Für welchen Zeitpunkt planst Du Deine finanzielle Freiheit?

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht oft an mein Ziel, die finanzielle Freiheit, denke. Persönlich glaube ich es gibt nichts besseres als sein Leben komplett selbst zu bestimmen, zu hundert Prozent. Ich möchte mir meine Zeit nehmen, wenn mir gerade danach ist, ohne vorher mein Chef zu fragen, ob ich frei bekomme. Ohne einen Zettel ausfüllen zu müssen. Bürokratie geht mir ohnehin extrem auf die Nerven. Vielleicht wird es ein paar wenige Dinge geben, die ich nach Erreichen meines Zieles vermissen werde. Aber das Ausfüllen von irgendwelchen unnötigen Listen wird sicher nicht dabei sein.

Ich stelle mir häufig vor, dass ich in der Früh gemütlich Frühstücken kann, und in den Tag hinein lebe. Einfach machen was mir gerade in den Sinn kommt. Dinge die mir richtig Spaß machen und mit Freude erfüllen. Nach dem Mittagessen eine Weitwanderung starten, eventuell auch auf mehrere höhere Berge klettern. Mit Freunden an den Bach und grillen. Mir würde Vieles einfallen. Bis jetzt habe ich immer gesagt, dass ich mit 40 Jahren finanziell frei sein möchte, beziehungsweise in „Pension“ gehe. Im Mai noch werde ich nun 25 Jahre alt, also ein viertel Jahrhundert schon, und dennoch bin ich in meinen besten Jahren 🙂 .

Heute gebe ich euch und mir selbst ein Versprechen. Ich werde vor meinem 30ten Geburtstag finanziell unabhängig sein. Ich halte mir dieses Ziel so fest vor Augen, dass es klappen wird. Zuletzt hatte ich irgendwo gelesen, dass man sich keinen fixen Zeitpunkt dafür aussuchen sollte, da es immer anders kommt als man denkt. Ja, das kann schon sein, dass genau zu diesem Zeitpunkt die Börse zusammenbricht oder etwas anderes Unvorhergesehenes passieren mag. Das sollte mich aber nicht aufhalten. Mein Börseneinkommen ist jetzt schon nicht von schlechten Eltern, finde ich zumindest. Das mag ja jeder anders sehen, aber in den guten Monaten würde es jetzt schon für mich reichen.

Die nächsten Jahre stehen im Zeichen der Diversifikation

Momentan traue ich mich aber noch nicht den Stecker zu ziehen. So ein Teilzeit-Angestellten-Verhältnis hat doch seine Vorzüge. Wenn ich krank bin bekomme ich trotzdem Geld, gut das bekomme ich an der Börse auch, aber auch das 13te und 14te Gehalt sind nicht zu verachten. Es ist einfach gut zu wissen, dass momentan noch immer der selbe Betrag am Monatsende auf mein Konto kommt. Aktuell arbeite ich schon wieder Vollzeit seit Anfang Februar. Diese Vollzeitstelle wird ab spätestens August wieder automatisch in eine Teilzeit-Stelle umgewandelt, worauf ich mich schon wieder sehr freue. Das ist für mich dann schon wieder so etwas wie eine kleine Errungenschaft.

Wenn ich ehrlich bin würde mir das Börseneinkommen vom letzten Monat schon so reichen. Wenn langfristig jeden Monat über 2000 Euro herein kommen würden passt das schon so. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei andere Einkommens-Quellen zu erschließen. Vorgestern habe ich mir einen Online-Kurs für angehende Immobilien-Investoren geleistet.  Mal sehen wie ich mich hier so anstelle. Das Herzstück meines Einkommens soll aber langfristig noch immer der Optionshandel und die Dividenden bleiben.

Hier fühl ich mich wohl, auch wenn der Aktienmarkt viel volatiler als der Immobilien-Markt ist. Ich habe vor jeweils 1000 Euro an Einkommen durch mindestens 5 oder 6 verschiedene Quellen zu verdienen, und das Monat für Monat. Der Blog wird eventuell in der Zukunft noch ein größeres Thema werden. Desweiteren hoffe ich dass wikifolio eventuell mal Optionen in den Werkzeugkasten mit auf nimmt. Da könnte ich konservative Optionstrades für Leute machen, die sich selbst nicht darum kümmern möchten.

Mit 30 ist Schluss

Auch wenn ich in der Zwischenzeit mehr Arbeit für mich aufnehme wird das zu meinem 30ten Geburtstag aufgegeben. Bis dahin sollte bereits soviel Geld für mich arbeiten, dass es locker reichen sollte. Im Endeffekt werden es dann 2-3 passive Einnahmequellen sein, auf die ich mich verlassen können möchte, auch in schwierigen Zeiten.

Ich habe Sehnsucht nach Ländern, wo kilometerweit keine Menschenseele zu finden ist, wo ich mich der Natur widmen und Abenteuer erleben kann. Dies habe ich mir wirklich fest vorgenommen. Auch wenn es für meinen zukünftigen Lebensstandard nicht reichen sollte, muss ich eben einen Schritt zurück machen, und mein Auto verkaufen, oder was weiß ich. Auf jeden Fall hab ich vor richtig zu leben und nicht mehr so hart zu arbeiten wie es jetzt der Fall ist.

Zuviel aufgeladen?

Ich glaube, dass es notwendig ist sein Ziel fest vor Augen zu haben, und sich jeden Tag ein bisschen zu verbessern. Das gelingt mir eigentlich immer recht gut. Aber ab und zu habe ich das Gefühl ich arbeite vielleicht zu hart daran. Kann das sein? Wie siehst du das? Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, versuche ich an meinen Wochenenden den Kopf ab zu schalten und Dinge zu tun die mir richtig Spaß machen. Leider habe ich ganzen Tag zu viele Dinge im Kopf die mich beschäftigen.

Job, Blog, Training, Wohnungssuche, Börse, Immobilien, Website für Optionsneulinge (gibt es bald neue Infos), usw… Ich bin mir sicher, dass dies viel besser wird, wenn die finanzielle Freiheit in greifbare Nähe rückt. Was rede ich da? Eigentlich ist sie in greifbarer Nähe, es fehlt eben nur noch ein letztes Stück. Dieses letzte Stück muss ich noch gehen. Wenn ich etwas ernsthaft beginne, ziehe ich es auch durch.

Habe ich mir zuviel aufgeladen? Diese Zweifel kommen immer mal wieder auf. Der Weg hier her war zwar schon recht steinig, aber er hat sich schon gelohnt. Ich würde es nicht anders machen, wenn ich noch einmal die Wahl hätte. Jemand der etwas erreichen möchte, muss auch bereit sein dafür zu kämpfen. Ich habe mich die letzten Jahre gut durchgekämpft, ich fühle mich nur etwas müde. Alle paar Wochen brauche ich wohl einen kleinen Urlaub, der glücklicherweise schon wieder bald ansteht :).  Aber ich bin auch bereit für die nächsten paar Jahre noch einmal richtig Anlauf zu nehmen, und ich hoffe dass auch andere so groß denken, wie ich. Ich ziehe viel Motivation aus der Community, dafür ein Dankeschön! Es wird ein großer Anlauf, bei dem ich alles geben werde, um mich an meinem 30ten Geburtstag zur Ruhe zu setzen.

Wann planst du deine finanzielle Freiheit?

Jetzt stehst du im Fokus. Ich würde gerne wissen, wie alt du bist, wann du die finanzielle Freiheit erreichen möchtest oder erreichen wirst. Mit welchen Mitteln wirst du dieses Vorhaben angehen? Gibt es Dinge, die dich zurück werfen? Was gibt dir Kraft weiter zu machen? Können wir uns irgendwie gegenseitig unterstützen? Ich bin auf deine Meinung sehr gespannt.

Du kannst mir in den Kommentaren schreiben, oder wenn du einen eigenen Blog hast auch gerne einen kompletten Beitrag dazu schreiben. Ich würde ihn mir hoch interessiert ansehen. Zuerst habe ich gedacht, dass ich so eine Art Blogparade daraus mache, aber um ehrlich zu sein: Ich hab nicht die Zeit diese aus zu werten. Vielleicht findet sich aber jemand anderer der mir hier zur Hand gehen mag. Muss aber auch nicht sein 🙂

Ich freue mich auf jeden einzelnen Kommentar!

mfG Chri

 

49 Kommentare

  • Dein Ziel wäre für mich ein Graus ^^
    Mich erfüllt meine Arbeit jeden Tag. Ich komme abends entspannt heim und freue mich auf den nächsten Arbeitstag.
    Um nichts in der Welt würde ich meine Arbeit aufgeben 🙂

    Dir wünsche ich aber viel Erfolg dabei. Eine kleine Anmerkung hab ich allerdings : “ Mit Freunden an den Bach und grillen.“

    Ich weiß nicht, wie gut deine Freunde ausgestattet sind. Wenn ich allerdings an meinen Bekanntenkreis denke, könnte ich diesen Wunsch gar nicht umsetzen “ einfach so grillen „. Das fängt mit irgendwelchen Spätschichten an und hört dann mit Samstagsschicht auf etc.

    Und damit meine ich eben di anderen, welche entsprechende Schichten haben.

    • Hallo Josef,

      Das freut mich für dich! 🙂 Leider kann ich das von mir nicht behaupten.
      Ich habe ein paar Freunde, die nehmen sich für so etwas auch mal Zeit, das sollte bei mir im Umfeld kein Problem sein 🙂

      Danke für deinen Kommentar! 🙂

      mfG Chri

  • Finstermoor

    Ich drücke fest die Daumen, dass das klappt. Wobei ich die Grenze eher fließend sehe. Leute wie du und ich setzen sich nicht Punkt jetzt oder irgendwann zur Ruhe. Die machen halt dann das, was ihnen in den Sinn kommt und Arbeiten, in welcher Form auch immer, wird auch dabei sein. Mit dem Wissen, dass das passive Einkommen die Grundkosten trägt, ist dann halt kein Angestelltenverhältnis nötig und auch nicht der Zwang irgendeinen Job zu machen, nur um Geld zu verdienen. Freiheit in der Form von ich mach was mir gefällt. Und der Gedanke allein ist schon geil. Wie ist das erst, wenn man drin steckt?

    Und ich bin überzeugt davon, ab dem Punkt, braucht man sich nicht mehr aufs Geld konzentrieren. Das kommt dann von ganz alleine :o) …

    • Hallo Finstermoor,

      Seh ich genauso. Natürlich werde ich noch weiterhin Projekte machen, die mir selbst wichtig sind, aber wie du sagst, das mach ich dann nicht um des Geldes willen. Genau, einfach machen was einem gefällt, und wenn mir in den Sinn kommt im Zoo bei den Tieren zu arbeiten, könnte ich das dann auch machen, ehrenamtlich 😉

      mfG Chri

  • Ich kann das alles bei dir gut nachvollziehen. Geht mir auch so.

    Blog, Projekte, Börse, Arbeit, Meister… manchmal fühlt man sich da schon platt oder leicht überfordert, wobei ich bei mir selber bemerkt habe, das dieses Gefühl eher durch Arbeit und Meister kommt, nicht durch meine eigenen freiwilligen Projekte.

    Der Gedanke ist da wohl recht einfach. Bei mir ist die Arbeit und der Meister Zwang. Deshalb habe natürlich auch ich das Ziel, irgendwann rein von mehreren Einkommen leben zu können.

    Realistisch sehe ich bei mir das Ganze mit 40 rum. Vielleicht zeitiger, keine Ahnung. Aber mit 40 sollte mit dem Stress Schluss sein. Wie bei dir, geht mir zu viel Bürokratie auf die Nerven. Aber davon haben wir auf Arbeit mehr als genug. Mein Meister ist ein Resultat daraus, da ich diesen benötige, um die Arbeit zu machen, welche ich seit nunmehr 3 Jahren mache^^

    • Hallo Martin,

      Auch bei mir kommt das Gefühl eher durch die Arbeit, da ich die anderen Dinge ja lieber mache. Ich hätte für meine eigenen Projekte eben lieber mehr Zeit.
      Theoretisch bin ich auf den Job nicht mehr angewiesen, aber ganz ohne Angestelltenverhältnis möchte ich eben auch noch nicht sein.

      Ich verstehe dich auch voll und ganz. Aber gemeinsam werden wir das Ding schon rocken 😉

      mfG Chri

  • Weil mir meine Arbeit immer Spaß bereitet hat, habe ich immer gesagt mit 55 ist genug, früher muss es nicht sein.

    Heute sieht es leider anders aus. Das Klima in der Firma hat sich sehr stark zum schlechten gewendet und meine Motivation geht gegen null. Mein Fokus lag immer auf Immobilien, daher bin ich heute in der glücklichen Lage einige Objekte außerhalb der Spekulationsfrist zu halten. Das Thema Immobilien hat sich für mich, aus verschiedenen Gründen, als zusätzliches Einkommen erledigt. Der Hauptgrund: es geht mir genauso auf dem Zeiger, mich mit Mieter und Käufer auseinander zusetzen, wie jeden Tag zur Arbeit zu fahren 😉 Es ist mir einfach nicht passiv genug!

    Nun mit einem recht guten Kapitalstock versuche ich einige Jahre früher das Ziel zu erreichen. Wie ich es umsetzen möchte seht ihr ja an meinem Projekt. Sobald ich jeden, und ich meine wirklich jeden Monat, mehr Einkommen erziele als durch meine Arbeit. Bin ich raus aus dem Hamsterrad.

    Sport, Reisen (ich ziehe mir diverse Blog rund ums Thema Weltreise rein 😉 )und soziales Arrangement würden dann sofort mein Alltag bestimmen.

    Chris, mit 30 ist schon ambitioniert. Du brauchst bis dahin auf jeden Fall einen Partner, der diesen Weg zu 100% trägt. Wenn Kinder geplant sind und die Börse mal nicht die gewünschten Erträge dir einige Monate geben mag, dann kommt auch ganz schnell Stress auf. Als einzel Kämpfer ist es da schon einfacher, aber emotional geht Dir ein Vielfaches verloren…

    Ich drück Dir die Daumen. Wenn es gut geht, komm ich dann mit zum Grillen am See 😉 – Zeit habe ich ja dann hahahha

    • Hallo Axe,

      „Sobald ich jeden, und ich meine wirklich jeden Monat, mehr Einkommen erziele als durch meine Arbeit. Bin ich raus aus dem Hamsterrad.“

      So denke ich auch. Aber momentan sind diese Einnahmen noch nicht konstant hoch genug um mich darauf zu verlassen. Ich kalkuliere lieber eine Sicherheit mit ein.
      Zum Thema Weltreise: Hast du da eventuell ein paar Blog-Empfehlungen?

      Ich habe eine ganz liebe Freundin, die auch sehr gut verdient. Sie unterstützt mich wo sie kann. Sie betont immer wieder, dass wir das schon schaffen, wenn es bei mir einmal nicht so laufen sollte. Das ist auf jeden Fall nicht selbstverständlich und dafür bin ich sehr dankbar 🙂

      Gerne, sollten uns jedenfalls mal treffen! In der finanziellen Freiheit auch gerne regelmäßig.

      mfG Chri

  • Wie unterschiedlich die Ziele doch sind.

    Da ich die Bücher von Herrn Schäfer und Kiyosaki erst im Alter von 33 Jahren entdeckt habe dauert es mit der Finanziellen Freiheit noch etwas.

    Fixkosten habe ich soweit wie möglich reduziert. Konsumschulden sind getilgt und das Auto wurde verkauft. Aktuell liegt meine Sparquote bei ca. 70%. Damit ist es mir möglich jeden Monat 2200€ zu investieren. Als Vehicle nutzte ich zurzeit nur Aktien bzw. Aktienoptionen.

    Spätestens mit 40 Jahren möchte ich kein Schichtdienst mehr verrichten und den Vorruhestand mit 50 würde ich auch sehr begrüßen.

    Beste Grüße Jan

    • Hallo Jan,

      70% Sparquote ist wahnsinn! Das hatte ich zu Beginn ein paar Monate. Aktuell kann ich leider fast nichts sparen, da viel ansteht, Urlaub, Wohnungskauf und so weiter.

      Wenn du 2200 pro Monat investieren kannst, sollte das für dich ja alles kein Problem sein.
      Ich bin mir sicher, du wirst deine Ziele erreichen. Viel Erfolg!

      mfG Chri

  • Hallo Chri!

    Bei all deinen sonstigen Beiträgen sieht man hier, du bist doch nur der typische Österreicher: Ab in die Pension, und das so früh wie möglich.

    🙂 Nein, das war nur zur Einleitung.

    Es ist schön Ziele zu haben. Und schön, das bei anderen zu sehen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Erreichung, vor allem aber gute Erkenntnisse und wertvolle Erfahrungen bei den Feinjustierungen, die auf einem ordentlichen Weg sicher anstehen. Der Lernens und der Zufriedenheit wegen. Das ist in meiner Welt Unabhängigkeit.

    • Hallo Cor,

      Ich bin gerne Österreicher 😉
      Ja, ab in die Pension, so schnell wie möglich, bin aber bereit dafür hart zu arbeiten. Viele jammern einfach und ändern nichts daran.

      mfG Chri

  • Hallo Chri,

    In letzter Zeit bin ich auf den Geschmack von Gary Vaynerchuk gekommen, er macht täglich YouTube Videos.

    Seine Kernmessage ist ähnlich Kopf runter und „Get things done!“, sehe es ähnlich wie Du mit einem Unterschied das mir mein eigenes Business spass macht. Ich will immer noch „Arbeiten“ und zwar an meinem eigneen Business, die Finanzielle Freiheit ist nur ein Mittel zum Zweck, welche es mir ermöglich das zu Arbeiten was ich will, ohne dafür auch entlöhnt zu werden. Wir leben in einer Zeit in der es so einfach ist Wohlstand und Vermögen anzuhäufen, deshalb ist es in meinen Augen schon fast grob fahrlässig es nicht zu tun. Je mehr Geld man hat umso mehr verdient man in absoluten Zahlen zumindest, wen das Geld weise benutzt wird kann es bis ans Lebensende reichen und sogar noch vererbt werden. Man spricht auch von der magischen Grenze 100’000 oder 1’000’000, wenn diese erreicht sind gehts ziemlich schnell voran.

    Für mich ist der Weg das Ziel und nich umgekehrt 🙂 Das Ziel ist aber wie ein Meilenstein, darauffolgen kommt ein weitere Meilenstein und so weiter.

    Gruss
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      Du unterscheidest dich in diesem Punkt nicht von mir. Mein eigenes Online-Business macht mir auch Spaß. Vielleicht ist das im Text falsch rüber gekommen. Ich möchte ja auch weiter arbeiten, ABER ohne an Geld denken zu müssen, ohne irgendwelche Abgabetermine, ohne jegliche Zeitvorgaben. Wenn mir eines Tages in den Sinn kommt, dass ich für ein halbes Jahr Südamerika unsicher machen möchte, will ich nicht irgendjemand fragen müssen. Das muss für mich möglich werden.

      Nach Erreichen meiner finanziellen Freiheit werd ich bestimmt nicht einfach so in der Hängematte liegen, sondern andere Ziele verfolgen, wie die Berge der Welt besteigen und so weiter.

      mfG Chri

  • Hallo Chri,

    habe lange nicht mehr bei Dir geschrieben, aber das Thema passt. Ich habe ein festes Datum für den finanziellen „Zieldurchlauf“ im Auge und das ist der 01.07.2023. (Und das ist im Moment die schlechteste Prognose – hohohoho)

    Das wird auch auf jeden Fall klappen, dann steige ich aus dem Hamsterrad aus und dann mache ich wirklich erstmal das was ich möchte. Sollte es mir dann irgendwann langweilig werden (habe im Moment noch keine Erfahrungswerte damit) kann ich ja „soft“ wieder ins Hamsterrad einsteigen – aber ich will das Leben noch ein bisschen genießen (solange es noch geht)

    Glück Auf!

    • Hallo Delura,

      Freut mich wieder mal von dir zu hören!
      2023 passt doch ganz gut, da können wir uns auch mal treffen eventuell 😉 Wenn alles klappt haben wir ja einen ähnlichen Zeitplan 🙂

      mfG Chri

  • Pingback: Der Zeitpunkt meiner finanzielle Freiheit – Compounding Wealth

  • Hallo Chri,

    ich kann Deinen Eifer verstehen. Wenn man erstmal entdeckt, dass man in der Matrix gefangen ist, möchte man ausbrechen. Ich habe mir früher überhaupt keine Gedanken über finanzielle Freiheit gemacht. Es schien alles vorgezeichnet. Ausbildung, 40 Jahre arbeiten, Rente; so wie man es von seinen Eltern und seinem Umfeld gelernt hat. Für mich wurde wirklich vor etwa zwei Jahren eine Tür geöffnet. Dabei hilft Dein Blog sehr, aber es ist ja nicht nur das Finanzielle. Mein gesamte Einstellung zum Leben hat sich geändert. Ich bin auch viel entspannter in beruflichen Fragestellungen. Ich weiß was ist jeden Monat spare und was der Zinseszins daraus machen wird. Leider habe ich nicht das Glück gehabt, schon in Deinem Alter soweit zu sein. Ich wünsche Dir viel Erfolg, nur wer sich hohe Ziele setzt wird sie auch erreichen können.

    Gruß
    Bernd

    • Hallo Bernd,

      Deine Wortwahl gefällt mir. Ja, ich fühle mich momentan irgendwie im Rad gefangen, aber meine Nebeneinkünfte machen schon vieles besser. Also ich bin trotzdem im Job weitaus entspannter, als wenn ich nebenbei nichts hätte.
      Der Zinseszins ist eine große Motivation. Ich denke auch oft daran, dass er mir später enorm weiter helfen wird.

      Danke! Ich wünsche auch Dir viel Erfolg und dass du alle deine Ziele erreichst!
      mfG Chri

  • Hey chri,

    scheint mir als hättest du ein kleines Motivationstief.

    Ich bin auf dem Weg wie du. Ich bin 34.

    In meinen Ferien stelle ich mir vor, dass ich schon finanziell frei bin und lebe so, als wäre ich es. Ich habe mich in meinen letzten Urlauben dafür entschieden, nicht wegzufliegen oder zu verreisen, um genau diesen Lebensstil auszuprobieren.

    Ich bleibe also daheim. Frühs ein paar Kaffee im Bett. Gehe ausgiebig ins Fitnessstudio. Dann Mittagessen, ein paar Orders für Optionsverkäufe einstellen und gucken, was der restliche Tag so bringt. Freunde treffen. Einfach mal so bei den Eltern vorbeifahren (meine Eltern wohnen 100km entfernt). Oder in das nächstgelegene Café hocken und dort bei Capuccino und Kuchen den Nachmittag unter Menschen verbringen. Oder ein paar persönliche Ideen umsetzen, ohne Druck. Oder ein Buch auf meiner Terrasse lesen. Ich probiere also aktiv den Lifestyle aus, den ich haben würde, wenn ich finanziell frei wäre.

    Was soll ich sagen? Es hat Spaß gemacht. Sehr viel sogar. Und es hat mir geholfen, meine Gedanken zu ordnen

    Mein Job macht mir auch Spaß. Leider ist er sehr orts- und zeitgebunden. Ich müsste also immer zu festen Zeiten an einem festen Ort sein. Meine Traumvorstellung bei der finanziellen Freiheit wäre aber, den Winter irgendwo im Warmen zu verbringen. Von daher müsste ich mich notgedrungen komplett aus dem Berufsleben verabschieden, obwohl ich dazu eigentlich keine Lust hätte.

    Aktuell kann ich pro Monat nebenbei zwischen 300-600 Euro Einkommen generieren. Meine finanzielle Freiheit dauert also noch ein wenig. Einen konkreten Termin habe ich weder ausgerechnet, noch denke ich daran. Allein das Wissen, dass er automatisch kommen wird, wenn ich so weitermache, reicht mir fürs erste. Ich mache mir da selbst wenig Druck. Die Motivation passt, die Sparqoute passt. Ich bin auf dem richtigen Weg, aber ich denke nicht die ganze Zeit an den Zieldurchlauf. Ich denke ehr an heute (und morgen) als an einen Zeitpunkt in fünf oder zehn Jahren.

    Das war nicht immer so, aber meine Erfahrung war, dass die Fixierung auf eine so weit entfernte Zukunft meine Lockerheit, meinen Spaß an der Gegenwart nahm. Ich fühlte mich irgendwie immer unter Strom und sah die ganze Zeit nur noch die Defizite im Jetzt. Vielleicht interpretiere ich auch zu viel in deinen Text hinein, aber ich hatte den Eindruck, dass du aktuell zu sehr und zu angestrengt an das Jahr 2025 denkst als an den nächsten Tag. Das ist jetzt der zweite Artikel, in dem ich eine latente Unzufriedenheit mit deinem status quo heraushöre. Deine Zahlen geben aber (finde ich) überhaupt keinen Grund zu Ungedult oder Unzufriedenheit. Ich glaube fast jeder aus deiner Community würde ohne zu zögern seine eigenen Zahlen gegen deine Zahlen tauschen, würdest du ihm das anbieten. Dein Einkommen ist jetzt schon abgefahren, du bist absolut auf dem richtigen Weg (den du gerade einmal zwei Jahre intensiv begehst, wenn ich die Fakten richtig im Kopf habe). In vielen Blogs schreiben die Autoren, dass der Weg zur finanziellen Freiheit ein Marathon ist, kein Sprint. Also immer schön locker bleiben 🙂

    Die Frage des Zuviel habe ich mir auch gestellt. Immobilien, eigene Kurse geben oder ähnliche Ideen habe ich deshalb aus meinem Kopf gestrichen. Immobilien, weil ich mir den möglichen Stress nicht antun will, eigene Kurse, weil das ja wieder arbeit wäre. Selbstbestimmt, ja, aber immer noch Arbeit. Ich konzentriere mich also auf Dividenden (meine Ausgangsstrategie) und mittlerweile Optionen. Ich hatte mehrere Tiefs (die kommen so einmal im Jahr) wenn meine Gedanken mir einflüstern, das muss doch alles schneller gehen, wenn ich meine Watchlist von interessanten Werten anschaue und feststelle, dass die Wunschliste eigentlich immer länger wird oder ich nicht genug Cash habe, um eine Investitions- oder Optionsidee umzusetzen. Solange man die Unzufriedenheit produktiv werden lässt ist das durchaus ok. Meine Unzufriedenheit über meine stagnierende monatliche Sparrate, nachedem alle Einsparpotentiale ausgeschöpft waren, führte mich dazu, mich mit weiteren Einnahmemöglichkeiten auseinanderzusetzen. Wenn die Unzufriedenheit aber meine Laune herunterdrückt, finde ich, muss man daran arbeiten, die Unzufriedenheit an sich abzubauen.

    Also immer schon locker bleiben 🙂

    • Hallo Dominik,

      Erstmal danke für deinen ausführlichen und offenen Kommentar!
      Finanzielle Freiheit jetzt schon zu leben ist sicher eine gute Idee! Ich versuche dies an meinen Wochenenden, und ja, ich werde besser darin.
      Das mit dem Motivationstief hast du denke ich falsch verstanden. Motivation habe ich mehr als genug, das ist ja vielleicht das große Problem, dass ich so lange und so hart daran arbeite. Ich fühle mich nicht motivationslos sondern einfach müde 😉

      Der Weg dahin ist sicherlich ein Marathon, kein Sprint, da hast du recht. Eigentlich stimme ich dir in allen genannten Punkten zu.

      „Die Frage des Zuviel habe ich mir auch gestellt. Immobilien, eigene Kurse geben oder ähnliche Ideen habe ich deshalb aus meinem Kopf gestrichen. “

      Vielleicht war das genau die Zeile die ich gebraucht habe. Eventuell sollte ich mich auf die „passivsten“ Einkommensströme konzentrieren, und nicht zusätzliche Arbeit auf mich nehmen. Wie schon im Text erwähnt: Ich will mein Einkommen diversifizieren. Aber viel mehr Arbeit wird wohl einfach nicht möglich sein. Irgendwo ist meine Zeit dann begrenzt. Und da ich ja eigentlich mehr Zeit dadurch haben möchte, geht das vielleicht wirklich in die falsche Richtung. Dennoch bin ich der Meinung: Für meine eigenen Projekte arbeite ich sehr gerne.

      Ich glaube ich befinde mich gerade auf einem Scheitelpunkt, wo Job und alles andere gemeinsam extrem viel Arbeit bedeutet. Und da ich meine Projekte eigentlich nicht aufgeben möchte sollte zumindest der Job bald weiter reduziert werden 😛

      Ich danke Dir für deine durchaus stärkenden Worte! 🙂

      mfG Chri

  • Your plan starts to pay off… With 3-4 sources of income, you will do fine! Aiming for more is even better.

    I really like the fact that you are honest about the pros of having a job. With the job and trading income that you have now, you can move into a third source of income like real estate.

    Keep hustling, you will harvest soon the benefits!

    • hey ambertree,

      having a job can be a huge benefit in a situation like mine, but it is also a limiting factor in doing more for my own business.

      thanks for commenting!

  • Naja, bei mir ist es klar. Vorruhestand mit 63. Eher geht nicht mehr, werde aber die Stunden reduzieren. Mir geht es wie Axelrod schreibt, ich habe auch die Nase voll von Immobilien als Direktinvestment. Das malen sich alle so toll aus, aber die bringen Arbeit und Ärger. Ich bin froh, dass ich alle verkauft habe.

    Und wenn es 33 wird, mein Gott, da habe ich meine ersten Depotleichen betrauert.

    • Ich muss gestehen ich würde sehr gerne in Immobilien investieren, wahrscheinlich ist es auch meine junge Naivität. Das Hauptproblem für eine Immobilie wäre der enorme Preis in der Schweiz, mal schauen was sich in Zukunft ergibt.

      Gruss
      Thomas

      • Ja, ich stelle mir Immobilien auch nicht soo schlecht vor, aber wenn hier alle sagen, dass sie nur schlechte Erfahrungen gesammelt haben, kann das natürlich auch mehr der Wahrheit entsprechen. So oder so bin ich masochistisch veranlagt, und probiere Dinge gerne selbst aus.

        mfG Chri

  • Sportliches Ziel. Ich habe mittlerweile auch ein klares Ziel vor Augen: Mit 60 gehe ich in Rente! So lautet zumindest der Plan. Aktuell bin ich ein wenig masochistisch veranlagt, sodass mir ohne meine Arbeit etwas fehlen würde. Das Leben in Finanzieller Freiheit kann einsam machen, weil man schwerer Anschluss findet. Vielleicht würde ich dann Bücher schreiben, jeden Tag einen Blogartikel raushauen, Kinder versorgen.. Irgendwie sowas. Für ein paar Jahre sicherlich machbar, aber für die nächsten 60 Jahre bräuchte ich ein anderes Ziel. Ich fühle mich jetzt schon schlecht, wenn Freunde Schwierigkeiten haben, überhaupt einen Job zu finden und ich in meinem Beruf nur Luxusprobleme habe.

    • Hallo Jenny,

      Ich glaube nicht daran, dass leben in finanzieller Freiheit einsam macht. vielmehr kann ich die Leute öfter besuchen, die mir am Herzen liegen, sei es meine Großeltern, oder Freunde, die ich durch diverse Auslandsreisen kennen lernen durfte.

      Du schreibst du brauchst ein anderes Ziel wenn du dann finanziell frei bist. Keine Angst, ich habe hunderte Ziele, die nichts mit arbeiten zu tun haben. 🙂

      Danke fürs kommentieren!
      mfG Chri

  • Hey Chri,

    starkes Ziel! Aber in meinen Augen völlig machbar. Deine derzeitige Rendite spricht hier einfach Bände. Und an deinen bisherigen Weg sieht man auch, dass du daran auch entsprechend arbeiten wirst.
    Ich habe zu meinem 30er noch ca. 3 Jahre länger wie du. So ein Ziel sehe ich für mich einfach noch als zu unrealistisch an. Mir fehlt wahrscheinlich auch noch die Bestätigung, dass ich entsprechend ähnlich viel Geld wie mit meinem Job nebenbei (Dividenden, Optionen & Co.) verdienen kann. Da bist du weiter. Aber ich stehe auch erst in den Startlöchern. Bin gespannt, was die nächsten Jahre so bringen.

    Die weiteren Gedanken / Ideen habe ich in einen eigenen Artikel reingepackt: http://invest-abc.de/finanzielle-freiheit/mein-weg-in-die-finanzielle-freiheit/

    Ich vermute, dass viele bei der Blogparade von fyoumoney vor kurzem erst mitgemacht haben, weshalb die Beteiligung noch recht dürftig ist. Wenn es sich rentiert von der Beteiligung, dann unterstütze ich die gerne bei der Auswertung von dem Ganzen. Evtl. mag ja neben Marco, Dominik und mir noch wer. 🙂

    Gruß
    Emanuel

    • Hallo Emanuel,

      Danke für deinen Beitrag! Hab ihn sehr gerne gelesen!
      Dass du noch 3 länger hast ist ja ein gutes Zeichen! In 3 Jahren kann sehr viel passieren, das hab ich sogar schon bewiesen. 🙂 Ich finde es erstaunlich was in so kurzer Zeit wirklich möglich ist, wenn man dahinter bleibt.

      Also nur Mut, einen Schritt vor den anderen 🙂

      Danke fürs kommentieren!

      mfG Chri

  • ChristianH.

    Finanzielle Freiheit bedeutet für mich, nicht mehr 8h+ täglich arbeiten zu MÜSSEN.

    Heißt (also Frau und ich), maximal jeder 20h die Woche.
    Dann sind wir noch in den Sozialkassen (hauptsächlich gehts mir um die KV) versichert
    und zusätzlich gibts dann später noch einen Obulus von der staatlichen Rente.

    Mein Ziel ist es das mit 45 Jahren zu erreichen, sind noch 7,5 Jahre.
    (wenn es aus irgendwelchen Umständen erst mit 50 klappt, kann ich aber auch gut damit leben:-))

    – mein Haus sollte dann schuldenfrei sein (mit 45)
    – die PV Anlage auf dem Dach trägt einen Teil dazu bei (sichere Einnahmen bis 2031)
    – optional (nur wenn wirklich nötig) ist immer noch eine große Einliegerwohnung im Haus zum Vermieten
    (wobei mir lieber wär, wenn mein Ältester hier mal für einen kleinen Unkostenbeitrag einzieht)
    – Unterhalt für meinen ältesten Sohn dürfte bis dahin auch weggefallen sein
    – der Rest soll dann aus Dividenden und dem Optionshandel kommen

    Natürlich alles noch ein Traum, bin aber guter Dinge es zu schaffen:-)

    Leider habe ich auch viel zu lange in dem bekannten „Hamsterrad“ gelebt. Gearbeitet bis zum Erbrechen,
    Bausparverträge, Sparverträge., Versicherungen…… das Übliche halt…..
    Aber ich wusste, es muss was passieren, das kann nicht alles sein, ich war unzufrieden, ich muss was ändern.

    Der erste wirkliche Ausbruch erfolgte dann vor 3 Monaten. (leider erst spät, aber besser spät als nie)
    Hab im Februar/März angefangen mir ein Depot aufzubauen (Dividenden) und diesen Monat mit Optionen angefangen.
    Wenn der Markt mal demnächst einbricht/korrigiert, werden die Positionen im Dividendendepot aufgestockt/verbilligt.

    Bin aber mit dem Gesamtergebnis (für die wirklich kurze Zeit) bisher mehr als zufrieden:-)

    Ausschlaggebend war was Aktien angeht der Blog von „Couponschneider“ (Danke),
    einige Bücher (12 Stück) und dann bin ich natürlich auf diesen Blog gestoßen:-) …..hier hat es dann richtig KLICK gemacht.

    Ich scheine hier genau das gefunden zu haben, was ich immer suchte.
    Hab mich schon ewig nicht mehr so zufrieden und ausgeglichen gefühlt und das wurde wirklich Zeit!
    Mein Bauch sagt, ich mache das Richtige und der muss immer mitspielen:-)

    Hierfür nochmal ein großes Danke an Chri und natürlich an die gesamte Community die ihren Teil mit Ideen, skeptischen Kommentaren, ihren eigenen Anschauungen und Inspirationen dazu beigetragen haben !!!!!

    DANKE!!!

    • Hallo Christian,

      Ja, versichert sein ist schon ein großer Vorteil. Darüber bin ich auch froh.
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar.
      Du sagst etwas sehr wichtiges: Besser spät als nie! Und ich denke es bei dir auch noch immer nicht zu spät. Wenn man dahinter bleibt kann man in relativ kurzer Zeit viel erreichen.

      Couponschneider macht einen sehr guten Job, finde ich auch!
      ich bedanke mich auch bei dir und dem Rest der Community. Zusammen ist man immer schlauer!

      mfG Chri

  • Man kann die Zahlen simulieren so oft man will, entscheiden ist, im hier und jetzt zu leben. Selbst ein kleiner Kapitalstock erlaubt es bereits Optionen wahrzunehmen und Alternativen zu leben. Deine Entscheidung den Job in Teilzeit zu machen und dich nebenbei auf deine Projekte zu fokussieren, ist super.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Erreichung deines Ziels! Die 30 kommt schneller als du denkst und dann bist du (hoffentlich) frei.

    Deine Oma kannst du zwischendurch trotzdem mal besuchen…. 😛

    • Hallo Marko,

      Ja, Teilzeit ist super. Aktuell arbeite ich ja wieder auf befristete Zeit Vollzeit, da wir so viele Aufträge haben. Spätestens August ist aber wieder Schluss damit und ich kann wieder Teilzeit arbeiten. Darauf freue ich mich schon.

      Keine Angst, meine Oma besuche ich auch so zwischendurch 😉

      Danke, dir auch viel Erfolg! Lese gerade, dass ihr auch den Entschluss zur Teilzeit gefasst habt. 🙂

      mfG Chri

  • Nuja, die 30 wird bei mir nix mehr, die habe ich vor 5 Jahren überschritten…

    Die eigentliche Frage ist aber: Wie sieht meine finanzielle Freiheit eigentlich aus? Mit welchen Einnahmen kann ich noch planen? Was für einen Lebensstil will ich dann führen, und welche Ausgaben habe ich entsprechend?

    Ich komme gerade von einer 1jährigen Auszeit zurück. Mit dem Rucksack durch Europa, dabei immer gegen Kost & Logis in verschiedenen Projekten ausgeholfen. Für diesen Lebensstil reichen meine Dividendeneinnahmen (weniger hundert € monatlich) sogar schon aus. Aber eine Perspektive für den Rest des Lebens ist das für mich eher nicht.

    Ich denke, ich werde auch keinen harten Schnitt anstreben. Vielleicht mache ich gemütlich in Teilzeit weiter, so dass ich genug Zeit für meine Hobbies habe. Oder gehe zumindest noch auf 450€ Basis Zeitungen austragen.

    Ob das dann mit 40, oder vielleicht 45 passiert, wer weiß…

    • Hallo Reinsch,

      Die einjährige Auszeit hört sich verdammt gut an. Rucksacktouren finde ich ohnhin spannend. Komme auch gerade von einem Bergwochenende in den Schladminger Alpen. 🙂
      Mir imponiert, dass du bei den verschiedenen Projekten ausgeholfen hast, um durchzukommen.

      Das mit der Teilzeit verstehe ich, ist bei mir glücklicherweise auch bald wieder so weit.
      Danke für deinen Kommentar!

      mfG Chri

  • Hallo Chri,
    Ein ambitioniertes Ziel mit 30 finanziell frei zu werden, drücke Dir die Daumen!
    Wenn ich fragen darf, was hast Du dann an Projekten geplant, wenn Du die finanzielle Freiheit so früh erreicht hast? Reisen? Familie? Doch nicht so passive Einkommensquellen hegen?
    Viele Grüße
    FF

    • Hallo FF,

      Danke Dir! Meine Ziele wird ein Mix aus all diesen Dingen sein. Mehr Zeit mit meiner Freundin verbringen, eventuell zukünftige Kinder beim Aufwachsen zusehen, viel reisen, und ich denke, dass ich Projekte wie meinen Blog nicht aufgeben werde. Zusätzlich möchte ich das Stillhaltergeschäft eventuell vertiefen und vereinfachen für uns alle.
      Eventuell ein Buch schreiben und viiiiieeeel Sport betreiben.

      mfG Chri

      • Klingt gut – Glück auf, dass es Dir gelingt dieses Ziel vor Augen zu behalten und entsprechend den Weg zur finanziellen Freiheit unbeirrt (Crash to come?) weiterzugehen.
        Viel Erfolg und Grüße
        FF

  • Wann genau Schluss sein soll, plane ich nicht. Dazu ändern sich Lebensumstände auf Sicht von 10 oder 15 Jahren zu sehr. Das eigene Leben ist eben auch Volatil. 🙂 „Mit 30 ist Schluss“ würde ich deshalb nicht unterschrieben. Anders als du habe ich kein festes Alter vor Augen.
    Ein Ziel mit Bezug zu meinem Alter steht aber ganz, ganz fest: So schnell wie möglich finanziell unabhängig sein, wenn ich sparsam lebe und 4% entnehme. Diese Zwischenetappe werde ich in den nächsten drei bis fünf Jahren nehmen, dann bin ich Anfang/ Mitte 30.
    Danach heirate ich, mache ich Kinder und auch noch ein paar Jahre weiter Karriere. Dann aber mit einem Sicherheitsnetz und einem starken Mix aus passiven Einnahmen im Rücken für mich und meine zukünftige Familie. Das ist mir das wichtigste.

    • Hallo David,

      Deine Zeilen hören sich sehr vernünftig an! Du hast natürlich recht, dass das eigene Leben viel zu volatil sein kann, um solche Aussagen zu treffen. Warum genau 4%? Willst du auf die Trinity Studie hinaus?

      mfG Chri

      • Ich denke, die meisten deiner Leser sind sehr, ohne Kinder und gut ausgebildet. Die Welt steht uns allen offen und unsere Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Aber das ändert sich mit der Zeit unweigerlich. Wir alle werden Kompromisse eingehen und persönliche und berufliche Täler durchschreiten.
        Für mein Ziel „so schnell wie möglich finanziell unabhängig sein“ wende ich zur Berechnung die Trinity-Studie an. Der nächste ganz große Meilenstein ist danach erreicht, wenn meine Entnahmerate auf 3% sinkt. Aber bis dahin peile ich die 4% an. Ab dem Moment kann ich ruhiger schlafen und gelassener durchs Leben gehen.

  • Hallo Chri,
    finanzielle Freiheit ist absolut erreichbar, ich habe das so definiert, wenn meine Ausgaben durch „passive“ Einnahmen nach Steuer gedeckt sind bin ich frei bzw. finanziell frei. Ich wollte das immer schon mit 50-55 erreichen und habe es geschafft. Bin komplett raus aus dem Hamsterrad.
    Ich hatte lange Zeit Spaß an meinem gut bezahlten Manager Job mit tollen Projekten auch am Kapitalmarkt. Ich habe immer schon Tantiemen und Boni und auch große Teile meines laufenden Gehalts investiert am Kapitalmarkt, nach und nach hat sich die Dividendenstrategie durchgesetzt, daneben hab eich immer schon getradet. Allerdings habe ich Frau und 2 Kinder und habe alles alleine finanziert und deshalb dauerte es auch etwas, alleine wäre ich deutlich früher dort gewesen.
    Aber das Geilste ist das Gefühl von absoluter Freiheit. Es macht total Spaß nur noch Projekte zu machen, die absolut Spaß machen, man kann arbeiten von wo man will, kann reisen, einfach herrlich. Viele verwechseln das mit Frührente, irgendwie ist das Quatsch, man macht einfach nur Projekte was einem Spaß macht. Aber man hat den größten Luxus überhaupt, man hat Zeit.
    Toll ist es auch neue Projekte und Einkunftsquellen zu erschließen, so habe ich u.a. das Thema Stillhalter mit Optionen stark entwickelt letztes Jahr mit deutlichem Erfolg, so habe ich monatlich neben Dividenden und auch ein paar Mieten aus Immobilien doch deutlichen Cash Flow aus Tradinggewinnen und Optionsgewinnen, allerdings durchaus schwankend, leider ist das nicht so konstant wie ich das gerne hätte, aber sehr schön mit überschaubaren Stunden Einsatz mehrer Tausend Euro extra im Monat.
    Also bleib dran, es klappt auch wenns mal Rückschläge gibt, ich kenne inzwischen genug die es auch geschafft haben, der Zinseszins und Qualitätsaktien, das entfaltet sich schon, aber keiner outet sich gerne in Deutschland, ein bisschen komische Kultur mit Neid und dem Blick auf abhängige Beschäftigung
    Gruß Stephan

    • Hallo Stephan,

      Gratuliere dazu, dass du es bereits geschafft hast. Es motiviert ungemein, wenn sich auch ab und zu jemand meldet, der das Ziel bereits erreicht hat.
      Du hast sehr recht, auch wenn einem der Job aktuell Spaß macht, muss dies nicht bedeuten, dass es immer so ist, beziehungsweise man seinen Job immer so weiter führen kann. Vielleicht gibt es andere Einflussfaktoren, sei es ein Stellenabbau oder eine Krankheit.

      Ich bedanke mich für deine sehr motivierenden Worte. Gerne können wir uns mal über all das länger austauschen, wenn du das auch möchtest.

      mfG Chri

  • Hi Chri !

    Dein Ziel finde ich sehr gut und kann Dir bestätigen, dass wenn Du Deine „Hausaufgaben“ machst, dass Du es auch erreichen kannst. Ich habe es erreicht mit 37 und bin nun 40. Mein Job hat mir vorher sehr viel Spaß gebracht, aber die jetzige Situation gefällt mir viel mehr, da ich nahezu auch unendlich Zeit mit meinen Kids verbringen kann 😉

    Ich hatte die gleichen Ziele wie Du in Deinem Alter und noch früher schon. Habe in den letzten 25 Jahren viel getradet und auch mal längere Zeiten Verluste gehabt und dann wieder pausiert. Aber die Erfahrung hat mich sehr weit gebracht. Bin eher der Praktiker und nicht der Theoretiker. Könnte 20 Bücher lesen, aber muss selbst die Erfahrung machen.
    Meine größter Tipp ist, dass man sich nicht in ein Unternehmen, somit in eine Aktie „verlieben“ darf. Wer beim traden emotional wird, der verliert. Arbeite wie ein Roboter und habe Eier aus Stahl 😉

    Viel Erfolg und viel Spaß! Zwischendurch eine Pause kann Deine Performance auffrischen.

    PS: Deine Seite bzw. Deinen Blog werde ich mir demnächst genauer anschauen.
    Gruß
    Holger

    • Hallo Holger,

      Danke für deine Ratschläge! Ich versuche die Tips umzusetzen. Denke das gelingt mir momentan recht gut.
      Freut mich, dass hier einige Leser sind, die es schon geschafft haben. Macht Mut!
      Das eine Pause die Perfomance auffrischen kann denke ich auch. Zu viel arbeiten hat keinen Sinn und bringt mich im Endeffekt nicht weiter. Aber ich bin froh, dass ich in den letzten Jahren so weit gekommen bin 🙂

      Freue mich auf weitere Kommentare von Dir!

      mfG Chri

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