“Aktien sind doch viel zu riskant”

Hallo, wie geht es Dir?

Wie stehst Du eigentlich zu dem Thema Aktien? Ich beschäftige mich jetzt nun schon seit über 4 jahren mit diversen Investment-Strategien. Eigentlich mag ich kaum mehr mit jemanden darüber sprechen, weil sowieso immer die selbe Reaktion zu erwarten ist. Die Meisten wissen nicht einmal was eine Aktie wirklich ist. Wenn ich Ihnen erzähle, dass ich momentan viel in Unternehmensanteile investiere, kommt eine herablassende Meldung nach der anderen: “Aktien sind doch viel zu riskant!”, “Sei doch nicht so dumm!”, “Leg dein Geld lieber in einem Bausparvertrag an!”

Ich finde es schade, dass sich jemand eine Meinung über ein Thema bilden kann, von dem er nichts, aber auch rein gar nichts, versteht. Das Schlimmste an der Sache ist, dass diese Menschen glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln “gefressen”. Sie sind so von ihrer eigenen Meinung überzeugt, dass sie Niemandem Glauben schenken, der es sogar vielleicht schon geschafft hat, dadurch langfristig ein Vermögen aufzubauen. Da kann ich leider nur sagen: Diese Leute tun mir wirklich leid! Wenn sie diese Grundhaltung gegenüber jedem noch so erfolgserprobtem System haben, werden sie es leider nie schaffen, aus ihren finanziellen Sorgen herauszukommen.

Da wären wir wieder bei der Mittelschicht, die nur herumjammert, dass das Geld überall fehlt. Aber um einmal die Sache selbst in die Hand zu nehmen, anstatt jedem anderen die Schuld für ihre Lage zu geben, fehlt eben der nötige Biss. Schade ist auch, dass wirklich erfolgreiche Persönlichkeiten, dann auch noch beschuldigt werden, sie hätten ihr Vermögen nicht verdient. Die Gerüchteküche dreht sich dann um ein reiches Erbe, oder gar illegale Aktivitäten. Naja, ich bin draufgekommen, dass man Pessimisten sowiso nicht mehr helfen kann.

Also widme ich mich den Gleichgesinnten, die in eine rosigere Zukunft blicken, und auch bereit sind dafür etwas zu tun und sich weiterbilden. So, jetzt will ich einmal meinen Standpunkt zu den oben genannten Meldungen klar machen.

“Aktien sind doch viel zu riskant”

Ich glaube.. nein… ich weiß, dass ich hier komplett anders denke, als die Meisten es tun. Aber gerade deshalb verschafft mir dies hier vielleicht einen gar nicht so kleinen Vorteil. Eine Aktie ist nichts Anderes als eine Beteiligung an einem Unternehmen. Ich bin also Eigentümer von einem Teil von Procter&Gamble, Coca Cola, Walt Disney,.. Die Produkte dieser wahnsinnig erfolgreichen Firmen werden jeden Tag milliardenfach gekauft. Der Aktienkurs hängt nicht im geringsten mit dem Unternehmen zusammen. Jetzt könnte jemand einwenden, dass dies völliger Bullshit ist. Jedoch sage ich dann, dass der Aktienkurs nur eine Momentaufnahme von Angebot und Nachfrage an der Börse ist. Was hat es sich mich zu interessieren, ob heute Coca Cola um 20 % fällt, morgen um 10% steigt, oder sich der Kurs seitlich im Kreis dreht. Solange diese Global Player ihre Gewinne über die Jahre steigern (was sie ziemlich verlässlich tun), und mir einen ganz kleinen Teil davon auszahlen, ist doch alles in Ordnung. Langfristig gesehen steigt der gesamte Markt. Jeder der etwas anderes sagt, wettet gegen die geballte Weltwirtschaft, und somit gegen die Menschheit. Ich für meinen Teil hab kein Problem damit, wenn meine Aktien monatelang im Minus sind.

“Sei doch nicht so dumm!”

Tja, was soll ich dazu sagen? Ist es dumm, sich weiterzubilden? Ist es dumm einer Möglichkeit eine Chance zu geben? Ist es dumm Dinge einfach auszuprobieren, und zu versuchen seine Träume Wirklichkeit werden zu lassen? Ich finde es dumm, von Erfahrungen nur gehört zu haben. Ich mache meine Erfahrungen gerne selbst, und habe bis jetzt nur Gutes zu berichten. Verlassen kann ich mich sowieso auf keine Meinung. Ich höre mir die Meinungen von Anderen zu allen möglichen Themen gerne an, jedoch glaube ich kein Wort, solange ich nicht selbst meine Erlebnisse damit hatte.

“Leg dein Geld lieber in einem Bausparvertrag an”

Auch hier kann ich dir raten: Lass die Finger davon, wenn du wirklich Vermögen bilden willst. Mit der Ausrede, welche von Allen kommt:”Aber so spar ich wenigstens einen Teil weg, und ich bekomm am Ende mehr heraus als ich eingezahlt habe” stößt du bei mir auf taube Ohren. Hast Du Dir schon einmal ausgerechnet was da nach jahrelanger Einzahlung überhaupt übrig bleibt? In häufigen Fällen bekommst Du aufgrund der Inflation weniger heraus, als du eingespart hast. In absoluten Zahlen mag es ja mehr sein, aber der Wert des Geldes hat sicher verringert.”Aber die Inflation darfst Du doch nicht mitrechnen”. Nein, Du darfst nicht, Du MUSST sie miteinrechnen!

Ich für meinen Teil behaupte es ist weitaus gefährlicher für die finanzielle Zukunft nicht in die Weltwirtschaft zu investieren, als es einfach zu tun. Ich habe Angst davor mein hart erarbeitetes Geld auf einem gewöhnlichen Girokonto, oder Sparbuch zu horten, wo es nicht einen einzigen Euro für mich dazuverdient. Ich weiß nicht mehr von wem dieses Zitat stammt, aber ich denke es passt an dieser Stelle ganz gut zur finanziellen Freiheit:

“Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren”