Einnahmen Mai 2017

Allgemeines

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub. Gerade sitze ich gemütlich zu Hause und genieße eine Tasse Kaffee bei dem schönen Wetter. Weil es mich selbst gerade interessant wie viel ich im Mai an der Börse verdient habe, schreibe ich nebenbei gleich den Artikel. Zuerst muss ich sagen, der Urlaub war sehr entspannend, für mich vielleicht einen Tick zu viel Entspannung, aber das hab ich auch wieder einmal gebraucht. Fühle mich wirklich wieder einmal frisch und munter und bin wieder bereit zu neuen Taten.

Kurzer Ausflug in die Dominikanische Republik: Das Land hat eigentlich sehr viel zu bieten. Vor allem die Tier und Pflanzenwelt ist bemerkenswert. In den Touristenzentren sieht es eher nach Reichtum aus, wenn man mit dem Auto weiter ins Landesinnere fährt, sieht man allerdings dass viele Menschen so gut wie nichts haben. Es wohnen teilweise 3 Generationen in einer einfachen Hütte aus Wellblech oder was man sonst eben so zum bauen findet. Viele dieser Hütten haben nicht einmal eine Haustür.

Die Menschen wirken dennoch glücklich. Aber dies hat mich erneut darauf aufmerksam gemacht, dass es uns in Mitteleuropa mehr als gut geht, und wir hier goldene Zeiten (diesen Ausdruck hat der Großvater eines sehr guten Freundes zuletzt gebraucht) erleben dürfen. Gerade wir Investoren und Optionshändler dürfen uns keineswegs über irgendetwas beschweren. Wir haben genug Geld um es zu investieren, damit es für uns arbeitet. An anderen Orten auf dieser Welt bleibt manchmal nicht einmal genug Geld um die Familie ausreichend zu ernähren. Denkt immer daran!

Gute Performance auch ohne mein Zutun

Weiter geht es aber jetzt hier: Ins Depot habe ich mich bis gestern Abend gar nicht eingeloggt, wozu auch? Läuft ja eh auch alles ohne mein Zutun. Vor meiner Reise habe ich noch ein paar Optionen verkauft, die in den nächsten Tagen und Wochen verfallen sollten. Gestern Abend habe ich noch ein paar  Positionen mit Gewinn geschlossen. Da freut man sich sehr, wenn man nach einem Urlaub nach Hause kommt und gleich wieder Geld verdient durch ein paar Klicks.

Den Gesamtmarkt habe ich mir bis jetzt auch noch nicht angesehen. Ein kurzer Blick auf den VIX lässt aber erahnen, dass ich nicht viel verpasst habe. Der Stand ist noch immer sehr gering. Ein schwieriges Umfeld für Optionsverkäufer wie mich. Für mich heißt das noch immer aktuelle Positionen managen, nicht zu viel neue Positionen eingehen und die Margin-Anforderung gering halten, bis es endlich mal hochgeht mit der Volatilität.

Bezüglich der Homepage für Neulinge: Ich werde dieses Wochenende noch ein paar Grafiken einfügen, und die Homepage dann veröffentlichen. Es fehlen dann noch immer ein paar, aber ich denke man kann zumindest schon damit arbeiten. :) Gibt bei Veröffentlichung dazu noch einen eigenen Beitrag, keine Angst.

Kommen wir nun zu den Zahlen. Wie immer möchte ich darauf hinweisen, dass alle diese Zahlen in Brutto angegeben sind. Ich versteuere meine Einnahmen mit der Steuererklärung.

Dividenden

  • Münchner Rückversicherung: 129 Euro
  • Kinder Morgan: 12,51 US-Dollar
  • Procter&Gamble: 11,73 US-Dollar
  • Prospect Capital: 41,67 US-Dollar

Summe Dividenden in Euro: 188,62 €

Optionshandel

  • ABBV 09JUN17 64.0 P – 26,83 €
  • ADM 16JUN17 40.0 P – 19,31 €
  • CRM 19MAY17 82.0 P – 166,86 €
  • CRM 19MAY17 95.0 C – 102,62 €
  • DIS 12MAY17 108.0 P – 12,88 €
  • DIS 12MAY17 115.0 C – 68,09 €
  • DIS 19MAY17 108.0 P – 26,68 €
  • FB 05MAY17 143.0 P – 49,16 €
  • FB 05MAY17 160.0 C – 73,74 €
  • NVDA 12MAY17 89.0 P – 46,01 €
  • NVDA 12MAY17 91.0 P – 84,65 €
  • NVDA 12MAY17 93.0 P – 163,79 €
  • TGT 19MAY17 57.5 C – 28,55 €
  • TGT 26MAY17 52.5 P – 33,11 €
  • VFC 16JUN17 52.5 P – 54,26 €

Summe Optionsprämien: 930,78 €

Einnahmen aus Aktienverkauf: 394,37 €


Summe Dividenden + Optionsprämien + Aktienverkauf: 1513,77 €



15 Trades wurden diesmal geschlossen, davon einer im Verlust. Dies war ein Earningstrade auf die Walt Disney Company. Die knapp 13 Euro sind leicht zu verkraften. :) Bei den Einnahmen aus Aktienverkauf handelt es sich ebenfalls um die Walt Disney Aktien, das habe ich in diesem Beitrag beschrieben.

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Rendite und Besucherzahlen

Meine Rendite auf das eingesparte Kapital beträgt somit 3,3% für diesen Monat. Die Rendite auf den Depotwert von Anfang Mai beträgt ca. 2,3%.

Möchtest auch du solche Ergebnisse erzielen? Hier kannst du direkt ein Depot beim Broker meines Vertrauens eröffnen, oder hier die kostenlose Infomappe anfordern.

Bedingt durch den Urlaub in der Dominikanischen Republik habe ich natürlich wieder nichts ins Depot eingezahlt. Demnächst steht ein Kauf eines neuen Smartphones an, danach werde ich vielleicht wieder neues Geld ins Depot einzahlen. Vielleicht gibt es mit dem neuen Smartphone dann auch einen easydividend-Instagramm Account, der regelmäßig aktualisiert wird. Ich würde das gerne dazu verwenden, um wunderbare Momente auf Reisen oder meinem Alltag mit euch zu teilen, falls hier Interesse bestehen würde. 

Im Vergleich zum Mai des letzten Jahres wurde das Einkommen mehr als Verdoppelt.

  • Einnahmen Mai 2016: 720,66 €
  • Einnahmen Mai 2017: 1513,77 €
  • Steigerung: +793,11 €

Ich weiß bis jetzt nicht wie es sein konnte, dass im Mai ein neuer Besucherrekord entstanden ist. An einem Tag hatte ich über 3000 Aufrufe, danach ist es wieder abgeflacht. Komisch, aber freue mich trotzdem darüber.

  • Seitenaufrufe im Vergleich zum Vormonat: +14,7%
  • Besucherzahlen im Vergleich zum Vormonat: +21,5%

Zu guter Letzt noch meine aktuellen Aktienpositionen:

  • 100 Kinder Morgan
  • 100 Cisco
  • 100 Disney
  • 100 General Mills
  • 100 International Business Maschines
  • 20 Johnson&Johnson
  • 15 Münchner Rück
  • 117 Procter&Gamble
  • 500 Prospect Capital
  • 500 Target

Aktuell laufen keine Calls auf Target, da mir die Prämie zu gering ist, sobald es wieder etwas mehr hinauf geht, verkaufe ich die nächsten Calls darauf, jedoch ab jetzt ohne weiteren Zukauf. Wenn die nächsten Calls unter Einstandspreis in Bedrängnis geraten werde ich sie weiter rollen, wenn mir das möglich ist.

Wie ist euer Mai verlaufen? Ich hoffe doch ihr konntet auch wieder nette Einnahmen verzeichnen.

mfG Chri

63 Kommentare
  1. Jürgen
    Jürgen sagte:

    Moin,

    Glückwunsch, alles was zu mehr Kapital führt ist gut. Muß aber ehrlich gestehen das ich mit ein wenig mehr schon bei Dir gerechnet hätte. Aber es ist auch richtig das man nichts erzwingen sollte. Das Gefühl sollte bei den Geschäften immer ein Gutes sein.

    Bei mir lief es mehr als hervorragend, 6,93% plus auf das GK. Solche Steigerungen wie in den letzten 5 Monaten sind jetzt nicht mehr möglich. Wenn Ergebnisse ähnlich dem Genannten pro Monat herauskommen bin ich mehr als zufrieden.

    Hoffe die Mitstreiter haben auch Ergebnisse eingefahren mit dem sie zufrieden sind und weitere Dinge über die Optionen gelernt haben.

    Gruß Jürgen

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Jürgen,

      Deine Rendite ist wieder mal wahnsinn! Weiter unten hat jemand gefragt, wie du das anstellst ;) Ich selbst versuche gerade nicht zu viele Positionen ein zu gehen, da die Vola sehr niedrig ist, und es nicht sooo gute Deals gibt momentan finde ich. Würde mich freuen, wenn ein paar Aktien wieder mal etwas weiter runter kommen würden. Auch im Juni wird es nicht all zu viel Einkommen sein, da ich bis jetzt eigentlich im Urlaub war, und nicht viel neues gemacht habe, aber vielleicht finde ich ja trotzdem noch das ein oder andere gute Geschäft :)

      Wenn dauerhaft solche Ergebnisse rauskommen wär das der helle Wahnsinn, dann gehe ich bei dir in die Lehre ;)

      Danke fürs kommentieren!
      mfG Chri

  2. Sparkojote
    Sparkojote sagte:

    Hallo Chri,

    Freut mich das du super Ferien hattest :-) Bei den Einnahmen hat sich ja dennoch einiges getan! Bei den Aufrufen und Besucher gehts bei dir ziemlich flott voran, jetzt kommt das Sommerloch mal schauen was passiert :-)

    Ich habe im Mai auch knapp 300 CHF an Dividenden erhalten, war ganz angenehm mehr als 10% der Ausgaben wären durch Dividenden theoretisch diesen Monat gedeckt worden :o

    Gruss
    Thomas

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Thomas,

      Gratuliere zu deinen Dividenden! Geht ja auch bei dir richtig gut dahin! 10 Prozent der Ausgaben ist schon ziemlich gut! Anfangs geht es noch ziemlich schleppend dahin, aber es wird immer schneller! Freut mich für dich, weiter so!

      mfG Chri

  3. ChristianH
    ChristianH sagte:

    Hi Chris….endlich:-)

    Ergebnis passt doch wieder. Top.

    Wie schon geschrieben, mein erster richtig aktiver Monat ist sehr zufriedenstellend gelaufen:-)

    März/April hab ich angefangen mein “Langzeit-Dividenendepot” aufzubauen und im Mai bin ich mit den Optionen gestartet.

    Aurelius hat mir hier schöne Gewinne beschert :-)
    …..und bringt mir diesen Monat noch eine schöne Dividende von 4€/Aktie :-)

    Gesamt (inkl. Optionen, Dividenden und Gewinnmitnahmen) sind 1288€ hängen geblieben.
    Entspricht 3,9% auf mein Gesamtkapital.

    Der Juni läuft bis jetzt auch klasse. Macht richtig Spaß zu sehen, wie die beiden Depots wachsen.

    Mal gespannt wie der Sommer so läuft. Nächsten Monat werden beide Depots noch etwas aufgestockt.

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Christian,

      Das ist der Hammer, im März erst angefangen Dividendendepot aufzubauen und im Mai schon über 1000 Euro verdient. Gratuliere dazu! So schnell ist es bei mir nicht gegangen.
      Wenn ihr alle so weiter macht, kann ich mich bald am letzten Platz wieder finden :)

      mfG Chri

      • ChristianH
        ChristianH sagte:

        Durch Dich/Euch hatte ich ja super Quellen und Lehrer:-)
        Für uns “Späteinsteiger” ist es ja durch deine/eure Vorarbeit deutlich einfacher. Ihr musstet euch viel mehr bzw. fast alles selbst erarbeiten.

        Gerade dein Blog liefert ja für den “jungen Stillhalter” quasi alles auf dem Silbertablett!
        …und wenn jetzt noch deine neue Page online geht wird es für den Interessenten noch einfacher:-)

        Machst hier nen Top Job, sieht man ja auch an den Besucherzahlen, die sind schon ne Hausnummer👍

        • Chri
          Chri sagte:

          Danke Dir Christian,

          Das bedeutet mir sehr viel! Freut mich, dass ich einen Beitrag leisten kann.

  4. Robert
    Robert sagte:

    Hallo Chri,

    Bei mir lief der Mai sehr gut, war mein bis jetzt erfolgreichster Monat.
    1674 Euro durch Prämien, 3,1% auf eingezahlte Kapital.

    @Jürgen: wie hast du deine 6,9% geschafft? Hohe Margin oder gutes Händchen beim auswählen der Positionen?

    Viele Grüße,
    Robert

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Robert,

      Gratuliere zum Rekordmonat! wie schon einen Kommentar zuvor: Wenn ihr alle so gute Fortschritte macht, muss ich mich bald verstecken ;) Weiter so!

      mfG Chri

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Vincent,

      Ja, ich finde auch, aber im Juni wird es wahrscheinlich etwas weniger, falls ich nicht ein paar gute Deals finde, die mir schnelle Gewinne bescheren.
      Gerne werde ich bei deinem Aufruf mitmachen! :)
      mfG Chri

  5. Martin Reichelt
    Martin Reichelt sagte:

    Schön das du wieder da bist Chri.

    Gratulation zu dem Ergebnis, obwohl es mich schon ärgert, das du im Urlaub mehr verdienst, wie ich in einem Rekordmonat^^ :-D

    Nein, Spaß. Ich gönne natürlich jedem möglichst hohe Einnahmen, mit möglichst wenig Aufwand. Von daher würde ich sagen, hast du alles richtig gemacht. Top Einnahmen und Urlaub :-)

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Martin,

      Danke, sehr nett von dir! Haha, ja, ich dachte auch nicht, dass ich die 1500 knacken kann, hatte ich wohl glück gehabt ;)
      Urlaub war klasse, ein sehr schönes Land. Freue mich schon wieder auf unsere Gespräche ;)

      mfG Chri

  6. Axelrod
    Axelrod sagte:

    SAUBER! So ist der Urlaub doch gleich doppelt erholsam – klasse Ergebnis!

    Mich hat es wie erwartet im Mai zerrissen, bin aber guten Mutes auch wieder bessere Zeiten zu erleben ;-)

    Welcome back und beste Grüße aus Hamburg
    Axe

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Axe,

      Hab mir deinen Post sogar im Urlaub angesehen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es bei deinen hoch gesteckten Zielen voran geht. Aber Kopf hoch, geht auch wieder weiter. Das Umfeld ist gerade noch immer sehr schwierig zu handeln finde ich.

      Danke Dir!
      mfG Chri

  7. Cor
    Cor sagte:

    Hallo Chri,

    Gratulation, da ist beeindruckend, mit welcher Beständigkeit dir die Einnahmen momentan gelingen.

    Bei mir war es im Mai (1. bis 31.) so. Die Aufstellung führt die Änderung des Vermögenswerts an:
    322 Euro Dividenden (Deutsche Post, VW, Apple)
    136 Euro Optionsprämien (realisiert)
    374 Euro Optionsprämien (nicht realisiert, Buchgewinn am Ende des Monats)

    Dazu kommen:
    – 1.500 Euro Buchverlust bei Aktien (nicht realisiert)

    Finde ich sehr in Ordnung.

    Welche Performance das prozentuell ist – keine Ahnung. Man kann es sich natürlich schön rechnen, aber genausogut das Gegenteil machen. So gut wie keine Grenzen bei Kreativität ;-)

    Noch ein Posten – Gebühren:
    ca. 22 Euro Kommissionen für Handel
    ca. 11,50 Euro Real-Time-Kurse und Börsengebühren (Order-Cancellation)
    30 Euro für Erstellung eines Tax Vouchers

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Cor,

      Danke Dir! Dachte auch nicht, dass mir das weiterhin gelingt.
      Sieht ja bei dir auch ziemlich gut aus. Die Buchgewinne und Buchverluste lasse ich komplett aussen vor, die interessieren mich kurzfristig nicht. Wozu auch darauf blicken? dafür kann ich mir nichts kaufen. Erst wenn es realisiert wird steht der Gewinn oder Verlust an ;)

      Klar, alles kann man schön rechnen oder zum Gegenteil wenden.
      Ich denke dass es bei mir eher mehr Gebühren waren ^^.

      mfG Chri

      • Krümel
        Krümel sagte:

        Naja wenn Du deine Buchverluste einfach weglässt gaukelst Du deinen Lesern eine deutlich höhere Rendite vor, als Du sie tatsächlich erreicht hast. Und in eine Jahresrendite gehören die Buchverluste auf jeden Fall rein, ansonsten ist das Selbstbetrug. Was bringt mir ein monatliches Einkommen von 5000€ wenn mein Vermögen am Jahresende genauso hoch ist wie am Anfang?

        • Chri
          Chri sagte:

          Hallo Kruemel, das sehe ich nicht so. Wie die buchverluste lasse ich auch die buchgewinne weg. Wenn ich sie hinzugezaehlt haette wuerde am ende des jahres ueber 40 prozent rauskommen anstatt den realisierten 30 oder so. Interessiert mich aber nicht, wenn ich es nicht realisiert habe.

          Auch dass ich eine rendite vorgaukle sehe ich nicht so, da ich es immer und ueberall kommuniziere, dass ich nur die realisierten gewinne und verluste angebe.

          In deinem beispiel was du gebracht hast ist das fuer mich ein grosser unterschied. Wenn ich jeden monat 5000 euro verdient haette (realisiert) bin ich zwar auf dem papier am jahresende vielleicht noch immer gleich vermoegend, ich besitze aber noch alle anteile der unternehmen die ich mir gekauft habe + 12*5000 euro. Versteht man wie ich das meine? Meine rendite ist eher wie eine dividendenrendite zu sehen, diese ist ja auch vom kurs unabhaengig sobald man die aktien einmal gekauft hat.

          MfG Chri

          • Krümel
            Krümel sagte:

            Ich weiss nicht ob Du mich richtig verstanden hast :).
            Wenn ich am Anfang des Jahres 100.000€ besaß und am Jahresende ohne Entnahme immer noch 100.000€ dann war die Rendite 0%, egal ob das Vermögen jetzt in Aktien, Cash, Gold oder sonstwas angelegt war oder man irgendwelche Dividenden erzielt oder Optionsprämien eingestrichen hat.
            Wenn Du Deinen Kritikern Wind aus den Segeln nehmen willst, sorgst Du für völlige Transparenz und gibst alles an, dann hat man jedenfalls nicht das Gefühl das an den 100% positiven Monaten etwas faul ist, so wie es aktuell der Fall ist.

            • Chri
              Chri sagte:

              Hallo Kruemel, ich denke ich habe dich verstanden. Es geht rein darum Leuten, die nicht genauer hinsehen kein flasches Bild zu geben. Ist mir bewusst, auch wenn es meinen Werten wiederspricht. Ich glaube das grosse Problem ist, dass ich mich selbst eher als langfristiger Einkommensinvestor sehe, waehrend mich andere eher als “daytrader” (ganz krass gesagt) sehen. Aber du hast recht, ich sollte es angeben, wobei den aktuellen kontostand meines depot niemanden etwas angeht. Durch die realisierten Renditen laesst sich jetzt schon jeden Monat auf den Depotstand zurueckrechnen.

              Danke auf jeden Fall fuer den Denkansatz. Ich werde diesem Thema einen eigenen Beitrag widmen in den naechsten Tagen.

              MfG Chri

            • ChristianH.
              ChristianH. sagte:

              Er hat doch deutlich und schon mehrmals geschrieben (auch in vielen anderen Blogbeiträgen), dass er Buchgewinne sowie Buchverluste außen vor lässt.
              Ich sehe das auch so, wenn diese nicht realisiert sind, interessieren die mich auch nicht.

              Mein Langzeit-Dividendendepot soll mir monatlichen Geldeingang in Form von Dividenden bringen, der Optionshandel soll das Ganze ergänzen. Ob das Dividendendepot nun 20% im Plus oder Minus ist, ist für mich auch absolut nebensächlich.

              Sehe das ähnlich wie eine Immobilie wo monatlich die Mieteinahmen kommen. Ob das Haus nun in dem einen Jahr 20% an Wert gewonnen oder verloren hat, bringt mich erst mal nicht weiter wenn diese nicht realisiert sind. (dafür müsste ich verkaufen)
              Für mich zählt doch in erster Linie mein investiertes Kapital und der daraus resultierende Geldrückfluss.

              Renditeangaben und deren Berechnung werden aber generell immer ein Streitthema bleiben.

    • Dividenden-Jäger
      Dividenden-Jäger sagte:

      Hallo Cor, Hallo Chri

      30 Euro für ein Tax Voucher. Bei welchem Halsabschneider hast du denn dein Depot?

      Bevor ich mit dem Optionshandel bei Banx angefangen habe, hatte ich ein Depot bei ING-Diba. Das habe ich immer noch als Buy and Hold Depot. Dort ist bei den Dividendenabrechnung aus der Schweiz immer gleich ein Tax Voucher dabei. Das kann man dann selbst ausdrucken. Das ganze ist dann, biss auf die paar Cent Druckkosten, kostenlos.

      Dank TGT und dem Dollarkurs bin ich mit dem Optionshandel auch in der Verlustzone, wenn ich die Buchverluste berücksichtige. Das sehe ich aber ähnlich wie Chri, solange die ihre Dividenden zahlen und sogar noch erhöhen, ist die Welt für mich in Ordnung.

      Gruß Dividenden-Jäger

      • Cor
        Cor sagte:

        Hallo Dividenden-Jäger,

        danke für deine interessante Antwort :-)

        Mein “Halsabschneider” wie du ihn nennst, ist Interactive Brokers. Das Depot läuft über BANX. Man muss dazu sagen, dass BANX in dem Fall gar nichts für den Tax Voucher verlangt, sondern nur die Standard-Gebühr von IB 1:1 weiter verrechnet wird.

        Wie woanders mal jemand meinte, Interactive Brokers richtet sich nicht an Investoren und langfristige Anleger. Man will aktive Kunden, mit einem Anlage-Stil der viele Transaktionen mit sich bringt. Oder mit so viel Vermögen im Depot, dass rein für Umschichtung und Absicherung regelmäßig Transaktionen geschehen.

        Unterm Strich rechnet es sich aber dennoch für mich, das steht außer Frage. Und künftig ist es vielleicht besser, anstelle deutscher Aktien verstärkt auf amerikanische zu setzen. Tax Vouchers und Rückzahlungen aus dem Ausland spart man sich dabei.

        Vielleicht wechsle ich irgendwann mal direkt zu IB. Ok, Tax Voucher wird nicht günstiger dadurch, ich muss mir aber schon die Frage stellen, was ich bei einem Introducing Broker mache, und was der Grund für die dort teils viel höheren Gebühren ist (3,50 USD pro US-options contract anstelle 0,70 USD bei direkt IB)

        Meine Frage nach dem Tax Voucher brachte sinngemäß diesen Rückruf an mich:
        Sie können die Reports aus dem Internet ausdrucken, das Finanzamt akzeptiert diese.

        Ich brauche die Unterlagen nicht für das Finanzamt. Meines ist in Österreich, dort will man gar keine Unterlagen und Auszüge, auch nicht bei der Steuererklärung. Ich brauche die Dividenden-Bestätigung für das Bundeszentralamt für Steuern in Deutschland.

        Das hängt wie gesagt vom Bearbeiter im Finanzamt ab. Wenn dieser sehr genau ist, kann er die selbst druckbaren Reports ablehnen. Im schlimmsten Fall drucken wir diese Ihnen aus und stempeln sie ab.

        Ok, Sie meinen also, ich komme mit den Ausdrucken von der Kontoveraltung aus?

        Ja, wie gesagt ist uns nicht bekannt, dass ein Finanzamt das am Ende nicht doch akzeptiert hätte.

        Ich hab dann schriftlich bei der Behörde in Bonn nachgefragt und die Antwort war eindeutig.

        Es klappt einzig und allein mit einem Tax Voucher (Einzelsteuerbestätigung), die genauen formalen Kriterien genügen muss, nach Rechtsvorschriften so und so, etc. ….

        Mit dem im Anhang der Ball wieder zurück zu meinem Introducing Broker:
        Bitte kümmern Sie sich darum, im Anhang sehen Sie wie die Rechtslage ist und was ich als Dividenden-Empfänger brauche.

        Ergebnis war dann, ich solle direkt ein Ticket bei IB zwecks Anforderung eröffnen. Dort, im direkten Kontakt mit IB hat dann alles anstandslos funktioniert. Vor vorher hab ich eine “Einzelsteuerbescheinigung” angefordert, eine halbe Stunde später eine Rückfrage ob mir die € 30,- Kosten eh bewusst sind, und dann hatte ich sie.

        Besonders glücklich ist die Sache mit meinem Introducing Broker nicht gelaufen. Wahrscheinlich werden sie ihre aber Stärke woanders haben. Damit passt dann wieder alles.

        Und ich habe ja auch alles so bekommen wie ich ursprünglich wollte.

    • Dividenden-Jäger
      Dividenden-Jäger sagte:

      Hallo Cor,

      wusste nicht, dass du in Österreich steuerpflichtig bist. Ich bin Deutscher und brauche daher kein Tax Voucher für deutsche Dividenden. Die Quellensteuer wird sowohl bei Diba als auch bei Banx direkt abgezogen. Bei Diba ist auch kein Tax Voucher für deutsche Aktien dabei, könnte aber so sein wenn du als Österreicher ein Konto bei ING-Diba.at hast. Müsstest du halt vorher nachfragen, wenn es für dich überhaupt in Frage kommt.

  8. Theoptionseller
    Theoptionseller sagte:

    Hallo Chri,

    konstant im Gewinn – so wie immer ;-).
    Bei mir lief es im Mai mehr schlecht als recht. Aber es kann eben nicht ständig steil bergauf gehen.
    Hast du Fotos von deinem Urlaub gepostet auf FB?

    lg
    Hari

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Hari,

      Danke! Konnte es auch nicht glauben, dass es eigentlich durchaus ein durchschnittlicher Monat wurde, trotz Urlaub, gefällt mir.
      Ach je, das kommt vor. Wird bei mir auch noch kommen, dass ich einmal einen schlechten Monat erwische.

      Jop, hab ich, 3 Fotos waren es glaub ich ;)

      mfG Chri

  9. DividendSolutions
    DividendSolutions sagte:

    Hi Chri,

    Gratulation zu dem top Monat. Du hast eine beeindruckende Quote bei deinen Optionsdeals, fast keine mit Verlust abgeschlossen. Vielleicht sollte ich den Deals einfach folgen, sobald ich mich etwas in Optionen eingelesen habe;-). Bin schon auf die Optionshomepage gespannt…

    Meine Div Einnahmen im Mai waren 636€ (bisheriger Rekord), allerdings ist der Mai aufgrund einiger Jahreszahler nicht repräsentativ…leider;-)

    Grüße,
    DividendSolutions

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo DividendSolutions,

      Danke, aber das kommt daher, dass meine anderen Trades einfach ausgeübt werden. Das heißt, wenn ein Kurs meine Strike-Preis unterschreitet kauf ich die Aktien einfach.
      Ich freue mich auch schon tierisch auf die Veröffentlichung meiner Homepage.

      Gratulation zu deinen Div-Einnahmen! Diese können wunderbar reinvestiert werden. Bei mir gibt es im Juni viel Dividende denke ich. Die Dividende von IBM und Target steht an. Habe ja doch das ein oder andere Stück davon ;)

      mfG Chri

  10. Barbara
    Barbara sagte:

    Gratuliere, Chri, zu diesem Ergebnis !
    Die Earnings scheinen ja meistenteils erfolgreich gewesen zu sein. Allerdings scheinen auch einige puts assigned worden zu sein, Disney, Cisco, General Mills, P&G, was jetzt Kapital bindet (ca 25K). In meiner kurzen Erfahrungszeit mit Optionen ist dies ein Thema, wo ich sehr schwimme, das Trade management. P. Putz schreibt, unbedingt assignment vermeiden. Die calls bringen wenig Prämie – im Zweifel muss man eine ganze Weile warten, bis man einen vernünftigen bekommt. Und was ist, wenn die Märkte wirklich mal fallen – da wird man die Aktien ewig nicht mehr los (ich weiß, man tradet ja nur Aktien, die man sowieso haben will …). Also doch lieber mal z.B. 200 € Verlust realisieren, statt 8000 € gebunden zu haben? Diese Gedankenwelt während der trades wäre vielleicht mal einen Artikel wert? LG Barbara

    • ChristianH
      ChristianH sagte:

      Das ist halt die Qual der Wahl.
      Deswegen handel ich auch fast ausschließlich mit Aktien, mit denen ich persönlich auch “leben” kann.

      Geht mir grad mit Nvidia so, die letzten Tage gut Geld damit verdient, heut auch noch richtig abgeschöpft.
      Da die extrem am steigen war, war ich jeweils nur 1-4 Tage im Markt damit.

      Jetzt kam eben ein guter Rücksetzer, den ich eigentlich schon die ganze Zeit im Bauch hatte, hab es auch etwas drauf angelegt.
      Option steht jetzt bei -1200%, müsste sie für 1730€ zurückkaufen.
      Lasse mich natürlich ausüben und schreibe Calls drauf, denke die kommt auch wieder, sonst ist der Gewinn der letzten Tage futsch:-(

      Learning by doing :-)

      • Chri
        Chri sagte:

        Christian hat eigentlich schon die perfekte Antwort gegeben.
        Ich habe mich eben entschieden. Wenn ich rollen würde, würde ich viel öfter schlechtere Monate haben, dafür wahrscheinlich aber auch ein paar sehr gute. Außerdem wäre dann ein ATM-Put eher ungeeignet und ich würde vermutlich vom Kurs weiter weggehen um die Wahrscheinlichkeiten auszunutzen (Stichwort: Delta)

        Im Endeffekt ist das eine wirklich persönliche Sache. Jeder macht das so wie er es für richtig hält. Was für mich noch ein Punkt dabei ist: für gerollte Optionen bekomm ich keine Dividende.

        Bis jetzt finde ich läuft das gut, Aktien hab ich für gewöhnlich maximal ein paar Monate drinnen, verdiene an den Calls ein wenig, ein wenig an der Dividende und wenn der Einstandskurs überschritten wird sehr gut an den Kursgewinnen. Da macht ja jeder Dollar nach oben schon 100 Dollar Gewinn aus.

        Aber ich verstehe dein Dilemma!
        mfG Chri

        • ChristianH.
          ChristianH. sagte:

          Das Rollen widerstrebt mir auch irgendwie, weiß auch nicht. So ganz warm bin ich damit noch nicht geworden.
          Kommt für mich eigentlich nur in Frage, wenn ich die Aktie absolut nicht haben will.
          Denke auch, dass ich mich dann eher auf eine andere, vielversprechendere Optionen konzentrieren würde,
          als unbedingt die Optionen wieder ins Plus oder nahe Null zu bringen.

          Was mich aber gewundert hat, dass ich gestern bei Nvidia nicht vorzeitig ausgeführt wurde.
          Gestern einen sPut mit 165er Strike und 0 Tagen Restlaufzeit verkauft (Kurs ca. 165,xx).
          Danach Rücksetzer auf 150$.

          Kann mich heute nicht bei Banx einloggen, nur bei mir so oder noch wer das Problem?

          • Cor
            Cor sagte:

            Samstags gibts immer Wartungsarbeiten bei Interactive Brokers. Da werden die Systeme neu gestartet und es ist gar nichts garantiert, was ein Funktionieren betrifft.

            Das wird aber wieder. Einfach abwarten und es löst sich von selbst :)

        • Emanuel
          Emanuel sagte:

          Hey zusammen,

          was ist denn eure Strategie, wenn es mal spürbar runter geht im Gesamtmarkt. D.h. theoretisch alle eure laufenden Optionen in the money laufen? Bleibt ihr bei dem Ansatz euch einfach Aktien einbuchen zu lassen und entsprechend viel Kapital zu binden? Oder haut ihr einmal einen heftigen Verlust rein und versucht euch wieder zurück zu traden?

          Bei einzelnen Verlustwerten bin ich voll auf eurer Seite. Aber ich habe für mich noch nicht das Optimum gefunden, wenn mal alle laufenden Trades in den Verluste gehen…

          Gruß,
          Emanuel

          • Cor
            Cor sagte:

            Für den Fall, dass das Konto möglichst ausgelastet ist kann ich dir schon sagen, was die Strategie ist, und zwar zwangsweise.

            Wenn die Märkte über Nacht mit einem Gap von 50 % eröffnen, dann werden im best case alle Positionen liquidiert und man steht völlig ohne Vermögen da.

            Im worst case reichen die Verkaufserlöse nicht aus und man steht da ohne Vermögen (Depotinhalt und Cash weg) und hat sogar noch Schulden gegenüber dem Broker.

            2015 war es, als es gegenüber im CHF einen Gap nach oben gab. Der von der SNB fixierte Wechselkurs wurde aufgehoben.

            Interactive Brokers hat heute noch ca. 100 Mio. USD Forderungen gegenüber Kunden. Ob sie eintreibbar sind, ist ungewisst. Im Zweifelsfall bleibt der Broker auf dem Schaden sitzen, wenn die nun ehemaligen Kunden die es erwischt hat, zu wenig Besitz und Einkommen haben, um ihre Schulden gegenüber dem Broker zu begleichen (Schulden = negatives Cashkonto das nach der Liquidierung übrig geblieben ist).

            Quelle dieser Angabe ist der Geschäftsbericht von IB.

            Geschützt von obigem Fall B ist man grob gesagt dann, wenn man ausschließlich streng mit Eigenkapital handelt (auch Optionsausübungen mit Eigenkapital begleicht) und auf Futures verzichtet. Grob gesagt. Die Chancen stehen so gleich besser, im ungünstigen Fall mit einem Totalverlust davon zu kommen (und nicht schlimmer).

            Vielleicht finden sich für die Diskussion ja Leute, die den Dot Com Crash (ist ja schon 15 Jahre her) miterlebt haben, oder die Immobilien-Krise, vielleicht sogar betroffen von Lehman Brothers. Sofern solche Leute heute noch am Markt aktiv sind.

            • Chri
              Chri sagte:

              Jop, wird man schwierigkeiten bekommen.
              Ich halte es so, dass ich bei einem VIX über 20 keine Puts mehr eingehe und alles was möglich ist nach der Reihe schließe. Das heißt, wenn es mal richtig rumst, so wie 2008, bin ich maximal mit Calls im Markt, und dann kann mir nicht viel passieren ;)

              Es rumst ja auch nicht von heute auf morgen so schnell, kann man sich an der Terminstrukturkurve sehr schön ansehen. Der VIX wird zwar einmal schnell raufgehen, aber nicht so schnell dass man nicht mehr reagieren kann. Money und Risk Management ist einfach alles in diesem Spiel :)

              mfG Chri

  11. Bernd
    Bernd sagte:

    Hi Chri,

    wieder ein schönes Ergebnis; bei der Rendite kannst Du wirklich mit 30 in “Rente” gehen. Ich finde auch gut, dass Du im Hier und Heute lebst und es Dir gut gehen lässt. Urlaub muss hin und wieder einfach sein (wir fahren morgen an die deutsche Küste). Für mich war der Mai ein Rekordmonat. Ich konnte 980,78 Euro einfahren. Das sind 5,76 % auf das Anfangskapital und 5,16 % auf das investierte Kapital. Allerdings werde ich im Juni kaum Rendite machen, mir wurden viele Aktien eingebucht und ich musste einen Verlusttrade auf Nordex schließen. Aber 980 Euro reichen auch für zwei Monate. Wie Du schon richtig schreibst, wir alle haben keinen Grund uns zu beschweren. Glückwunsch auch an die anderen Mitstreiter!

    Gruß Bernd

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Bernd,

      Ja, es ist wichtig sichs auch mal gut gehen zu lassen. Habe auch gerade mein neues Smartphone bestellt um noch effizienter zu werden. jetzt heißt es aber dann wieder mal sparen, sparen, sparen ;)
      Gratulation zu deinem Rekordmonat. Die Rendite ist der Wahnsinn! Ja, das mit den einbuchen der Aktien ist ab und zu lästig, wenn es mehr werden. Aber ich habe noch keine wirkliche Alternative gefunden, ich will nicht dauernd rollen. ^^

      Ich wünsche dir sehr viel Spaß an der deutschen Küste!
      mfG Chri

  12. Stefan G.
    Stefan G. sagte:

    Hallo Chri,

    ich habe mal bissl nachgerechnet… Deine aktuellen Aktien Positionen haben ein Volumen von 76k€ und allein Target kommt auf 25k€. Findest du das nicht ein bisschen heftig? Ich denke dass du das nicht geplant haben wirst auf 500stk zu kommen, aber jetzt wäre es sicherlich nicht ungeschickt diese wieder loszuwerden.
    Target hätte durchaus das Potenzial dein gesamtes Depot in massive Schwierigkeiten zu bringen. Die Aktie ist eh seit Jahresbeginn schon von 70 auf 50 runter gekommen. Die Zukunft dürfte auch nicht so rosig werden, angesichts der starken Konkurrenz durch Amazon und Co. im Onlineversandhandel.

    Sind deine Aktienpositionen eigentlich durch Cash gedeckt oder hast du einen Kredit bei IB laufen?

    Gruß Stefan

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Stefan,

      deshalb sage ich doch, dass ich keine weiteren Target Aktien mehr einbuchen lasse ;) Klar, sobald es wieder etwas raufgeht, verkaufe ich einige davon ;) Und nein, ich finde es nicht ein bisschen heftig. Würde es bei Target soo schlecht aussehen, hätte ich schon lange verkauft, aber ich sehe mir die fundamentalen Daten an, und da ist es nicht so schlecht, wie man annehmen würde.

      Wie immer muss jeder selbst wissen was er für richtig hält und ob er gut schlafen kann. ich würde niemanden dazu raten genau das zu tun was ich mache. Jeder ist für seine Investments selbst verantwortlich.
      Ja, der Großteil ist durch Cash gedeckt, aktuell befinde ich mich etwas drüber, da geht es aber nicht um viel. Wie schon gesagt: Aus diesem Grund habe ich aktuell auch nur 3 Puts oder so offen. Und ja, ich handle generell auf Margin ;)

      mfG Chri

  13. -M
    -M sagte:

    Ich bin ehrlich…ich lese hier mit und wenn es sein muss noch bis zum nächsten Crash und schaue, ob es diesen Blog danach noch gibt. 4 Jahre war glaube ich die Halbwertszeit von optionshändlern. Ok das war überspitzt gesagt 4 Jahre galt glaube ich für 99% der Händler. Schauen wir mal, ob Du zu den 1% gehörst. Nicht die besten odds würde man im Poker sagen, um da bis zur Rente zu bestehen.

    In Bullenmärkten geht so ziemlich jede Strategie auf, besonders wenn sie seit Jahren laufen.
    Ich fand den Kommentar gut das man es merkt bevor der Markt crashen könnte….. das wäre toll besonders da das meistens am Wochenende passiert aus dem nichts und Montags dann die Kurse mal schön im Keller starten. Dann gute Nacht mit auf Kredit handeln.

    Grüße

    • Martin
      Martin sagte:

      Hallo M,

      hier muss ich kurz widerspruch einlegen… mir wäre neu, das der Dax, der Dow oder sonst ein Gesamtmarkt über das Wochenende so heftig abgesackt wäre, das man nicht mehr reagieren konnte.

      Wenn man dabei noch auf ein paar Vorboten achtet und nicht ganz mit einer Rosaroten Brille unterwegs ist, kann man durchaus immer wieder feststellen, das sich Korrekturen anbahnen und daraus sich erst ein Crash entwickelt. Nichts passiert über Nacht, zumindest nicht, wenn es nicht politisch ist.

      Natürlich muss man dann auch mal einen Verlust verkraften können. Wenn der Markt dreht, rechne ich ganz stark damit, das sich mein Konto halbiert. Aber ein Crash dauert nie lange. Ein Selbst ein Bärenmarkt dauert, im Vergleich zu den Bullenmärkten, nie lange. Weil das unnätürlich ist.

      Vorsicht ist richtig, Angst aber übertrieben. Man sollte solange Geld mitnehmen, wie man kann und immer im Hinterkopf behalten, das der Tag kommen wird, bei dem man ein dickes Minus zu verzeichnen hat.

  14. -M
    -M sagte:

    Nachtrag:

    Den Vorrednern kann ich auch nur beipflichten: Buchgewinne und Buchverluste gehören aber mal sowas von in eine Renditeberechnung.

    Wenn ich ein altes Auto daheim stehen habe das nichts mehr wert ist. Dann kann ich doch auch nicht sagen, dass es noch den Neuwert (Kaufwert) besitzt, auch wenn es real nicht mehr so viel wert ist. Das ist unlogisch.

    -M

    • Chri
      Chri sagte:

      Kritiker gehören überall hinzu. :) Auch ich bin gespannt wie es während eines Crashs aussieht und wer die Gewinner oder Verlierer sind. Ich finde es toll, dass du uns wenigstens eine Chance gibst, mit deinem weiteren Lesen bis zum Crash ;)

      Beim Thema Rendite gebe ich euch ja grundsätzlich recht, allerdings kann ich meine Investitionen sehen wie ich das will. Eine Immobilie verkaufst du auch nicht wenn sie an einem Tag plötzlich weniger wert ist. Ich finde manche sehen das alles hier einfach zu kurzfristig. Wieso müssen alle immer auf die Kurse starren?

      Vielleicht sollte ich die Rendite gar nicht mehr berechnen, sondern nur meinen realisierten Gewinn und Verlust ausweisen, denn dass ist es was mich wirklich interessiert.

      Danke für deinen Kommentar :)
      mfG Chri

    • Martin
      Martin sagte:

      Auch das würde ich so nicht unterschreiben. Ich habe nichts vom Buchgewinn oder Buchverlust. Wenn ich beide nie angebe, ist das schon korrekt. Wenn ich nur Buy and Hold mache, macht es vielleicht Sinn, Buchgwinne und Verluste anzugeben, da man sonst nicht viel angeben könnte. Chri aber handelt um Cash Flow zu erzeugen und da machen Buchgeinne/Verluste keinen Sinn. Er hat diese nicht realisiert und damit nicht “auf die Hand” bekommen.

      Ich denke, die Frage ob man Buchgewinn/-verlust angeben sollte hängt davon ab, ob man nur für den späteren Vermögensaufbau handelt oder ob man für den Cash Flow handelt. Bei letzterem interessiert mich letztendlich nur, was ich aus dem Markt realisiert habe, um davon theoretisch, leben zu können.

      Und Aktien mit einem Auto zu vergleichen ist auch nicht so gut gewählt, da das eine ein Konsumgut ist, welches ganz einfach an Wert verliert, das Andere aber eine Investition.

      • Krümel
        Krümel sagte:

        Tut mir leid aber für einen ehrlichen Vergleich gehören Buchverluste dazu. Nimm ein Unternehmen das nur Cash hält und dir jedes Jahr 10% davon ausschüttet, nach 10 Jahren hattest du eine immense Summe Cashflow aber das Unternehmen ist anschliessend wertlos. Hattest du in dem Fall 100% Gewinn oder 0%? Die Antwort ist dich wohl offensichtlich. Nur Betrüger a la Madoff würden das anders sehen :). Btw hat die “Supertraderin” Karen von Tastytrade ihre Anleger auch auf diesem Wege um Millionen beschissen.

        • ChristianH.
          ChristianH. sagte:

          Ja, wenn das Unternehmen dann Pleite ist, dann hast du den Verlust ja realisiert.

          Dann ist dein investiertes Geld weg und hast den tatsächlich realen Verlust.
          (und der interessiert dann auch wirklich :-))

        • Martin Reichelt
          Martin Reichelt sagte:

          Ich sehe bei der Angabe von Buchgewinn oder Verlust keinen ehrlichen Vergleich. Es sagt nichts aus, inwieweit ich davon profitieren kann, es sagt nur aus, ob ich gerade auf die richtigen oder falschen Aktien gesetzt habe.

          Auch das Argument, das fallende Kurse so verschleiert werden und man nur mit dem Cash Flow lockt, ist nicht korrekt, wenn man bedenkt, wie Marginkonten aufgebaut sind.

          Umso weiter eine Aktie fällt, umso mehr Margin wird benötigt, dementsprechend hat man weniger Kapital, was sich über kurz oder lang auch auf den Cash Flow auswirkt.

          Es ist ja nicht so, das man jeden Monat solche Ergebnisse erzielen kann, wenn man einen gigantischen Buchverlust im Konto hat.

          Hier sieht es eher so aus, als wäre es eine Frage des eigenen Befindens. Mehr nicht. bei realisierten Gewinnen kann man nichts schönen, von daher sehe ich es als das fairste an, wie man öffentlich seine Einnahmen outen kann. Buchgewinne kann man, gerade bei Optionen, sehr leicht schönen.

          • Chri
            Chri sagte:

            Ich stimme in allen Punkten zu.

            Ich muss wohl bald eine Entscheidung treffen: entweder ich veröffentliche gar keine Rendite mehr (was natürlich weniger Aufwand wäre) oder ich veröffentliche alles, und das möchte ich auch nicht wirklich (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt).

            Die Renditeberechnung wird immer eine Streitfrage bleiben. Ich bin mir sicher, wenn ich alles erdenkliche mit einberechne, kommen die nächsten an und fordern noch mehr oder sagen, dass es falsch ist.

            Im Endeffekt ist dies eine persönliche Entscheidung jedes Einzelnen, und meines Erachtens gibt es hier kein Richtig oder Falsch.

            Wie schon oft geschrieben: Mich interessiert nur was real wird, aber ich verstehe auch die Gegenpartei und dass ein falsches Bild erscheinen könnte, wenn man nicht genau hinsieht. Aber ich versuche auch meine Leser von diesem täglichen auf und ab an den Börsen weg zu bekommen, weil es keinen Sinn ergibt, solange es nicht real ist. Meine Meinung.

            Danke für deine Kommentare Martin! Wie fast immer sind wir hier wieder der gleichen Meinung.

  15. -M
    -M sagte:

    @Krümel

    So sehe ich das auch. Was im Gottes Namen bringt ein positiver Cash Flow, wenn EVENTUELL die Grundlage für das Trading immer weniger wird. Das macht keinen Sinn. “Oh schaut, ich habe einen Rekord und 1000€ “verdient”, jedoch war der Kapitalaufwand damit verbundenen, dass ich 10.000€ im Minus (ist eh nur Buchverlust) mit den Aktien, aber das ist Egal die kommen schon wieder.”

    Das passt nicht. Andere Mitleser werden die Cashflow Gewinne aufs Butterbrot geschmiert und womöglich heiß gemacht aber was im Hintergrund passiert (Depotwert) welcher immens wichtig ist für das weitere trading Geschäft und die Existenz das wird unter den Tisch gekehrt so ein wenig.

    Danke für das annehmen der Kritik. Muss auch mal gesagt werden. Aber nochmal, Transparenz ist das in keinem Fall, wie mit (Buch)Verlusten umgegangen wird.

    Grüße
    -M

    • ChristianH.
      ChristianH. sagte:

      Kritik gehört dazu und sollte auch angenommen und geduldet werden.
      Kritik ist wichtig und kann/soll Augen öffnen und zum Nachdenken animieren.
      So lange sie sachlich und nicht beleidigend ist, ist doch alles gut.

      Ich bin da im Prinzip ja auch bei dir, ich tue mir mit Renditezahlen auch schwer, nur wie oben bereits geschrieben,
      sehe ich z.B. in meinem Fall mein Langzeit-Dividenendepot quasi als eine Immobilie.

      Die Dividenden und die Prämien sind die Mieten, der Cashflow.
      Wenn mein Depot/Immobilie 80% an Wert gewonnen hat ist das schön ja, bringt mich aber keinen Pfennig weiter,
      wenn ich den “fiktiven” Wert nicht realisiere.

      Aber wie machst Du (oder allgemein) das bei der Immobilie?
      Rechnest du da auch jedes Jahr den Buch-Gewinn/Verlust in die Rendite ein?
      Wie bestimmst du den? ….schätzen?
      (hab da ehrlich gesagt keine Ahnung wie das dort wirklich gemacht wird)

      Und wie Martin schon geschrieben hat, ein Auto passt da nun wirklich gar nicht.
      Ein Auto ist ein Verschleißobjekt (außer vielleicht Oldtimer/Sammlerstücke als Anlage),
      dass nach “kurzer” Nutzungszeit entsorgt wird.

      Eine Rendite wär bei jedem normalen Auto nicht gegeben bzw. wär negativ.

    • Chri
      Chri sagte:

      Ich würde gerne etwas transparenter werden, leider ist da noch immer etwas in mir, dass mir sagt, dass ich durch das veröffentlichen meines aktuellen Depot-Standes auf sehr vielen Ebenen extrem angreifbar bin. Vielleicht bekomme ich es aber irgendwann doch hin mich zu überwinden. In der heutigen Zeit muss man acht geben, wen man welche Informationen zukommen lässt.

      Aber ich sehe hier in der grundlegenden Diskussion eigentlich ein großes Thema. Es geht hier nicht um meine Rendite, noch die Rendite von irgendjemand von euch. Grundsätzlich schreien hier nur alle nach mehr Transparenz, hab ich das Gefühl.

      “Was im Gottes Namen bringt ein positiver Cash Flow, wenn EVENTUELL die Grundlage für das Trading immer weniger wird.”

      ich habe bis jetzt angenommen, dass dies selbstverständlich ist. Ist doch klar, dass die Grundlage für das Trading nicht weniger werden darf. Ist wohl mein Fehler dies als selbstverständlich anzusehen. Aber eines muss ich auch dazu sagen: Ich schreibe gefühlt in jedem dritten Beitrag, dass ich genau aus diesem Grund nur Optionen auf starke Dividendentitel schreibe, und dass ich die Aktien verkaufen würde, wenn sich die grundlegenden fundamentalen Daten zum schlechten wenden.

      Und ich habe immer öfter das Gefühl, dass ich in eine Schublade mit vielen Daytradern gesteckt werde, was mir überhaupt nicht gefällt. Ich sehe mich selbst als ein Einkommensinvestor, und nicht als Händler, auch wenn ich vorwiegend Optionen handle. Mein mentaler Anlagezeitraum geht über Jahrzehnte, auch wenn meine Optionen nur 30 Tage laufen. Ich weiß, dass dies nicht leicht zu verstehen ist.

      Für den langfristigen Erfolg ist es natürlich von Bedeutung dass das Vermögen nicht schrumpft, das ist klar. Ob meine Aktien aber heute oder morgen 30 Prozent ihres Wertes verlieren, kann mir egal sein, wenn die Unternehmen weiterhin gute Gewinne erwirtschaften und ich weiterhin gute Einkünfte damit erzielen kann. Bitte entkoppelt euch nur ein bisschen vom täglichen Auf und Ab an den Börsen.

      mfG Chri

      • Bernd
        Bernd sagte:

        Interessante Diskussion. Bei meinem Dividendendepot ist mir der Buchwert vollkommen egal, Hauptsache es werden weiterhin gleichhohe Dividenden gezahlt. Bei meinem Stillhalterdepot ist der Buchwert natürlich wichtiger, schließlich hängen daran die Prämien oder sogar Long-Gewinne. Ich habe zum Beispiel zur Zeit einige Aktien eingebucht. Diese sind im Buchwert unter ihrem Ausübungskurs. Nun kann ich auf diese Aktien nur wenig Prämie für Calls kassieren, das schmälert meinen Einnahmen. Bisher ist es mir aber immer gelungen, die Aktien wieder loszuwerden, oft mit Long-Gewinnen. Teilweise kann man in dieser Zeit auch Dividenden kassieren. Von daher sehe ich Buchverluste weitgehend entspannt. Ich halte es auch nicht für notwendig diese auszuweisen, so schnell wie ein Buchverlust entsteht, kann er auch wieder verschwinden 😉.

        Gruß Bernd

        • Chri
          Chri sagte:

          Hallo Bernd,

          Genau meine Rede. und so schnell ein Buchgewinn ensteht so schnell er auch wieder verschwinden, warum also angeben?
          Aber damit die Masse beruhigt ist, werde ich vielleicht trotzdem den Buchwert meines Depots für das Jahr 2016 in einem Beitrag erwähnen.

          mfG CHri

  16. Krümel
    Krümel sagte:

    Ja auch bei einer Immobilie gehört das in eine vernünftige Berechnung dazu. Dazu kann man Vergleichsquotierungen aus der Nachbarschaft nehmen oder den Kaufpreis des Landes mit der Inflationsrate aufzinsen und den Wert des Hauses mit z.B. 1-2% pro Jahr abzinsen.

  17. DaK0si
    DaK0si sagte:

    Zunächst einmal: Gratulation zu dem tollen Ergebnis!

    Und nun zu der Frage, ob in die Aufstellung Buchwerte hineingehören oder nicht.
    Der erste Schritt sollte einmal die Frage sein: Was zeigt uns Chri hier? IEs ist der Gewinn – ich glaube dass “Einnahmen aus Aktienverkauf” falsch bezeichnet ist – es sollte Gewinn heißen. Falls es tatsächlich Einnahmen sind, sollte der Kaufpreis natürlich noch abgezogen werden. Die Differenz wäre dann der Gewinn.
    Jedenfalls zeigt uns Chri eine GuV-Position bzw. das Verhältnis des monatlichen Gewinns auf das eingesetzte Kapital. Grob vereinfacht den Return on Investment.

    Dagegen wird in manchen Kommentaren gefordert, dass er die Buchwertverluste (aber logischerweise auch die -gewinne) angeben sollte. Das ist allerdings nach betriebswirtschaftlicher Wissenschaft eigentlich falsch. Die Kapitalrendite ist ja per Definition der Gewinn durch das eingesetzte Kapital. Der Gewinn ist eine GuV-Position. In die GuV kann ja nur kommen, was tatsächlich zu einem ertragswirksamen Ergebnis geführt hat – also realisiert – wurde.

    Das sieht sogar der – eigentlich sehr strenge – österreichische bzw. europäische Gläubigerschutz aber anders. Lt. UGB gibt es dabei ein Wahlrecht den Buchwert anzupassen, wobei davon generell abgesehen wird. Eine Abwertungspflicht gibt es allerdings, wenn die Buchwertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Das Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat dazu hier Bezug genommen: //www.afrac.at/wp-content/uploads/AFRAC-Stellungnahme-14-Finanzanlage-und-Finanzumlaufverm%C3%B6gen-UGB_clean.pdf

    Da wir hier alle miteinander aber nicht nach UGB rechnungslegungspflichtig sind, glaube ich kaum, dass wir strenger als der Gesetzgeber bzw. AFRAC sein müssen. Ergo sollte es doch vollkommen ausreichen realisierte Gewinne und Verluste auszuweisen.

    Eines sei noch anzumerken: Die Buchwertverluste haben genau genommen ihren Weg in den Ausweis gefunden. Das eingesetzte Kapital ist ja solange gebunden, bis es “frei gegeben” wird – bis die Wertpapiere also verkauft werden. In dem Fall steht Chri eigentlich weniger Working Capital zu Verfügung. Das heißt, solange das Kapital in den Aktien “gebunden” ist, ist die Rendite für den Teil des gebundene Kapital quasi 0 (ich lasse jetzt ausgeschüttete Dividenden absichtlich außen vor). Je mehr “gebundenes” Kapital er hat, desto weniger kann er in Optionen investieren und umso geringer fällt die Rendite auf das gesamte, eingesetzte Kapital aus.
    Aus ökonomischer Sicht ist also gegen den Ausweis in obiger Form eigentlich nichts einzuwenden.

    LG, Lukas

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Lukas,

      Danke für deine ausführliche Antwort, und den Hinweis auf meinen kleinen Fehler.
      Ich hoffe ich vergesse es nicht beim nächsten Mal zu ändern.

      mfG Chri

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