So schenken junge Eltern ihrem Kind ein Vermögen

Mir fällt langsam auf, dass in meinem Umfeld immer mehr Menschen, die mit mir zu Schule gegangen sind, Kinder bekommen. Diesen Menschen möchte ich den heutigen Beitrag widmen. Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass jeder Vater und jede Mutter alles daran setzen wird dass es dem Kind jetzt und später an Nichts fehlen wird. Warum verzichten dann soviele darauf für ihr Kind ein großes Vermögen anzusparen.

Ich habe es schon des öfteren anklingen lassen. Das Geld wird in Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten jeden Tag weniger Wert. Die Banken locken zwar mit Angeboten von Renditen zwischen 1 und 2%, damit lässt sich aber kein nennenswertes Vermögen aufbauen. Rechne die Inflation mit ein und es bleibt nichts übrig. Der Kaufkraftverlust macht sich schnell bemerkbar. Deshalb sage ich immer wieder:

Niemand kommt an Aktien vorbei

Wenn du deinem Kind zu seinem 18ten oder 20ten Geburtstag ein riesiges Geschenk machen möchtest, kommst du nicht an Aktien vorbei. Viele Leute haben noch immer Angst vor der Börse. Wieso eigentlich? Ich habe auf meinem Blog schon zahlreiche Artikel veröffentlicht in denen ich durch mein eigenes Beispiel beweise dass Börse eine größere Chance als Risiko darstellt.

Vor allem für ein kleines Kind macht es den größten Sinn überhaupt ein Depot zu eröffnen. Die durchschnittliche Rendite am weltweiten Aktienmarkt liegt irgendwo bei 8% erinnere ich mich schon öfter gelesen zu haben. Das heißt, dass es weit schlechtere, oder sogar negative Jahre geben wird, dafür aber auch sehr viel bessere Jahre. Gerade als Kind hat man den größten Verbündeten auf seiner Seite, die Zeit. Das Kind hat genug Zeit jede Korrektur und auch jeden größeren Crash am Markt auszusitzen. Glaube mir, das Vermögen, dass sich in 20 Jahren bildet, wenn du für deine Tochter oder deinen Sohn monatlich in Aktien investierst wird gewaltig sein. Ermögliche deinem Kind eine sorgenfreie Zukunft.

Der passive Weg – ETF – 8%

Wenn du dich nicht laufend um dieses Depot kümmern möchtest, könnten ETFs das richtige für dich sein. Für alle die mit dieser Abkürzung nichts anfangen können: ETFs sind „Exchange Traded Funds“, also börsengehandelte Fonds. Diese Fonds werden nicht von professionellen Fondsmanager verwaltet, aber sie lassen dich am weltweiten Aktiengeschehen teilhaben und du sackst für dein Kind somit die durchschnittlichen 8% pro Jahr ein. Nehmen wir an du kaufst zur Geburt deines Kindes für 500 Euro einen ETF, der die größten Aktien der ganzen Welt beinhaltet.

Ab jetzt beginnst du zusätzlich 50 Euro jeden Monat einzusparen und kaufst damit alle 30 Tage ein paar Anteile. Dabei kann es dir egal sein wie der Kurs gerade steht, du möchtest einfach, dass die Anteile für deinen Sprössling mehr werden. Zu seinem 20ten Geburtstag schenkst du deinem Kind einen Kontoauszug. Es wird Augen machen, wenn es die Summe von 30.977,47 € zu sehen bekommt. Du hast dabei über 20 Jahre lang insgesamt nur 12.500 € eingezahlt. Den Rest hat die Börse für dich erledigt.

Wenn du dich für so etwas entscheidest ist es wichtig, dass du einen Broker findest, der diese Sparpläne kostengünstig anbietet. Der Kauf und Verkauf der Anteile darf nicht viel kosten, idealerweise natürlich gar nichts. Wenn du dich dafür interessierst würde ich dir eine eigene weiterführende Recherche ans Herz legen.

Darf es ein bisschen mehr sein? – 12%

Nehmen wir an du beschäftigst dich ein bisschen mit der Börse um etwas mehr Rendite über die Jahre zu machen. Du holst für deine Nachkommen ein paar Dividenden-Aktien ins Depot, die dir regelmäßig Cash ausschütten, kaufst ein paar unterbewertete Aktien und verkaufst sie mit einem satten Kursgewinn wieder. Du kannst natürlich auch nur eines der beiden Vorgehensweisen wählen, wobei ich mich eher an die Dividenden-Aktien halten würde, da die andere Vorgehensweise etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, aber das ist bloß meine Meinung.

Stell dir vor du schaffst über den Zeitraum von 20 jahren eine durchschnittliche Rendite von 12% pro Jahr. Nehmen wir die 12.500 Euro von vorhin. Eine monatliche Sparrate von 50 Euro kann zwar für das Ansparen der Summe Sinn machen, aber niemand würde in so kleinen Portionen einzelne Aktien kaufen, da die Transaktionskosten wahrscheinlich im Vergleich sehr hoch ausfallen. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass die 12.500 Euro von Beginn an zur Verfügung stehen.

Kannst du dir vorstellen welche Summe auf dem Kontoauszug am 20ten Geburtstag deines Kindes steht? Bei einer durchschnittlichen Rendite von 12% pro Jahr ergibt sich ein kleines Vermögen von 120.578,66 €. Du hast richtig gelesen. Du hast anfangs 12.500 Euro eingezahlt und bekommst dafür insgesamt 108.078,66 € an Zinsen. Ich würde meinem Sohn oder meiner Tochter dieses Geschenk nicht vorenthalten wollen.

30 Minuten pro Tag – 20%

So… und nun?

Ich gehe einmal davon aus, dass ich nicht der Einzige bin, der sich ein bisschen in eine gewisse Thematik einlesen würde, um danach ein Leben lang davon zu profitieren. Die Überschrift verrät bereits ein bisschen, dass ich wieder einmal den Optionshandel bekannter machen möchte. Du kannst mittlerweile in 127 Beiträgen meine Erfahrungen in diesem Themengebiet nachlesen. Ich werde ganz bestimmt nichts vor dir verheimlichen. Wenn es einmal nicht so gut läuft, bekommst du genauso mit wie sehr gute Ergebnisse von mir.

Das Erarbeiten des Grundwissens für den Optionshandel nimmt etwas Zeit in Anspruch, das muss ich gestehen, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wenn du das Wissen erlangt hast reichen 10-30 Minuten pro Tag um ein gewaltiges Vermögen zu bilden. Wenn du für dich selbst diese Chance nicht nutzen möchtest, könntest du es wenigstens für dein Kind versuchen. Nehmen wir wieder an du hast gerade diese 12.500€ übrig, und würdest dir ohnehin nur irgendwelchen sinnlosen Blödsinn damit kaufen. Also denkst du etwas darüber nach und steckst es in ein Online-Depot eines Brokers der dir den Optionshandel ermöglicht. Nach 20 Jahren möchtest du deinem Kind dieses Depot weiterreichen.

Im Idealfall lernst du ihm später wie du es gemacht hast. Wenn du dieses Wissen später an deinen Sohn oder deine Tochter weiter gibst, werden auch deine Enkel und Urenkel niemals Geldsorgen haben. Du beginnst also mit diesen besagten 12.500 Euro Startkapital und schaffst eine Rendite von 20% über einen Zeitraum von 20 Jahren. Ja, solche Renditen sind möglich (siehe mein Ergebnis von 2016). Der Kontoauszug am Geburtstag deines Kindes lässt eine sehr schöne Zahl erblicken: 479.220,00 €. Du hast also 12.500 € eingezahlt, da du sie irgendwann glücklicherweise übrig hattest und dafür 466.720,00 € „Zinsen“ erhalten.

Was lernen wir daraus?

In allen 3 Beispielen ist das eingezahlte Kapital identisch, jedoch lassen sich größere Vermögen erzielen, je länger dieses Kapital angelegt ist. Die Rendite spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Würdest du aber komplett passiv mit ETFs investieren und diese 50 Euro pro Monat einsparen hilft dir auch eine Rendite von 20% nicht viel im Vergleich zu den beiden Varianten wo das Geld von Beginn an komplett für dich oder deine Nachkommen arbeitet. Das Ergebnis beim ETF Beispiel würde mit 20% 143.000 Euro ausmachen. Kein schlechtes Geld, aber diese Rendite wirst du passiv wohl nicht erreichen.

Wir lernen also daraus: Je früher du beginnst etwas mehr Geld für dein Kind arbeiten zu lassen, desto besser wird es später einmal dastehen. Aber egal wofür du dich entscheidest, mache deinem Kind ein Geschenk!

Ich befasse mich nun schon mehrere Jahre mit dem Thema Börse und frage mich ehrlich, warum alle soviel Angst davor haben. Die Entscheidungen zu Kauf oder Verkauf sollten mit Verstand gemacht werden. Emotionen haben hier nichts verloren. Wenn du dich an einen Plan hältst gibt es nichts wovor du dich fürchten müsstest. Wie gesagt: Dein Kind hat genug Zeit jeden Crash auszusitzen. Wenn die Kurse purzeln kann man außerdem günstig nachkaufen, kleiner Tipp meinerseits 😉 .

mfG Chri

 

34 Kommentare

  • Hiho!

    Nette Zahlenspielerei und selbst wenn man sich nur für die passive Variante, also ETF entscheidet, 1.000x besser als gar nichts zu tun. Und passiv kann jeder!

    So long, Finster.

    • Hallo Finster,

      So ist es. Der Großteil wird sich auch dafür entscheiden denke ich. Ich hoffe dass mein Artikel einige Eltern zu etwas anspornt.

      mfG Chri

  • Nichts für ungut, aber meine Einschätzung zu den Chancen, über 20 Jahre zuverlässig jedes Jahr eine Rendite von 20% zu erreichen und damit zuverlässig jedes Jahr die mittlere Marktrendite um mehr als das doppelte zu übertreffen fällt nicht sonderlich positiv aus. Ähnliches gilt für eine zuverlässige(!) Rendite über 2 Dekaden von 12%. Aber es macht natürlich schöne Zahlen, die den langweiligen ETF extrem alt aussehen lassen.

    Hier wird’s dann aber noch besonders unfair:
    Wenn du schon vergleichen willst, dann doch bitte mit gleichen Voraussetzungen: Auch einen thesaurierenden ETF kann man durchaus als Einmalinvestment kaufen und dann 20 Jahre einfach liegenlassen. Und dann werden aus 12.500 € bei 8% 58.261,96 € – immerhin 27.284,49 € mehr als die 30.977,47 €, die bei der Sparplanvariante rauskommen, und die du hier zumindest implizit als Benchmark setzt, die die aktiveren Strategien schlagen sollen. Natürlich muss man die 12.500 € erstmal haben – aber davon gehst du in den „alternativen“ Berechnungen ja auch aus.

    Das gleiche gilt für die 143.000,00 €, die du dem ETF bei 20% Rendite p.a. als Endvermögen zugestehst (an Stelle der 479.220,00 €, die die wundermagische Optionsstrategie bei 20% lukriert).
    Der gigantische Zahlenunterschied kommt hier vor Allem dadurch zu Stande, dass der Sparplan mit zeitverzögerten Minieinzahlungen auf der einen Seite mit einer Einmaleinzahlung (die dann aktiv gemanaged wird) auf der anderen Seite verglichen wird.

    Gruß
    Swantje

    • Hallo Swantje,

      Du hast recht, wenn du von bisherigen normalen Investmentstrategien ausgehst klingt eine Rendite von 20% über so einen langen Zeitraum extrem hoch. Dennoch glaube ich persönlich, dass man es schaffen kann. Mein Blog dient hier ja gleichzeitig als Tagebuch und Experiment. Also sehen wir einfach wie es weiter geht, oder? In den ersten 10 Tagen im Jänner habe ich schon wieder 1% Rendite auf meinen Depotwert realisiert, werden ja sehen, wie sich das Jahr entwickelt.

      Das mit dem ETF tut mir leid, ich wollte ihn nicht benachteiligen, ich wollte nur, dass junge Eltern wissen, dass auch hier kleine monatliche Sparraten durchaus sinnvoll sind.

      Aber das mit den zeitverzögerten Minieinzahlungen hab ich doch geschrieben. Ich habe geschrieben, je länger das Kapital arbeiten kann, desto besser ist es für das Kind. Tut mir leid, dass ich vorrausgesetzt habe, dass man weiß, die 12.500 Euro können auch von Beginn an in einen ETF investiert werden.

      So oder so geht es mir nicht um die Berechnungen hier, sondern darum junge Eltern anzuspornen einfach nachzudenken und nicht ihr Geld am Sparbuch versauern zu lassen.

      Danke für deine Kritik und allgemein deinen Kommentar! 🙂 Gerne gesehen!
      mfG Chri

      • Hallo Chri,

        ich persönlich habe so meine Probleme mit aktiven Anlagestrategien und beschränke mich auf’s passive Investieren. Ich freue mich jedoch über jeden Beitrag der „der Allgemeinheit“ näher bringt, dass Aktien und Börse kein Teufelszeug sind, sondern eine wichtige Rolle im Vermögensaufbau spielen können und sollten. Insbesondere dem Misstrauen des linken Spektrums setzte ich gerne entgegen, dass eine Aktiengesellschaft in Streubesitz eigentlich der beste „volkseigene Betrieb“ ist, den ich mir vorstellen kann.

        Auch wenn wir im Detail zum richtigen Vorgehen an der Börse vielleicht unterschiedlicher Meinung sind daher erstmal danke für den Beitrag (und deine Antwort). Wenn dadurch nur ein Elternpaar angeregt wird, für die Zukunft der Kinder mal abseits von Sparbuch oder Bausparvertrag zu denken ist schon viel gewonnen.

        Außerdem lebe ich gerne nach dem Prinzip „man muss auch gönnen können“. Ich wünsche dir daher mit deinem Experiment viel Erfolg und freue mich für dich, wenn du deine Rendite dauerhaft halten kannst.

        Gruß
        Swantje

        • Hallo Swantje,

          Ist ja auch gut, soll ja jeder machen wie er will! 🙂
          Ich hoffe auch, dass mindestens ein Elternpaar dazu angeregt wird sich darüber Gedanken zu machen!
          Ich danke dir für deine Antwort!
          Ich wünsche dir ebenfalls viel Erfolg beim passiven Investieren. Hoffe für dich, dass es alle deine Wünsche eines Tages erfüllen wird! 🙂

          mfG Chri

  • Hallo Chri
    So einfach wie du es hier dastellst , ist es in der realität leider nicht .
    Auch wenn ich schon denke das eine Anlage in UN Beteiligungen , auch und gerade in
    jungen Alter Sinnvoll ist , sollte dennoch auch eine Risikoabschätzung für genau das
    für den Nachwuchs angelegte Kapital , sei es in Kreditgabe an UN oder Staaten ( Anleihen )
    oder in Beteiligungen an Unternehmen ( z.B. Aktien ) oder irgendeiner Mischform daraus , in
    Form von Fonds ( z.B. ETFs ) oder auch den von dir bevorzugten “ Rechte “ Handel ( Optionen )
    oder auch hier wieder irgendeine Mischform daraus ( Derivate und Zertifikate ) z.B. Optionsscheine
    sehr genau verstanden werden , was man hier macht . Ansonsten kann man das Vermögen , das man
    eigentlich für den Nachwuchs gedenkt zu bilden , auch mal schnell verkleinern , um nicht zu sagen
    verbrennen . Das wäre ja dann wirklich Schade drum . Bei mir war übrigens alleine die Bildung des
    Nachwuchses , sowie eine umschichtung nach passiv , hinsichtlich Kapitalanlagen die eigentliche
    Motivation sich mal wieder mit UN Beteiligungen und der Börse zu beschäfftigen , obwohl ich
    eigentlich für mich bereits mit diesem Thema abgeschlossen hatte , arbeite ich mich nach ca. 26 Jahren
    ( also Quasi so alt wie du bist ) wiedermal in das Thema ein .
    Die unterschiedlichen Zielrenditen , sind daher sehrwohl
    A) Dem Wissen und der Risikoneigung des Anlegers
    B) Dem unterlegten Kapitalstock auch hinsichtlich Gebühren geschuldet .
    Für Ösiland , kann ich keine Aussagen treffen , aber bei uns in Deutschland , gibt es auch eine Reihe
    weiterer zu beachtenden Regeln . Ist das Vermögen recht hoch , oder der monatliche Kapital-Rück-Strom
    ( in Form von Zins oder Dividenden ) über ein z.B. für die KV – Pflicht zu beachtenden Rahmen , kann sich
    das dann mit der tatsächlich zu erzielenden Rendite doch mal wieder schnell verschieben .
    Aber auch viele weitere Rechtliche Rahmenbedingungen sind zu beachten , jedoch auch evt. zu seinen
    b.z.w. Nachwuchs Gunsten zu nutzen ( Wenn man Sie den mal Verstanden hat ) . Ich denke die allerbeste
    Investition , ist erstmal die in Bildung , sei es seiner Eigenen ( was das Kapital / Kapitalanlagen angeht )
    oder auch der des Nachwuchses . Daher sollte m.M.n. , obwohl es sicher sehr Sinnvoll ist , für seinen
    Nachwuchs geeignete Anlageformen zu suchen , auch eine spezielle Was , Wiehoch , Warum ,
    Wofür , Alle Nebenbedingungen beachtet , Analyse gemacht werden , um dann eine ggf. vernünftige Anlageentscheidung zu treffen .
    Bei einer relativ gesicherten Anlage in z.B. Bar-Div. Aristokraten , kann eigentlich , in der Mischung mit
    mehreren Einzeltiteln von einer Bar Div. Rendite zwischen 3-5 Prozent , einen Wachstum ( der Bar-Div. )
    von zwischen 5 bis 10 Prozent , sowie einen ( Wenn du Glück hast und zufällig die richtigen Werte rausgesucht
    hast ) Kursgewinn von 5 bis 10 % p.a. ausgegangen werden . Aber alleine um so ein halbwegs vernünftiges
    Bar Div. Depot aufzubauen , gehört halt schon erst mal etwas Wissen dazu , sowie Lust , sich überhaupt
    mit dem Thema Kapitalanlage zu beschäfftigen . Bei einer Anlage von 50,00 Euro / Mon. , würde ich zumindest
    keine Einzelwertanlage favorisieren . Da ist es m.M.n. schon einfacher einen ETF Sparplan einzurichten .
    Und auch bei deinen “ Rechte “ Handel ( Optionshandel ) musst du für dich abschätzen , welches denn
    für dich Wertvoller ist . Entweder das Recht zu besitzen oder es abgegeben zu haben . Also selbst hier
    muss eine Richtung vorher festgelegt sein . Klar kann diese auch nochmal geändert oder verfestigt werden .
    Aber ich glaube das allerwichtigste ist erstmal anzufangen . Sowohl mit dem Kapital anlegen , wie auch sich
    nach und nach in evt. auch kleinen Schritten , das notwendige Wissen zu erarbeiten .
    Sinnvoll ist es m.M.n. jedenfalls schon , auch das Wissen über Kapitalanlagen in die Breite zu tragen .
    Aber da hilfst du ja bei mit . Ich bin schon am überlegen , ob ich mal bei dir Investieren sollte ?????
    Würdest du dich als eine gute Investition betrachten , wenn ja , WARUM . Welche Risikoabsicherung hast
    du getroffen ????? Womit ????? Glaubst du in der Zukunft dein Einkommensmodell so weiter führen zu
    können ????? . Hast du dich gegen Elementarrisiken abgesichert ????? Sind verschieden Szenarien bedacht
    wie sich dein Modell in der Zukunft fortführen lassen könnte ????? Denkst du schon mal über verschiedene
    Sichtweisen der Sichtweisen der Obrigkeit nach ( insbesonder Steuern und andere Gesetze ) ?????
    Kennst du Leute auf die du dich verlassen kannst , die selber Elementare Wissensanhäufungen in Ihrem
    spezielen Wissensgebieten haben ( Steuer / Recht / Bankenwesen / UN Betrachtungen u.s.w. …….. ) welches
    insbesonder evt. deine Kapitalanlageentscheidung beeinflussen würde ????? ( also Netzwerk ) u.s.w , u.s.f. ……..
    So Chri , das wären so FRAGEN , die ich mir immer mal so wieder stellen würde .

    LG Det

    • Hallo Det,

      Ich glaube das ist der längste Kommentar den ich jemals bekommen habe, dafür bekommst du einen imaginären Preis von mir! 🙂
      Erstens: Ich weiß dass es meist nicht so einfach ist wie dargestellt. Es fehlen in den Berechnungen ja auch die Steuer und die Inflation. Es ging mir bei diesem Beitrag aber auch nicht um die Zahlen sondern darum, dass sich junge Eltern mit dem Thema auseinander setzen. Wie schon geschrieben, glaube ich dass man an Aktien nicht vorbeikommt. Jeder muss natürlich seine eigene Risikoneigung berücksichtigen, das ist mir bewusst. Auch wenn man sich für einen Mischform entscheidet glaube ich dass ein Teil davon in Aktien angelegt werden sollte.

      Aber ich wollte damit aufzeigen, dass vielleicht viele gar nicht wissen, dass das Geld am Sparbuch oder in Bausparverträgen real an Wert verliert.

      Beim Thema Bildung stimme ich dir zu hundert Prozent zu. Dies ist das wertvollste Gut an der Börse und auch in allen anderen Anlagebereichen. Aber woher sollen Menschen wissen, dass es etwas gibt, wofür es sich zu lernen lohnt, wenn Ihnen niemand davon berichtet? Ich bin mir sicher, dass viele noch nie etwas von einem ETF gehört haben, und deshalb alleine schon weiter in aktiv gemanagte Fonds einsparen, die ihnen wiederrum viel Geld in Form von Ausgabeaufschlägen entziehen.
      Die Gebühren sind natürlich überall zu beachten!

      Das mit der Einlage von 50 Euro pro Monat verstehe ich und habe ich auch oben geschrieben, dass ich hiermit keine Einzelwerte kaufen würde, sondern auf ETFs gehen würde. Der Vorteil hier ist dass es einige Broker und Banken gibt, die einen Sparplan kostengünstig für ein paar Cent Transaktionsgebühren oder sogar einen gratis Kauf pro Monat oder so anbieten.

      Bezüglich deiner letzten Fragen könnte ich mit den Antworten wahrscheinlich ein kleines Buch füllen. Würde es dir daher etwas ausmachen, wenn ich mich per Email bei dir melde?
      Eine kurze Antwort kann ich dir auch jetzt liefern:

      Ich glaube in der Zukunft mein Einkommensmodell so weiter führen zu können, ja. Ich habe mich bereits gegen diverse Risiken abgesichert und bin weiterhin aktiv dabei dies zu verbessern. Ich denke in den letzten Wochen viel darüber nach, wie ich das Maximum in einer Crash-Phase herausholen könnte, dazu vielleicht einmal auch mehr in einem ebook (weiß noch nicht ob ich mir die Arbeit antun möchte, aber ich habe es im Hinterkopf) Mit Steuern und Gesetze beschäftige ich mich nebenbei, da ich in der Zukunft eventuell ja davon leben möchte. Mit meinem Steuerberater bin ich praktisch täglich über Whatsapp in Kontakt. Dieser hatte hier ja auch schon mehrere Gastbeiträge geschrieben. Ja, ich kann mich auf ihn verlassen.

      Des weiteren sind ein paar Leute dran mit mir in den nächsten paar Jahren etwas großes auf die Beine zu stellen. Dazu möchte ich mich zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht äußern.

      Zu deiner ersten Frage: Wie würdest du in mich investieren wollen. Ich glaube, dass könnte sich zumindest jetzt noch etwas schwierig gestalten, aber da würde ich gerne mit dir per Email kommunizieren.

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar! Gerne mehr davon!
      mfG Chri

      • Hallo Chri
        das war auch eigentlich extra für dich . Gut das du schon ( wie von mir vermutet ) über dich
        selbst und deinen jetzigen Stand nachgedacht hast . Ich denke das du auf einen sehr sehr
        guten Weg bist . Bleib dir treu , werde nicht übermütig . Mach eine vernünftige Risikoabschätzung .

        Schön ist es auch , das du allgemeine Fragen der Börse , aber auch des normalen Lebens im
        Bezug auf finanzielle Bildung aufgreifen möchtest . Leben ist auch sehr viel mehr .
        Für das Wissen an die Allgemeinheit , würde ich mich , meinen Hochgeschätzten Swantje B ,
        anschließen , es ist immer gut soviel wie Möglich in die Breite zu tragen . Also auch der
        “ Allgemeinheit “ einfach und leicht zugänglich zu machen .

        Ich habe dir diesen Kommentar mit einer anderen Email Adresse gesendet
        ( bei der ich öffter mal das Postfach überwache und dann eher reagieren kann )
        solltest du mir eine persönliche Email senden wollen . Time will tell .

        Lg Det

    • Hallo Det,

      es ist sehr vieles, wenn nicht sogar alles richtig was Du schreibst, aber es sind auch genau diese Überlegungen und Abwägungen welche die Leute vom möglichen profitieren abhalten. Jedes FÜR hat auch ein berechtigtes WIDER.
      Ich bin 47 und selbst seit 1998 an der Börse aktiv, aber viel wichtiger meine Freunde aus der Schulzeit und ich habe noch einige sehr enge Freunde aus dieser Zeit, kann ich vergleichen. Hier ist es so, dass die Jungs die mit mir zusammen, gezockt, auf die Schnauze gefallen, gelernt und schlussendlich einen Prozess durchlaufen haben, heute eindeutig besser da stehen als die, die ständig gezweifelt haben. Dabei ist es völlig egal in welcher Einkommensklasse sie durchs Leben gehen.

      Eines wird sehr sehr deutlich in diesem Artikel, die ZEIT ist der Multiplikator nicht zwingend die Kohle! Und so lange man Jung ist, kann man auch volles Risiko gehen. Wer dann kein Risikomanagement betreibt, wird beim 1.Crash eh aus dem Markt gespült und kommt nie wieder, oder er lernt und wird ab dann alle die oben genannten Punkte automatisch in sein Handeln einbauen!

      Herrlich man könnte stundenlang zu diesem Thema schreiben, schade das es zu meinen Anfängen das Internet und solche Blogs noch nicht gab, ich hätte nicht so viel den Brokern geschenkt!

      Beste Grüße

      • Hallo Rene
        Ich denke durchaus nicht negativ über die Börse oder Aktien oder Kapital .
        Ich mag halt lieber realistischere Zahlen . Klar kann auch mal mehr Gewinn gemacht werden ,
        es gibt aber auch immer wieder Zeiten , wo genau dieser Gewinn wieder dahinschmilzt .
        Ich möchte auch Niemanden vom profitieren abhalten , jedoch auch Jeden ermutigen ,
        sich eigene Gedanken um SEIN ( oder ggf. vom Nachwuchs ) Kapital zu machen .
        Ich persönlich bin offen für alles , jedoch schaue ich mir meistens , schon genau an ,
        wo ich mein Geld ( oder das des Nachwuchs ) lasse . Ob das dann richtig oder falsch war , zeigt
        eh erst die Zeit . Mal geht so und mal geht so .

        LG Det

  • SirVivaljunior

    Das Wichtigste hast Du vergessen: Die Steuerersparnis. Jeder der diesen Blog liest, wird sein Geld wahrscheinlich irgendwie anlegen. Aber wenn man das auf dem Konto seines Kindes macht, spart man eine Menge Steuern.

    • Hallo,

      Da hast du recht, aber darum ist es mir gar nicht gegangen. Ich wollte wie so oft einfach mal wieder etwas aufzeigen, und dass sich Eltern generell vielleicht eher mit der Börse vertraut machen.

      Danke fürs vorbeikommen!
      mfG Chri

  • Hallo Chri,

    genau die Gedanken habe ich mir auch nach der Geburt meiner Kinder gemacht. Für mich wurden damals überschaubare Geldbeträge mittels Sparkassenbuch gespart. Als ich 16 Jahre alt war, konnte ich über diese Geld verfügen und eigene Erfahrungen sammeln. Zuerst habe ich davon Sparkassenbriefe und Bundesschatzbriefe (wegen der höheren Verzingung) gekauft, später bin ich mit meinem Gehalt über Fonds (über VL-Sparen) in Aktien eingestiegen. Es motiviert, wenn man als junger Mensch schon ein kleines Startkapital sein eigen nennen darf. Da ich mir der Macht des Zinseszinses durchaus bewusst bin, spare ich seit der Geburt der Kinder jeden Monat einen festen Betrag auf deren Wertpapierdepot. Das ganze entwickelt sich bisher sehr erfreulich. Wenn die Kinder größer sind, kann man ihnen auch am eigenen Depot das notwendige finanzielle Wissen vermitteln. Daran hapert es doch vielen; sie haben nie gelernt, wie man sein Geld sinnvoll einsetzt. Man muss sich halt mit dem Thema beschäftigen und sich schlau machen. Aber wie sagte schon J. D. Rockefeller: „Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten.“

    Gruß
    Bernd

    • Hallo Bernd,

      Es freut mich, dass du für deine Kinder in ein Wertpapierdepot einsparst. Ich stimme dir zu. Leider wird niemand das notwendige Wissen vermittelt, somit kann man auch niemand einen Vorwurf machen .
      Rockefeller war ein schlauer Mann.

      Danke fürs kommentieren! 🙂

      mfG Chri

  • Hi Chri

    Super Beitrag! Du hast absolut recht damit. Mein Eltern haben für mich leider auch nur auf dem Sparkonto gespart. Da kam in 20 Jahren einen sehr kleinen Zinsbetrag zusammen. Sollte ich einmal Kinder haben, werde ich mir deinen Beitrag zu Herze nehmen. 🙂

    -Erfolgsmaschine

    • Hallo Erfolgsmaschine,

      Danke für deinen Kommentar! Man kann deinen Eltern aber keinen Vorwurf machen, sie wussten es wahrscheinlich nicht besser!

      mfG Chri

  • Hallo Chris,

    Deine Rechnung stimmt nur teilweise und ist nicht auf alle übertragbar.

    Einen ETF-Sparplan aufzusetzen und einzuhalten ist leicht. Da ich Optionen noch nicht so lange handle, habe ich auch entsprechendes (2016 auch 11,5% mit MSCI World und 13,5% mit S&P und Nasdaq trotz Absturz zum Jahresanfang) und werde dies so schnell nicht auflösen, da der Aufwand zur Beobachtung maximal 1 Stunde pro Monat ist und die Rendite langfristig mit 8% solide geschätzt ist.

    Der Aufwand für cleveres Aktieninvestieren ist nicht zu unterschätzen. Internetrecherche, Börsenzeitungen oder -briefe und auch noch ein bißchen Glück, Strategie, Risikomanagement usw. Aus meiner Sicht geht es kaum unter 3-5 Stunden die Woche (Uhrzeit spielt nicht die entscheidende Rolle, wenn man langfristig investiert). Das Risiko ist nicht zu unterschätzen, da auch solide Aktien irgendwann plötzlich runterfallen (z.B. Fielmann, Novo Nordisk) und andere Aktien auch Dividendentitel stärker schwanken. Nur auf Dividendenstrategfie zu setzen und Kursverluste auszusitzen halten viele nicht durch. Bei ETFs ist das alles besser geglättet nach oben und unten. Ob ma wirklich 12% im Durchschnitt bezweifele ich. Dazu muß man sich nur die Statistik vieler wirklich solider Fonds ansehen (10% ist über 10 Jahre selten zu sehen).

    Deine Strategie Dividenden und Optionen ist für einen normalen Anleger nicht zu schaffen. Es erfordert viel Wissen, Übung und Entwicklung eigener Tradestrategien, die auch am Markt verfeinert werden müsse. Außerdem sollte man zum Handeln wenigstens am Nachmittag oder Abend immer mindestens 30 Minuten freihalten. Optionen schwanken deutlich stärker und ohne Eingriff können schnell 100-300 EUR weg sein. Auch wenn Du Dir in diesem Fall die Aktien liefern läßt, weiß keiner wielange Du brauchst, um sie wieder mit Gewinn zu verkaufen. Dazu ist auch eine gewisse Mindestgeldmenge 20-40.000 EUR notwendig. Ehe ein Sparplan der Eltern diese Größenordnung erreicht, haben viele aufgegeben, weil das regelmäßige Reagieren auch Zeit kostet (30 Minuten * 260 Tage = 130 Stunden = 5,5 Tage aber leider nicht zusammenhängend).

    Deshalb ist meine Empfehlung der ETF-Sparplan. Wenn bei der Verwaltung der Eltern für Ihr eigenes Vermögen eventuell auch nach Deiner Methode viel mehr rauskommt, kann man jährlich 2-5% für die Kinder umschichten.

    Ansonsten begrüße ich diese Diskussion unbedingt, da viele selbst für Ihre eigene Altersvorsorge auch nichts oder das falsche machen (Banksparpläne, aktive Fonds, Versicherungen). Auch solide Geldanlagehelfer wie GINMON oder Vaamo kosten mehr als jeder ETF Sparplan und sind nicht besser.

    Viele Grüße

    Klaus

    • Hallo Klaus,

      stimmt, die Auswahl vernünftiger Einzelaktien kostet Zeit. Man will seinen Kindern ja auch keine Schrott-Aktien kaufen. Allerdings macht es – mir zumindest – auch Spaß, sich mit Unternehmen zu beschäftigen. Von daher würde ich den Zeitaufwand nicht nur als Belastung sehen. ETF ist Autopilot, sicher aber auch irgendwie langweilig und durchschnittlich (was nicht negativ sein muss). Von daher habe ich mich nicht festgelegt. In den Depots der Kinder liegen Aktien aber auch ETFs, beides hat seine Berechtigung. Optionen würde ich für die Kinder nicht handeln wollen, das würde a) ein entsprechendes Konto voraussetzen und b) wirklich zu zeitaufwändig sein.

      Gruß
      Bernd

      • Freut mich, dass wir hier so eine muntere Diskussion haben! 🙂
        Ich gebe euch beiden Recht!
        Es ist eben immer etwas ganz persönliches. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen, und dazu sage ich der „Aufwand“ für den Optionshandel ist es für mich 100% wert. Wie schon gesagt, die Zeit beläuft sich auf 10-30 Minuten pro Tag, es gibt Tage da sehe ich überhaupt nicht rein, weil es nicht sein muss.

        Ich begrüße jeden der sich mit ETF ein kleines Vermögen aufbauen möchte. Mir persönlich ist diese Durchschnittsrendite jedoch aktuell zu wenig. Ich möchte eines Tages von meinen Investments leben können, dafür muss ich eben ein bisschen Arbeit hinein stecken.

        Wie Bernd schon gesagt hat. Für mich stellt das keine Arbeit dar. Ich befasse mich gerne mit meinen eigenen Finanzen. Ich bin 100% davon überzeugt, dass man an der Börse erfolgreich sein kann, weil man es selbst in der Hand hat. Die Kurse sinken und steigen, was sie als nächstes tun kann niemand wissen, muss man aber auch nicht, wenn man es richtig angeht.

        Bleibt zu wünschen, dass sich durch meine Beiträge nur ein paar Eltern finden, die sich selbst sagen: Hey, lass uns doch das mit den ETFs versuchen, hört sich nicht so schwer an. 8% sind besser als am Sparbuch versauern lassen. Ich hoffe einfach vielen Menschen etwas aufzeigen zu können. Mehr soll dieser Blog nicht tun, er soll den Menschen eine Alternative aufzeigen und die Angst vor der Börse nehmen.

        Ich für meinen Teil werde wohl für mögliche Kinder in der Zukunft Optionen handeln. Ob ich nun ein Konto mehr handle oder nicht ist auch schon egal.

        mfG Chri

  • Wäre ja auch blöd als „Kind“ den Freibetrag nicht auszunutzen 😉

    Wie hier auch schon mal angesprochen, würde ich mit wünschen da ein gewisses Grundwissen über Investitionen an Schulen vermittelt werden würde. Statt bescheuerter Rechnungen die man nie im Leben benötigt. Da spreche ich aus eigener Erfahrung.

    Investitionen hab ich genauer erst im Studium kennen lernen dürfen. Aber Hauptsache ich konnte in der Oberstufe lernen wie man das Volumen eines Gases bei bestimmen drücken und Temperaturen berechnet… Klar, brauch ich ständig.

    • Hallo Mahtchello,

      Da hast du recht. Ein Lehrplan über Grundwissen Investments würde durchaus Sinn machen! Wird aber wohl nie so weit kommen 😉 Die Leute sollen ja das Hamersterrad am Laufen halten.

      mfG Chri

  • Julia (Finanzblogleserin)

    Nachdem man eine Menge Geld für Baby Ausstattung ausgegeben hat und ein Einkommen stark geschmälert ist (Elterngeld) hat man eben mal 12 000 Euro zum investieren übrig?

    Und dann nach halb schlaflosen Nächten weil das Baby einfach noch nicht durch schläft, freut man sich als Familienvater oder Mutter endlich zwischen Windel wechseln und Brei füttern seinem Hobby daytrading oder Optionshandel nachgehen zu können… was sind schon eine halbe Stunde pro Tag, 20 Jahre lang, voll easy!

    • Hallo Julia,

      Ich habe das Gefühl, du fühlst dich durch den Text irgendwie angegriffen. Das war natürlich nicht meine Absicht! Ich habe einen kleinen Bruder und bekomme das alles sehr genau mit.

      Erstens habe ich gerade deswegen auch den ETF angesprochen, passives Investieren braucht keine Zeit, nur einen automatischen Wertpapiersparplan. den richtet man einmal ein und das war es.

      Zweitens ist mir auch bewusst, dass viele Menschen dieses Geld nicht sofort zur Verfügung haben, auch deshalb habe ich den Sparplan angesprochen.

      Drittens wer sagt dass es 12 tausend Euro sein müssen?! Das war nur ein Beispiel. Natürlich, je mehr desto besser, aber ob es jetzt 1000 oder 12000 sind ist jetzt mal irrelevant. Der Punkt ist, dass begonnen werden muss etwas zu tun!
      Ich bin mir sicher ihr beiden spart für euren Kleinen. Der Aufwand für einen ETF ist nicht viel größer als ein Sparbuch zu eröffnen, nur dass das eine mehr Geld bringt als das andere.

      Tut mir leid, falls du dich angegriffen fühlst, ich wollte nur helfen.

      mfG Chri

  • Hi Chri

    Interessanter Artikel! Die Investition in ETFs ist sicher eine gute Strategie für das Kind ein kleines Vermögen anzuhäufen. Allerdings müssen sich die Eltern auch dafür interessieren und zumindest am Anfang etwas „aktiv“ an der Börse sein. Wenn man sich nicht für die Börse interessiert und „nur“ für das Kind mit Optionen handelt, halte ich das nicht für den richtigen Weg. Dazu fehlt das nötige Wissen und das kann schnell sehr teuer werden.

    Lg Michael

    • Hallo Michael,

      Da hast du bestimmt recht. Jeder sollte sich ohnehin selbst über den möglichen Weg Gedanken machen. Meine Aufgabe ist es nur mögliche Wege aufzuzeigen. Einfach mal so fürs Kind Optionen handeln wird es ohnehin nicht spielen. Zuerst sollte man sich wichtiges Wissen über die Grundsätze aneignen.

      mfG Chri

      • Hallo Chri,

        man wird auch wahrscheinlich für ein Kind keine Optionen handeln können.
        Zumindest ist es in Deutschland so.

        Ich habe für meine Tochter einen ETF Sparplan angelegt. Das ging allerdings nur für einen ETF auf den MSCI World. Einen ETF auf Emerging Markets hat mich die Bank nicht besparen lassen, da der Depot-Inhaber keine 18 Jahre alt ist. Wenn schon ETFs auf EM verboten sind, dann wird es der Optionshandel bestimmt auch sein.

        Meine Rechnung sieht für unsere Tochter grob so aus:
        Jeden Monat das Kindergeld (in Deutschland 190€) auf das Depot.
        Macht bis zum 18 Geburtstag bei konservativ angenommener Durchschnittsrendite von 4% trotzdem noch fast 60.000€ (bei Einzahlung von 41.000€)!
        Geldgeschenke werden im Verrechnungskonto des Depots angesammelt um im Falle eines Crashs günstig nachkaufen zu können.

        Um verschiedene Szenarien durchzuspielen kann ich diese Homepage empfehlen:
        http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

        Viele Grüße,
        Robert

        • Hallo Robert,

          Wieso sind ETFs auf Emergin Markets verboten? das höre ich zum ersten Mal. Ich kann mir nur vorstellen, dass deine Bank selbst dies nicht zulässt. Aber kann mich natürlich auch irren. Jedoch wäre es doch schade gerade die Emergin Markets für ein Kind nicht zu besparen, da hier Potentiale vorhanden sind.

          Über 60k wird sich deine Tochter bei erreichen ihres 18ten Geburtstags freuen. Ich denke so ein Geschenk bekommt nicht oft jemand zum 18ten. wahnsinn.

          Diesen Zinseszinsrechner hab ich auch für die Berechnungen verwendet, ich spiele mich oft damit 🙂 Macht richtig Laune, wenn man sieht wieviel in ein paar Jahren möglich wäre.

          mfG Chri

          • Hallo Robert,

            Du kannst alle an der Börse gehandelten ETFs bei fast allen Banken kaufen zu relativ günstigen Konditionen. Einige Banken geben einen Rabatt oder verlangen nichts an Gebühren außer dem Spread. Es geht also auch ohne Sparplan. Bei kleinen Raten wird es ohne Sparplan zu teuer von den Gebühren.

            Ein Sparplan wird wird nicht jede Bank auf alle ETFs anbieten. Am besten suchst Du auf https://www.justetf.com/de/etf-sparplan-vergleich den passenden ETF oder eine passende Bank heraus. Für Emergin Markets findest Du unter https://www.justetf.com/de/etf-sparplan-vergleich/msci-emerging-markets-etf.html?isin=IE00B0M63177 fast 30 Varianten. Man kann deshalb auch ein zusätzliches Depot nur für Sparpläne eröffnen (kostet bei der richtigen Bank keine Gebühren im Jahr / https://www.justetf.com/de/etf-sparplan/sparplan-vergleich.html ).

            Mit dem ETF110 (20% in 2016) hast Du einen günstigen für die Welt. Mit ETF127 (in 2016 30%) einen passenden für Emergin Markets und mit A1JJTC (23% in 2016) hast Du einen für beide zusammen. Es gibt über Justetf die maximale Auswahl.

            Viel Erfolg beim richtig sparen wünscht

            Klaus

            • Hallo Klaus und Chri,

              bei der Consorsbank ist es nicht gestattet, im Namen des Kindes einen Sparplan auf den MSCI EM abzuschliessen, da die Risikoklasse zu hoch ist.
              MSCI World geht, weil die Risikoklasse niedriger ist.
              Auf meinen Namen laufen dort (kostenlose) Sparpläne auf MSCI World und EM.

              Viele Grüße,
              Robert

  • An Aktien geht halt nichts vorbei zur Zeit. Wer Kinder hat, sollte Definitiv in Aktien investieren. Das beste was dem Kind passieren kann .

  • Toller Artikel, der viele (prospektive) Eltern mal zum Nachdenken anregen sollte.
    Und wenn am Ende „nur“ die Entscheidung für einen marktbreiten, regelmässig besparten ETF mit niedriger TER sein sollte- das ist viel besser als mit 20 festzustellen, dass die teure „Ausbildungsversicherung“ für die Kinder vom netten Versicherungsvertreter nicht das Gelbe vom Ei gewesen ist… und wer weiß, wie das Bafög oder ähnliche staatliche Leistungen in Zukunft ausfallen werden. Holger vom Zendepot hat neulich einen schönen Blogartikel über dasselbe Thema erstellt.
    Aber die wichtigste Investition in die Kinder ist ohnehin Bildung. Und da finanzielle Bildung nicht in der Schule vermittelt wird (hony soit, qui mal y pense… bleibt mal schön alle im Hamsterrad gefangen, liebe Kinderchen), ist es Aufgabe des Elternhauses die Kinder auch in dieser Hinsicht zu begleiten. Wenn nur ein (künftiges) Elternpaar über deinen Blogbeitrag stoßen würde, und sich inspirieren liesse, sich mit dem Thema mal selbst auseinanderzusetzen, als allen möglichen Einflüsterungen zuzuhören („Gold! Bausparvertrag! Sparbuch! Nein, Ausbildungsversicherung!“) hast du schon deine Karmapunkte für heute verdient 😉

    • Hallo Thomas,

      Danke Dir!
      Ja, ich hoffe, dass das ein oder andere Elternpaar zumindest einmal über Alternativen nachdenkt. Mir liegt es fern hier irgendjemand für irgend etwas zu bekehren. Warum auch? Ich möchte einfach alternative Wege aufzeigen. Die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen.

      Danke fürs kommentieren!
      mfG Chri

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.