Warum ich meine Coca-Cola Aktien verkauft habe

Im letzten Artikel habe ich angemerkt, dass ich meine Coca-Cola-Aktien verkaufen möchte. Ich hatte im Laufe der Zeit auf 90 Stück aufgestockt um langfristig von Kurssteigerungen und der Dividende zu profitieren. Nun habe ich gestern den Auslöser gedrückt und alle 90 Stück verkauft. Ich konnte einen sehr kleinen Gewinn von um die 100 Dollar machen. Der Kurs ist zwischen meinem Kauf- und Verkaufszeitpunkt einmal schön hochgegangen und nun wieder etwas runter, bis er knapp über meinem Einstandspreis jetzt schon etwas länger verweilt.

Meine Überlegungen zum Verkauf

Ich überlege nun schon seit Wochen oder gar Monaten, ob es Sinn ergibt meine aktuellen Aktienpositionen zu schließen um das frei gewordene Kapital vermehrt für den Optionshandel einzusetzen. Es würde sich ja eigentlich nicht viel ändern, da ich hauptsächlich Short Puts auf Aktien handle, die ich beim aktuellen Preis kaufen würde. Das heißt, ich sehe mir zu jeder Zeit an, ob die Aktie im Vergleich zu den letzten paar Monaten eher günstig oder eher teuer ist. Ist sie teuer verkaufe ich hier keinen Put und wähle ein anderes Unternehmen, das ich eventuell kaufen würde.

Am Beispiel Coca-Cola hatte ich mir zuerst überlegt ob ich einfach auf 100 Aktien aufstocke und anschließend Covered Calls darauf verkaufe. Das hatte ich auch vor, oder habe es noch immer vor. Nur gibt es da ein kleines Problem dabei.

Blöderweise hatte ich die Aktien damals an einem deutschen Börsenplatz in Euro gekauft, da ich es an diesem Tag nicht erwarten konnte die Anteile zu besitzen. Die Wall Street hatte zu dieser Uhrzeit noch nicht geöffnet. 

Ich wusste nicht ob ich auf die Aktien in europäischer Währung Covered Calls verkaufen kann und habe das Ganze dann kurzerhand in meinem Demo-Account von Banx ausprobiert. Erkenntnis: Es funktioniert NICHT! Gebe ich das Kürzel für die Aktie in Euro beim Verkauf einer Option ein, springt die Handelssoftware sofort auf das Kürzel für die Aktie in US-Dollar um. Da ist es noch nicht wahr haben wollte, habe ich probiert einen In-The-Money-Call auf die Aktie in Dollar mit dem nächsten Verfallstag zu verkaufen. Wie gewollt wurde die Option ausgeübt. Jetzt hatte ich aber +100 Aktien in Euro und -100 Aktien in US-Dollar im Depot. Also funktioniert es wirklich nicht.

Schlussfolgerung: Die Aktien in Euro müssen weg!

Payout-Ratio auf einem unangenehmen Niveau

Die 90 Anteile hab ich also gestern verkauft. Was mich noch etwas stört momentan ist die hohe Ausschüttungsquote von Coca Cola. Noch vor ein paar Jahren hat diese bei ungefähr 50% gelegen. Aktuell ist sie bei knappen 80%. Eigentlich zu hoch für mich. Jetzt wurde die Dividende auch wieder um 6% angehoben. Ich hatte gehofft, dass die Steigerung etwas kleiner ausfällt, um dem hohen Payout-Ratio entgegen zu wirken.

Naja, wie auch immer. Auf jeden Fall werde ich einen möglichen Zukauf nur mehr über Short Puts abwickeln, es sei denn der Preis wird noch etwas günstiger. Geht es einmal weiter hinunter kaufe ich vielleicht wieder ein. Mich würde es freuen, wenn das Payout-Ratio in den nächsten 12 Monaten wieder etwas fallen würde. Ich bevorzuge natürlich die höhere Gewinnsteigerung, aber mir ist es auch recht, wenn sie dies nächstes Jahr durch eine kleinere Dividenden-Steigerung ausgleichen ;).

Im Moment habe ich 3 Puts auf Coca-Cola laufen. Diese stehen mit ungefähr 100 Dollar im Gewinn. Wenn die Aktie am Montag positiv eröffnet, werde ich den Gewinn wahrscheinlich realisieren. Wenn es mal wieder runter geht und ich ausgeübt werde, verkaufe ich sofort wieder Covered Calls darauf.

Möglicherweise werden auch andere Positionen geschlossen

Wie schon oben geschrieben, denke ich dass ich mehr aus meinem Kapital machen kann, wenn ich damit mehr Optionen handle als einfach Aktien liegen zu lassen und auf Kurssteigerungen zu warten. Die Gewinner werde ich aktuell laufen lassen. Ein Problemkandidat von mir ist aber noch das Unternehmen Kinder Morgan. Hier habe ich das gleiche Problem wie mit Coca-Cola. Ich habe die Aktien in Euro gekauft, somit kann ich keine Covered Calls darauf handeln. Dies frisst mir eine Menge Rendite über das Jahr weg – Stichwort: Opportunitätskosten.

Ich werde also versuchen diese Anteile auch bald los zu werden ohne einen Verlust zu realisieren. Eigentlich habe ich ja Zeit, da ich die Dividende bekomme, aber ich möchte nicht zulange nur diese Peanuts einsammel, wenn das Geld wo anders viel mehr einbringen würde.

Meine Anteile von Johnson&Johnson, Kimberly&Clark, Procter&Gamble, McDonalds, Münchner Rück, Omega Healthcare Investors und Walt Disney möchte ich aktuell behalten. Mal sehen wie ich darüber nächstes Jahr denke. 🙂

Freue mich auf jeden Kommentar!

mfG Chri

34 Kommentare

  • It’s a solid dividend payer and the third most known brand in the world, people can say Coke everywhere (like you put in the picture the can is from Vietnam, I think), but they cannot say „yes“ or „no“ in the same way. It’s sluggish, doesn’t seem to move anywhere, trading between 40 and 44 USD. Payout ratio is a bit of a concern, but it’s such a tremendous product with a good portfolio of other products on the side. I am holding my 100 shares, no more than those, but unlike you I am more „dividend oriented“ so I guess it makes sense to move to better fundamentals stocks…

    Didn’t know you could buy it in Euro!!

    ciao ciao
    Stal

    • Ciao Stal,

      I agree with you, its an amazing company, but the main reason for selling coke was the fact that it was trading in EUR, so i can not sell covered calls on it.

      thanks for stopping by!

  • Hallo,
    Ich weiß nicht, ob das langfristig den gewünschten Erfolg bringt….. nenn mich einen Narr, aber die meisten Trader etc sind irgendwann null auf null raus oder pleite. Die paar die damit bis zur Rente Geld machen und mehr als bei Buy and hold in Qualitätsaktien über all die Jahre möchte ich mal sehen. Die jährlichen durchschnittsrenditen im Index als Zinseszins muss man erstmal mit Training erreichen …..

    Grüße Michael

    • Hey Michael,

      der Handel mit Optionen ist nicht mit dem traditionelem Trading vergleichbar, welches viele im Kopf haben. Mit Optionen handelt man Wahrscheinlichkeiten. Man überlegt nicht, wohin der Kurs gehen könnte, sondern wohin der Kurs nicht mehr in X Tagen geht.
      Auch muss man bedenken, das die meisten Trader nur bessere Lottospieler sind, die wegen des tradens Traden, nicht um wirklich Monat für Monat Geld zu verdienen. Viele betreiben es als eine Art Glücksspiel.
      Den Markt zu schlagen ist nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt. Es würde reichen, den Dax zu kaufen und dann Monat für Monat Calls, weit aus dem Geld, auf diesen zu verkaufen. Oder halt Puts. Alleine dadurch schlägt man den Markt. Viele kennen diese Art des Handelns nur nicht.

      Passives Investieren ist an sich in Ordnung, vorallem wenn man nicht zu tief in die Materie einsteigen möchte. Jedoch gibt es auch sehr sehr viele Leute an der Börse, durch Buy and Hold sowie durch Trading, die den Markt regelmäßig schlagen. Hierbei ist auch zu sagen, umso dicker das eigene Konto irgendwann mal wird, umso unwichtiger wird es, den Markt zu schlagen, da man dann auch gut von wenigen Prozent im Jahr leben kann.

      • Dem kann ich eigentlicht nichts hinzufügen.
        Den letzten Punkt von Martin möchte ich nur noch einmal unterstreichen:
        Wenn das Konto einmal dick genug ist, ist es egal ob im Monat so oder so viel Rendite gemacht wird, solange man gut davon leben kann. Dies ist mein großes Ziel. Eines Tages möchte ich, dass mein Depot so dick ist, dass ich mir über all das keine Sorgen mehr machen muss. 🙂

        mfG Chri

  • Danke für den Beitrag. Das man keine Optionen verkaufen kann, wenn US Aktien in Euro gekauft wurden, wusste ich auch noch nicht.

    Chri, wie sieht denn deine Performance für 2016 aus?
    Mich würde auch deine Strategie mit 300 TEUR interessieren. Würdest du gleich handeln, nur mit mehr Kontrakten?

    Danke& Grüsse
    Mr. B

    • Hallo Mr. B

      Du hast dir die Antwort ja weiter unten schon selbst gegeben.
      Wenn ich 300 Tausend Euro im Depot hätte würde ich nichts anders machen, außer dass ich meinen Job komplett an den Nagel hängen würde 😉
      Ja, ich würde mit mehr Kontrakten handeln. Tue ich ja jetzt schon ab und zu, wenn ich den Trade als eine gute Möglichkeit sehe.

      mfG Chri

  • Hi Chri,

    hast du richtig gemacht. Das war „totes“ Kapital.

  • Hab grad die 32 % gesehen.
    Wow, Sau stark. Wenn das so weiter geht …

    • Ich hoffe dass es so weiter geht. Seit Anfang des Jahres bin ich bei 6% auf mein eingezahltes Kapital. Auf meinen Depotwert sind es 4,5%, da dieser natürlich schon etwas mehr ist als mein eingezahltes Kapital.

      mfG Chri

  • Hallo, ich selbst investiere auch in Dividendenwerte, aber wenn es so einfach wäre Aktien zu kaufen und dann Optionen darauf zu verkaufen und mal eben 30% im Jahr zu machen dann würden das einige mehr machen. Aktien als solches sehe ich ja mehr als konservative Anlage an, aber Optionen auf Aktien zu verkaufen geht doch auch nur so lange gut wie der Markt sich nicht Groß nach oben oder unten bewegt….mein Bankfachwirt ist zwar schon einige Zeit her mit dem Thema, aber wenn ich nur die Prämie kassiere dann hab ich Bsp. bei größeren Kursanstieg einen entgangenen Aktiengewinn bzw. bei größeren aktienverlusten bekomm ich die Prämien und muss evtl meine Aktien liefern und andersrum…… diese Art von optionsgeschöften funzt nur bei nicht stark schwankenden Märkten mbmn. Herzlichst michael

    • Hallo Michael,

      Gerade du als Dividendeninvestor müsstest doch auch denken wie wir. Uns ist wichtig, dass monatlich ein Einkommen erzeugt wird. Das mit den entgangenen Kursgewinnen stimmt, aber das stört mich nicht. Ich bekomme so oder so mein Geld. Egal ob die Aktie nun ansteigt oder nicht, dann hol ich mir den entgangenen Gewinn eben mit den nächsten paar Prämien.

      Du schreibst dass das einige mehr Leute machen würden wenn es funktioniert. Es machen auch sehr viele Leute, nur bekommt man hierzulande eben wenig davon mit. Es schreibt eben nicht jeder einen Blog dazu, so wie es viele Dividendeninvestoren machen. Man muss auch dazu sagen, das Thema ist ein bisschen komplexer als stures Buy and Hold, aber für mich hat sich die Arbeit und das Lernen schon mehr als ausgezahlt. Ich weiß dass ich nie wieder hungern muss. Das wovor ich mich am meisten dabei fürchte ist nicht der Crash, sondern eine fehlende weltweite Internetverbindung. Auch im Crash lässt sich gutes Geld verdienen.

      Du schreibst dass du Aktien als konservative Anlage siehst. Nun ja, mit Optionen ist eben alles möglich. Manche können es zur Spekulation benutzen, manche verwenden es eher als weiteres Tool für ihre Investitionen. Ich glaube, man kann aber die Vorteile auch erst richtig verstehen, wenn man ein paar Monate Optionen gehandelt hat.

      So oder so lade ich dich ein, hier weiter mit zu lesen. Meine Rendite seit Jahresbeginn liegt bei 6% auf mein eingezahltes Kapital. Februar ist noch nicht zu Ende 🙂

      Danke fürs kommentieren! 🙂

      mfG Chri

  • Moin,

    hallo Chris,

    ich lese sehr oft das Menschen nur von den Dingen überzeugt sind die sie selbst tun. Der eine will nur Dividenden, der Andere nur Wachstumswerte, der Nächste nur Optionen, usw. dabei wird eine andere Meinung nur schwer akzeptiert und als persönlicher Angriff gesehen, und mehr oder weniger bekämpft. Jede Dividende, jedes Wachstum, und bei Optionen jede Gegenpartei ist mal zu Ende. Daher ist es wichtig, bei einer angemessenen Vermögenshöhe, das Vermögen (das Risiko) aufzuteilen. Sich Anlagegebiete zu suchen die zukünftig eine Wertsteigerung erwarten lassen kann auch erfolgversprechend sein.

    Wenn nun jemand mit kleinem Vermögen sagt ich setze mein Vermögen komplett in einen der Märkte ist das auch in Ordnung, ab einem bestimmten Zeitpunkt sollte man dann mit dem Erreichten (jeden Monat) zufrieden sein und Erträge in anderen Segmenten zur Vermögensbildung einsetzen. Muß ja nicht gerade in eine Riesterrente sein. Ich habe es ähnlich wie Chris gemacht, fast alle anderen Aktien veräußert und damit das Stillhalterdepot auf eine kritische Größe aufgestockt.

    Finanziell unabhängig durch Vermögenserträge heisst für mich nicht das nur die laufenden Ausgaben gedeckt werden sollen. Vielmehr muß aus diesen Erträgen jeden Monat ein frei verfügbares Kapital zur weiteren Nutzung von Investitionangeboten zur Verfügung stehen. Im Alter kann man dann das angesammelte Vermögen auch verbrauchen.

    Die angesprochene Internetverbindung, was nutzt ein großes Vermögen wenn ich es nicht erreichen und verwerten kann? Und jeder sollte sich mal Gedanken darüber machen wie lange er überleben kann wenn die Internetverbindungen nicht mehr funktionieren, Thema Kartenzahlungen.

    Chris, denke mal über das Thema Forum nach. Ich bin der Überzeugung das wir durch einen Austausch von Informationen erfolgreicher sein können und uns auch vor Fallen warnen können. Nur für Stillhalter, nur von diesen einsehbar, und nur auf Einladung!!!!

    Gruß Jürgen

    PS: Ich lasse das R. weg.

    • Hallo Jürgen,

      Schön, dass du vorbei schaust! Du hast wohl recht, dass Menschen eher das für richtig halten was sie selbst tun. Ich versuche trotzdem immer die Argumentation der anderen Partei nach zu vollziehen. Alles hat seine Berechtigung. Jeder muss finden, was für ihn oder sie das richtige ist.

      Auch die Risikostreuung sehe ich als eine wichtige Angelegenheit. Ich persönlich möchte in Zukunft eventuell noch in Immobilien investieren. Einfach ein paar Dinge finden, die nicht von der Börse abhängig sind. Ich weiß zwar, dass ich jeden Monat Geld verdienen kann durch die Börse, aber es wird bestimmt Monate geben, wo das Geld dann viel weniger ist als normal. Auch mein Tagesgeldkonto werde ich gut bestücken, wenn ich aufhöre zu arbeiten, um eventuelle Engpässe besser überbrücken zu können.

      Mit dem Forum sprichst du etwas an, dass ich in letzter Zeit vermehrt durch meine Leser höre. Dass wir durch den Austausch von Informationen erfolgreicher sein können ist ganz sicher so! Aber warum nur auf Einladung?

      Danke fürs kommentieren! 🙂

      mfG Chri

  • Keeping the stock in EUR does not make a lot of sense indeed.

    The pay out is a little high, flirting with the limits of what is acceptable. Then again, they do not need to make a lot of new investments. They are already everywhere…

  • Ich finde den Schritt richtig. Man sollte sich auf den Weg konzentrieren, der die höchste Rendite ermöglicht. Deswegen halte ich auch nur noch ganz wenig Aktien und handel praktisch ausschließlich mit Optionen. Durch den Verkauf von Optionen habe ich nur leider immer viel Bargeld auf dem Konto, deswegen versuche ich hier einen kleinen Kompromiss zu finden, dass nicht alles Cash herum liegt sondern auch noch etwas Ertrag beisteuert.

    • Hallo Rico,

      Danke für deinen Zuspruch! Ein kleiner Kompromiss ist eine gute Sache. Ich versuche es auch so zu gestalten. Wie gesagt, meine Aktien die ich sonst halte möchte ich auch noch behalte, außer KMI. Diese würde ich noch gerne loswerden.

      mfG Chri

  • Hättest du nicht einfach deine Aktien in eine andere Börse schieben können?
    Ich meine sowas geht mit einer kleinen Gebühr.

  • Moin Moin,

    als du es angekündigt hast, habe ich mich sofort gefragt, warum kauft er nicht noch 10 Stck, jetzt ist es klar 😉
    Ich hätte genauso gehandelt! Was möchtest Du als Stillhalter mit einer Position, die du nicht in deine Strategie einbinden kannst?! HAst Du eine Ahnung, wie es sich mit europäischen Aktien verhält? Was ist wenn ich eine BASF oder Shell in Deutschland handel und darauf später eine Optionenschreibe?!?
    Wenn es bei mir losgeht, wäre es extrem ärglich, Positionen im Depot zu haben, welche an der „falschen“ Börse gekauft wurden!

    Beste Grüße
    Rene

    • Hallo Rene,

      mit europäischen Aktien verhält es sich genauso. Du kannst darauf Optionen schreiben. Wenn jetzt aber ein Amerikaner an der WallStreet Aktien von BASF in Dollar kaufen würde zum Beispiel könnte er darauf glaub ich keine Optionen handeln.

      Also Optionen nur in der Basiswährung des Landes wo der Konzern gelistet ist anscheinend.

      mfG Chri

  • Hey,

    also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es nicht möglich sein soll 100 Aktien von einem Börsenplatz an einem anderen zu verkaufen bzw als Options“cover“ zu nutzen.
    Aber ich hätte auch erwartet, dass ich mit €-Guthaben , $ Aktien kaufen kann – ging dann zwar auch aber nur über den Umweg ForexTrade ^^

    Hast du mal bei Banx angefragt? Wenn nicht würde ich das machen und kurze Info dazu geben.

    mfg
    oli

    • Hallo Oli,

      Wenn ich das nächste mal mit dem Broker telefoniere und nicht vergesse werd ich fragen 🙂
      oder hast du gemeint du fragst da mal nach und gibst mir Bescheid? Das wäre natürlich auch sehr nett.

      mfG Chri

  • Hallo Chri,

    hättest du deine alten Cola Aktien evtl. als Option ( Symbol ccc3 – Cola in Euro) verkaufen können?

    Grüße
    Mr. B

    • Hallo Mr. B

      Nein, hätte ich nicht, sonst hätte ich das ganze ja nicht machen müssen. dann hätte ich 10 Aktien hinzugekauft und dann einen Covered Call darüber verkauft.

      mfG Chri

  • Jetzt habe ich es auch gecheckt. Da gibt es nur OS.
    Danke

  • Hallo Chri,

    will doch noch mal nachharken. Sorry, steh halt noch ganz am Anfang mit den Verkauf von Optionen. Außerdem ist das Bsp. Interresant für mich weil ich jede Menge US Aktie habe, die ich natürlich alle in EUR gekauft habe.

    Nehmen wir noch mal das Cola Beispiel. Folgende Überlegungen: ich verkaufe ein Call auf Cola, dieser ist ungedeckt, weil ich nur 100 Aktien in EUR habe. Solang ich nicht ausgeübt werde, passt sowieso alles. Wenn aber jetzt der Kurs rasant ansteigt und ich ausgeübt werde, könnte ich doch auch selbst meine „EUR Cola Aktien“ normal verkaufen und hätte dann den Gegenwert in Cash im Depot, so dass die Belastung gedeckt ist. Außerdem habe ich die Aktie mit Gewinn verkauft. Sprich ein selbst geschützter Call …
    Macht das Sinn? Welche Denkfehler habe ich?
    Danke für deine Mühe.
    Mr. B

    • Hallo Mr. B

      Ist ja kein Ding, dafür bin ich ja hier 🙂
      Theoretisch kannst du das so machen, aber ich sehe hier 2 kleine Denkfehler in der praktischen Umsetzung:

      1) wenn du einen Call verkaufst bist du ungedeckt, das heißt dass deine Margin-Anforderungen viel höher sind, als wenn du wirklich covered arbeiten würdest.

      2) Wer garantiert dir, dass du online bist, wenn die Aktien verkauft werden? Theoretisch darf der Käufer der Option jederzeit ausüben. Das heißt: Bist du gerade nicht online, wenn die Aktien zu einem hohen Preis verkauft werden, und der Preis fällt wieder auf einen niedrigeren Wert bis zu online bist, machst du einen wahrscheinlich nicht unerheblichen Verlust. Funktioniert natürlich auch in die andere Richtung. Du kannst Glück haben oder aber auch nicht. Ich würde mich auf jeden Fall nicht darauf verlassen.

      Das sind eben meine Gedanken dazu.

      mfG Chri

      • Hallo Chri,

        zu 1) ja die Marginanforderungen sind sicherlich höher

        zu 2) wenn der Call ausgeübt wird, bist du 100 Aktien long in Euro und 100 Aktien short in Dollar. Sollte der Preis also fallen, gewinnen die Short Aktien an Wert, während die long Aktien verlieren. Das sollte sich also, abgesehen vom Währungsrisiko die Waage halten.

        Grüße
        Martin

        • Hallo Martin,

          das kommt jetzt darauf an, ob du dir es leisten kannst, dass du -100 aktien im Depot hast. Klar, normal sollte das funktionieren, aber wenn der Broker die Position mit zu großem Verlust glattstellt, aus welchen Grund auch immer, ist das nicht so gut. ich weiß auch nicht wie viel Margin eine Short Aktien Position bindet.

          Prinzipiell hast du natürlich recht.

          mfG Chri

  • Danke, macht alles Sinn.
    Wusste vor allem nicht, dass die Option jederzeit ausgeübt werden kann. Das macht es tatsächlich schwierig. Ich bin davon ausgegangen, dass das nur am Laufzeitende der Fall ist. Und dann wäre es für mich praktikabel. Die Marginanforderung sehe ich nicht als Problem – für mein Vorgehen.

    Viele Grüße, Mr. B

    • Ob die Option jederzeit ausgeübt werden kann hängt davon ab ob es eine Option amerikanischer Art oder europäischer Art ist. Die meisten Aktien können vor Ende der Laufzeit ausgeübt werden. Für genauere Infos müsstest du dir das aber bei der Eurex oder CBOE Seite ansehen.

      mfG Chri

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