Ich als Student?

träume nicht dein leben

Heute möchte ich einfach ein paar Gedanken zu meinem Leben aufschreiben. Warum habe ich kein Studium begonnen? Wäre mein Leben anders verlaufen? Habe ich etwas verpasst? Diese und andere Fragen hab ich mir schon öfter gestellt. In diesem Beitrag möchte die Antworten dazu nieder schreiben.

Zunächst einmal musst Du wissen, dass ich einerseits gerne zur Schule gegangen bin. Andererseits habe ich es wiederum gehasst jeden Tag aufs Neue etwas zu lernen das mich überhaupt nicht interessant. Früh aufstehen, gestresst in die Schule kommen, die Aufgaben erledigen, bevor der Unterricht beginnt. Am Nachmittag hatte ich nie meine Hausaufgaben erledigt, da hatte ich besseres zu tun. Manche Lehrer habe ich gehasst, so wie sie mich gehasst haben. Doch der Zusammenhalt der Klasse hat mir gefallen. Das Fußballspiel, das in jeder Freistunde stattgefunden hat, war auch super.

Nachdem ich die Matura abgeschlossen hatte, hab ich mich ernsthaft gefragt, ob ein Studium für mich in Frage kommt oder nicht. Ich habe lange überlegt, und überlege heute noch ab und zu. Aber langsam schwinden diese Gedanken immer mehr. Jeder Tag, der mich näher an meine finanzielle Unabhängikeit bringt, ist ein Tag der mir zu meiner damaligen Entscheidung recht gibt.

Ich bin momentan in einer sehr guten Lage. Ich habe es bereits geschafft, dass ich alleine dafür verantwortlich bin, wieviel ich verdiene. Wenn ich mehr verdienen möchte, muss ich härter arbeiten. Reicht mir mein aktuelles Einkommen, so kann ich mich zurücklehnen. Es gibt Tage da möchte ich an meinen Zielen arbeiten, und es gibt Tage, wo ich mit allem zufrieden bin. An diesen Tagen leg ich gerne eine Pause ein, widme mich meinen Hobbies, wie dem Sport.

Ich muss ehrlich zugeben, in letzter Zeit arbeite ich sehr hart an meinen Zielen. Ich habe mir eben viel vorgenommen. Gut, dass mein Dividenden- und Optionseinkommen nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Tage, an denen ich einen Pause einlege sind dafür umso wertvoller für mein Wohlbefinden geworden.

Wäre alles anders gelaufen, wenn ich ein Studium begonnen hätte? Ich glaube ja! Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich denke, dass ich alleine produktiver bin. Ohne ein Studium zwinge ich mich selbst ein besserer produktiverer Mensch zu sein. Würde ich ganzen Tag in einem Studiensaal sitzen, wäre das für mich reine Zeitverschwendung. Da müsste ich wieder lernen, was mich im Endeffekt vielleicht gar nicht so interessiert, als ich angenommen hatte. Außerdem glaube ich auch, dass auf einer Universität nicht gelehrt wird, wie man richtig Geld verdient.

Stattdessen lerne ich mir den Umgang mit Geld jetzt selbst. Und zwar nicht so erfolglos. Ich weiß bereits jetzt, dass ich eines Tages sehr wohlhabend sein werden, wenn ich nicht aufgebe. Aufgeben liegt nicht in meiner Natur, so ganz nebenbei gesagt. Wenn ich etwas nicht kann, werde ich es lernen. Ich probiere einfach so lange alle möglichen Dinge aus, bis ich ein oder zwei Wege gefunden habe, die funktionieren. Einer davon funktioniert ja bereits ja sehr gut. Meine Investitionen laufen und bringen regelmäßig gute Erträge.

Jetzt ist es an der Zeit den zweiten Weg einzuschlagen. Nächste Woche habe ich ein Beratungsgespräch bei der Wirtschaftskammer. Eventuell werde ich in naher Zukunft ein Gewerbe anmelden, und eine zweite Website starten. Diese beiden Websites, die ich dann zukünftig betreue, sollen Dir in Kombination einen gewaltigen Mehrwert bieten. Diese sollen uns alle zu besseren Investoren machen. Jedem Leser soll die Möglichkeit zu einem passiven Einkommen ermöglicht werden.

Hätte ich etwas verpasst, weil ich kein Studium begonnen habe? Da kommen mir sofort diverse Studentenpartys in den Sinn. Aber ich war auch so auf vielen Partys, bei denen ich viel Spaß hatte. Also zählt das nicht wirklich. Ich denke ja sogar, dass ich etwas verpasst hätte, wenn ich mich auf einer Universität gemeldet hätte. Im Technikbereich könnte ich nach dem Studium vielleicht etwas mehr verdienen. Aber die Relation zum Arbeitsaufwand ist es echt nicht wert. Das Geld, welches ich bis jetzt verdient habe, müsste ich erst einmal aufholen. Ich denke nicht, dass dies so schnell möglich wäre.

Ums Geld alleine geht es dabei ja auch nicht. Ich bin froh, nach der Arbeit nach Hause gehen zu können, und mich nicht mehr darum kümmern zu müssen. Sobald ich aus dem Firmengebäude herausspaziere um 15 Uhr ist für mich Feierabend. :) Da hab ich noch den Rest des Tages um zu tun, worauf ich wirklich Lust habe.

Dies sind nur meine Gedanken, und sollte keineswegs als Angriff auf Studenten gesehen werden. Ich glaube schon, dass ein Studium Sinn machen kann. Ich sage nur, dass es für mich wohl nichts gewesen wäre. Ich habe für mich den richtigen Weg gefunden.

Wie sieht dein Weg aus? Bist du Student und bildest schon nebenbei dein Vermögen? Lass es mich wissen. Schreib mir eine E-Mail, oder melde dich auf Facebook oder Twitter. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

mfG Chri

9 Kommentare
  1. Flo
    Flo sagte:

    Hallo Chri,

    Ich bin Student und arbeite auch schon an meinem Vermögensaufbau. Der Kapitalstock ist bei dir natürlich sicher höher als bei mir. Jedoch erhoffe ich mir durch die Universität leichteren Zugang zu den Jobs die ich ausüben möchte. Ebenso denke ich, dass das Leben als Studenten einen prägt und lehrt nicht auf großen Fuß zu leben. Ich denke auch, dass die Fertigstudierten gelernt haben, sich manchmal um Dinge bemühen zu müssen um sie zu erreichen.
    Aber den finanziellen Vorteil von Arbeitern/Angestellten aufzuholen wird sehr sehr schwierig.

    Liebe Grüße
    Flo

  2. Chri
    Chri sagte:

    Hallo Flo! danke fürs vorbeikommen :)

    Ich gebe Dir da vollkommen recht. Auch ich weiß noch durch meine Zeit in der höheren technischen Lehranstalt, wie es ist nicht auf großen Fuß zu leben. Und obwohl ich mir heuer unter anderem den Hawaii-Urlaub und meine neuen Felgen gönne, gibt es zwischendurch immer wieder mehrere Monate, in denen ich extrem viel spare. Dies hilft mir natürlich meinem großen Ziel ein Stück näher zu kommen.

    Es kann natürlich auch anders aussehen mit den Finanzen. Ich denke, wenn man Glück hat, kann man als Studienabgänger auch sehr viel Geld verdienen. Aber die breite Masse wird es denke schwer haben, den Vorteil aufzuholen.

    mfG Chri

    • Flo
      Flo sagte:

      Ja man sollte sich auch was gönnen, denn das Leben soll auch genossen werden!
      Aber im Alltag kaufen wir viele Dinge, die sich zu hohen Summen am Ende des Monats aufsummieren.
      Da hilft ein Überblick wie ein Haushaltsbuch oder eben mal die “Pflicht” ein sparsames Leben zu führen.

      Aber bei dem Punkt mit dem Geld im Nachhinein aufzuholen gebe ich dir absolut recht.
      Die meisten Studenten werden diesen Nachteil nicht aufholen.

      Liebe Grüße
      Florian Krennmayr

  3. mafis
    mafis sagte:

    Hey,
    ich würde das Thema gar nicht so sehr vom Geld abhängig machen. Je nach Studiengang kann man so wenig verdienen, das dieses Studium eigentlich nicht logisch ist.

    Ich denke man muss das Thema abhängig machen. Was man machen will? Will man in die Forschung wird man an einem Studium kaum vorbeikommen. In der Informatik z.B. ist das zwar Nice to Have, aber wirklich weiter bringt mich das nicht. Dort wäre eine Ausbildung deutlich gewinnbringender gewesen.

    Von daher denke ich du hast die richtige Entscheidung getroffen. Ich selbst hänge ja noch teilweise im Freizeit Studium auf den Master. Wobei ich aktuell nicht mehr so den Mehrwert sehen. Hingegen über den Bachelor in Wirtschaftsinformatik bin ich sehr dankbar.

    Das BWL im Studium bringt mich doch persönlich mittlerweile deutlich weiter als gedacht. Grade bei Aktien, Unternehmen bringt das sein Vorteil. Hätte man auch mit Büchern machen können, aber nie in so einen Komplettpaket.

    Gruß,
    mafis

  4. Chri
    Chri sagte:

    Hallo mafis!

    Da gebe ich Dir auch recht. Ich kann es natürlich in anderen Bereichen schwer beurteilen, aber so wie es bei mir in der Technik ist, hätte das Studium nicht viel Sinn ergeben.

    Das BWL Studium kann denke ich wirklich eine große Hilfe sein. Wäre interessant, ob mir so etwas auch etwas bringen kann.

    Danke fürs vorbeikommen! :)

  5. Ex-Studentin
    Ex-Studentin sagte:

    Es kommt immer darauf an, was man aus seiner Ausbildung macht. Manche Berufe sind typische Lehrberufe: Elektriker, Schreiner, Friseurin, Kindergärtnerin, Busfahrer. Ein Studium kann dabei unterstützen, um wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und Verwaltungsaufgaben zu übernehmen. Ich bin ganz froh, dass ich studiert habe, weil ich dadurch in meinem Beruf als Ingenieurin auch mal die ein oder andere Berechnung anwenden kann, die man als Techniker nicht unbedingt verinnerlicht hat. Aber an eine Fräsmaschine sollte man mich besser nicht stellen. Aktuell wird gepredigt, dass man sich maximal weiterbilden soll. Oft würde aber auch ein zugeschnittener Weiterbildungskurs reichen, um Zusatzkenntnisse zu erlangen. Es muss nicht immer gleich ein mehrjähriges Studium sein. Deswegen habe ich mich nach dem Bachelor gegen einen Master entschieden. Vielleicht hätte ich nach 2 Jahren Masterstudium ein höheres Einstiegsgehalt fordern können. Der Master alleine befähigt aber nicht automatisch dazu, einen Beruf besser auszuüben. Deswegen habe ich mich als Ingenieurin lieber für die 2 Jahre Praxiserfahrung entschieden. Falls ich mal Lust habe noch was anderes zu machen, so kann ich mich jederzeit immer noch weiterbilden.

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Jenny!

      Ich kann deine Argumentation total nachvollziehen. Dieser Artikel soll ja auch nicht die Allgemeinheit betrachten. Ich sage nur, dass es für mich persönlich der richtige Weg war.
      Aber ich glaube wir sind uns einig, dass es sehr viele Menschen gibt, die studieren, weil sie glauben, dass sie dadurch gleich ein viel höheres Einstiegsgehalt erlangen. Dies ist schlicht und ergreifend falsch. Der Prozentsatz, welcher dies schafft ist sehr gering.

      Danke fürs vorbeikommen! :)

      mfG Chri

      • Ex-Studentin
        Ex-Studentin sagte:

        Wollte dir auch nicht widersprechen! :) Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Denn wie du richtig sagst: Ein hoher Bildungsabschluss ist kein Garant dafür, dass man einen guten Job hat. Er öffnet durchaus Türen und ist ein Argumentationspunkt bei der Gehaltsverhandlung, aber am Ende zählt für den Arbeitgeber die erbrachte Leistung.

        • Chri
          Chri sagte:

          So hab ich das auch nicht aufgefasst :) Gebe dir vollkommen recht!
          danke fürs vorbeikommen. Gerne mehr von deinen Kommentaren :)

Kommentare sind deaktiviert.