Mein Plan zur finanziellen Freiheit

Hallo!

Ich habe wieder ein kleines Zeitfenster gefunden um einen neuen Beitrag zu schreiben. Heute wird es darum gehen, wie mein Plan aussieht um so schnell wie möglich die finanzielle Freiheit zu erlangen. Dies wird keine Anleitung für dich werden, in der ich dir sage: “Tue dies, um das zu erreichen”. Ich denke so ein Ziel, wie die finanzielle Freiheit ist eigentlich eine sehr persönliche Sache. Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Jeder muss für sich herausfinden, was für einen selbst funktioniert, und was nicht. Für mich ist das Investieren in Dividendenaktien die richtige Strategie. Leider geht das alles momentan sehr langsam, obwohl ich kontinuierlich sehr große Fortschritte mache.

Hier hab ich meinen Plan in 12 einzelne Punkte aufgeteilt:

Schritt  1: Quellen suchen, die passives Einkommen bringen

Mein erster Gedanke nach meiner Reifeprüfung war eine Quelle zu finden, die passives Einkommen abwirft. Ich habe lange gesucht. Die Dividendenstrategie schien mir eine der sichersten zu sein. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, auch wenn das Aufbauen eines beachtlichen Geldstromes eine sehr lange Zeit und sehr viel Kapital benötigt.

Schritt 2: Lerne soviel wie möglich über dieses Thema

Im zweiten Schritt ist es darum gegangen, einfach alles über Dividenden zu lernen, was es zu lernen gab. Nichts konnte mich von dem Gedanken abbringen einmal von diesen Ausschüttungen leben zu können.

Schritt 3: Steig mit einem Zeh ins Wasser

Neben dem ganzen Selbststudium habe ich beschlossen einen Broker zu finden, der zu mir passt. Meine Kriterien waren damals, dass ich keine Depotgebühren bezahle, und die Transaktionskosten so niedrig wie möglich halte. Ich habe also ein Konto bei einem Online-Broker eröffnet, der eine Mindesteinlage von 3000 Euro verlangte. Diese habe ich erst einmal verdienen müssen. Sobald dies geschehen war, habe ich meine ersten Aktien gekauft, und abgewartet, wie das mit den Dividendenzahlungen funktioniert. Ich war sehr überrascht, dass dies alles so einfach und automatisch funktioniert.

Schritt 4: Arbeit, Arbeit und wieder Arbeit

Als ich gemerkt habe, dass alles so gut funktioniert, war ich natürlich sehr motiviert. Meine Aufgabe bestand jetzt darin, soviel wie möglich zu verdienen, um wirklich alles verfügbare Einkommen (welches ich nicht zum leben brauchte) wieder anzulegen. Egal, ob es heißt, dass ich Überstunden mache, einen Nebenjob annehme oder Dinge verkaufe, die ich nicht mehr brauche. Ich habe alles gemacht, um mein Einkommen aufzubessern.

Schritt 5: Überlegungen

Weiter geht es mit den Überlegungen, wie ich mehr Geld bekomme, um schneller mehr Dividendeneinnahmen zu generieren. Durch langes Stöbern im Internet bin ich auf die Stillhalterstrategie gestoßen. Perfekte Wahl. Regelmäßige kleine Prämien die sich zu einer Großen summieren. Diese Prämien wiederum kann verwenden um weitere Firmenanteile zu kaufen. Ich werde also noch schneller finanziell frei.

Schritt 6: Lernen, Lernen, Lernen

Ich habe es mir selbst zur Aufgabe gemacht alles über den Optionshandel und die Stillhaltergeschäfte zu erlernen. Wenn ich etwas beginne, dass mir ernst ist, versuche ich einer der Besten auf diesem Gebiet zu werden. Ich glaube ich bin auf einem guten Weg.

Schritt 7: Sicherer werden

Bei meinen Investitionen 100% sicher werden, was ich tue. Das Risiko muss kalkulierbar sein. Wenn dies geschehen ist, werde ich mir vielleicht einen Investitionskredit aufnehmen, um meine Einnahmen absolut weiter zu steigern, und gleichzeitig das Risiko zu minimieren. (Achtung an dieser Stelle: nicht nachmachen, wenn ihr euch nicht total sicher seit, was ihr tut!) Bei diesem Schritt bin ich jetzt gerade. Ich hole gerade Angebote ein für günstige Investitionskredite.

Schritt 8: Kosten senken

Wenn es mir gelungen ist einen annehmbaren passiven Geldstrom zu erzeugen, versuche ich laufend meine Kosten zu senken. Hier meine ich alle Kosten, die durch meine Investionen entstehen. Transaktionskosten, Kapitalerträge, Soll-Zinsen, andere Steuerkosten. Vielleicht gründe ich auch ein 1-Mann-Unternehmen, um steuerliche Vorteile zu genießen.

Schritt 9: Erfolgreich bloggen

Der nächste Schritt besteht darin viele Leser auf meinen Blog zu locken. Ich möchte interessante Beiträge verfassen, die den Menschen helfen, finanzielle Ziele schneller zu erreichen. Dieser Schritt ist auch wichtig für den nächsten.

Schritt 10: App entwickeln

Wenn ich genug Leser gesammelt habe, die auch regelmäßig wiederkommen, möchte ich beginnen eine App zu schreiben. Worum es dabei genau geht, möchte ich noch nicht sagen. Die Idee dazu habe ich schon vor längerer Zeit gehabt. Diese App soll mir und auch allen meinen Lesern eine große Hilfe bei ihren Investitionsentscheidungen sein.

Schritt 11: Immobilie

Zwischenzeitlich, wenn einmal genug Geld übrig sein sollte um eine Anzahlung leisten zu können, würde ich auch gerne eine Immobilie kaufen und weitervermieten. Dies wäre ein weiterer Zug in meinem Monopolyspiel namens Leben.

Schritt 12:  Rente

Bei Punkt 12 angelangt sollte ich schon meine finanzielle Freiheit erreicht haben. Falls ich im Endeffekt wirklich sehr gut verdienen würde, möchte ich mir nach der Reihe ein paar Stücke Land gönnen, und mich in die Rente verabschieden. Der Zeitpunkt zum erreichen des Zieles liegt immer noch an meinem 40sten Geburtstag.

Abschließende Worte: 

Natürlich werden  an allen Ecken und Enden Probleme auftreten. Mein großer Vorteil ist nur, dass ich mich aus so etwas nicht aus der Bahn werfen lasse. Legt mir jemand Steine in den Weg, hebe ich sie auf, pack sie in einen Rucksack, und lege sie ihm persönlich vor die Haustür. Was ich damit sagen will: Lass dich vor nichts und niemanden einschüchtern! Probleme treten immer auf. Kannst du sie lösen, bist du wieder einen gewaltigen Schritt näher an deinem Ziel. Hör auf mit den ewigen Ausreden. Pack dein Leben an. Du lebst nur einmal, genau wie ich. Und ich finde, mein Leben sollte so wahnsinnig gut weiterlaufen, wie es bisher der Fall war. Machen wir das Beste aus uns. 

2 Kommentare
  1. Mahtchello
    Mahtchello sagte:

    Moin Moin,

    bin Zufälligerweise hier hängen geblieben, aber finde deine Seite echt interessant. Vielleicht auch weil ich dabei bin mich aus dem Angestellten Tum so langsam zu verabschieden und ähnliches plane.

    Mir fällt bei allen Dividenden oder “buy and hold” Blogs eine Sache immer wieder auf die mich verwundet.
    Sie planen langjährig und möchten Ihre Rente so früh wie möglich genießen, reduzieren ihre Ausgaben auf ein Mindestmaß, stecken jeden Euro in ihre Anlagen und predigen das auch regelmäßig. Lebememenschen stellen mehr oder weniger das Feindbild da.

    Aber einen anderen interessanten Ansatz finde ich in Timothy Ferris Buch Die vier Stunden Woche. Wo man wach geprügelt wird, dass die Rente und da unterjochte knechten bis dort hin nicht das Lebensziel sein kann, egal welche finanziellen Freiheit man sich am Ende davon erhoft. Einkommen und Freizeit müssen in einem gesunden Verhältnis stehen. Vielleicht kennst du das Buch, ansonsten wäre es ne Empfehlung von meiner Seite ;)

    Nicht verstehen, ich finde “euren” Sparansatz in dieser Konsumgesellschaft sehr gut. Aber mir fehlt da irgendwie auch der Spaß am Leben und dazu gehören halt auch mal mehr oder weniger sinnlose Ausgaben.
    Ich fahre zum Beispiel Motorradrennen, verdammt teures Hobby sage ich dir, aber es gibt mir ein super Lebensgefühl. Oder reise gerne in ferne Länder und entdecken neue Kulturen. Vietnam, Indonesien, Singapur tolle Orte die mich begeistert haben.

    Nichts desto trotz weiter so, da wo du mit deinem Blog stehst, möchte ich in ein paar Monaten auch gerne mal sein :)

    Gruß,
    Mahtchello

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Mahtcello,

      Guter Einwand, aber da kennst du mich wahrscheinlich nicht gut, wenn du denkst, dass ich jeden Cent zweimal umdrehe ;) Ich habe ebenso sehr viele Hobbies, manche davon sind auch sehr kostspielig. Zum Beispiel war ich heuer für 12 Tage in Kuba, 3 Wochen in Hawaii, vorige Woche den Karawanken, und jetzt gerade bin ich von einem Trip im Toten Gebirge nach Hause gekommen. Ich gehe gerne ins Kino, Bergsteigen, Klettern und reise sonst gerne viel. Auch mein Auto stellt ein großes Hobby von mir dar. Also wie du vielleicht siehst, das kostet alles viel Geld. Hier ist es mir egal, was es kostet, aber alles was darüber hinaus übrig bleibt wird von mir in mein Depot gelegt.

      Ich spare eben an anderen Dingen, die mir nicht wichtig erscheinen.

      Die 4 Stunden Woche habe ich gelesen. Bin sogar dabei mein Leben in diese Richtung auszurichten. Ich habe eine Gewerbe angemeldet, und möchte eines Tages von meinem Optionshandel und meinem Unternehmen leben können. Wenn es so gut funktioniert wie ich mir das vorstelle habe ich auch ungefähr ein Arbeitspensum von 5-10 Stunden pro Woche. Der Verdienst wird um ein vielfaches höher sein als er es jetzt ist.

      Danke auf jeden Fall für deinen Kommentar!
      Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele!
      mfG Chri

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