu raten, sich parallel ein alternatives Einkommen aufzubauen — und wenn es nur ein paar hundert Euro im Monat sind.

    Ob es die Börse sein muss, ist jedem selbst überlassen. Es gibt auch viele andere Wege, die sogar schneller mehr Geld erwirtschaften. Wichtig ist, dass man sich diesen Weg eröffnet. Niemand sollte lange auf nur einem Bein stehen 🙂

    VG, Rico

    • Hallo Rico,

      Das kann man so stehen lassen ;). Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
      Was hältst du davon, wenn wir mal irgendetwas gemeinsam starten was den Optionshandel betrifft?

      mfG Chri

  • Sehr schöner Artikel und so wahr.

    Was den Blog angeht, mach weiter so und zeig uns, wie das mit den Optionen geht :o) …

  • Hi Chri

    Ein sehr motivierender Artikel. Jeder soll das Beste aus seinem Leben machen. Man hat ja nur eines.
    Es gibt viele Wege seine Ziele zu erreichen. Das wichtigste ist überhaut damit zu beginnen, nicht immer nur davon träumen.

    Lg Michael

  • IQ = Intelligenzquotient 😉

    Ein Job schafft die Basis einer finanziellen Grundsicherheit, alles was mehr sein soll, muss man erfinderisch werden. Das Einfachste ist, wenn man sich nebenher Selbständig macht. Das bringt Vorteile ohne Ende. Keine Sozialabgaben, es ist möglich für Firmen zu arbeiten und der Stundenlohn ist einiges höher als bei einem Angestellten. Selbst bei der Steuer kann man kreativ sparen (aber immer legal bleiben!). Da sind 1.000 € und mehr im Monat Nebeneinkünfte möglich.

    Ein altes Sprichwort lautet:

    Jeder ist seines Glückes Schmied.

    Man muss nur wollen und nicht nach Ausreden suchen.

    • Hallo Alexander,

      Ahh, wieder ein bisschen schlauer 😉
      Ich schließe mich deinem Kommentar an. Jeder ist seines Glückes Schmied, nur leider verstehen das viele nicht.
      Viele Menschen geben anderen für ihre finanzielle Situation die Schuld. Hier heißt es einmal vor der eigenen Haustüre kehren.

      Danke für deinen Kommentar!
      MfG Chri

  • Hallo chri,

    toller beitrag!!
    Lese gerade deinen beitrag auf meinem tablet, aus meiner sicht wäre es besser wenn du die share buttons auf die andere seite packst (rechts)!
    Ist nur ein vorschlag.

    gruss claus

    • Hallo Claus,

      Danke für dein Feedback,
      Ich habs mal ausprobiert auf der rechten Seiten. Ich hoffe die anderen sehen das genauso 🙂

      mfG Chri

  • „Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“
    –John Davison Rockefeller

    Ein schönes Zitat, in dem der Sinneswandel, dem sich viele Menschen meiner Meinung nach zukünftig zu unterziehen haben, auf den Punkt gebracht wird. Wenn wir unsere Finanzen nicht selbst in die Hand nehmen, und darüber nachdenken ist nun ‚mal der erste Schritt, steht vielen von uns die Altersarmut bevor. Es stammt übrigens nicht von den Wienern, sondern von einem der erfolgreichsten Geschäftsmänner des zurückliegenden Jahrhunderts. 🤓

    Ein weiterer wichtiger Punkt Deiner Message, und das kann man nicht genug hervorheben, ist, dass man in der finanziellen Unabhängigkeit weiter arbeiten kann, wenn das in die aktuelle Lebenssituation passt, aber nicht muss. Man stelle sich nur ‚mal eine Veränderung der Rahmenbedingungen vor (Berufsunfähigkeit, Nachwuchs, ein neues Kollegium, das einem die Arbeit vermiest), dann kann man von heute auf morgen den Job beiseite legen und was anderes tun. Allein den mentalen Ballast ablegen zu können, arbeiten zu müssen um zu überleben, verändert das ganze Leben.

    • Hallo ArtVandelay,

      Ich weiß von wem dieses Zitat stammt, es passte nur gerade, weil es im Radio lief 😉
      Dein zweiter Absatz ist genau die Message die ich versuche in die Welt hinauszutragen. Es muss ja nicht zwangsläufig gekündigt werden, wenn man genug passives Einkommen bezieht. Aber es entfällt ein Großteil der mentalen Last.
      Ich kann es an meinem eigenen Beispiel sagen: Wenn ich in der Arbeit von einem Vorgesetzten nicht mehr gerecht behandelt werden würde, oder mir die Gesamtsituation einfach nicht mehr passen würde, kann ich jederzeit gehen, denn ich weiß mein Nebeneinkommen wiegt einen großen Teil meiner monatlichen Kosten auf.

      Ich kann momentan noch nicht komplett von diesem Nebeneinkommen leben, aber ich könnte mir wieder einen Teilzeitjob suchen, auch einen schlechter bezahlten und es würde für mich nicht viel Unterschied machen.

      Danke fürs kommentieren!
      mfG Chri

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