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Die Könige der Dividendenaktien 2017

Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über die Könige der Dividendenaktien vom Jänner 2016? Ich dachte mir es könnte nicht schaden, wenn wir uns diese Liste ungefähr ein Jahr später wieder einmal ansehen um heraus zu finden, ob es nun mehr oder weniger dieser Könige gibt.

Für alle die nicht wissen wovon ich rede, erkläre ich noch einmal kurz worum es geht. Wie wir wissen schütten viele Unternehmen Dividenden an ihre Aktionäre aus. Bei vielen Unternehmen geschieht dies ab und zu, je nachdem wie das Geschäftsjahr gelaufen ist. Dann gibt es wieder ein paar hundert Unternehmen welche die Dividende 5-10 Jahre in Folge steigern konnten. Dividenden-Aristokraten erhöhen diese Gewinnausschüttung sogar schon über 25 Jahre in Folge.

Nun gibt es aber einen sehr kleinen Kreis von Unternehmen, die bewiesen haben, dass sie über einen sehr sehr langen Zeitraum profitabel wirtschaften können. Diese Dividenden-Könige, wie man sie auch nennt, erhöhen seit über 50 Jahren jährlich die Dividende. Lass dir das auf der Zunge zergehen: 5 Jahrzehnte. Im letzten Jahr habe ich 18 Unternehmen gefunden, die das geschafft haben. Das sind 18 aus tausenden Unternehmen, die jeden Tag auch gutes Geld verdienen. Sehen wir uns an, wie sich diese Liste in diesem Jahr verändert hat.

Die Dividendenkönige und ihre Ausschüttungsrekorde

 

Dieses Mal weist die Liste 19 Unternehmen auf, obwohl es ganz streng genommen eigentlich nur 18 sein dürften. Parker-Hannifin hat im Jahr 2016 leider die Ausschüttung nicht erhöht, und müsste somit aus der Liste fallen. Die Dividende wurde aber nicht gekürzt, es wurde gleich viel ausbezahlt wie noch ein Jahr zuvor. Da wir nicht so sind, lassen wir Parker die Chance weiterhin dabei zu sein ;)

Ein neuer Name ist auf der Liste aufgetaucht: California Water Service Group. Ich habe dir die Nachrichtenmeldung zur 50sten jährlichen Dividendenerhöhung von Yahoo Finance als Link hinterlegt.

Wenn dir ein günstiger Broker fehlt um Dividendenaktien zu kaufen oder zuhandeln kannst du hier ein Depot eröffnen!

Einige Unternehmen dieser Liste handle ich ganz gerne. Johnson und Johnson hatte mir in den letzten Monaten sehr gute Prämieneinnahmen beschert. Auf Coca Cola habe ich aktuell 3 Puts laufen. Von Coca Cola besitze ich im Moment auch 90 Anteile. Warum ich diese morgen verkaufen werden, erfährst du vielleicht in einem anderen Beitrag ;).

Alle Unternehmen der oben angeführten Liste stellen meines Erachtens stabile Investmentmöglichkeiten dar. Falls du dich aber dazu entschließen solltest Aktien von einem der Konzerne zu kaufen, bitte ich dich natürlich eine weiterführende Recherche zu betreiben. Ich müsste mir diese Unternehmen ebenfalls noch einmal genauer ansehen, wenn ich vor hätte Aktien davon zu kaufen.

mfG Chri

Verkaufte Optionen in Kombination mit dem Aktienkauf

Ich habe seit einer gefühlten Ewigkeit keinen Beitrag mehr geschrieben, auch wenn es erst 4 Tage her ist. Ist doch ein gutes Zeichen oder? Ich schreibe anscheinend gerne meinen Meinung zu den Themen die mich interessieren. In einem meiner letzten Artikel habe ich geschrieben:

Demnächst gibt es aber erst wieder den Einkommens-Post der Community und die Erklärung des VFC-Trades aus dem heutigen Newsletter.

Diesem Versprechen möchte ich heute nachkommen. An sechsten Dezember habe ich zwei Optionen auf VF Corp (VFC) verkauft. Einen Put und einen Call.

Nein, kein Strangle. Zusätzlich habe ich am 6ten Dezember 100 Anteile von VFC gekauft. Der Grund ist einfach:

Der Ex-Dividenden-Tag ist maßgebend dafür, dass mir die nächste Dividende ausgeschüttet wird. Habe ich die Aktie vor diesem Datum im Depot, sollte ich sie theoretisch eigentlich bekommen. Ob dies dann auch wirklich passiert, sehen wir im nächsten Artikel über meine Einnahmen.

Die 100 gekauften VFC-Anteile

Wie schon erwähnt habe die Anteile gekauft um die nächste Dividende mitnehmen zu können. 0,42*100 Anteile ergibt ja trotzdem ein nettes kleines Sümmchen von 42 Dollar an passiven Einkommen.

Die Aktie ist momentan recht günstig zu haben, deshalb bin ich froh den Einstiegspreis von 56,49 US-Dollar bezahlt zu haben.

Diese eine Dividendenzahlung beschert mir eine Rendite von 0,7% auf das eingesetzte Kapital in einem sehr geringen Zeitraum.

Der verkaufte VFC-Call

Den Call hab ich beim nächsten Strike über dem Einstandskurs angesetzt. In diesem Fall habe ich einen 57,5er Call verkauft. Das Laufzeitende ist der 16.12.2016. Hier habe ich auch den nächsten Verfallstermin gewählt, damit mein Kapital nicht all zu lange gebunden ist, sollte die Aktie über den Ausübungspreis steigen.

Die eingenommen Prämie beträgt hier 0,27 Dollar pro Aktie oder 27 Dollar pro Option. Gemeinsam mit der Dividende beträgt der Gewinn hier 69 Dollar. Die Rendite steigert sich auf 1,2 Prozent auf das eingesetzte Kapital in einem kurzen Zeitraum.

Der verkaufte VFC-Put

Ich habe einen Put beim Ausübungspreis von 52,5 Dollar verkauft. Gewählt habe ich eine Laufzeit von über einem Monat und die Prämie beträgt 68 Dollar. Die Option verfällt am 20. Jänner 2017. Ich hätte normalerweise um die 30 Tage gewählt, bei dieser Aktie war das jedoch nicht möglich.

Der zwanzigste war der nächste verfügbare Termin im Jänner. Den Put habe ich verkauft, da die Aktie meinen Vorstellungen entsprach. 3% Dividenden-Rendite bei einer Ausschüttungsquote von um die 50% und einer Dividenden-Steigerung von 43 Jahren lässt mich schnell mal schwach werden.

Fällt die Aktie also weiter bin ich froh weitere 100 Stück zum Preis von 52,50 pro Aktie zu kaufen. Mein Durchschnittspreis für die insgesamt 200 Anteile sinkt dadurch natürlich etwas ab. Dies macht es wieder leichter einen niedrigeren Call zu verkaufen.

Mögliche Szenarien

Hier versuche ich kurz zu erklären, wie sich das alles auswirken könnte:

  • Die Aktie steigt

Steigt die Aktie über den Ausübungspreis, werden mir die 100 Anteile beim Laufzeitende des Calls einfach wieder ausgebucht. Ich habe die Dividende und die Prämie des Calls bekommen. Zusätzlich könnte ich einen netten Gewinn machen, wenn ich den Put zu einem geringeren Preis wieder zurückkaufe.

Das ist aber noch nicht alles. Ich habe die Aktien zum Preis von 56,49 Dollar gekauft. Der Strike des Calls liegt bei 57,50. Steigt die Aktie bis zum Ende der Laufzeit also darüber, kann ich hier noch zusätzlich Kursgewinne von 101 Dollar mitnehmen. Dies wäre der Idealfall.

  • Der Kurs der Aktie bewegt sich kaum

Bleibt der Kurs annähernd gleich habe ich zumindest die Dividende bekommen und die Prämie des Calls kassiert. Zur Erinnerung: Die Prämie kann ich auch komplett behalten, wenn die Option wertlos verfällt. Wenn im Jänner der Put auch noch verfällt bekomme ich hier auch noch eine schöne Prämie.

Die 100 Anteile des Unternehmens kann ich auch behalten. Halte ich sie lange genug, wird mir vielleicht 3 Monate später die nächste Dividende auch noch ausbezahlt.

Ich kann weiterhin Calls darauf verkaufen um die Aktien irgendwann loszuwerden und Prämien zu generieren. Ich kann aber auch weiterhin Puts darauf verkaufen um meinen Durchschnittskurs zu senken und um Prämien zu generieren.

  • Der Kurs der Aktie fällt

Fällt der Kurs der Aktie kann ich natürlich die Prämie des Calls sowie die Prämie des Puts behalten. Beim Verfallszeitpunkt des Puts werden mir also weitere 100 Anteile ins Depot eingebucht. Ich kann nun immer 2 Calls am Stück auf diese Aktien verkaufen und bekomme natürlich mit jedem Mal eine interessante Prämie.

Der Durchschnittspreis der 200 Aktien ist gesunken, da der Ausübungspreis des Puts unter dem Einstandskurs der ersten 100 Aktien gewählt wurde.

Würde ich die 200 Stück bis zur nächsten Dividende behalten, bekomme ich das nächste mal schon 84 Dollar ausbezahlt. Hier würde ich einfach solange Calls verkaufen, bis mir die Aktien irgendwann ausgebucht werden. Natürlich ist es jedem selbst überlassen weitere Puts zu verkaufen, aber ich möchte kein Unternehmen in meinem Depot extrem übergewichten.

Zusammenfassung

Hier noch einmal in kurzen Stichworten die Vorgehensweise die ich vorige Woche für das angesprochene Unternehmen gewählt habe:

  • Kauf von 100 Aktien um die Dividende zu bekommen
  • Verkauf einen Calls beim nächsten Verfallsdatum und nächsten Strike über dem aktuellen Kurs
  • Wie immer: Verkauf eines Puts mit etwas mehr als 30 Tagen Laufzeit. Der Strike sollte unter dem Einstandskurs der gekauften Aktien liegen

Was hältst du von dieser Vorgehensweise? Hinterlasse mir einen Kommentar. Ich freue mich darauf.

Warum Du Dir über die 4-Prozent-Regel keine Gedanken machen musst

Hallo,

Kennst Du die 4-Prozent-Regel? Für den Fall, dass Du sie nicht kennst, werde ich versuchen Sie Dir kurz zu erklären, um Dir danach meine Gedanken dazu mitzuteilen. In der FIRE-Bewegung (Financial Independence – Retire Early) gibt es eine bekannte Regel, die dazu dient jährlich eine Summe zu berechen, die man aus dem Depot nehmen kann ohne Gefahr zu laufen in den nächsten 30 Jahren Geldprobleme zu bekommen. Dies ist eine Studie die durch die Anlage am Aktienmarkt berechnet wurde.

Sie besagt in etwa: Wenn du jedes Jahr 4% von deinem eingesparten Vermögen ausgeben würdest, würdest du über einen Zeitraum von 30 Jahren nicht pleite gehen.

So… und jetzt?

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Rechnen wir das einmal durch.

Angenommen du hättest 500.000 Euro am weltweiten Aktienmarkt angelegt. Vier Prozent von Fünfhundertausend ergibt 20.000 Euro. Diese 20.000 Tausend könntest Du jedes Jahr herausnehmen, ohne pleite zu gehen.

Schwachstelle in dieser “Trinity Study“, wie die Studie genannt wird, ist eben der relativ kurze Zeitraum in welcher man nicht pleite gehen sollte. 30 Jahre klingt erst einmal sehr lange. Aber denke kurz nach. Wenn Du wirklich vor hast sehr früh in Rente zu gehen, wie ich, dann sind diese 30 Jahre ein zu kurzer Zeitraum. Falls ich es schaffe mit 30 Pensionist zu werden, würde dies bedeuten, dass mir mit 61 Jahren die Chance auf eine Pleite ermöglicht wird. ;) Kein prickelnder Gedanke. Das heißt für alle die Buy-Low-Sell-High Ansätze verfolgen, und früh in Rente gehen, sollten sich zusätzliches Sicherheitspolster einkalkulieren.

Warum interessiert mich diese Zahl aber trotzdem nicht?

Erst einmal finde ich es erschreckend, wieviel ich sparen müsste um so wenig herauszubekommen. Hier würde es für mich wenig Sinn ergeben ein Jahrzehnt oder länger sehr sehr sparsam zu leben, um diesen kleinen Betrag jährlich ausgeben zu dürfen. Man will ja schließlich Spaß haben in der Rente.

Wie hoch ist die Chance durch einen normalen Job 500.000 anzusparen? Vor allem die durchschnittliche Marktrendite ist dafür meines Erachtens etwas zu wenig.

Aus diesem Grund kaufe ich keine Aktien, die mir keine Dividende bezahlen. Wir als Dividenden-Investoren werden an den Gewinnen der Unternehmen beteiligt. Diese Gewinnausschüttungen werden in einem definierten Zeitraum (zum Beispiel alle 3 Monate) an die Anteilseigner ausbezahlt. Zusätzlich können wir uns in 30 Jahren möglicherweise auf satte Kursgewinne freuen.

Die Dividende kann ich sofort ausgeben, oder weiter anlegen. Auf jeden Fall wird mein Investment nicht weniger wert, auch wenn es Gegner der Dividenden-Strategie immer wieder behaupten. Zusätzlich versuchen wir ja Dividenden-Aktien auszuwählen, die diese Ausschüttungen Jahr für Jahr anheben. Dies sollte uns mit der Zeit ein zusätzliches Finanzpolster bescheren.

Ein Hoch auf die Stillhalterstrategie

Wie ihr ja alle wisst, ist die Dividenden-Strategie nicht meine einzige Anlageform. Ich versuche durch den permanenten Verkauf von Optionen auf starke Dividenden-Aktien ein zusätzliches Einkommen aufzubauen. Dies gelingt mir momentan sehr gut, und ich hoffe dass es immer so weiter geht.

Hier macht die 4%-Regeln meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn mehr. Wenn ich in einem guten Monat 4% an Brutto-Optionsprämien einnehmen kann, so ist es für mich nur noch interessant wieviel ich Monat für Monat ausgeben kann.

Ich werde in der Zukunft, sobald ich Geld aus dem Depot entnehme, einfach versuchen mit einem Drittel der verdienten Monatseinkünfte auszukommen. Zwei Drittel werden im Depot belassen, um weiter wachsen zu können und am Jahresende die Steuer nachzuzahlen. Dies sollte reichen, um langfristig sehr gut von diesen Einkünften leben zu können.

Dividenden machen diese ganze Situation planbarer. Ich werde versuchen alle meine Fixkosten durch Dividenden zu decken. Die restlichen Optionsprämien sind dann für den Spaß am Leben gedacht.

Regelmäßiges Einkommen verhindert die Pleite

Laufe ich dadurch Gefahr in 30 Jahren pleite zu gehen? Niemals. Dies wird nicht passieren, da ich mit meinen Geld umgehen kann. Es werden Monate kommen, in denen es vielleicht nicht so rosig mit den Gewinnen aussieht, allerdings muss ich dann eben etwas mit meinem Konsumverhalten zurückstecken. Optionshandel ist zwar nicht ganz planbar, aber trotzdem regelmäßig. Ich werde ständig Gewinne machen. Meine Strategie ist darauf ausgelegt ein regelmäßiges Einkommen an der Börse zu erzielen. Wie gesagt: Ich kann zwar im vorhinein nicht genau sagen, wieviel ich verdiene, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich immer etwas verdiene.

Dies ist ein sehr großer Vorteil. Der nächste Vorteil ist, dass ich durch eine höhere Durchschnittsrendite niemals soviel Geld ansparen muss als die Privatanleger, die ihr ganzes Geld in Fonds oder Einzelaktien stecken, nur um sie 30 Jahre später mit Kursgewinnen kleinweise wieder zu verkaufen.

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Richtige Dividenden-Investoren müssen nichts verkaufen um an Geld zu kommen. Dies ist doch der Hauptgedanke eines Investors. Er sucht Unternehmen oder Geschäftsideen, die einen Mehrwert bieten. Die Investition zahlt sich mit der Zeit von selbst ab, bis es nur noch positive Erträge abwirft wovon wir ein Leben lang profitieren. So ein Aktienportfolio liquidiert man auch nicht so einfach meiner Meinung nach. Es könnte vielen weiteren Generationen als gute Einnahmequelle dienen. Den Nachkommen wird somit auch ein sehr wohlhabendes Leben ermöglicht.

Wie man vielleicht aus dem Text herauslesen kann wurde dies schon wieder ungewollt eine Liebeserklärung an die Dividenden-Strategie. Aber ich hoffe ich konnte damit klar machen, warum dieser Ansatz der 4-Prozent-Regel für mich nichts ist. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Aktien in ferner Zukunft verkauft werden MÜSSEN um an Geld zu kommen. Wieso verfolgt man hier nicht einfach eine andere Vorgehensweise?

Was haltest Du davon? Hast Du Dir schon einmal Gedanken zu diesem Thema gemacht? Freue mich auf Kommentare.

mfG Chri

 

Teil 3 – Die Auswertung

Auswertung

Hallo,

Phu, durch die Arbeiten an meinem anderen Projekt komme ich fast gar nicht mehr dazu regelmäßig neue Blogartikel zu verfassen. Aber glücklicherweise geht dann anderswo wieder mehr weiter. In den letzten beiden Artikeln ist es um 50 Unternehmen gegangen, die die Welt verändern.

Falls du die ersten beiden Teile dieser Serie verpasst hast findest du sie hier:

Wie bereits in den vorigen Beiträgen angekündigt geht es heute um potentielle Dividenden-Kandidaten, die wir für unser Langfrist-Depot verwenden könnten. Ich habe mir überlegt,dass ich auch überprüfe, ob wir die eine oder andere Aktie für unsere Stillhalterstrategie verwenden können, jedoch habe ich gerade keine Marktdaten, da die Börse für heute geschlossen ist. Ich könnte mir die Daten über diverse Optionsketten zusammensuchen, dafür bin ich aber ehrlich gesagt gerade etwas zu beschäftigt. Wenn ich Optionen auf Aktien dieser Liste handle seht ihr das ohnehin im kostenlosen Trade-Newsletter.

Die Dividendenauswertung

UnternehmenAktienkürzelDividendenrenditegesteigerte Dividende in JahrenAusschüttungsquote
GlaxosmithklineGSK4,45%-77%
General ElectricGE3,06%661%
Gilead SciencesGILD2,31%-16%
NestleNESN2,92%2078%
NikeNKE1,16%727%
MastercardMA0,74%421%
United TechnologyUTX2,56%440%
NovozymesNZYM1,2%1640%
Coca ColaKO3,26%5374%
IntelINTC2,77%140%
MunichReMUV24,84%443%
WalmartWMT2,77%4146%
Bank of AmericaBAC1,92%224%
SiemensSIE3,28%338%
National Australia BankNAB7,07%-81%
Schneider ElectricSU3,19%257%
McDonaldsMCD3,03%3964%
UnileverUNA3,03%2167%
CVS HealthCVS1,88%829%
AccentureACN1,94%641%
Johnson&JohnsonJNJ2,68%5348%
Becton DickinsonBD1,45%4431%
PepsiCoPEP2,79%4363%
PanasonicPC2,57%239%
DSMDSM2,88%-60%
HeinekenHEIA1,8%338%
StarbucksSBUX1,47%542%
International Business MachinesIBM3,59%1642%

Ich übernehmen keine Haftung dafür, dass diese Daten alle richtig sind. Bei so vielen Firmen ist es schwer sich einen genaueren Eindruck von den einzelnen Unternehmen zu machen. Deshalb bitte ich dich: Falls du vorhast in ein oder mehr Unternehmen dieser Liste zu investieren, mache bitte noch einmal deine eigene Recherche. Diese Zahlen stellen zwar schon einmal eine Basis zur Recherche dar, sind aber dennoch nicht vollständig. Um in ein Unternehmen langfristig zu investieren, sollte man sich genauer darüber Gedanken machen.

Wie wir oben in der Tabelle sehen gibt es ein paar sehr interessant Konzerne, welche die Welt verändern, gutes Geld damit verdienen und eine schöne Dividende zahlen. Eine gute Nachricht für alle Dividenden-Investoren.

Einziges Manko: Die Aktien der meisten Firmen die ich hier erwähnt habe sind für Optionsneulinge schwer zu handeln weil die Preise einfach zu hoch sind und die Konten der Einsteiger meist noch nicht mehr als ein paar tausend Euro betragen. Um hier sicher agieren zu können, sollten nur die billigeren Aktien gehandelt werden.

Die billigsten Unternehmensanteile dieser Liste habe ich dir hier herausgesucht:

  • General Electric (GE) : 30 US-Dollar je Stück
  • GlaxoSmithKline (GSK) : 43 US-Dollar je Stück
  • Novozymes (NZYM) : 45 US-Dollar je Stück
  • Intel (INTC) : 37 US-Dollar je Stück
  • Bank of America (BAC) : 16 US-Dollar je Stück
  • National Australia Bank (NAB) : 21 US-Dollar je Stück
  • Unilever (UN) : 47 US-Dollar je Stück
  • Panasonic (PCRFY) : 10 US-Dollar je Stück
  • Starbucks (SBUX) : 54 US-Dollar je Stück

Ich hoffe diese Liste konnte dir ein klein bisschen Hilfe sein. Was hältst du von diesen Unternehmen? In welche davon würdest du eher investieren? Ich freue mich auf Kommentare. Wenn Dir dieser Blog gefällt wär ich dir sehr dankbar wenn du deinen Freunden und Bekannten davon erzählst oder meine Beiträge teilen würdest.

mfG Chri

Warum Dividenden wenn genug Optionsprämie generiert wird?

Guten Abend ;)

Wieso strebe ich eigentlich nach einem hohen Dividendeneinkommen, wenn bereits ein Großteil meiner Fixkosten durch die Optionsprämien gedeckt werden? Es funktioniert doch, wie ich selbst alle 4 Wochen durch meinen Einkommensbeitrag beweise.

Im letzen Beitrag über mein Börseneinkommen wurde ich in den Kommentaren genau das gefragt.

Kristian hat geschrieben:

Warum eigentlich die Dividenden, wenn das mit dem Einkommen durch Optionen bereits prächtig funktioniert? Das ist für viele bereits ein halbes Nettomonatseinkommen was du mit ein paar Klicks generierst, ich hoffe das hält sich langfristig! 🙂

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Kristian für diese sehr gute Frage. Ich hoffe auch, dass sich das langfristig hält.

Um diese Frage zu beantworten muss ich zuerst einmal klar stellen, dass der Optionshandel zwar mit ein paar Klicks erledigt ist, alles rundherum allerdings etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Ich sehe mir immer wieder Videos auf Youtube an, lese Aktienbewertungen, suche nach neuen Aktien, die ich noch nicht kannte, und so weiter. Ich versuche mich auch regelmäßig auf meinem Gebiet weiter zu bilden, um bessere Anlageentscheidung treffen zu können. Dies nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Auch der Blog bedeutet für mich viel Arbeit, auch wenn das niemand sieht, aber darum geht es hier ja jetzt nicht ;) .

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Die Zeit

Der erste Grund warum ich nach einem hohen Dividenden-Einkommen strebe ist also der Zeitfaktor. Im Vergleich zum Optionshandel muss hier nur einmal wirklich Zeit hineingesteckt werden, nämlich vor dem Kauf. Du musst Dir durch diverse Unternehmenskennzahlen deinen richtigen Kandidaten auswählen. Wenn Du die Anteile gekauft hast liegt es nicht mehr in deiner Hand. Ab diesem Zeitpunkt wirst Du fürs Däumchen drehen bezahlt. Ein kurzer Blick auf die Zahlen reicht als Kontrolle alle paar Monate vollkommen aus.

Ganz anders der Optionshandel. Hier sind die Einnahmen zwar höher, aber es muss auch auf mehr geachtet werden. Zuerst muss ich mir die gleichen Zahlen ansehen, die ich mir vor einem Dividendenaktien-Kauf ansehe da ich vielleicht ausgeübt werden. Danach den aktuellen Kurs. Welcher Strike macht Sinn? Bekomme ich genug Prämie? Welche Laufzeit zahlt sich aus? Welche Strategie wende ich an? Was ist zu tun falls die Position gegen mich läuft? Es ist ja nicht so, dass ich jeden Tag sofort weiß, auf welche Aktien ich Optionen verkaufe. Ich probiere dann viel herum, bis ich das passende Unternehmen zum passenden Zeitpunkt gefunden habe.

Langfristig gesehen möchte ich diesen Faktor Zeit jedenfalls minimieren. Ich habe nichts davon, wenn ich zwar 10.000 Euro Optionsprämien im Monat generiere, dafür aber wieder 8 Stunden am Tag vor dem PC hocken zu müssen. Dies ist ganz sicher nicht mein Ziel. Ein hohes Dividenden-Einkommen gibt mir erst die Freiheit die ich haben möchte. Dies bringt mich sogleich zum zweiten Punkt.

Die Freiheit

Der zweite Grund warum ich nach einem hohen Dividenden-Einkommen strebe ist die Freiheit. Die finanzielle und geografische Freiheit steht hier außer Frage. Die Freiheit von welcher ich jetzt spreche, ist eine andere. Wie wir an den verschiedenen Börsenphasen sehen, gibt es gute und schlechte Monate für den Optionshandel. Beim Optionshandel bin ich irgendwie vom Markt und der Stimmung aller anderen Investoren und Spekulanten abhängig. Habe ich einen ungedeckten Call laufen (nur als Beispiel) und jemand wie Warren Buffet beschließt die Hälfte der Aktien zu kaufen, stehe ich mit einem großen Verlust dar. Als Stillhalter müssen wir zwar nur auf der Seite sein wo sich der Kurs mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht hinbewegen wird, aber es kann trotzdem immer etwas unvorhergesehenes passieren.

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Beim sturen Investieren in hochwertige Dividenden-Aktien bin ich nicht mehr von der Marktstimmung abhängig. Es kann mir ehrlich egal sein, wo der Kurs steht, solange ein Teil der Gewinne an mich ausgezahlt wird. Hier bin ich nur mehr vom Geschäftsmodell des Unternehmens abhängig. Ich persönlich glaube, dass diese Abhängigkeit weniger riskant ist, als die der anderen Börsenteilnehmer. Als DGI (Dividend Growth Investor) suche ich mir sogar Aktien, welche die Dividenden jährlich steigern, und dies mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter tun werden.

So kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen, und dabei zusehen, wie mein Cashflow stetig anwächst. Ich bin der Meinung, dass ein langfristiger Aufbau eines guten Dividendendepots für jeden Sinn machen kann. Egal, ob ich daneben Optionen, Währungen oder Turnschuhe handle.

Wie geht es Dir dabei? Hast du schon ein Dividenden-Depot, welches Dir die Freiheit geben kann, die du verdienst? Wenn Dir diese Artikel gefallen, sei bitte so nett und gib mir auf Facebook ein like oder folge mir auf Twitter. Den kostenlosen Newsletter mit den aktuellen Trades darfst du auch nicht verpassen. Zum Schluss möchte ich Kristian noch einmal für den Kommentar mit der Frage danken.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

mfG Chri

 

Letzter Kauf – 12. Mai 2016

Hallo,

In einem Kommentar im letzten Artikel über meine aktuellen Optionspositionen wurde ich gefragt, wann ich denn wieder Dividenden-Aktien nachkaufen werde. Eigentlich hatte ich im aktuellen Marktumfeld nicht vor welche zu kaufen. Die Unternehmensanteile die ich kaufen würde, sind momentan noch zu teuer.

Unbenannt

Ein Unternehmen, von welchem ich bereits Aktien besitze hat diese Woche Earnings verkündet. Die Zahlen wurden von den Investoren negativ gewertet, was sich natürlich in einem kurzen Kurssturz von 5 Prozent bemerkbar machte. Da ich bei Kurseinbrüchen billig nachkaufen kann, stellt das für mich etwas sehr positives dar. Ich bin vom langfristigen Erfolg des Konzerns überzeugt. Der langfristige Erfolg einer Firma ist für mich als Investor das Einzige was zählt. Alle kleinen Korrekturen nach unten sind nichts weiter als kurzfristige Meinungen der Masse. Auf diese kann ich jedoch getrost verzichten. Bei uns würde man sagen: Viel Lärm um nichts.

Ich habe weitere 10 Stück Aktien von The Walt Disney Company zu einem Preis von 89,76 € pro Anteil gekauft. Ich besitze nun bereits 50 Stück und bin sehr glücklich darüber. Sollte der Kurs noch weiter fallen, lege ich mir vielleicht noch ein paar zu. Diese Aktien möchte ich über einen sehr langen Zeitraum von über 40 Jahren einfach liegen lassen, um von den Kurs- und Dividendensteigerungen zu profitieren.

Hier der 5 Jahres-Chart der Disney Aktie:

Unbenannt

Mein Durchschnittspreis beträgt 91,67€ oder umgerechnet 103,58 US-Dollar.  Das Unternehmen schüttet aufs Jahr gerechnet 1,42 Dollar an die Investoren aus. Das macht bei meinem Durchschnittspreis eine Dividendenrendite von ca. 1,4%. Nicht die Welt, aber mein monatliches Einkommen generiere ich mir ohnehin durch die Optionsprämien. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass dieser Global Player die Ausschüttungen in den nächsten Jahren wieder extrem anheben wird. Das aktuelle Payout-Ratio beträgt um die 24%. Dies bedeutet, dass nur knapp ein Viertel der Gewinne an die Aktionäre weitergegeben werden und noch viel Luft nach oben bleibt.

Durch den Zukauf wurde mein passives Einkommen um 1,18 US-Dollar pro Monat erhöht. Dieses Unternehmen schüttet nur halbjährlich aus, aber ich rechne mein Einkommen gerne pro Monat. Mein Portfolio habe ich aktualisiert. Hier kannst du dir meinen aktuellen Aktienbestand ansehen.

Noch eine Ankündigung zum Schluss:  Ich werde die nächsten paar Tage keine Zeit für weitere Beiträge haben. Das nächste Update wird es erst wieder gegen Ende nächste Woche von mir geben. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

mfG Chri

Beitragsbilder: //thewaltdisneycompany.com

Letzter Kauf – April, die zweite

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Hallo,

Ups, ich hab es wieder getan ;). Mein letzter Kauf ist eigentlich noch gar nicht richtig verdaut, steht schon wieder der nächste an. Ich bekomme von der Website Seeking-Alpha jeden Tag eine Email mit den aktuellen Artikeln zu Dividenden und Einkommen. Ich lese meist nur die Überschriften, das hält mich ziemlich gut auf dem Laufenden.

Eine dieser Überschriften hat heute meine Aufmerksamkeit geweckt: Coca-Cola: Now Is The Time. Ohne überhaupt den Artikel zu lesen habe ich mir die Aktie von Coca Cola angesehen. Hier der Chart: coca cola

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich habe mich daraufhin gleich in meinen Brokerage-Account eingeloggt und einmal herzhaft zugegriffen. Ich habe meine schon vorhandene Position in Coca Cola verdoppelt. Eigentlich habe ich vor dieses Investment noch weiter auszubauen, allerdings warte ich darauf,dass der Kurs noch weiter fällt.


Ich habe 34 Stück Coca Cola (KO) Aktien zu je 38,47 € gekauft.

Ich habe dafür also 1307,98 € bezahlt.

Dadurch hinzugefügtes Einkommen pro Jahr: 47,6 €

Meine Gesamtposition von Coca Cola beträgt nun 70 Aktien zum Marktwert von 2710 €.

Meine Dividendenrendite auf diesen Titel beträgt 3,33% p.a.


Ich habe schon lange nicht mehr Aktien auf “normale” Weise eingekauft. Dies macht aber durchaus auch Spaß. Allerdings bevorzuge ich noch immer die Vorgehensweise mit dem Optionshandel.

Es ist durchaus möglich dass ich in nächster Zeit noch einen Kauf tätige, falls sich die Gelegenheit ergibt. Falls der Kurs in den nächsten Tagen noch weiter fällt werde ich wieder zugreifen. Fällt der Wert der Aktie unter 40 US-Dollar, also ungefähr unter 35 Euro werde ich noch eine größere Position aufbauen, und vielleicht meine bisherige Position noch einmal verdoppeln.

Getrunken wird immer. Coca Cola ist ein Getränkegigant. Ich denke dieses Unternehmen wird auch in Zukunft alle profitablen Getränkeunternehmen nach und nach übernehmen. Ich möchte mich heute etwas kurz fassen, da ich nicht so viel Zeit habe. Ich bin eigentlich schon mit einem Fuß zur Tür raus und auf dem Weg zu meiner Freundin.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend. Lass es krachen!

mfGChri

Beitragsbild: //www.coca-colacompany.com

 

 

Letzer Kauf

if you can dream it

Hallo,

Schön, dass Du vorbei schaust. Ich möchte Dir heute meinen neuesten Aktienkauf vorstellen. Dabei handelt es sich sogar um zwei Unternehmen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Eines arbeitet als Pipeline-Betreiber, während das andere eher in der Unterhaltungsbranche tätig ist.

 

Unternehmen #1

Diejenigen die meinen Blog öfter lesen, wissen bereits, dass es sich beim Pipeline-Betreiber eigentlich nur um Kinder Morgan handeln kann. Ich habe ja schon im ein oder anderen Beitrag erwähnt, dass ich Aktien von diesem Unternehmen halte, und dass ich Optionen auf diese Unternehmensanteile handle.

Für alle, die das Unternehmen noch nicht kennen: Kinder Morgan ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Firmensitz in Houston. Die Firma betreibt Erdöl- und Erdgas-Pipelines sowie Tanklager in den Vereinigten Staaten. Kinder Morgan ist der führende Lieferant von Kohlendioxid für die tertiäre Ölgewinnung in Nordamerika.

Zuletzt hatte ich  3 Puts mit verschiedenen Ausübungskursen auf KMI verkauft. Diese befanden sich bei 20, 18 und 16 US-Dollar. Die beiden kleineren Puts (also auf 18 und 16) sind wertlos verfallen, hier habe ich eine nette kleine Prämie eingenommen.

Die Laufzeit des 20er Puts ist mit dem heutigen Tag zu Ende. Da die Aktie bei 18,50 US-Dollar steht, musste ich 100 Aktien zum Gesamt-Preis von 2000 Dollar kaufen. Die Prämie rechne ich hier jetzt nicht ein.

Der Durchschnittspreis meiner bisherigen Position in KMI wurde durch den Zukauf auf 21,25 Dollar gesenkt. Meine Position summiert sich auf 261 KMI-Aktien. Die hundert zusätzlichen Anteile bringen mir aufs Monat gerechnet ein weiteres passives Einkommen von 4,17 €.

Wie ich mit dieser Position weiter vorgehe: Sollte sich der Kurs weiter steigern beginne in naher Zukunft Covered Calls darauf zu verkaufen, um eine weitere Einnahme zu generieren. Eventuell verkaufe ich zusätzlich noch einen Put, der weiter aus dem Geld liegt.

Da die Dividende erst gekürzt wurde, bin ich sehr gespannt wie es mit den Ausschüttungen weitergeht. Sollte keine Besserung in Sicht sein, verkaufe ich solange Calls in der Nähe meines Durchschnittskurses, bis ich ausgeübt werde, und somit die Aktien wieder verkauft werden.

Unternehmen #2

Beim zweiten Unternehmen handelt es sich um eines meiner absoluten Favoriten. Ich werde jeden Kurseinbruch nutzen, um weitere Anteile zu kaufen. Die Rede ist von “The Walt Disney Company ” (DIS). 

Disney hat es in die Herzen jedes Kindes geschafft, und ein Imperium aufgebaut, welches wohl einzigartig bleiben wird. Ich persönlich freue mich über jeden Film, den Disney herausbringt. Demnächst werde ich mir die Verfilmung vom Dschungelbuch im Kino ansehen. Irgendwie werde ich ja sogar dafür bezahlt. Mein Dividenden-Einkommen von DIS bezahlt mir bereits 5 mal im Jahr einen Kino-Besuch. Was gibt es besseres?

Ich denke die Wachstumschancen für Disney sind noch immer immens. Vor allem mit der neuen Star-Wars-Vermarktung lässt sich bestimmt noch sehr viel Geld verdienen.

Ich hatte mir vorgenommen eigentlich nur mehr durch Short Puts Aktien zu kaufen. Da ich aber in jüngster Vergangenheit mehrere Male Optionen auf Disney verkauft habe, und ich nicht ausgeübt wurde, habe ich beschlossen selbst einzugreifen. Heute habe ich 30 Stück Disney Aktien zum Preis von 87,7 € pro Anteil gekauft. Ich habe damals die Aktie in Euro gekauft, da ich mit dem Cash-Konto nicht die Währung wechseln wollte.

Damit hätte ich hier meinen Durchschnittskurs auf 92,02 Euro gesenkt. Ich halte nun insgesamt 40 Stück dieses wunderbaren Konzerns. Dies ist erst der Anfang. Laufen die Optionsprämien der nächsten Monate so gut wie bisher werde ich weiter aufstocken. Ich kann gar nicht genug Unternehmensanteile von DIS bekommen.

Durch den Zukauf erhalte ich auf den Monat gerechnet ein weiteres passives Einkommen von 3,55 €.

Zusammenfassung

Die beiden Käufe ergeben ein jährliches Dividendeneinkommen von 92,64€. Für dieses Geld muss ich nichts weiter tun. Ich kann mich getrost zurücklehnen, und dabei zusehen, wie das Geld fließt. Idealerweise steigern die beiden Firmen die Dividende Jahr für Jahr. Bei Disney bin ich mir ziemlich sicher, dass dies der Fall sein wird. Bei Kinder Morgan ist die Sache noch nicht wirklich klar, aber das stört mich nicht. Hier erzeuge ich laufende Einnahmen aus den Optionsprämien.

Was hältst Du von meinen Käufen? Hast Du diese Aktie auch in deinem Depot? Lass es mich wissen. Ich freue mich auf Kommentare. Ich wäre Dir auch dankbar, wenn du meine Beiträge auf Facebook oder Twitter teilst. Für Dich heißt es jetzt wahrscheinlich ab ins Wochende, also wünsch ich Dir ein schönes!

mfG Chri

Beitragsbild: //likesuccess.com/

 

 

Dividendenerhöhung: Procter&Gamble (PG)

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Hallo,

Vergangene Woche hat wieder einmal ein Konzern die Dividende erhöht, vom dem ich Anteile halte. Die Rede ist vom us-amerikanischen Konsumgütersteller Procter&Gamble (PG). Die meisten kennen diese Firma wohl nur unter P&G.  Im Vordergrund der Unternehmensaktivitäten steht die Entwicklung und Produktion von Markenartikeln für die Bereiche Beauty, Textil- und Haushaltspflege, Hygiene, Gesundheits- und Babypflege, Nahrungsmittel und Getränke.

P&G Declares Dividend Increase

Company Release – 4/8/2016 4:01 PM ET

CINCINNATI–(BUSINESS WIRE)– The Board of Directors of The Procter & Gamble Company (NYSE:PG) declared an increased quarterly dividend of $0.6695 per share on the Common Stock and on the Series A and Series B ESOP Convertible Class A Preferred Stock of the Company, payable on or after May 16, 2016, to Common Stock shareholders of record at the close of business on April 18, 2016, and to Series A and Series B ESOP Convertible Class A Preferred Stock shareholders of record at the start of business on April 18, 2016. This represents a 1% increase compared to the prior quarterly dividend.

Zugegebnermaßen: Die Dividendenerhöhung diese Jahres ist nicht der Rede wert. Die Erhöhung beträgt lediglich 1%. Das Management ist aber momentan damit beschäftigt die Unternehmensprozesse zu optimieren. Es wird Vieles umstrukturiert, um in Zukunft noch besser wachsen zu können.

Ich als Investor sehe diese kleine Erhöhung als guten Willen des Managements. Ich bin sogar sehr froh, dass sie nicht mehr Prozent beträgt. Das Payout-Ratio ist in den vergangen Jahren auf einen beunruhigenden Wert angesteigen:

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Quelle: dividend.com

Wie man hier sieht ist das Payout-Ratio auf 74,4% angestiegen. Wenn ich von einem langfristigen Investment ausgehe, würde ich es begrüßen hier wieder eine Zahl unter 60 zu sehen. Durch kleine Erhöhungen wie diese sollte es möglich sein bald wieder auf so einen Wert zu kommen.

Mit dieser Erhöhung steigert das Unternehmen die Dividende das 60 Jahr in Folge und gehört somit zu den Dividenden-Aristokraten, sowie zu den Dividenden-Königen.

Auf das Jahr gerechnet werden 2,68 Dollar je Anteil ausgeschüttet. Beim derzeitigen Aktienkurs von 82,83 US-Dollar ergibt das eine Dividendenrendite von 3,23%.

Was bedeutet das für meine Position?

Mein Durchschnittspreis für dieses Investment lag bei 71,78 US-Dollar. Meine Dividendenrendite beträgt also 3,73%. Zusätzlich bin ich 15 Prozent im Plus, was die Kursgewinne angeht.

Im großen und ganzen bin ich sehr froh über die letzten Entwicklungen dieser Firma. Als Aktionär freue ich mich auf weitere Jahre und blicke gespannt in die Zukunft. Ich werde mich selbst auf jedem Fall auf dem Laufenden halten, ob und wie die Umstrukturierungen zum weiteren Erfolg beitragen werden.

mfG Chri

 

Beitragsbild: //www.pginvestor.com/

Österreichs Dividendenzahler

Ich habe dieses Thema schon lange vor mir hergeschoben, aber nun bin ich es angegangen. Ich wollte Dir und in weiterer Folge auch mir selbst schon seit geraumer Zeit eine Liste mit ein paar österreichischen Dividendenaktien zusammenstellen.

Leider ist es in Österreich, genau wie bei den meisten restlichen EU-Ländern, so, dass nur einmal jährlich eine Dividende ausgezahlt wird. Wenn ich also einen großen Batzen Geld in ein oder zwei heimische Unternehmen investieren würde, könnte ich mich nur einmal im Jahr auf eine Ausschüttung freuen. Die Unternehmen zahlen auch alle in einem bestimmten Zeitraum Mitte des Jahres aus, so habe ich das Gefühl. Ich kann mich auch irren, so genau hab ich die Unternehmen jetzt gar nicht analysiert.

Ich bin es gewohnt 4 mal jährlich eine Auszahlung von einem einzelnen Unternehmen zu bekommen. Eines zahlt mir sogar monatlich meinen Anteil aus. Deshalb habe ich es bis jetzt auch gelassen in österreichische Unternehmen zu investieren. Um aber mehr Risikostreuung zu erreichen, überlege ich mir demnächst ein paar Anteile von einer oder zwei Aktiengesellschaften aus der Heimat ins Depot zu legen.

Diese Firmen sind mir aufgefallen: 

 

österr.Divid.

Vielleicht hast Du aus dem Text ja schon heraus gelesen, dass ich kein großer Fan von der europäischen Dividendenpolitik bin. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich 2 dieser Unternehmen positiv überrascht haben. Zum einen wäre das die EVN, und zum anderen die österreichische Post AG.

Bei beiden Unternehmen scheint es, als ob sie wirklich daran interessiert wären, ihre Dividenden-Rekorde zu halten und weiter auszubauen. Ob sie es langfristig schaffen können, mit den amerikanischen Firmen mitzuhalten, bleibt jedoch abzuwarten. Ich glaube zwar nicht wirklich daran, aber ich lasse mich sehr gerne eines Besseren belehren.

Diese Handelswoche ist für Europa bereits vorbei. Außerdem habe ich gerade sowieso wieder um die zwanzig Optionen gleichzeitig am Laufen, deshalb würde es gerade keinen Sinn machen hier einen Kandidaten für einen Short Put herauszusuchen. Falls ich nächste Woche ein bisschen Platz in meinem Depot finde, werde ich mir aber auf jeden Fall ansehen, wie viel Prämie ich für eine der beiden Aktien bekommen würde. Die Dividendenrendite ist nicht zu verachten.

Wieso bin ich von der Vienna Insurance Group nicht überzeugt?

Laut dividendenchecker.at liegt die erwartete Dividende bei nur 60 Cent anstatt der 1,40 Euro des Vorjahres. Daraus resultiert eine Dividendenrendite von 3,1% anstatt der 7,3% aus der Liste oben. In weiterer Folge bedeutet das auch, dass die 6 Jahre ohne Kürzung der Ausschüttungen auch nichts mehr wert ist. Eine Dividendenkürzung ist zwar nicht das Ende der Welt, aber dies lässt zumindest darauf schließen, dass es dem Unternehmen gerade nicht so gut geht, wie noch in den Jahren zuvor.

Was gibt es Neues in meinem Depot?

Ich will Dir nicht vorenthalten, dass ich auch dieses Mal wieder ein paar Verlierer-Positionen dabei hatte. Das ist aber auf keinen Fall ein Problem. Ich werde immer ein paar Verluste machen, wenn sich der Markt dreht. Und genau dies ist zwischen Februar und März passiert. Momentan versuche ich meinen Cash-Bestand und die Margin optimal auszunutzen. Ich möchte noch soviel wie möglich vom aktuellen Aufwärtstrend profitieren. Das gelingt mir gerade sehr gut. Man darf auf den Einkommens-Post vom März gespannt sein ;)

Damit verabschiede ich mich für heute.

mfG Chri