Localstoring – Ungenutzten Raum als Einnahmequelle nutzen

Ich grüße Euch an diesem Montag-Abend. Vor ein paar Tagen hatte ich eine E-Mail von jemanden erhalten. Es ging um ein Projekt des Absenders, welches er gerne auf meiner Homepage veröffentlichen würde. Dieser Bitte kommen ich natürlich sehr gerne nach, da ich die Idee sehr gut finde. Dieser Artikel ist keine bezahlte Werbung. So etwas tue ich nicht oft, aber ich veröffentliche diese E-Mail, da ich mir die Idee sehr gut gefällt, und ich die Jungs dabei vielleicht ein klein wenig unterstützen kann ihr Projekt bekannter zu machen.


Hallo Christopher,

Ich bin seit mehreren Jahren aufmerksamer Leser deines Blogs und möchte dir und und deiner Leserschaft von meinem neuesten Projekt erzählen. Ich denke, die Idee könnte für viele deiner Leser sehr interessant sein.

Anfangen habe ich mit dem Thema passivem Einkommen nach meinem Jobeinstieg bei einem großem Halbleiterhersteller in München. Als frisch gebackener Absolvent habe ich direkt nach dem Studium zum Wirtschaftsingenieur meine Ausgaben kaum nach oben angepasst und dementsprechend schon früh viel Geld ansparen können. Nach und nach habe ich mich deshalb für das Thema Geldanlage interessiert, wobei mir der Ansatz von Aktien und Dividenden starken Titeln besonders zugesagt hat. Neben meinem Aktien-Depot, ETFs, Genossenschaftsanteilen und REIT Beteiligungen bin ich dann schnell auf die Idee gekommen, dass es doch auch noch weitere Möglichkeiten zum Aufbau von Einkommenströmen geben muss. Besonders die jenigen, wo nicht zu Beginn ein großer Kapitalstock vorhanden sein muss.

Meine erste Firma habe ich dann im Affiliate Marketing gegründet, bei welcher ich über Facebook-Likeseiten Produkte von Amazon vertrieben habe. Das war damals zwar sehr einfach aber doch auch sehr zeitaufwendig. Irgendwann habe ich dann angefangen, e-Books über Amazons KDP Plattform zu verkaufen. Das ist zwar wirklich passiv, aber die Erträge summieren sich maximal auf ein gutes Essen im Monat.

Als dann vor etwa einem Jahr ein Freund fragte, ob er meinen zentralen Keller in München mieten könnte, da er zu viele Sachen habe und meiner ja leer stehe, wurde ich stutzig. Er wollte doch tatsächlich 100€ pro Monat dafür bezahlen, da er bei den anderen Anbietern auf dem Markt (self-storage Unternehmen) für dieselbe Größe etwa 200-300€ zahlen musste. Außerdem war ihm wichtig, in der Nähe lagern zu können und nicht monatelang in einem Knebelvertrag gefangen zu sein.

Da kam mir die Idee, dass ja mehrere Leute dieses Problem haben könnten und nach einiger Zeit Recherche, kam mir der Gedanke, diese Idee als Unternehmen umzusetzen. Mit Localstoring.com habe ich das nun seit Mitte Oktober getan. Die Plattform ist so etwas wie das Airbnb für Lagerplätze und es können von Kellerabteilen, Dachböden, Garagen über Freiflächen, alles angeboten werden.

 

Die Plattform an sich stellt vor allem die Sicherheitskomponente. Eine kostenlose Versicherung versichert die eingelagerten Gegenstände und alle User werden verifiziert. Unser Team stellt außerdem einen 24/7 Kundensupport via Live-Chat, E-Mail und Hotline.

Verdienen tun wir so:

Der Vermieter sagt er möchte z.B. 50 Euro für sein Kellerabteil im Monat haben, die bekommt er auch von uns. Auf diese 50€ schlagen wir nun unsere Marge drauf und auf der Karte erscheint dann für den Mieter der 50€ + X Preis, zu welchem er buchen kann.

In diesem Preis ist dann aber eine Versicherung bereits inkludiert, die Bezahlmethoden-Gebühren und der Kundensupport.

Die Versicherung deckt Schäden an den Eingelagerten Gegenständen ab.

Während für die Mieter vor allem der bis zu 80 % günstigere Preis und die lokale Nähe interessant sind, können die Vermieter Ihren ungenutzten Raum zu Geld ohne den Verlust Ihrer Privatsphäre. Viele Leute haben freien Platz und wissen noch gar nicht wie viel potenzielles Geld Sie damit verpassen. Ein grober Überblick kann sich mit einem auf Erfahrung basiertem Umsatzrechner auf localstoring.com verschafft werden.

Bei einem Start-Up ist vor allem das Team sehr wichtig. Nur wenn man alles selbst machen kann, „in-house“, schafft man es, mit geringem Kapitaleinsatz, schnell und effektiv zu arbeiten. Deshalb sind von Anfang an ein Entwickler und ein Designer, neben mir als Ökonom, an Bord. Wir sind also ein 3-Mann-Gründerteam und decken bis auf rechtliche Themen alles selbst ab.

Da wir nun „live“ sind, geht es jetzt daran zu skalieren. Das ist bei einem „Private-to-Private“ Marktplatz besonders schwer, da man sowohl das Angebot, als auch die Nachfrage parallel aufbauen und ansprechen muss, aber wir sind hier guter Dinge. Ebenfalls sind wir seit mehreren Wochen im Accelerator Programm des LMU Entrepeneurship Centers, welches uns hierbei mit Mentoren und Netzwerk verstärkt. Denn ganz ohne Kapital geht das Geschäftsmodell, wenn man stark wachsen will, dann doch nicht – deshalb befinden wir uns mitten in unserer ersten Finanzierungsrunde.

Es wäre kein Bericht über das Unternehmertum, wenn ich nicht zuletzt auch noch die Probleme und Schwierigkeiten ansprechen würde. Wir kämpfen eigentlich täglich mit neuen Herausforderungen. Besonders die steuerliche Anmeldung der Kapitalgesellschaft und alle mit sich kommenden Rechten und Pflichten der Geschäftsführung haben uns zu Beginn sehr beschäftigt. Ein weiteres Thema welches uns persönlich sehr wichtig ist, ist die DS-GVO konforme Handhabung der Daten. Es musste also sichergestellt werden, dass ebenfalls alle Plugins und Diensleister nach deutschem Recht handeln und wir eine gute Datenschutzerklärung erstellen. Dies sind jedoch alles noch Themen mit denen man rechnen muss. Unerwartbare Sachen, wie das Thema Brexit und seine Konsequenzen haben uns dann doch etwas kalt erwischt. Es war sehr schwierig eine Versicherungspolice zu finden welche solche Schäden bestmöglichst abdeckt. Einen Vertrag, welchen ich monatelang mit einem Spezialversicherer ausgehandelt hatte, musste dieser leider absagen, weil es zu unsicher für Ihn war, in der aktuellen Phase mit einem deutschen Unternehmen eine Geschäftsbeziehung aufzubauen. Doch zum Glück lernt man daraus, und im Endeffekt haben wir nun eine noch bessere Police angebunden.

Wir sind also guter Dinge, die Milliarden schwere self-storage Industrie, durch unseren digitalen, auf der sharing economy basierten, online Marktplatz aufzumischen!

Wenn also einer von euch Lesern Lust hat, sich mit einem freien Quadratmeter, völlig kostenfrei einen weiteren passiven Einkommensstrom aufzubauen, freuen wir uns, wenn Ihr auf  //localstoring.com vorbei schaut :).

Für Fragen und Feedback stehen wir euch jederzeit unter kontakt@localstoring.com zur Verfügung oder einfach per Live-Chat / Telefon.

 

Herzliche Grüße aus München,

Julius und Team localstoring


Für den Inhalt ist ausschließlich der Autor der E-Mail verantwortlich.

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