Gaukle ich euch meine Rendite vor? Brutto-Jahres-Buch-Rendite 2016

Gestern habe ich einen kleinen Vortrag in Wien für ein paar interessierte Personen gehalten. Das Thema war natürlich “Basics im Optionshandel”. Durch die zuletzt entstandene Diskussion in einem meiner Beiträge habe ich natürlich darauf hingewiesen, dass meine Ergebnisse, die ich ausweise, nur realisierte Gewinne und Verluste sind. Im genannten Beitrag musste ich mir anhören, dass ich meinen Lesern meine Rendite nur vor gaukle.

Für mich war es nie ein Thema meine Buch-Gewinne oder sogar Buch-Verluste mit in meine Rendite-Berechnung hinein zu nehmen, da ich mir davon nichts kaufen kann. Mich interessiert “eigentlich” nur was jeden Monat heraus kommt und was ich dafür verwenden kann um meinen Lebensstandard aufrecht zu erhalten oder sogar zu verbessern. Warum steht das eigentlich in Anführungszeichen? Weil es mich sehr wohl interessiert, ob sich meine Aktien langfristig in die richtige Richtung entwickeln oder nicht. Das kann nur passieren, wenn das Unternehmen weiterhin gute Ergebnisse liefert, und die Produkte verkaufen kann.

Viele Menschen, die nicht wissen was ich hier tue, oder es einfach nicht verstehen, stecken mich in eine Schublade mit Day-Tradern, die ihre Verluste einfach nicht herzeigen. Meiner Meinung nach sind das hier zwei verschiedene Welten.

Für mich zählt nur reales

Warum werden gerade mir diese Vorwürfe gemacht, dass ich meine Rendite vorgaukle? Was ist mit den ganzen gewöhnlichen Dividenden-Investoren, die ihre Gewinnausschüttungen auf ihrem Blog herzeigen?! Dort beschwert sich auch niemand, dass die Buchverluste nicht in die Berechnung hinein fallen oder? Und warum? Weil sie für den Cashflow investieren, und nicht für den Buchgewinn.

Und hier ist es NICHTS anderes! Ich handle Optionen um mir langfristig einen großen Cashflow aufzubauen. Warum hat es mich zu interessieren, wenn am Ende des Jahres ein Buchverlust von 10 Prozent da steht? Am zweiten Tag im Jänner könnte es, übertrieben gesagt, schon wieder 10 Prozent Buch-Gewinn sein. Davon kann ich mir auch nichts kaufen. Auch könnte ein Buchgewinn von 10 Prozent am zweiten Tag im Jänner, übertrieben gesagt, schon wieder 10 Prozent im Minus stehen.

Um es mit den Worten von Mark Hanna aus Wolf of Wall Street zu sagen:

Es geht immer nur darum dir deine Brötchen zu verdienen. Regel Nummer 1 an der Wall Street: Niemand, ob du jetzt Warren Buffett oder Jimmy Buffett heißt, kann vorhersagen ob eine Aktie steigt, fällt, oder sich seitwärts im Kreis dreht. Es ist alles Fehen-staub, es existiert nicht. Es ist einfach nicht real.

In Bezug auf seine Kunden sagt er:

Du hast dem Kunden eine Aktie für 8 gekauft und jetzt steht sie bei 16. Er will die Kohle einstreichen. Bares. Her mit dem Geld und ab nach Hause. Und genau das musst du verhindern (sagte er zu Jordan Belfort), weil es dann REAL würde.  Und was musst du tun? Du bekommst eine neue Idee, eine andere Aktie in der er sein Kapital und seinen Gewinn steckt. Genau das tun sie jedes Mal, weil das nämlich verfickte Junkies sind.

Ich gebe ihm da hundert Prozent recht, auch wenn mir die Einstellung als Broker nicht zusagen würde ;). Viel zu viele Leute sehen sich das täglich auf und ab an den Börsen an. Mich interessiert das kein bisschen, solange meine Unternehmen weiterhin gut laufen, und ihre Gewinne erwirtschaften. Denn einen Teil davon schütten sie an mich aus, und ich kann meine Brötchen verdienen. Es ist ein Unterschied ob ich einfach Aktien kaufe, und diese liegen lasse in der Hoffnung, dass sie steigen, oder ob ich damit nebenbei genug Cashflow erzeuge, um mir davon etwas zu kaufen, dass real ist. Ich könnte mich auch dafür entscheiden davon weitere Aktien zu kaufen, um noch mehr Dividende zu erhalten.

Verdiene deine Brötchen

Wichtig zu verstehen ist: Meine realisierten Gewinne habe ich verdient, obwohl ich die zugrunde liegenden Aktien vielleicht noch im Depot habe. Ich habe also im Jahre 2016 über 14 tausend Euro eingenommen, und habe weiterhin hunderte Aktien im Depot, die mir in der Zukunft Dividende und Optionsprämien durch Covered Calls einbringen. Wenn ich sie einmal verkaufen müsste, ist es eben so. Das kann natürlich sein, dass ich dann einen Verlust erleiden muss, wenn ich vom Unternehmen nicht mehr überzeugt bin. Das Gegenteil kann aber auch passieren: Die Aktie könnte irgendwann in der Zukunft weit über meinem Call-Strike steigen und ich muss sie mit einem kleineren Gewinn verkaufen.

Ich habe mich eben dafür entschieden, und das sollte jeder respektieren. Bei anderen Investoren und Händlern sage ich ja auch nicht: “Das ist falsch, und das ist falsch”, auch wenn ich es anders machen würde. Weil es nicht falsch ist. Persönliche Finanzen sind nämlich eines: Persönlich! Ich respektiere die Entscheidungen eines jeden anderen, und das wünsche ich mir von meinen Lesern auch. Trotzdem bin ich dankbar für andere Sichtweisen, so ist es ja nun auch wieder nicht. :)

Mir ist bewusst, dass dies ein ewiges Streitthema bleiben wird. Dennoch ist es mir wichtig meinen Standpunkt klar zu machen.

Buch-Rendite im Jahre 2016

Um aber weiterhin seriös rüber zu kommen (ich hoffe das habe ich bis jetzt geschafft), habe ich mich dazu entschlossen heute meine Buch-Rendite vom Jahr 2016 zu veröffentlichen. Wenn ich daran denke, werde ich das jedes Jahr wieder machen, auch wenn ich Buch-Verluste drin haben sollte. Könnte aber passieren, dass ich darauf vergesse, weil es mich selbst kein bisschen interessiert. Also erinnert mich vielleicht nächstes Jahr wieder daran. Hier ein Auszug von meinem Depot bei Banxbroker.

Natürlich hätte ich bis jetzt damit prahlen können, habe ich aber nicht getan, oder? Und das habe ich genau aus dem selben Grund getan wie oben beschrieben. Es ist genauso wenig real wie es Buch-Verluste wären. Kennst du das Sprichwort: “Wie gewonnen, so zerronnen”? Genau so fühle ich das nämlich. Solange ich die knapp 42 Prozent nicht realisiert habe, existiert das für mich nicht.  Die 32 Prozent, die ich allerdings realisiert habe, existieren schon für mich. Damit hätte ich mir schöne Sachen leisten können, ich habe mich aber voriges Jahr dazu entschieden die Gewinne zu reinvestieren und davon noch mehr Aktien über Puts zu kaufen. Bald wird allerdings der Moment kommen, wo ich realisierte Gewinne entnehmen werden, und darauf freue ich mich schon.

Ich freue mich schon auf die Diskussion in den Kommentaren, solange alle sachlich bleiben und sich gegenseitig respektieren.

mfG Chri

45 Kommentare
  1. Robert
    Robert sagte:

    Hallo Chri,

    Ich bin voll bei dir, jeder kann seine Auswertung so machen wie er will und du schreibst ja oft genug, dass du Buchgewinne und -verluste nicht berücksichtigst.
    Der Handel mit Optionen ist wenn es um Buchverluste geht meiner Meinung nach aber nicht eins zu eins mit einer reinen Dividenden Strategie vergleichbar.
    Das Problem ist, dass du durch z.B. weit über dem aktuellen Preis verkaufte Puts einen hohen Cashflow erzeugen kannst, danach aber dann auf viel zu teuer gekauften Aktien sitzt.

    Vermutlich stößt das einigen sauer auf.
    Lass dich von denen nicht raus bringen und geh weiter deinen Weg.

    Viele Grüße,
    Robert

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Robert,

      Du hast recht, ich könnte einen Put weit über den aktuellen Kurs verkaufen, dann würde es aber bei mir nicht als Einnahme im Monatsbericht aufscheinen, da ich nur realisierte Gewinne ausweise. Alle meine Prämien von Puts, die ausgeübt wurden, werden von mir erst gezählt, wenn die Aktien wieder draußen sind. :)

      mfG Chri

  2. Meinkleinesdepot
    Meinkleinesdepot sagte:

    Ist doch super! Ich tippe auf den Neid Faktor. Du scheinst eine clevere Anlagestrategie zu haben und machst dich durch deinen Blog und die sehr offene Darlegung deiner Finanzen angreifbar. Mir ist kein Blogger bekannt der bessere Renditen als du erzielt und das provoziert wohl den einen oder anderen.
    Lass es dir nicht vermiesen, sondern freu dich, dass es bei dir ao gut läuft!

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo,

      Ach, ich kenne ein paar, die machen weitaus bessere Ergebnisse als ich. Und wer weiß lässt sich dieses Ergebnis immer und immer wiederholen. wir werden sehen, bin selbst gespannt :)

      Danke!
      mfG Chri

  3. Rico
    Rico sagte:

    Jetzt musste ich doch auch nochmal schauen, was ich 2016 für eine Rendite hatte. Da waren es bei mir nur 23 %. :-)

    Über den Sinn und Unsinn von Buchgewinnen kann man sicher streiten. Ich finde aber, es ist durchaus hilfreich zu sehen, dass du nicht nur die Gewinne realisierst und derweile Verluste über Buchverluste “versteckst”. Wie schon Robert gesagt hat, man kann auch leicht “Gewinne” realisieren und dabei immer mehr Buchverluste aufbauen.

    Deswegen ist meiner Meinung nach das einzige, was wirklich zählt die Entwicklung des Gesamtkapitals. Ob du davon jetzt einen Teil realisierst oder nicht, finde ich persönlich nun wieder vollkommen uninteressant. :-)

    Weiterhin viel Erfolg beim Traden und ich drücke die Daumen, dass du 2017 die Performance von 2016 nochmal toppen kannst!

    VG, Rico

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Rico,

      Ja, es ist hilfreich für die Leser, da hast du schon recht. Bei Robert habe ich bereits geschrieben, dass ich solche Puts nicht als Einnahme verbuche, solange bis die Aktien wieder draußen sind.

      Bei realisieren und nicht realisieren sind wir hier komplett anderer Meinung, aber das ist in Ordnung so.
      Danke dir, wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg, hatte noch immer keine Zeit mir alle deine Videos anzusehen leider. Meine To Do Liste ist einfach viel zu lange.

      2017 werde ich die Performance wohl nicht toppen können denke ich, da muss schon ein paar sehr gute Gelegenheiten her.

      mfG Chri

  4. Sparkojote
    Sparkojote sagte:

    Hallo Chri,

    Sehe es genau so wie du, vorallm beim langfristigen halten von Aktien machen Buchgewinne und Buchverluste in den seltesten Fällen etwas aus.

    Gruss
    Thomas

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Thomas,

      Ja, und auch weil es eben keinen Sinn ergibt, solange ich weiterhin gutes Einkommen erzeugen kann. Aber das wird eben für immer ein Streitthema bleiben, macht aber nichts, ich habe meinen Standpunkt klar gemacht und werde keine Energie mehr aufbringen mich weiterhin zu rechtfertigen :)

      mfG Chri

  5. Amber tree
    Amber tree sagte:

    My personal interest is the monthly cashflow that comes out of option trading. This year, I also started to calculate my return. Not to brag, just to have a reference. The number is influenced by a lot of things
    1- the leverage you take
    2- the strategies you take
    3- how you manage riks

    Other than that, people that are more open, get more feedback, also bad one…

    • Chri
      Chri sagte:

      hey ambertree,

      yes, that is exactly what I am trying to do. monthly cashflow through trading options. :)
      thanks for stopping by!

      best regards
      Chri

  6. DividendSolutions
    DividendSolutions sagte:

    Hi Chri,

    sehe das ganz genauso wie du – lass dich von deinem Kurs nicht abbringen. Wir stellen unseren persönlichen Weg zur Finanziellen Unabhängigkeit und unsere Strategien dar, mit Betonung auf “persönlich”. Niemand muss die Anlageentscheidungen teilen und kann die Strategien ablehnen, aber der Vorwurf des “Vorgaukelns” von besseren Ergebnissen ist lächerlich und bedarf keiner Rechtfertigung…(nicht falsch verstehen, dein Artikel ist gut…)

    Ein Buchgewinn/ Verlust kann sich von einer auf die andere Sekunde ändern und ist deshalb bei einer langfristigen, Income orientierten Strategie wenig aussagekräftig. Gerade die heutige Zeit mit der sofortigen Verfügbarkeit von Infos und Kursen aus aller Welt, den Schlagzeilen der Medien, führt auch zu einer Fixierung auf den kurzfristigen Kurs einer Aktie. Wurde auf seekingalpha mal treffend als “stock price tyranny” bezeichnet. Sehe ich ähnlich… wenn ich fünfmal oder zehnmal am Tag mein Depot über eine App checken würde, hätte ich weniger Zeit für Sinnvolles, abgesehen davon, dass man leicht einen falschen Blickwinkel bekommt….Zitat Warren Buffett: ” the stock market is a device for transferring money from the impatient to the patient.” – Fasst es ziemlich gut zusammen.

    Grüße,
    DividendSolutions

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo DividendSolutions,

      Das Zitat von Warren gefällt mir sehr gut, kannte ich noch gar nicht.
      Keine Angst, ich lass mich von meinem Kurs nicht abbringen, fühle mich mit meiner Strategie wohl und kann damit schlafen wie ein Baby.

      Ich danke Dir für deinen Kommentar!
      mfG Chri

  7. Stephan
    Stephan sagte:

    Hi Chri,
    ausgehend von der Dividenstrategie als langfristiger Investor interessiert nur der Cash Flow, der ankommt, also die Dividenden. Schwankungen am Aktienmarkt sind irrelevant, es sei denn nützlich beim Einstieg. Konsequenter Weise ist eine Optionsstrategie die u.a. im Kern über naked puts Qualitätsaktien verbilligt einkauft und über covered Call writing von Bestandsaktien, eine deutliche Verbesserung des Cash Flows, der Rendite erreicht unter Cash Flow Aspekten sinnvoll und die Einkommensziele zur finanziellen Freiheit sind schneller zu erreichen.
    Es zählt nur der Cash Flow der realisiert ist, nur das ist Dein Einkommen.
    Ich Handhabe das genauso.
    Bleib dabei, ich glaube viele verstehen das leider einfach nicht oder manche sind sogar neidisch.
    So Long
    Stephan

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Stephan,

      Ja, beim Einstieg ist der Kurs natürlich nützlich, beim Ausstieg auch, aber alles was dazwischen passiert kann man nicht beeinflussen, und in den wenigsten Fällen wird sich das Investment genau so entwickelt wie man sich das gerne wünscht, also lass ich das gleich mal und ärgere mich nicht darüber :)

      Danke fürs vorbeikommen!

      mfG Chri

  8. Alexander
    Alexander sagte:

    Oh Oh,
    da hat dich einer aber ganz schön angepisst^^

    Verarbeite es (z. B. durch einen Blogbeitrag), vergesse es und mach so weiter. Du stellst deine Aktionen transparent dar und gut ist es. Wenn du in der Öffentlichkeit stehst, dann wird dir sowas immer passieren. Man gewöhnt sich daran.

    Grüße
    Alexander

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Alexander,

      Haha, so böse war der Beitrag gar nicht gemeint ;)
      Aber du hast recht. Ich habe ja schon meinen Anfängen im bloggen mit solchen Aussagen zu tun, und man gewöhnt sich tatsächlich daran. Es wird mir immer egaler was die Leute über mich denken. Ich schreibe trotzdem weiterhin meine Meinung und mache es ohnehin so wie ich es für richtig halte. :)

      mfG Chri

    • Krümel
      Krümel sagte:

      Ja das mit dem angepisst sein kam mir beim ersten Lesen auch so vor. :)
      Und ich fühle mich ein bisschen schuldig dafür, aber Chri wird seinen Weg machen wenn er weiterhin so offen und ehrlich damit umgeht. Daumen hoch! Danke für den Blog, Du hast mir den Weg zu mehr Recherche zu dem Thema geöffnet und dabei habe ich einige Dinge gelernt die ich nach 20 Jahren Börse noch nicht kannte. Das passiert nicht jeden Tag!

      • Chri
        Chri sagte:

        Hallo Krümel,

        Wie schon oben gesagt: War nicht so gemeint, wollte nur nochmal meinen Standpunkt klar machen :)
        Freut mich sehr, dass ich dir irgendwie helfen konnte! Deshalb mache ich das ja im Endeffekt. Wenn ich das alles für mich alleine schreiben würde, könnte ich es genauso gut in ein Tagebuch schreiben.

        Ich hoffe, dass du weiterhin hier mit liest und auch deinen Senf dazu gibst, vielleicht sogar dem ein oder anderen seine Einsteiger-Frage beantwortest. Man glaubt es kaum, aber jeden einzelnen Kommentar selbst beantworten artet richtig in Arbeit aus ;)
        Danke fürs kommentieren!

        mfG Chri

  9. Axelrod
    Axelrod sagte:

    haha und wenn Du es so machst wie ich, jeden Tag die aktuelle P/L mit veröffentlichen labern sie dir auch ne Kante ans Knie. Also bitte so weitermachen, wer es anders haben möchte kann es ja selbst anders (besser) machen…
    So long ich freu mich die Juni Auswertung ;-)
    Beste Grüße
    Axe

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Axe,

      In der Juni-Auswertung bin ich wahrscheinlich weit hinten ;) Bin aktuell irgendwo bei 500 Euro oder so, und das auch nur durch die Dividende von Target und IBM. Im Urlaub hatte ich keine Positionen eröffnet, und die nach dem Urlaub eröffnet wurden, verfallen erst im Juli.

      Danke für deine Unterstützung!

      mfG Chri

      • Axelrod
        Axelrod sagte:

        kein Ding! finde Deine Seite klasse und das sollte eben auch mal gesagt werde!

        in den tiefen Gefilden des Ranking kenne ich mich ja aus ;-) Ganz nett da….und unendliche Motivation für den Folgemonat :-)

        Du kennst ja die Gründe für Deine Performance, also alles nicht schlimm. Noch sieht mein Juli ja auch ganz gut aus, also eine Chance den Community Rekord zu brechen, das wäre doch ein schönes gemeinsames Ziel ;-)

  10. ChristianH
    ChristianH sagte:

    Meine Meinung dazu kennste ja😉

    Je nach Depotgröße schwankt der unrealisierte Gewinn/Verlust unter Unständen eh täglich um den einen oder anderen Tausender.

    Am Ersten haste dann einen Buchgewinn von z.B. 2k, zwei Tage später das Gleiche als Verlust. Also totaler Quatsch🙄

    Und wie ja schon zigfach von mir und vielen anderen geschrieben, du gehst ja offen damit um, schreibst es in vielen deiner Beiträge explizit dazu wie du es handhabst, passt!

    Also mach weiter so👍👍👍

    P.S. Geile Rendite und noch geilere Buchrendite👍😃

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Christian,

      Ja, deine Meinung kenne ich. :)
      Bei mir schwankt der tägliche Gewinn und Verlust tatsächlich jeden Tag um mehrere Tausend Euro. Mal mehr, mal weniger.

      Danke für deine Unterstützung!
      Ja, die Rendite voriges Jahr war nicht so schlecht, bezweifle aber, dass ich das heuer noch hin bekomme, kommt drauf an ob sich für mich gute Gelegenheiten ergeben oder nicht.

      mfG Chri

  11. Torsten
    Torsten sagte:

    Hi Chri,

    schön, dass du du “leidige” Thema Cash Flow / Rendite (hier mit “Buchverluste” übersetzt) angesprochen hast. Jetzt mal abseits der Neiddebatte haben die Leser wieder was zum mitnehmen.

    A propos mitnehmen: ich habe deinen Newsletter abonniert. Auch wenn das Schließen einer Option jeder anders macht, wäre es – jedenfalls für mich – dennoch interessant zu sehen, wie du es praktizierst. Vielleicht nimmst du diese Infos noch auf?

    Gruß!

    Torsten

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Torsten,

      Ich weiß, dass das Schließen dieser Position im Newsletter nicht schlecht wäre, aber dann würde ich nur mehr Newsletter schreiben, und es würde in volatilen Zeiten jeden Tag eine Mail rausgehen. Ich habe jetzt schon kaum Zeit für irgendetwas.

      Aber für dieses Thema ist eine Schnittstelle geplant. Ich plane alle meine Depot-aktivitäten automatisch auf dem Blog anzeigen zu lassen, dies aber nur für einen internen Mitgliederbereich, für eine kleine monatliche Gebühr. Kleine Notiz sollte dabei auch neben meinen Trades platziert werden. Infos zu Ex-Dividenden-Tagen, Dividendenrendite, usw, oder aus welchem Grund ich vielleicht einen Earnings-Trade eingegangen bin.

      Ich würde gerne weiterhin alles kostenlos anbieten, aber es geht leider nicht mehr. Der Blog muss entweder auch mehr abwerfen um meinen Job kündigen zu können, oder es gibt weniger Infos von mir. So hart es klingt, aber ich möchte mich wenn dann auf eine oder zwei Sachen richtig konzentrieren können anstatt dauernd geschlaucht sein durch die drei und vierfachbelastung der ich momentan ausgesetzt bin.

      Bitte diesen Kommentar keineswegs falsch verstehen, ich verstehe deine Frage, und es wird so etwas in der Zukunft geben, nur eben für eine kleine monatliche Gebühr.

      Danke auf jeden Fall für deinen Verbesserungsvorschlag, diese sind immer willkommen!
      Ach ja: der Aktienfinder wird auch immer besser, gratuliere dazu! werde ab und zu vielleicht grafiken davon hier mit rein nehmen, wenn das in Ordnung ist, bekommst natürlich eine Verlinkung.

      mfG Chri

      • Torsten
        Torsten sagte:

        Hm, kommt mir irgendwie bekannt vor.

        So ist das. Je besser eine Seite wird, desto mehr Zeit muss man investieren. Und irgendwann geht es nicht mehr anders, als seine Dienstleistung (und genau das ist es ja) wenigstens teilweise zu kommerzialisieren. Alles andere ist Selbstausbeutung und wird früh oder lang zur Aufgabe führen, womit keinem gedient wäre.

        Ich bin auch am überlegen, ob ich meine Trades anzeige. Müsste ich aber noch etwas Arbeit reinstecken – schätze mal 3 Tage. Mal schauen. Problem ist, dass das nicht mehr ganz zum Thema “Wachstumswerte” passt. Gerade vorhin habe ich mir übrigens überlegt, ob man nicht eine Seite machen sollte, in der unterschiedliche Leute ihre Optionstrades eingeben – auch mit Kommentar, so wie du es vorhast.

        Die Charts aus dem Aktienfinder kannst du natürlich gerne posten.

        Gruß!

        Torsten

        • Josef
          Josef sagte:

          Interessant! An solch eine Seite dachte ich auch schonmal. Schon allein deshalb, weil ich meine Trades für mich selber auch gerne kommentieren möchte aber das Excel dafür nicht aufblähen möchte.
          Ein Blog ist zu umständlich für sowas. Da wäre eine Seite mit der Möglichkeit, Optionstrades einzugeben, ganz Recht.

          Bin mir nur noch nicht so im Klaren über die Technologie. Hab nur einen PHP Server rumstehen ^^

          • Chri
            Chri sagte:

            Hallo, ihr beiden.

            Vielleicht kann ich das integrieren, dass jedes Mitglied seine Trades posten kann. Weiß aber auch noch nicht wirklich wie ich das umsetzen könnte. Dabei steht bei mir aber ein Gedanke im Vordergrund: Community-Mitglieder helfen anderen Community-Mitgliedern. Vielleicht können wir da auch ein Forum unter Optionshändlern realisieren.

            mfG Chri

              • Chri
                Chri sagte:

                Das wird aber alles noch eine Weile dauern, bin mit Optionen-Broker noch nicht ganz zufrieden, muss da noch die eine oder andere Änderung machen, vor allem die Anmeldung zum Strategie-Bereich automatisieren und so Dinge.

                mfG Chri

                • ChristianH
                  ChristianH sagte:

                  Kein Stress Chri, gut Ding braucht Weile😉
                  Lieber etwas Zeit und Hirnschmalz geopfert, als auf die Schnelle was hingezaubert womit du und die Comunity nachher nicht zufrieden bist/sind.

  12. Jürgen
    Jürgen sagte:

    Moin Christopher,

    das mit dem geschlossenen Forum wäre hervorragend.

    Ehrlichkeit und die Wahrheit sollen und werden sich nicht verstecken müssen, aber in dieser, im Moment sehr negativ behafteten, Welt aus Lug, Betrug, Neid, Missgunst und auch schon Denunziantentum sollte eine gewisse Vorsicht bleiben. Da diese “Tugenden” seit einiger Zeit in der Spitze der Gesellschaft angekommen sind, ist es ebenso richtig, schon aus Selbstschutz, gewisse persönliche Dinge der All-GEMEINHEIT nicht als Information freiwillig zur Verfügung zu stellen. Offenheit mit einer roten Linie.

    In Bezug auf die Kritiker, warum soll ich meine wertvolle Zeit damit verplempern etwas zu erklären was diese einfach nicht verstehen wollen und von der Denkstruktur nicht verstehen können. Es gibt Menschen die können Deutsch und andere auch wunderbare Dinge, tun sich bei aber Mathematik schwer und es gibt Menschen denen Stärke liegt im Rechnen. Lassen wir jedem das Seine.

    Gruß Jürgen

    PS: Da unten ist jetzt eine Rechenaufgabe, mal sehen wieviele Versuche ich benötige. ;-)

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Jürgen,

      Ja, mittlerweile stimme ich dir auch zu mit dem geschlossenen Forum. Ich musste das alles erst einsehen, dass es vielleicht so besser ist. Werden wir also machen, irgendwann, wenn es meine Zeit zulässt. :)

      Jop, da gebe ich dir total recht. Es gibt Grenzen, und man muss darauf achten, wen man welchen Informationen zukommen lässt.

      Die Menschen die immer allem negativ gegenüberstehen schießen sich im Endeffekt nur selbst ins Knie. Für alle anderen Interessieren opfere ich gerne meine Zeit, wenn sie etwas lernen wollen.

      Bezüglich der Rechenaufgabe: ich weiß, es ist ein bisschen lästig, aber leider war es notwendig. Ich habe in letzter Zeit viele Spam-Kommentare dabei, und alleine das löschen dieser Kommentare kostet schon richtig Nerven.

      mfG Chri

      • ChristianH
        ChristianH sagte:

        Moin,

        die Rechenaufgabe ist recht stressfrei.
        Deutlich angenehmer als die Zahlen-/Buchstabenkombinationen wo man 4-5 Zeichen eingeben muss.

        Man muss halt nur jedes Mal zum Taschrechner wechseln😜😉:-)

  13. Ingo Scholtz
    Ingo Scholtz sagte:

    Sehr interessantes Thema und ich selbst habe auch noch nicht für mich endgültig entschieden, wie ich das handhaben werde auf meinem Blog. Aktuell weise ich gar keine Rendite aus, sondern einfach die realisierten Prämien und die unrealisierten Buchgewinne bzw. Buchverluste der eingebuchten Aktien bei Optionsausübung. Dann kann jeder selbst entscheiden, was er daraus für Schlüsse zieht.

    Meine Meinung dazu habe ich auch in der Vorstellung meines Optionsdepots dargelegt: //mission-cashflow.de/vorstellung-meines-optionsdepots/

    Chris, vielleicht schaust du mal rein und es gibt dir ein paar Anregungen. Ich bin da voll bei dir, wenn du sagst, jeder so wie er möchte.

    CU Ingo.

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Ingo,

      Hab mir deinen Blog bereits ein bisschen angesehen und dazu kommentiert! Gefällt mir sehr gut deine Einstellung und auch deine Herangehensweise. Ich denke wir ähneln uns da sehr.

      Möglicherweise könnte ich es auch so machen, dass ich gar keine Renditen mehr preis gebe, weil es eigentlich eh keinen Nutzen hat. Hauptsache es kommt genug Geld herein :)

      Danke fürs Kommentieren!

      mfG Chri

  14. KEW
    KEW sagte:

    Hallo Chri,

    ja die Sache mit der Performance aktuell auch bei mir gerade ein ziemlich schwieriges Thema da tue ich mir echt schwer mit.

    Zum Hintergrund ich tracke seit Ende 2015 mein Nettovermögen durch verschiedene Blogs habe ich verschiedene Investitionsmöglichkeiten erkundet und ausprobiert. Unter anderem auch den Optionshandel (vielen Dank für deinen Blog) wobei ich hier keine großartigen Strategien handele sondern straightforward veroptioniere. Auf die letzten sechs Monate bezogen konnte ich immerhin 525 $ bzw. Euro je nach Sichtweise :-) durchschnittlich an Prämien realisieren.

    Einerseits ist es ziemlich motivierend einen steten Cashflow zu generieren. Da ich jedoch in meiner monatlichen Nettovermögensstatistik den Nettoliquidationswert ausweise ist es jedoch auch teilweise ziemlich ernüchternd.

    Neben dem Buchverlust der gehaltenen Positionen (ist halt ab und an mal so) macht mir der gestiegene Euro ziemlich zu schaffen, wenn wie in meinem Fall ein beachtlicher Teil der Prämien durch Wechselkursverluste aufgezehrt wird.

    Wie gehst du damit um (z.B. bei Target)? Nutzt du irgendwelche Absicherungsmechanismen?
    Gruß,
    KEW

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo KEW,

      Gratulation zu deinen Einnahmen. Das mit der ernüchterung verstehe ich, aber es kommt natürlich darauf an wie du Optionen handelst. Man könnte sich genauso dafür entscheiden niemals einbuchen zu lassen.

      Das mit den Währungsverlusten ist zwar ärgerlich, aber ich verschwende da momentan keine Gedanken daran. Ich bin langfristig im Markt, über Jahrzehnte, da ist mir das mehr oder weniger egal momentan. Ich hatte schon viele Monate mit Währungsverlusten, ich hatte aber auch schon viele Monate mit wahnsinnig großen Währungsgewinnen. Ich denke langfristig wird sich das glätten.

      Danke für deinen Kommentar!

      mfG Chri

  15. Josef
    Josef sagte:

    Hi Chri,
    ich hatte dich ja irgendwann mal in einem Beitrag von dir um die Bekanntgabe deiner Einstiegskurse bei TGT gebeten. Das tangiert den Bereich “Buchverluste” natürlich auch etwas.

    Allerdings ist meine Motivation dahinter eine andere. Buchverluste sind mir egal (Gott sei Dank, sonst könnte ich mein Excel nicht mehr automatisch befüllen lassen^^).
    Ich interessiere mich allerdings für die Einstiegskurse und die Basispreise der verkauften Calls. Einfach um zu sehen, wie andere ihre “Problemkinder” handhaben.

    Deshalb kann ich für mich sagen: Wenn Covered Call Trades veröffentlicht werden, sähe ich am liebsten die Einstiegskurse dazu. Allerdings ist das ja deine private Sache und man könnte es wahrscheinlich auch aus den im Newsletter veröffentlichten Trades selber ausrechnen.

    Von dem her, alles super :-)

    Gruß
    Josef

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Josef,

      Ich verstehe! Allerdings habe ich momentan nicht vor meine Einstiegskurse zu veröffentlichen.
      Bei manchen Trades im Newsletter kommt es auch vor, dass ich einen Call verkauft habe, und diese durch eine Stop-Buy-Order abgesichert wurden, dabei achte ich aber auf Earnings und dergleichen. Im Newsletter wäre dies als Covered Call gekennzeichnet gewesen, da ich nicht möchte, dass ein Neuling einen Call handelt ohne die Aktien zu besitzen.

      mfG Chri

      • Rico
        Rico sagte:

        Hi Chri,

        ehrlich gesagt erklärt sich mir dein Prinzip nicht ganz, warum du die Kurse nicht veröffentlichen möchtest. Ich meine, es ist ganz klar deine Entscheidung. Es wundert mich trotzdem, weil du ja sonst jedes Detail kommunizierst (selbst deine Depotgröße ist kein wirkliches Geheimnis und die realisierten Ergebnisse bei den Aktien kommunizierst du ja auch).

        Das einfachste Beispiel wo es relevant wird, ist ja zum beispiel TGT.

        Die Aktie kam von 75 auf 50 Dollar runter. Und du hast davon mindstens 400 Stück. Das heißt, hier steht derzeit theoretisch ein Buchverlust von bis zu 10.000 Dollar im Depot, den reine Prämieneinnahmen nur schwer aufwiegen können.

        Selbst wenn du jeden Monat 1000 Dollar Prämien einnimmst, hättest du mit diesem Beispiel immer noch eine negative Kapitalentwicklung.

        Würdest du jetzt aber weitere 12 Monate jeden Monat 10.00 Dollar auf TGT verdienen und dann die Aktien für 50 Verkaufen, wäre zwar ein Verlust aus Aktien von 10.000 realisiert, aber die Optionsprämien hätten diesen bequem ausgeglichen.

        Deswegen finde ich es so wichtig, beides in Kombination zu betrachten und nicht einzeln.

        Im Endeffekt ist es wie mit einer Immobilien. Ich kann mich Jahrelang über die hohen Cashflows aus der Miete freuen, weil ich jegliche Instandhaltung ausblende (und damit die Buchwertentwicklung). Irgendwann ist das Dach aber kaputt und dann muss der Posten trotzdem realisiert werden. Erst beides in Kombination zeigt mir dann, ob ich ein gutes Investment hatte.

        Ok, genug gequatscht, bin raus jetzt und werde mal an meinem eigenen Halbjahresrückblick schreiben :D

        VG, Rico

        • Chri
          Chri sagte:

          Hallo Rico,

          oben ist es darum gegangen, die Einstiegskurse usw im Newsletter anzugeben. Das habe ich nicht vor, da es weitere Arbeit für mich bedeuten würde.

          mfG Chri

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