Beiträge

Herzlich Willkommen 2-Tage-Woche

Es ist mal wieder Zeit für ein Update meiner Lebenssituation. :) Ich hoffe dass einige Leute hier dabei sind, die mir von Beginn an folgen. Diese Leute wissen nämlich welche Hebel ich alle in der Vergangenheit in Bewegung gesetzt habe, um an diesem Punkt hier zu stehen. Als ich begonnen habe die ersten Texte auf meiner Webseite zu schreiben, hab ich davon geträumt mit meinem 40ten Geburtstag Privatier zu sein. In Rente gehen kann man ja eigentlich fast nicht sagen, da ich nicht aufhöre an irgendetwas zu arbeiten, was mir Spaß macht. Ich denke, ich habe einfach etwas gefunden, was ich bis zu meinem Lebensabend tun möchte um Geld zu verdienen. Ein gewöhnlicher Job passte mir da einfach nicht ins Konzept.

Meine Ziele waren in der Vergangenheit schon ziemlich hoch gesteckt würde einige Leute behaupten. Ich würde behaupten, dass sie mittlerweile größer geworden sind, gebe ich zu. Man muss aber auch sagen, dass in den letzten Jahren sehr viel positives passiert ist. Ich zähle auch alle Verluste, die ich gemacht habe, als positive Erfahrungen. Ohne diese Verluste würde ich heute nicht der Kritiker sein, der ich bin .

 

Die Vergangenheit

Angefangen hat alles als junger HTL-Absolvent mit Träumen im Kopf. Diese Träume werden aber nicht von alleine wahr, also hab ich damit begonnen Arbeit in Form von Selbststudium hinein zu stecken. Um genug Geld zu verdienen, welches ich nebenbei investieren kann, habe ich neben dem Zivildienst in Teilzeit gearbeitet. In dieser Firma arbeite ich auch heute noch, nach mehr als 5 Jahren. Nach dem Zivildienst habe ich mich für die Vollzeitstelle entschieden, um noch mehr Geld für meine Dividenden-Aktien zu verdienen. Als der Gewinn bei den Optionsverkäufen dann eine gewisse Schwelle überschritten hat, habe ich mir gesagt: “Warum nicht mehr Zeit in mein “Selbststudium” stecken?” Langfristig kann mir das nur zu Gute kommen. Als mein Arbeitgeber dann schlussendlich auch den Standort gewechselt hat, habe ich meinen Job um 2 Tage die Woche reduziert. Die 3 Tage Woche war für mich schon ein wahnsinniger Erfolg.

 

Weil ich in der Firma gebraucht wurde, hab ich dann kurze Zeit später wieder auf 40 Stunden aufgestockt, allerdings machte ich meine Arbeit in 4 Tagen, sodass ich jeden Freitag zu Hause war. Das ganze war befristet auf ein halbes Jahr ungefähr, danach hab ich wieder meine geliebten 3 Tage gehabt.

 

In den 4 Tagen zu Hause habe ich immer wieder Texte für easydividend und Optionen-Broker geschrieben. Hier konnte ich selbst sehr viel über den Markt, über Optionen und über die Zusammenhänge lernen. Ich habe meine Strategie im Optionshandel gefunden, und weiß, dass ich diese über Jahrzehnte so fortsetzen kann, ohne krasse Änderungen vornehmen zu müssen. Durch langjährige sehr gute Zusammenarbeit werde ich auch weiterhin mein Options- und Aktien-Depot bei Banx führen. Vielen Dank für alles an dieser Stelle an Banxbroker!

 

Die Gegenwart

Ganzes Jahr 2018 hab ich dann dafür gebraucht meinen Arbeitgeber dazu zu bewegen mir eine weitere Reduktion zu erlauben, da ich nebenbei jetzt ja auch ein bisschen ins Trading eingestiegen bin. Alles was vorher mit Optionen passiert ist, würde ich investieren nennen. Gegen Ende letzten Jahres ist der Gewinn der Firma dann hinter den Erwartungen gelegen, und es musste Personal abgebaut werden.

 

Zu meinem Glück konnte ich nun über diese Schiene meine Arbeitszeit weiter reduzieren, sodass ich nur noch Montag und Dienstag zum Arbeitsplatz fahren muss. Wie lange sie mir das durchgehen lassen, weiß ich nicht. Es könnte ja sein, dass es bei besserem Auftrags-Eingang heißt, dass ich wieder öfter kommen soll. Wenn das passiert muss ich mich dann natürlich entscheiden, ob ich das tun will, oder ob es für mich besser wäre mein Ding durch zu ziehen. Vielleicht kann ich dann schon auf eigenen Beinen stehen. Daran arbeite ich gerade mit Hochdruck.

 

Ab Jänner 2019, also zum jetzigen Zeitpunkt, durfte ich die 2-Tage-Woche in meinem Leben begrüßen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das schon ein extrem gutes Gefühl von Freiheit mit sich bringt. Wenn man einmal so viel Freiheits-Luft geschnuppert hat wie ich, will man nicht wieder zurück ins Hamsterrad. Ich bin einfach lieber mein eigener Chef, das hab ich schon festgestellt.

 

Wie kann ich mir das leisten?

Mit der neuen Reduktion bleiben mir wieder 700 Euro pro Monat weniger übrig. Der ein oder andere wird sich denken, wie ich mir das nun überhaupt leisten kann, wenn im Optionshandel aktuell nichts rein kommt. Nun ja, im Jahr 2018 habe ich einiges dafür getan um mein Einkommen weiter zu streuen. Auch Forex4Charity wird vermutlich einen großen Teil dazu beitragen. Ich verlasse mich aber nicht darauf. Überhaupt verlasse ich mich niemals auf eine oder zwei Quellen. Ich streue so weit wie möglich. 

 

Mir geht es in meiner aktuellen Situation finanziell gesehen sehr gut. Mit der Arbeitszeitreduktion auf die 2 Tage wird mein Lebensstandard in keinster Weise beeinträchtigt. Ich lebe sehr gut, kann mir alles leisten was ich möchte und investiere brav weiter in Möglichkeiten, wo das Chance-Risiko-Verhältnis günstig steht. :)

 

Die Wohnung in welcher ich aktuell mit meiner Freundin lebe, hab ich auch absichtlich gekauft, um sie später vermieten zu können. Dies wird spätestens dann schlagend, wenn wir uns ein großes Grundstück kaufen und unser kleines Traumhaus darauf errichten. Wenn irgendwo mal etwas übrig bleiben sollte, werde ich noch 2 Wohnungen kaufen und vermieten.

 

Der letzte Schritt in die Freiheit

Mit mehr Freizeit kann ich mich nun noch mehr den Dingen widmen die mich langfristig weiter nach vorne bringen. Ich lerne ja seit über einem Jahr das CFD-Trading für mich selbst. Es stellen sich immer wieder sehr gute Erfolge ein. Die emotionale Komponente bekomme ich langsam in den Griff.

 

Einleitend habe ich erwähnt, dass ich mit 40 Jahren finanziell frei werden möchte. Damals wusste ich noch nichts von all den wahnsinnig guten Möglichkeiten die das Leben so mit sich bringt. Ich glaube dass mein aktuelles “Tun” auf täglicher Basis der letzte entscheidende Schritt in die finanzielle Freiheit ist. Wenn ich mir Zeit lasse und nicht jeden Tag (wie bisher) an diesen Zielen arbeite, sollte ich locker bis zu meinem 30ten Geburtstag in dreieinhalb Jahren soweit sein.

 

Es klingt echt blöd: Aber ich hab das Gefühl, dass ich mit meinen 26 Jahren langsam nicht mehr diesen Biss habe, wie noch mit 22 Jahren. Nach diesen Jahren, wo ich wirklich rund um die Uhr Vollgas gegeben habe, merke ich dass ich langsam ankomme, aber auch bisschen müder werde. Ich kann etwas Geschwindigkeit heraus nehmen und werde es trotzdem früh genug schaffen komplett mein eigener Chef zu sein. Ein unglaubliches Gefühl.

Wünsche weiterhin jedem Leser jeden erdenklichen Erfolg!

mfG Chri

 

Hauptberuflich Optionshändler werden?

In unserer Telegram-Gruppe habe ich von Christian einen Buch-Tipp erhalten, den ich euch heute nicht vorenthalten möchte. Es geht darum Trader zu werden. Zugeben muss ich, dass ich das Buch gerade erst angefangen habe, aber schon die ersten paar Seiten waren sehr sympathisch geschrieben. Der Titel hat mir auch sofort gefallen, da er meinen weiteren gewünschten Weg ziemlich gut beschreibt.

Der Buchtitel lautet: Die Berufsausbildung zum Trader

In diesem Buch geht es um sämtliche Aspekte, die man beachten sollte, wenn man hauptberuflich traden möchte. Es geht um Chancen sowie Risiken, die man unbedingt auf dem Schirm haben sollte.

 

Ich weiß was ich will

Soweit ich das nach den ersten paar Seiten und nach einem Blick auf das Inhaltsverzeichnis beurteilen kann, habe ich schon an viele Dinge gedacht. Ich beschäftige mich schon seit sehr langer Zeit mit dem Gedanken, eines Tages meinen Lebensunterhalt durch Investments und/oder Trading zu bestreiten. Der Weg auf dem ich mich befinde, ist für mich ein sehr guter. Ich möchte mein eigener Chef sein, und für mein Wissen und meine Fähigkeiten bezahlt werden, nicht für die reine Arbeitszeit.

 

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger kommt es mir sinnvoll vor seine wertvolle Lebenszeit gegen Geld zu tauschen. Geld kommt immer irgendwo her, doch meine Zeit ist begrenzt. Ich merke es jeden Tag, dass die 24 Stunden einfach viel zu schnell vergehen. Momentan bin ich noch jung, aber ich habe bereits gemerkt, dass es keinen Sinn ergibt ewig einen Job zu machen, der mir nicht Spaß macht. Ich möchte nicht 50 Jahre meiner Lebenszeit in einem Job verbringen, der mich nicht erfüllt. Auch möchte ich nicht nur von Wochenende zu Wochenende leben. Mein Leben sollte jeden Tag aufs Neue etwas spannendes bieten und man sollte so oft wie möglich eine glückliche Zeit verbringen.

 

Lange habe ich gebraucht, um zu wissen was ich wirklich tun möchte mit meinem Leben. Als ich noch in der Schule war hatten mich meine Verwandten immer wieder gefragt, was ich denn eigentlich werden möchte, wenn ich groß bin. Eine klare Antwort konnte ich darauf aber nie geben. Jetzt weiß ich aber dass ich einfach immer eine glückliche Zeit verbringen will, und dass dazu kein klassischer Job notwendig sein muss. Irgendwie habe ich es geschafft, Teile meiner Kosten mit diversen Investitionen zu decken. Das wird sich auch niemals wieder ändern. Ich weiß wie ich mit meinem Geld umgehen muss, dass es langfristig sehr viel mehr wird und der Zeitaufwand steht dazu auch in einem günstigen Verhältnis.

 

Was hält mich davon ab hauptberuflich Optionshändler zu werden?

Es gibt nur mehr eine Sache, die mich daran hindert sofort meinen Job hin zu schmeißen um hauptberuflich Optionen zu handeln: Kapital.

 

Mein Depot beläuft sich auf eine 5-stellige Summe, jedoch ist es noch immer zu wenig um davon genug Cashflow zu erzeugen um alle Kosten abzudecken. Dabei denke ich vor allem an alles was auf mich zukommt, wenn ich komplett selbstständig werde. Ich muss mich dann natürlich um meine Versicherungen alle selbst kümmern, Rücklagen bilden falls ich mal schlechte Monate habe, und und und.

 

Grundsätzlich bin ich mehr bereit denn je, diesen Schritt zu wagen, aber wie schon angedeutet fehlt mir noch etwas Kapital um diesen Schritt zu wagen. In den letzten Monaten haben sich jedoch einige Möglichkeiten aufgetan. Mir stehen mehrere Türen offen. Es stellt sich nur die Frage welche ich denn aufmachen werde. Es kreisen extrem viele Gedanken in meinem Kopf, die ich erstmal alle sortieren muss um mir über weitere Wege klar zu werden. Keine einfache Angelegenheit.

 

An dieser Stelle wäre ein Tipp von meinen Lesern sehr nett, wie ich schnell an mehr Kapital für den Handel kommen könnte. Ich lasse nichts unversucht (legal natürlich) um meine Ziele zu erreichen. Kredite wären da natürlich eine gute Sache für mich, aber aus meiner Erfahrung heraus gibt dir keine Bank ein Darlehen für den Optionshandel. In meiner Telegram-Gruppe habe ich jedoch mit jemanden geschrieben, der dies sogar erreicht hat, also vielleicht sollte ich einfach mehr Verhandlungsgeschick beweisen. Am liebsten würde ich noch immer ein Darlehen von Privatpersonen annehmen. Man findet bestimmt eine Lösung. Bei einer gewissen Summe wäre ich natürlich bereit mehr Zinsen zu zahlen als man heutzutage für gewöhnlich bekommt. Eine monatliche Rückzahlung halte ich auch für beiderseits motivierend.

 

An dieser Stelle möchte ich wieder darauf hinweisen, dass Handel auf Kredit nichts für den Optionsneuling ist! Man sollte mir nicht alles nachmachen.  Handle zu Beginn Cash Secured und lerne alles was es zu lernen gibt.

 

Kapital über Umwege

Um meinen Zielen näher zu kommen, habe ich immer versucht sämtlich Wege zu gehen, die mich nur irgendwie weiter bringen. Ich könnte mit der aktuellen Performance zufrieden sein, dennoch glaube ich, dass wir noch immer viel Geld auf dem Tisch liegen lassen, da wir einige Dinge einfach zuwenig beachten. Aus diesem Grund habe ich mich zu Weihnachten dazu entschlossen weiter zu lernen und die Chart-Technik kleinweise in meinen Optionshandel einzubeziehen. Langsam deute ich die Kapitalflüsse in einer Aktie, dies wird mir später behilflich sein.

 

Ein weiterer Weg zu ein wenig mehr Kapital ist der Blog für mich. Es ist kein Geheimnis, dass ich eine langjährige Zusammenarbeit mit BANX und anderen Firmen sowie Einzelpersonen habe. Ich empfehle Produkte, die ich selbst gerne verwende und wovon ich überzeugt bin. Dafür bekomme ich eine kleine Provision. Auch schreibe ich bereits einige Artikel für den Premium-Bereich in der Zukunft vor. Leider kann ich mich momentan noch nicht hundertprozentig darauf konzentrieren, da es noch immer viel anderes zu tun gibt. Geplant hätte ich damit eine weitere Einnahmequelle von mehreren hundert Euros im Monat. Der Mehrwert muss aber gegeben sein, daher kostet mich das noch bisschen Arbeit.

 

Nebenbei lerne ich auch gerade ein bisschen im Forex-Bereich. Ich bin mir sicher, dass ich auch hier laufend kleine Summen herein bekomme, um mein Depot zu vergrößern. Und vielleicht lerne ich auch durch diesen Exkurs wieder einiges für meinen Optionshandel hinzu. Durch ständige Ausflüge in der Investment- und Trading-Welt picke ich mir das beste heraus und versuche gute Tipps für meinen Optionshandel zu verwenden. Das Ziel wird es immer bleiben mein Depot extrem anwachsen zu lassen, um eines Tages nur mehr davon leben zu können. 10 Minuten Arbeit am Tag um meine Rechnungen bezahlen zu können. :)

 

Erstmal weiter reduzieren

Durch weitere eigenen Produkte kann ich vielleicht mein Einkommen weiter erhöhen, um alles was im Moment nicht gebraucht wird in den Handel zu stecken. Wie schon ab und zu angedeutet halte ich es für nicht unwahrscheinlich mehrere ebooks zum Thema zu schreiben. Auch könnte ich mir vorstellen den ein oder anderen Kurs zu produzieren. Das ist aber alles mit enormen Aufwand verbunden, daher werde ich alle diese Dinge erst angehen, wenn ich mehr Zeit von zu Hause arbeiten kann.

 

Die Verhandlungen mit meinem Arbeitgeber laufen. Ich möchte in den nächsten Monaten von einer 3-Tage-Woche auf eine 2-Tage-Woche reduzieren. Ob das möglich ist wird sich allerdings erst zeigen. Wenn ich die Verhandlung nicht für mich entscheiden kann, bin ich bereit einen Schnitt zu machen und es alleine zu versuchen. Besser ich scheitere, als ich habe es nicht versucht. Sollte es nicht funktionieren, kann ich mir noch immer einen Job suchen. Ich habe mir diesen Luxus, es einfach zu versuchen, in den letzten Jahren hart erarbeitet. Es wäre schade, wenn ich diesen Schritt nicht wagen würde.

 

Also ja, ich werde vermutlich irgendwann hauptberuflich Optionen handeln, die Frage ist nur wann ich diesen Schritt gehen werde. Sobald ich genug Kapital in meinem Depot habe, werde ich dann vermutlich viele Dinge beenden, und mich nur mehr auf den Optionshandel beschränken.

Wie stehst du zu diesem Thema? Freue mich auf Kommentare!

mfG Chri

Jahresrücklick 2017 – Ziele 2018

Nun ist es endlich soweit. Ich dachte schon, dass ich es nicht mehr hin bekomme diesen Artikel zu schreiben. Jetzt habe ich mir diesen Freitag-Vormittag aber einmal Zeit dafür genommen.

Das Jahr 2017 ist ja nun schon lange beendet, 2018 hat schon vor einiger Zeit angefangen. Ich möchte einen kurzen Rückblick zeigen, was ich 2017 getan habe, was ich erreicht habe, und was ich nicht erreicht habe. In der zweiten Hälfte des Artikels möchte ich etwas auf das aktuelle Jahr eingehen.

Gesetzte Ziele 2017

Sehen wir uns kurz an, welche Ziele ich mir für 2017 gesetzt habe:

  • Einzahlung weiterer 15.000€ – nicht geschafft
  • Durchschnittliches monatliches Börseneinkommen weiter steigern – Einkommen geringer als noch 2016
  • Überschreitung der 2000€-Grenze in ein oder mehreren Monaten – geschafft
  • Weiteres Lernmaterial beschaffen und durchackern – geschafft
  • Projekt-Website für Options-Neulinge fertig stellen – geschafft, wobei in Zukunft weitere Texte geplant sind.
  • Seitenaufrufe des Blogs auf 50.000 monatlich steigern – nicht geschafft
  • Optionales Ziel: Depot über die 100.000€-Grenze bringen um im weiteren Schritt Portfolio-Margin beantragen zu können – nicht geschafft, aber das war von Beginn an klar

 

Die Einzahlung konnte ich nicht schafffen, da wir im August eine Wohnung gekauft haben. In nächster Zeit wird diese Immobilie wohl auch noch einiges an Geld fressen, da wir mit dem Kredit nicht ganz durchkommen, aber das ist okey, haben uns bei vielen Dingen dann doch für die hochwertigeren Lösungen entschieden.

 

Das geringere Börseneinkommen als noch 2016 führe ich auf 2 Dinge zurück: Der etwas größere Verlust vom Earningstrade im August, und die stetigen Allzeithochs am Aktienmarkt. In so einem Umfeld tue ich mir schwer Aktien zu finden, die ich beim Preis auch kaufen würde. Von daher passt eigentlich das realisierte Gesamt-Ergebnis von 9992 Euro ganz gut. Von Earningstrades habe ich etwas Abstand genommen, da es mir schlicht und ergreifend zu viel Aufwand war. Aktuell konzentriere ich mich auf meine Put-Strategie und versuche sie immer weiter zu perfektionieren.

 

Ständig lese ich neue Bücher über Optionshandel und dergleichen, dies hat mich vor allem in den letzten paar Monaten sehr zuversichtlich gemacht. Ich fühle mich mit meiner Strategie sicherer denn je , auch nach dem Flash-Crash am 5ten Februar 2018. Stetige Weiterbildung ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg

 

Sehr stolz bin ich auch darauf Optionen-Broker veröffentlicht zu haben. Dieses Projekt hat mich lange Zeit beschäftigt, ich habe quasi ein Jahr lang daran gearbeitet, und es freut mich, dass ich viele positive Rückmeldungen dazu bekomme. Leider hatte ich noch kaum Zeit weitere Texte für Optionen-Broker zu schreiben. Habe mir dies für die weitere Zukunft aber vorgenommen.

 

Die Seitenaufrufe konnte ich nicht erreichen. Dieses Ziel möchte ich aber in der Zukunft erreichen, auch wenn es noch etwas länger dauert. Ein Blog wird nicht von heute auf morgen groß, das dauert schon eine Weile.

 

Dadurch, dass ich kaum Einzahlungen geleistet habe, konnte ich auch das Depot leider nicht über die 100.000 Euro-Grenze bringen, ob ich es dieses Jahr schaffe ist auch noch nicht sicher, da ich wohl vom Depot noch einiges entnehmen muss für Steuer, Wohnung, und andere Projekte.

Brutto-Jahres-Buch-Rendite 2017

Wie schon ein Jahr zuvor möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass mir Buchgewinne/Buchverluste kaum etwas geben, da sie sich zu jeder Sekunde ändern. Viele Kritiker werden jetzt wieder aufschreien, und ihre noch so intellektuellen Aussagen über mein Vorgehen tätigen. Das ist mir aber mittlerweile egal.

 

Ich bin 2017 mental sehr stark gewachsen, und ich stehe hinter meinen Überzeugungen. Jeder der mich bezüglich meiner Ergebnisse oder meiner Vorgehensweise angreifen möchte, kann dies natürlich gerne tun. Ich werde besonders “intelligenten” Kommentare jedoch keine Beachtung schenken, denn dazu ist mir meine Zeit zu schade geworden. Auch lasse ich mich nicht mehr aus der Fassung bringen, denn kein Kommentar ist es wert schlecht gelaunt zu sein. :)

 

Die letzten Zeilen sind nicht hochnäsig zu verstehen. Für gut gemeinte Ratschläge bin ich natürlich immer offen, aber ob jemand helfen will, oder nur seinen Frust abbaut, merkt man ziemlich schnell.

 

Die Brutto-Jahres-Buch-Rendite von 2017 beträgt ca. 2%. Warum nur 2%? Die Antwort liegt auf der Hand. Bedingt durch gehaltene Aktien, wie Target oder IBM sinkt die Rendite natürlich, wenn sich der Kurs unter meinem Einkaufspreis befindet. Target habe ich mittlerweile mit gutem Gewinn verkauft. International Business Machines halte ich noch. Aktuell versuche ich mehrere Tipps aus einem sehr guten Buch damit umzusetzen und mit bestehenden Aktien weiter Cash zu erzeugen. Seit Jahresbeginn beobachte ich die Kurscharts etwas genauer und konnte somit schon wieder einige Vorteile für mich ausarbeiten.

Lese-Tipp: Gauckle ich euch meine Rendite vor? Brutto-Jahres-Buch-Rendite 2016

Ziele für 2018

2018 möchte ich die Ziele nicht so konkret aufschreiben, wie noch ein Jahr zuvor. Mein größtes Ziel ist momentan die Wohnung fertig zu bekommen. Wir befinden uns in der Endphase. Glücklicherweise sind wir bald fertig und ich kann bald wieder Zeit für andere Dinge aufwenden (zum Beispiel meinen Blog). Auch möchte ich wieder mehr Zeit an der frischen Luft verbringen.

 

Als nächstes Ziel habe ich mir gesetzt einen weiteren Schritt Richtung Selbstständigkeit zu gehen. Ich habe mir vorgenommen mit 25 Jahren einen weiteren Meilenstein zu schaffen, und ich denke das ist bereits geschehen. Zu meinem 26ten Geburtstag wird sich spätestens entscheiden, ob ich noch weniger Zeit bei meinem Arbeitgeber verbringe, oder ob ich komplett auf eigenen Füßen stehen werde.

 

Ich werde versuchen einige Projekte zusammen zu führen und so einen weiteren Schritt in finanzielle Freiheit zu gehen. Ich schließe mit dem heutigen Wissen nicht aus, dass ich es bis zu meinem 30ten Geburtstag wirklich schaffen könnte.

 

Ein großes Projekt für 2018 ist eine Mitglieder-Seite auf easydividend oder Optionen-Broker. Wie schon auf Telegram und im Newsletter erwähnt, werden Premium-Mitgliedern folgende Informationen laufend zur Verfügung gestellt:

  • Warum wird ein Trade eröffnet (komplette Positionsbetreuung)
  • Alerts zu Trades schließen (komplette Positionsbetreuung)
  • Warum wird der Trade geschlossen (komplette Positionsbetreuung)
  • Alerts zu Trades rollen (komplette Positionsbetreuung)
  • Adjustierungen mit Screenshots (komplette Positionsbetreuung)
  • Warum wird gerollt, wie wird gerollt  (komplette Positionsbetreuung)
  • Fragen in der Premium-Gruppe mittels Artikel beantworten (komplette Positionsbetreuung)
  • weitere Artikel zu Crash-Szenarien, Risiko-Management, Put-Verkauf in Bärenmärkten, usw für Premium-Mitglieder
  • Real-Life-Beispiele
  • Komplette Übersicht meines eigenen Depots
  • Google Sheets “Break-Even” 

Um dieses Projekt umsetzen zu können wird auch die Homepage selbst ein klein wenig umgestaltet werden. Vielleicht setze ich daher auch gleich auf ein komplett neues Design. Ziel wird es sein, easydividend so zu gestalten, dass man sofort sieht, worum es geht. Auch sollte jeder neue interessierte Leser sich schnell in die wichtigsten Beiträge einlesen können.

 

Nebenbei gibt es auch noch Verhandlungen mit BANX und weiteren Partnern, mit denen ich in Zukunft gemeinsame Projekte umsetzen möchte. Man darf gespannt sein.

Ich freue mich auf die weitere Zukunft und wünsche euch verspätet noch einmal ein wunderbares 2018!

Wie sieht euer Rückblick aus, gibt es für 2018 große Ziele? 

mfG Chri

Frühere Artikel zum Thema:

 

 

Was ist das Schlimmste was passieren kann?

Bist du eine dieser Personen, die sich fürchten etwas Neues zu beginnen? Jemand, der ewig braucht, um ein Projekt zu starten, oder sich selbst weiter zu entwickeln? Mit dem heutigen Artikel will ich dir etwas dabei helfen einen Vorgang zu starten, der dich deinen Zielen endlich näher bringt.

Für alle die mich noch nicht wirklich kennen: Ich bin jemand, der die Sache gerne anpackt. Ich informiere mich zwar auch geduldig über ein Thema, was mich gerade interessiert, aber ich setze mich dann selbst ein klein wenig unter Druck, damit ich auch wirklich damit starte.

Für mich ergibt es keinen Sinn etwas zu lesen, oder zu lernen, wenn ich es später nicht umsetzen werde. Deshalb möchte ich alle meine Leser, die schon länger dabei sind dazu ermutigen, endlich den nächsten Schritt zu wagen.

 

Dabei ist es mir egal, ob ihr den Optionshandel meistern wollt, oder euch dazu entscheidet Pilot zu werden. Wünschen würde ich mir nur, dass ihr endlich aktiv werdet und euch auf den Weg macht, eure Träume in die Realität umzusetzen. 

 

Ich handle nicht Optionen, damit ich Optionen handle. Optionen handle ich, weil es mir meine Träume erfüllen kann. Ich kann mit einem etwas größeren Depot von überall auf der Welt meine Puts verkaufen und mir somit ein gutes Leben in finanzieller und geographischer Freiheit erschaffen. Ich für meinen Teil sehe mir eben einfach sehr gerne die Welt an und möchte nicht von irgendjemand gesagt bekommen, was ich zu tun oder zu lassen habe. Wenn ich das erreicht habe möchte ich weiter an meinen Finanzen arbeiten um meiner Familie auch ein besseres Leben zu ermöglichen. Das sind aber meine Gründe, nicht deine. Deine Gründe können total anders oder vielleicht auch ähnlich sein.

Was ist das Schlimmste, was Dir passieren kann?

Dies ist die eine Frage, die du dir selbst stellen solltest, wenn du daran denkst etwas Neuem eine Chance zu geben.

Was ist das Schlimmste was passieren könnte?

Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Egal was ich begonnen habe: Ob es eine lange Reise ohne Hotel war, die Dividendenstrategie, der Optionshandel oder was auch immer noch kommen mag.

 

Aktuell stelle ich sie mir beinahe täglich in Bezug auf meinen Job. Was ist das schlimmste was passieren könnte, wenn ich meinen Job kündige und mich zu hundert Prozent auf meine Projekte und mein Leben konzentriere. Ich finde eigentlich keinen wirklichen Grund, warum ich es nicht einfach versuchen sollte.

 

Es könnte sein, dass demnächst ein Crash oder Bärenmarkt eintritt. Dann wäre ich gezwungen die ein oder andere Position zu rollen, kein Beinbruch. Es könnte sein, dass ich mich selbst um meine Versicherung und Pension kümmern muss, auch das bekomme ich hin. Es könnte sein, dass ich doch keinen Erfolg mit all diesen Dingen habe, aber dann könnte ich mir einfach wieder einen Job suchen.

 

Auf der anderen Seite könnte es aber auch sein, dass ich mein volles Potential entfalte und aus meinem Leben ein Meisterwerk mache. Wie klingt das? Ich würde sagen, das Chance-Risiko-Verhältnis sieht nicht unattraktiv aus für mich.

 

Und genau so würde es mich freuen, wenn du dich diese Frage auch öfters stellst.

Noch zaghaft?

Beziehen wir es nun eben doch auf den Optionshandel, weil es auf dieser Webseite eben darum geht.

 

Stell dir vor du bist seit geraumer Zeit Dividenden-Investor und hast schon ein paar Beiträge über Optionen gelesen (egal ob bei mir oder auf anderen Webseiten). So ganz bist du aber noch nicht überzeugt, ob es etwas für dich ist oder nicht.

 

Jetzt kommt meine Frage an Dich: Was ist das Schlimmste, was Dir passieren kann, wenn du es einfach versuchst?

 

Du musst nicht einmal dein hart erspartes Geld einsetzen. Jeder halbwegs vernünftige Broker, der den Optionshandel an den Börsen anbietet, wird dir ein Demo-Konto zur Verfügung stellen, wo du deine Strategien kostenlos testen kannst. Das Schlimmste, was Dir hier passieren kann, ist, dass du etwas Zeit geopfert hast, um diese Instrumente für dich zu testen. Ein kleiner Preis dafür, wenn du bedenkst was es für dich bedeuten könnte, wenn du wirklich erfolgreich damit wirst. :)

 

Das schlimmste was Dir passieren kann, wenn du mit etwas Neuem startest, ist in den meisten Fällen kaum der Rede wert. Wir suchen einfach Ausreden, warum etwas nicht klappen könnte, und beginnen dann nie wirklich mit unserem Vorhaben.  Jeder der so denkt, limitiert sich nur selbst. Das volle Potential wird so leider niemals ausgeschöpft.

Keine Angst vor der Zukunft

Womöglich ist Angst ein leitender Faktor in vielen Köpfen. Aber warum muss ich vor etwas Angst haben? Wie schon oben erwähnt: Das Schlimmste was passieren kann ist in den meisten Fällen kaum der Rede wert, warum dem Neuen dann keine Chance geben.

 

Nehmen wir an du möchtest Unternehmer werden, und traust dich nicht. Das Schlimmste was dir passieren kann: Dass es nicht funktioniert. Beginne Teilzeit an deinem Projekt zu arbeiten, und prüfe ob es etwas für dich ist oder nicht. So habe ich auch begonnen.

 

Ich habe mich vor ein paar Jahren neben meinem Job mit Aktieninvestments und Stillhaltergeschäften beschäftigt. Ob ich damit erfolgreich werden würde, wusste ich damals natürlich nicht. Es dauerte aber nicht lange, und ich konnte meinem Chef sagen, dass ich nur noch 3 Tage die Woche im Job arbeiten möchte. Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und ich konnte durch meine frei gewordene Arbeitszeit wieder einiges lernen und nebenbei meine Wohnung selbst sanieren. Momentan bin ich weiter in Verhandlungen mit meinem Chef bzw deren Chefs. Womöglich kann ich mich bald weiter vom Angestellten-Verhältnis zurück ziehen.

 

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels bin ich 25 Jahre alt, und nicht weit davon entfernt finanziell frei von einem Arbeitgeber zu sein. Ich würde mich noch nicht komplett finanziell frei nennen, da mein Kapitalstock noch nicht groß genug ist um nur davon leben zu können, aber auch das werde ich noch früh genug erreichen.

Was ich damit sagen möchte

Ich möchte mit diesem Text ermutigen endlich etwas zu tun anstatt nur über alle möglichen Dinge zu lesen. Verstehe mich nicht falsch: Lesen ist sehr wichtig, aber nebenbei muss man auch TUN um weiter zu kommen. Den größten Lernerfolg wird man haben, wenn man einfach in die Hände spuckt und beginnt. Limitiere dich nicht selbst. Hab keine Angst vor der Zukunft und frage dich immer und immer wieder was das Schlimmste ist, was Dir passieren könnte. Wenn du dann drauf kommst, dass diese Sache eigentlich gar nicht so schlimm ist, dann los!

 

Solche Texte wirst du in der Zukunft öfter von mir zu sehen bekommen, da ich glaube, dass das Mindset den größten Teil zu deinem persönlichen Erfolg ausmachen wird.

mfG Chri

Du kannst alles erreichen!

Im letzten Artikel über mein relativ bescheidenes Oktober-Einkommen habe ich erwähnt, dass es in der Zukunft ein paar Artikel geben wird, welche unsere Denkweise auf ein anderes Level heben sollen. Heute möchte ich den ersten kleinen Schritt in diese Richtung gehen.

Als erstes möchte ich mit ein paar alten Glaubenssätzen aufräumen. Du kennst sicher Aussagen wie:

  • Deine Träume sind zu groß
  • Das kannst du nicht erreichen
  • Du bist zu jung dafür
  • Du bist zu alt dafür
  • Wenn das jeder könnte, würde es jeder tun
  • usw.

Ich mache es kurz: Alles Schwachsinn. Lass dir von anderen Leuten, die ihren Horizont nicht erweitern können, nicht einreden, dass du irgendetwas nicht schaffen kannst. Ich nehme mich selbst jetzt einmal als Beispiel. Das tue ich nicht, weil ich mich selbst loben will, sondern weil ich dir zeigen möchte, dass jeder mehr erreichen kann, als er sich jemals erträumen lassen könnte.

Manche Menschen loben mich und sagen, dass ich ein kluger Mensch bin. Dafür ein Danke, aber ich bin keineswegs klüger als andere Menschen. Alles was ich habe ist der Glaube an mich selbst und meine Ziele. Ich bin ein gewöhnlicher 25-jähriger Österreicher, der sogar in der Oberstufe einmal wiederholt hat. Nach dem Abschluss der Oberstufe habe ich beschlossen aus meinem Leben etwas außergewöhnliches zu machen. Mein ganz persönliches Meisterwerk.

Nun sitze ich hier mit einem Teilzeit-Job in der Technik. Ich arbeite 3 Tage die Woche und kann die anderen 4 Tage immer tun und lassen was ich möchte. Gleichzeitig habe ich mir in jüngster Vergangenheit, gemeinsam mit meiner Freundin, eine Eigentumswohnung gekauft und ich kann trotzdem weiter in meine Projekte investieren. Soweit so gut. Dies ist für mich jedoch alles erst der Anfang. Ich glaube, dass ich es in kurzer Zeit geschafft habe, besser da zu stehen als manche Menschen, die 20 oder 30 Jahre älter sind als ich. Ich selbst bin fest davon überzeugt, dass wir so ziemlich alles in unserem Leben selbst in der Hand haben. Unsere Entscheidungen lenken unser Handeln und unser Handeln wird zu unserem Leben.

Deine Träume sind zu groß

Lasse dir nicht einreden, dass deine Träume zu groß sind. Wenn überhaupt glaube ich, dass deine Träume zu klein sind, wenn du noch nicht begonnen hast wirklich an der Umsetzung zu arbeiten. Niemand hat es durch kleine Träume geschafft Großes zu erreichen. Klar kann es sein, dass Du die Träume nicht komplett in die Tat umsetzen kannst, ABER du wirst im Endeffekt durch große Träume ein weitaus besseres Ergebnis erzielen als mit einer durchschnittliches Denkweise.

Nehmen wir an du setzt dir als Ziel der beste Bäcker in deinem Ort zu sein. Du arbeitest an diesem Ziel immer soviel du kannst, und schaffst es eventuell zu einem der drei besten Bäcker in deinem Ort zu werden. Ein gutes Ergebnis, aber vielleicht reicht dir das im Endeffekt doch nicht? Du setzt alles daran um der beste Bäcker in deinem Ort zu werden und verschwendest Energie für dieses relativ kleine Ziel.

Wenn du von Beginn an größere Ziele anvisierst, wirst du auch sehr schnell bessere Ergebnisse erzielen. Du setzt Dir das Ziel der beste Bäcker auf der ganzen Welt zu werden. Da du bereits anders an die Sache heran gehst als der Bäcker, der der Beste im Ort sein möchte, ziehst du bereits nach ein paar Wochen oder Monaten an diesem und den anderen beiden im Ort vorbei. Vielleicht wirst du nie der beste Bäcker der Welt sein, aber alleine mit dieser Einstellung, schaffst du es vielleicht der beste Bäcker Österreichs oder sogar Europas zu werden. 

Das kannst du nicht erreichen

Viele Leute sind von Natur aus Pessimisten, das ist einfach so. Bitte tue dir selbst einen Gefallen und höre niemals auf Menschen, die sich nicht vorstellen können, dass etwas jemals funktionieren wird. Vor ein paar Tagen habe ich ein Buch begonnen zu lesen. Der Titel lautet “Sprenge deine Grenzen“.

Anmerkung: Nutze die Cyber Monday-Angebotswoche bei Amazon um bei den Weihnachtsgeschenken zu sparen. Du brauchst das übrig gebliebene Geld zum investieren ;)

In einem Kapitel wurde ein Priester aus der Vergangenheit erwähnt, der einen Dialog mit jemandem auf einer Feier hatte. Bei diesem Dialog ging es darum, dass der Priester meinte, es wurde bereits alles erfunden. Laut ihm würde die Zukunft der Welt sehr düster aussehen. Der Gesprächspartner war da komplett anderer Meinung und sagte, dass er daran glaubt, dass Menschen in der Zukunft das Fliegen erlernen werden. Mit den Worten “Das Fliegen ist alleine den Engeln vorbehalten” verließ er wütend das Haus. Der Name des Priesters war übrigens Bill Wright. 

Jeder der ein bisschen was von Technik versteht, weiß dass die Gebrüder “Wright” (die Neffen jenes Priesters) später den Traum vom Fliegen verwirklicht haben.

Du bist zu jung dafür / Du bist zu alt dafür

Ich selbst musste mir diesen Satz “Du bist einfach zu jung dafür” bereits einige Male anhören und lernen damit umzugehen. Ich hatte in den vergangen Jahren viele Probleme damit mein Wissen über den Optionshandel zu verbreiten, da ich einfach nicht ernst genommen wurde. Aber ich habe gelernt, meine Zeit nicht damit zu verschwenden, Leuten etwas beibringen zu wollen, die nichts von mir lernen wollen. Viele Menschen, die mir damals nichts zugetraut hatten, handeln mittlerweile selbst sehr erfolgreich Optionen und fragen mich teilweise sogar weiter um Rat. Diese Menschen wissen heute, dass Optionen kein Teufelszeug sind, und man sich auch vor keinem Crash fürchten muss.

Glaube an dich selbst! Du bist niemals zu jung für etwas und du bist niemals zu alt für etwas. Die einzige Person, auf die du hören solltest, bist du selbst!

Wenn das jeder könnte, würde es jeder tun

Dies ist der ultimative Satz, den ich schon nicht mehr hören kann. Einen größeren Schwachsinn wie dieses Glaubens-Muster habe ich noch nie gehört. Meiner Meinung nach ist das immer der Indikator schlechthin, dass jemand irgendeine Ausrede sucht, warum etwas nicht funktionieren kann. 

Ich lese sehr viel über Themen, die mich persönlich in irgendeiner Weise weiterbringen könnten. Konntest Du dir vor 5 Jahren vorstellen, dass es durch simple Optionsstrategien tatsächlich möglich ist ein Einkommen an der Börse aufzubauen? Die Renditen sind weit besser als man es durch jegliche Sparprodukte bekommen könnte. Und ich sage dir etwas: je weiter du in ein bestimmtes Thema hinein kommst, desto mehr weißt, du dass du noch nichts weißt. Soll heißen: Es gibt immer noch etwas krasseres, als das was wir bereits wissen. Die Auflösung dazu gibt es vielleicht in ein paar Monaten, wenn ich tatsächlich finanzielle Freiheit erlangt habe.

Wenn es so einfach wäre, würde es ja jeder tun. Meist ist es tatsächlich so einfach, dass die Leute es deshalb nicht tun. Sie wollen sich erst gar nicht damit beschäftigen, und verpassen vielleicht die Chance ihres Lebens. Lieber weiter jammern, und lieber nichts an der aktuellen Situation ändern. Sie fühlen sich gut, wenn sie sich über alle möglichen Dinge beschweren können. Tue dir etwas gutes und recherchiere zuerst gut, bevor du einer Chance den Laufpass gibst.

Vorsicht ist natürlich immer angebracht, da es viele schwarze Schafe im Internet gibt. Mit dem richtigen Mindset und einer fundamentalen Recherche lässt sich aber so ziemlich alles erreichen.

Ich will uns allen etwas Gutes tun

Ich glaube ich habe in der Vergangenheit bewiesen, dass ich es gut mit meinen Lesern meine, und ich will das auch weiterhin so leben. Ich möchte finanziell frei sein, und ich möchte Dir Dinge und Vorgehensweisen zeigen, wie ich es schaffe. Dabei gibt es nicht den einen richtigen Weg, aber ich zeige zumindest Möglichkeiten auf. Ich möchte dass wir alle gemeinsam erfolgreich werden, und unser Leben so leben, wie wir es uns vorstellen.

Wir alle haben nur dieses eine Leben, machen wir daraus etwas wunderbares. Um unser Leben so zu gestalten, wie wir uns das immer erträumt haben, ist es allerdings wichtig in manchen Bereichen anders zu denken. Dies war der erste Artikel, meine ersten Gedanken zu diesem Thema. Ich freue mich auf jeden einzelnen Kommentar.

Sieh dir übrigens meine Empfehlungs-Seite an, wenn du weiter wachsen möchtest. Diese Seite wird in den nächsten Monaten ein bisschen überarbeitet werden, um jedem noch schneller helfen zu können.

mfG Chri

Eine Auszahlung nach langer Zeit und der Finanzblog-Award

Eigentlich wollte ich mich heute mit dem Community-Beitrag melden. Es kommt mir aber gerade eine wichtige Meldung dazwischen. Der comdirekt Finanzblog-Award für das Jahr 2017 hat bereits begonnen. Ich wurde vor einiger Zeit angeschrieben, ob ich mich für diesen Award nominieren lassen möchte und ich antwortete mit einem klaren Ja. 

Deine Hilfe ist gefragt

Alleine schon die Frage ob ich mitmachen möchte erfüllt mich etwas mit stolz. Als ich im Jahr 2016 begonnen hatte diesen Blog zu schreiben, wusste ich noch nicht so recht wo mich diese Reise hinbringen würde. Im Rückspiegel betrachtet war es wohl eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Alleine durch die Präsenz im Internet konnte ich so viele interessante Menschen kennen lernen, die mich in irgendeiner Weise zu dem gemacht haben was ich heute bin. Ich möchte nicht sagen, dass ich jetzt so ein toller Hecht bin, aber ich kann für mich selbst behaupten, dass ich durch diese vielen verschiedenen Meinungen finanziell und psychisch besser da stehe als je zuvor. Dafür ein großes Danke an alle Leute die ich durch diesen Austausch kennen lernen durfte. 

Mental profitiere ich durch diesen Blog wahrscheinlich am meisten, deshalb ist es möglicherweise auch eine Frechheit wenn ich dich um weitere Hilfe bitte. ;) Ich mache es aber trotzdem.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich bei diesem Finanzblog-Award mit deinem Voting für easydividend.net unterstützen könntest. Danke Dir schon jetzt an dieser Stelle.

180.000 Wörter geschrieben

Häufig überlege ich mir, ob ich den Blog einfach sein lasse, da er jede Menge Zeit frisst. Dies ist Beitrag Nummer 183. Ich brauche pro Text ungefähr 1000 Wörter. Das bedeutet, dass ich hier bestimmt schon über 180 Tausend Wörter geschrieben habe und damit höchst wahrscheinlich ein dickes Buch füllen könnte. (Für die Zukunft nicht ausgeschlossen). Bei den Kommentaren kratzen wir gerade an der 3000er Grenze. Für diese Beteiligung auch an dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN! 

Dann wieder denke ich mir aber, dass ich weiterhin meinen Senf zu verschiedenen finanziellen Themen hinzugeben möchte, und somit weiter Beiträge bringen werde, auch wenn es sehr viel Zeit und Arbeit kostet. Ich versuche mich aber nicht mehr zu stressen, und wenn sich ein Beitrag mal nicht in meiner selbst vorgegeben Zeit ausgehen sollte, dann ist es eben so. Seit ich so denke, geht es mir mental wieder viel besser. Anfang bis Mitte diesen Jahres habe ich mich selbst zu sehr damit gestresst, das möchte ich mir nicht mehr antun.

Also: Versuchen wir weiterhin gemeinsam zu wachsen, aber ohne jeglichen Stress. Freue mich darauf.

Eine erste Auszahlung nach langer Zeit

Also ich mein Depot bei Banx eröffnet habe, hab ich mir kurze Zeit später wieder etwas auszahlen lassen um mir den Vorgang anzusehen. Nach diesem Zeitpunkt habe ich jahrelang aber nur mehr Einzahlungen gemacht um mein Depot weiter zu steigern.

Nun folgt aber eine Zeit wo ich vielleicht mehrmals eine Auszahlung veranlassen werde. Aktuell habe ich 1000 Euro entnommen. Ich habe eine weitere Möglichkeit gefunden meinen Cashflow zu steigern und möchte dies erstmal mit tausend Euro beginnen. In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich in verschiedenen Dingen massiv weitergebildet und viele Dinge ausprobiert. Auch mein Mindset habe ich versucht weiter zu schulen, mit Erfolg. Nun ist es an der Zeit die ersten Investitionen zu tätigen. Vorerst möchte ich noch nichts darüber verraten.

Ich kann dir aber versichern, dass ich an meinem ganz persönlichen Masterplan jeden einzelnen Tag arbeite. Sollte sich heraus stellen, dass mein Plan aufgeht wie gewünscht, könnte ich mich nächstes Jahr finanziell frei nennen. :)

Ich arbeite an meinem Masterplan

Der Plan sagt grob, dass ich eine bestimmte Menge an Cashflow erzeuge und einen Teil davon langfristig wieder in das Options- und Dividenden-Depot reinvestiere. Es kann also durchaus möglich sein, dass in der Zwischenzeit etwas mehr aus dem Depot entnommen wird, um zu einem späteren Zeitpunkt eine größere Menge wieder einzuzahlen. Auch die Steuer für das Jahr 2016 möchte bezahlt werden, hier werde ich wohl auch mehrere tausend Euro aus dem Depot entnehmen müssen.

Zum Stichwort Steuer fällt mir gerade eine Whatsapp-Konversation mit Lukas, meinem Steuerberater ein. Für das Jahr 2018 ist die Gründung einer GmbH geplant. Dies verspricht mir steuertechnische Vorteile, und ich zahle mir anschließend nur mehr ein Geschäftsführergehalt aus.

Alles in allem bin ich über die ganzen Entwicklungen und mein neues Mindset sehr zufrieden. Ich könnte aktuell nicht viel motivierter sein. Ich beginne jeden Tag mit dem Wunsch einen weiteren Schritt in die richtige Richtung zu machen. Aktuell gelingt mir das täglich sehr sehr gut. Mein Ziel rückt für mich in greifbare Nähe.

Community Artikel kommt noch diese Woche

Alle die heute enttäuscht sind, dass der Community-Artikel noch nicht erschienen ist, müssen sich nur noch ein klein wenig gedulden. Der Artikel kommt noch diese Woche, versprochen. Ich selbst werde höchst wahrscheinlich am letzten Platz landen, das sehe ich aber weiterhin positiv. Die Verluste vom August haben einen Teil dazu beigetragen mich weiterzubilden. Wenn es einmal nicht gut läuft nutze ich die Gelegenheit um mich weiter nach vorne zu pushen.

Durch die geplante Entnahme von weiteren mehreren tausend Euro werde ich mich wohl in den nächsten Monaten eher im unteren Drittel der Einnahmen wieder finden. Das macht aber nichts, da dies alles zu meinem Plan gehört. :)

Vergiss bitte nicht deine Stimme beim Finanzblog-Award abzugeben. Ich danke Dir! 

mfG Chri

Warum passives Einkommen für mich nicht zwangsläufig zur finanziellen Freiheit gehört

Überall liest man von passiven Einkommen, und dass alle danach streben, da Geld herein kommen soll, ohne seine Zeit dafür zu opfern. Auch ich wollte lange Zeit einfach so einen großen passiven Einkommensstrom wie möglich aufbauen. Mittlerweile denke ich etwas anders, aber dazu mehr im Text unten.

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade von Freaky Finance. Sieh dir dazu auch die kostenlosen Beiträge zum Thema “passives Einkommen und finanzielle Freiheit” beim Vermögens-Akademie-Kongress an.

Mein erstes passives Einkommen

Passives Einkommen bedeutet für mich Geld zu verdienen ohne meine Zeit dafür aufzuwenden. Damals als ich gerade meine Ausbildung in der höheren technischen Lehranstalt abgeschlossen hatte, habe ich begonnen mich für passives Einkommen zu interessieren. Ich wollte nicht bis an mein Lebensende meine kostbare Zeit gegen Geld tauschen. So bin ich dann auf das Investieren in Dividenden-Aktien gekommen.

Auch ich wollte an den Gewinnen mir bekannter Unternehmen profitieren. Somit habe ich begonnen mein hart erarbeitetes  Geld in dividendenstarke Aktien zu investieren. Der Moment als meine erste Zahlung eingegangen ist, war überwältigend ;) Ich hatte es doch tatsächlich geschafft mit jungen Jahren mein erstes passives Einkommen zu erzeugen. Natürlich braucht es dafür keinen Doktortitel, aber ich war schon ein bisschen stolz auf mich.

Mittlerweile ist es mir eigentlich recht egal, ob mein Einkommen total oder nur teilweise passiv ist.  Viel wichtiger ist mir, dass ich mir meine Zeit selbst einteilen kann. Natürlich hat es seinen Reiz Monat für Monat sein Geld zu bekommen ohne dafür arbeiten zu müssen. Ist es aber Arbeit, wenn ich es gerne mache?

Mein Ziel ist es ein Leben zu schaffen,  wofür ich keinen Urlaub brauche

Mein größtes Ziel ist es also ein Leben zu leben, in dem ich mich jede einzelne Sekunde frei fühle. Jeder Moment sollte so gelebt werden, wie ich es mir vorstelle. Die Selbstständigkeit durch einen Mix aus Online-Business, Dividenden und Optionstrading würde dies für mich langfristig möglich machen. Der Blog bindet zwar auch einiges an Zeit, aber ich mache es gerne, und ich habe das Gefühl, dass ich es für mich tue, nicht für einen Arbeitgeber.

Auch der Handel mit Optionen ist nicht wirklich passives Einkommen, aber der Zeitaufwand für diesen, doch nicht so schlechten, Cashflow hält sich auch in Grenzen. Wie schon oft erwähnt braucht mein persönlicher Handel ein paar Minuten pro Tag meine Aufmerksamkeit. Ein kleiner Preis dafür, dass ich so mein Einkommen in den letzten Jahren dramatisch steigern konnte.

Wenn ich alle meine Ausgaben durch diese teilweise passiven Einkommensströme decken kann, würde ich mich als finanziell frei bezeichnen. Ich bin dann von niemand mehr abhängig, außer von meiner eigenen Leistung. Meine Arbeitszeit hat dann wohl auch nicht mehr viel Einfluss darauf, da sich meine Einkommensströme auch ohne weiteren Arbeitsaufwand stetig steigern werden. Der Arbeitsaufwand wird dann also gleich bleiben, und das Einkommen wird sich trotzdem immer weiter verbessern. Das bringt mich gleich zu meiner nächsten kleinen Überschrift.

Finanzielle Freiheit und passives Einkommen gehören meiner Meinung nach nicht unbedingt zusammen

Wenn jemand ein System oder eine Strategie für sich gefunden hat, die Einkommen, ohne großen zeitlichen Aufwand, erzeugt kann er oder sie finanziell frei sein. Dazu muss das Einkommen nicht unbedingt passiv sein. So ist es bei mir ja auch. Wenn ich alle meine Kosten alleine durch mein Optionstrading decken kann, wäre ich finanziell frei. Passiv ist diese Form der Geldvermehrung aber nicht wirklich.

Was aber unbedingt zu finanzieller Freiheit dazu gehört sind zwei Punkte: Hebelwirkung und Reproduzierbarkeit.

Egal wie die Einkünfte zustande kommen, diese beiden Punkte werden dich finanziell frei machen. Wenn du zum Beispiel ein Online-Business aufgebaut hast und ein Produkt für einen Euro verkaufst, tritt das Internet als Hebel für dich auf. Durch das Internet kannst du Millionen Leute erreichen. Dies wäre mit einem gewöhnlichen Würstchenstand im ländlichen Bereich nicht möglich. Du musst nur sicherstellen, dass diese Millionen Leute auch davon erfahren. Kaufen alle diese Leute das Produkt um 1 Euro bist du schon Umsatzmillionär. Deine Aufgabe ist es einfach dies immer und immer wieder zu schaffen, die Reproduzierbarkeit des Online-Erfolgs.

Anderes Beispiel: Mein Optionshandel. Der zeitliche Aufwand beläuft sich auf ein paar Minuten pro Tag. Ich verdiene aber jetzt schon um einiges mehr als in meinen Anfangszeiten. Die Reproduzierbarkeit des Handels-Erfolgs ist hier also wichtig. Die Hebelwirkung würde ich hier nicht einmal der Margin zuschreiben, sondern dem Eigenkapital. Nehmen wir an, ich mache alles gleich wie immer, ich logge mich in meinen Account bei meinem Broker ein und verkaufe Puts auf Dividenden-Aktien. Habe ich mehr Geld zur Verfügung, kommt auch mehr Prämie wieder herein. Hätte ich plötzlich doppelt soviel Moneten in meinem Depot, bräuchte ich einfach nur zwei Puts statt einem verkaufen, und würde somit mein monatliches Einkommen hier auch verdoppeln. Der zeitliche Aufwand dafür hätte sich nicht verändert.

Dies ist die Macht des Hebels und der Reproduzierbarkeit. Meiner Meinung nach viel wichtiger als ein komplett passiver Ansatz.

Findest du, dass passives Einkommen unbedingt zur finanziellen Freiheit dazu gehört? Freue mich auf Kommentare!

Sieh dir auch an was andere zu diesem Thema geschrieben haben. zum Beispiel:

mfG Chri

Für welchen Zeitpunkt planst Du Deine finanzielle Freiheit?

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht oft an mein Ziel, die finanzielle Freiheit, denke. Persönlich glaube ich es gibt nichts besseres als sein Leben komplett selbst zu bestimmen, zu hundert Prozent. Ich möchte mir meine Zeit nehmen, wenn mir gerade danach ist, ohne vorher mein Chef zu fragen, ob ich frei bekomme. Ohne einen Zettel ausfüllen zu müssen. Bürokratie geht mir ohnehin extrem auf die Nerven. Vielleicht wird es ein paar wenige Dinge geben, die ich nach Erreichen meines Zieles vermissen werde. Aber das Ausfüllen von irgendwelchen unnötigen Listen wird sicher nicht dabei sein.

Ich stelle mir häufig vor, dass ich in der Früh gemütlich Frühstücken kann, und in den Tag hinein lebe. Einfach machen was mir gerade in den Sinn kommt. Dinge die mir richtig Spaß machen und mit Freude erfüllen. Nach dem Mittagessen eine Weitwanderung starten, eventuell auch auf mehrere höhere Berge klettern. Mit Freunden an den Bach und grillen. Mir würde Vieles einfallen. Bis jetzt habe ich immer gesagt, dass ich mit 40 Jahren finanziell frei sein möchte, beziehungsweise in “Pension” gehe. Im Mai noch werde ich nun 25 Jahre alt, also ein viertel Jahrhundert schon, und dennoch bin ich in meinen besten Jahren :) .

Heute gebe ich euch und mir selbst ein Versprechen. Ich werde vor meinem 30ten Geburtstag finanziell unabhängig sein. Ich halte mir dieses Ziel so fest vor Augen, dass es klappen wird. Zuletzt hatte ich irgendwo gelesen, dass man sich keinen fixen Zeitpunkt dafür aussuchen sollte, da es immer anders kommt als man denkt. Ja, das kann schon sein, dass genau zu diesem Zeitpunkt die Börse zusammenbricht oder etwas anderes Unvorhergesehenes passieren mag. Das sollte mich aber nicht aufhalten. Mein Börseneinkommen ist jetzt schon nicht von schlechten Eltern, finde ich zumindest. Das mag ja jeder anders sehen, aber in den guten Monaten würde es jetzt schon für mich reichen.

Die nächsten Jahre stehen im Zeichen der Diversifikation

Momentan traue ich mich aber noch nicht den Stecker zu ziehen. So ein Teilzeit-Angestellten-Verhältnis hat doch seine Vorzüge. Wenn ich krank bin bekomme ich trotzdem Geld, gut das bekomme ich an der Börse auch, aber auch das 13te und 14te Gehalt sind nicht zu verachten. Es ist einfach gut zu wissen, dass momentan noch immer der selbe Betrag am Monatsende auf mein Konto kommt. Aktuell arbeite ich schon wieder Vollzeit seit Anfang Februar. Diese Vollzeitstelle wird ab spätestens August wieder automatisch in eine Teilzeit-Stelle umgewandelt, worauf ich mich schon wieder sehr freue. Das ist für mich dann schon wieder so etwas wie eine kleine Errungenschaft.

Wenn ich ehrlich bin würde mir das Börseneinkommen vom letzten Monat schon so reichen. Wenn langfristig jeden Monat über 2000 Euro herein kommen würden passt das schon so. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei andere Einkommens-Quellen zu erschließen. Vorgestern habe ich mir einen Online-Kurs für angehende Immobilien-Investoren geleistet.  Mal sehen wie ich mich hier so anstelle. Das Herzstück meines Einkommens soll aber langfristig noch immer der Optionshandel und die Dividenden bleiben.

Hier fühl ich mich wohl, auch wenn der Aktienmarkt viel volatiler als der Immobilien-Markt ist. Ich habe vor jeweils 1000 Euro an Einkommen durch mindestens 5 oder 6 verschiedene Quellen zu verdienen, und das Monat für Monat. Der Blog wird eventuell in der Zukunft noch ein größeres Thema werden. Desweiteren hoffe ich dass wikifolio eventuell mal Optionen in den Werkzeugkasten mit auf nimmt. Da könnte ich konservative Optionstrades für Leute machen, die sich selbst nicht darum kümmern möchten.

Mit 30 ist Schluss

Auch wenn ich in der Zwischenzeit mehr Arbeit für mich aufnehme wird das zu meinem 30ten Geburtstag aufgegeben. Bis dahin sollte bereits soviel Geld für mich arbeiten, dass es locker reichen sollte. Im Endeffekt werden es dann 2-3 passive Einnahmequellen sein, auf die ich mich verlassen können möchte, auch in schwierigen Zeiten.

Ich habe Sehnsucht nach Ländern, wo kilometerweit keine Menschenseele zu finden ist, wo ich mich der Natur widmen und Abenteuer erleben kann. Dies habe ich mir wirklich fest vorgenommen. Auch wenn es für meinen zukünftigen Lebensstandard nicht reichen sollte, muss ich eben einen Schritt zurück machen, und mein Auto verkaufen, oder was weiß ich. Auf jeden Fall hab ich vor richtig zu leben und nicht mehr so hart zu arbeiten wie es jetzt der Fall ist.

Zuviel aufgeladen?

Ich glaube, dass es notwendig ist sein Ziel fest vor Augen zu haben, und sich jeden Tag ein bisschen zu verbessern. Das gelingt mir eigentlich immer recht gut. Aber ab und zu habe ich das Gefühl ich arbeite vielleicht zu hart daran. Kann das sein? Wie siehst du das? Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt, versuche ich an meinen Wochenenden den Kopf ab zu schalten und Dinge zu tun die mir richtig Spaß machen. Leider habe ich ganzen Tag zu viele Dinge im Kopf die mich beschäftigen.

Job, Blog, Training, Wohnungssuche, Börse, Immobilien, Website für Optionsneulinge (gibt es bald neue Infos), usw… Ich bin mir sicher, dass dies viel besser wird, wenn die finanzielle Freiheit in greifbare Nähe rückt. Was rede ich da? Eigentlich ist sie in greifbarer Nähe, es fehlt eben nur noch ein letztes Stück. Dieses letzte Stück muss ich noch gehen. Wenn ich etwas ernsthaft beginne, ziehe ich es auch durch.

Habe ich mir zuviel aufgeladen? Diese Zweifel kommen immer mal wieder auf. Der Weg hier her war zwar schon recht steinig, aber er hat sich schon gelohnt. Ich würde es nicht anders machen, wenn ich noch einmal die Wahl hätte. Jemand der etwas erreichen möchte, muss auch bereit sein dafür zu kämpfen. Ich habe mich die letzten Jahre gut durchgekämpft, ich fühle mich nur etwas müde. Alle paar Wochen brauche ich wohl einen kleinen Urlaub, der glücklicherweise schon wieder bald ansteht :).  Aber ich bin auch bereit für die nächsten paar Jahre noch einmal richtig Anlauf zu nehmen, und ich hoffe dass auch andere so groß denken, wie ich. Ich ziehe viel Motivation aus der Community, dafür ein Dankeschön! Es wird ein großer Anlauf, bei dem ich alles geben werde, um mich an meinem 30ten Geburtstag zur Ruhe zu setzen.

Wann planst du deine finanzielle Freiheit?

Jetzt stehst du im Fokus. Ich würde gerne wissen, wie alt du bist, wann du die finanzielle Freiheit erreichen möchtest oder erreichen wirst. Mit welchen Mitteln wirst du dieses Vorhaben angehen? Gibt es Dinge, die dich zurück werfen? Was gibt dir Kraft weiter zu machen? Können wir uns irgendwie gegenseitig unterstützen? Ich bin auf deine Meinung sehr gespannt.

Du kannst mir in den Kommentaren schreiben, oder wenn du einen eigenen Blog hast auch gerne einen kompletten Beitrag dazu schreiben. Ich würde ihn mir hoch interessiert ansehen. Zuerst habe ich gedacht, dass ich so eine Art Blogparade daraus mache, aber um ehrlich zu sein: Ich hab nicht die Zeit diese aus zu werten. Vielleicht findet sich aber jemand anderer der mir hier zur Hand gehen mag. Muss aber auch nicht sein :)

Ich freue mich auf jeden einzelnen Kommentar!

mfG Chri

 

An alle Berufseinsteiger: Nehmt eure Zukunft selbst in die Hand!

Heute möchte ich alle Berufseinsteiger dazu ermutigen sich ein Bild von der eigenen finanziellen Situation zu machen und die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Ist es nicht so, dass wir alle gerne ein sorgenfreies Leben führen möchten? Das letzte worüber ich mir später Gedanken machen möchte, ist wie ich in der Pension meinen Lebensunterhalt bestreite, wenn die gesetzliche Rente nicht reicht. Auch die nähere Zukunft spielt eine Rolle. Wie will man ein sorgenfreies Leben führen, wenn das Gehalt des Jobs nicht einmal reicht um eine kleine Wohnung für den Partner und sich selbst zu finanzieren. Lebensmittel kosten im Durchschnitt auch mehrere hundert Euro im Monat. Wollt ihr denn nicht auch, dass es euren Kindern später an nichts fehlt?

zukunft-ist-wollen_1

Man sollte sich nicht auf eine Gehaltserhöhung oder ähnliches verlassen. Nein, man kann es auch nicht. Als ich vor 3 Jahren in den Beruf eingestiegen bin, den ich noch immer ausübe, dachte ich auch, dass das Geld locker reicht. Ich kann ja auch Überstunden machen, und mir so noch ein paar hundert Euro extra pro Monat verdienen. Was ich damals noch nicht bedacht habe: Je mehr man arbeitet, desto tiefer steckt man in diesem System drin. Klar, die Überstunden zahlen sich anfangs wirklich aus, wenn man gerade Geld braucht. Allerdings macht dich das ganze mit der Zeit kaputt.

Lebst du um zu arbeiten, oder arbeitest du um zu leben?

Ich habe vor einiger Zeit den Punkt erreicht, an dem ich mir selbst gesagt habe: Es nützt mir nichts mehr hunderte Stunden zu machen, um komfortabel leben zu können. Der Lebensstandard steigt immer an, auch wenn man sehr sparsam lebt. Man möchte sich schließlich ein eigenes Dach über dem Kopf leisten und auch die Familie ab und zu beschenken können, wenn man selbst Geld verdient. Du siehst also dass zwangsläufig weniger für dich übrig bleibt. Irgendwann kannst du nicht mehr Stunden arbeiten. Deine Zeit ist schlichtweg begrenzt und sei dir selbst ehrlich gegenüber: Lebst du um zu arbeiten oder arbeitest du um zu leben?

In meinem Beruf sehe ich es leider oft, dass die Menschen in der Woche teilweise bis zu 30 Überstunden machen um ihren Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Jetzt frage ich mich aber, ob dieses Leben lebenswert ist, wenn sie 80% der Zeit beim Arbeitgeber verbringen. Auch ich habe viele Überstunden gemacht, aber nun ist für mich Schluss damit. Ich arbeite nicht weil es mir soviel Spaß macht. Natürlich ist es wichtig sich einen Arbeitgeber zu suchen mit dem man auch zufrieden ist, und die Tätigkeit sollte einem Spaß machen. Aber zwischen einer Tätigkeit die mir Spaß macht und zum Spaß da jeden Tag hinzugehen ist ein großer Unterschied finde ich.

So, aber nun genug der negativen Bemerkungen

Trotz all dieser negativen Aspekte die ich oben erwähnt habe, habe ich sehr gute Neuigkeiten für euch. Ich spreche damit gerade junge Menschen an, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen oder schon arbeiten, aber auch eher am Anfang der Karriere stehen. Ihr habt es selbst in der Hand!

Dieser Satz ist so wichtig, ich schreibe ihn gleich noch einmal: Ihr habt es selbst in der Hand!

Dies solltet ihr euch dringend zu Herzen nehmen. Ihr habt die einzigartige Chance JETZT eure Zukunft zu gestalten und somit ein wahnsinnig schönes Leben zu führen, ohne jemals auf etwas verzichten zu müssen. Wie schafft ihr das? Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Es gibt so viele Wege. Wichtig ist, dass ihr jetzt damit beginnt euer Leben in die eigene Hand zu nehmen. Lasst euch nicht in ein System integrieren, dass bereits Generationen vor uns nicht funktionierte.

Ich habe vorhin im Radio eine Werbung für die Gewinn-Messe in Wien, welche ich morgen besuchen werde, gehört: “Es bringt dir mehr einen Tag über Geld nachzudenken als ein Monat dafür zu arbeiten.” Diesem Satz kann ich zu 100% zustimmen.

Alleine das nachdenken, wie ich mehr aus meinem Leben mache hat mich in 2 Jahren weiter gebracht als so mancher in seiner kompletten Berufslaufbahn auf die Reihe gekriegt hat. Ich will hier nicht angeben. Ganz im Gegenteil. Wenn ich es schaffe, könnt ihr das auch! Ich habe weder einen extrem hohen IQ (ich weiß nicht mal wie man das Wort ausschreibt ;) ), noch hatte ich ein hohes Startkapital um mein Geld für mich von Beginn an arbeiten zu lassen. Was ich damit sagen will: Jeder von euch kann heute die Weichen für ein sehr gutes Leben stellen.

Keine Angst!

Anfangs fühlt man sich erschlagen von den vielen Problemen die es zu lösen gibt. Aber auch hier wieder eine gute Nachricht: Es wurde alles schon einmal ähnlich gemacht. Sucht euch jemanden, der euch bei der Lösung kleiner auftretender Probleme helfen kann. Mit jedem gelösten Problem seit ihr einen Schritt weiter als euer Umfeld. Im Bereich Immobilien zum Beispiel gibt es wahnsinnig viele Youtube-Kanäle, die euch bei sämtlichen Überlegungen helfen können. Im Bereich der Börse gibt es auch immer mehr Menschen, die es geschafft haben davon sehr gut zu leben, ohne wirklich zu spekulieren. Habt keine Angst. Informiert euch einfach.

unbenannt

Sei du selbst!

Ein guter Rat von mir an euch: Kopiert nicht die Überlegungen und Überzeugungen von euren Eltern oder anderen Leuten im Umfeld. Macht euch selbst über etwas Gedanken und zieht daraus eure Schlüsse. Hätte ich immer auf meine Familie gehört und ihre Überzeugung geteilt, würde ich diesen Text jetzt nicht schreiben, da ich wahrscheinlich in einem Job gefangen wäre, der meine einzige Einkommensquelle darstellt. Es ist Donnerstag, 7:42 Uhr in der früh. Ich sitze gemütlich in der Küche mit einer Tasse Kaffee und überlege was ich heute noch so alles anstellen werde.

Die Überzeugung, dass die Börse mein Leben verändern kann, wenn ich genug darüber weiß hat mein Leben bereits verändert.

Darum bitte ich euch: Nehmt eure Zukunft selbst in die Hand. Genau jetzt ist der Zeitpunkt zu agieren. Wir, als eine junge Generation, haben den mächtigsten Verbündeten auf unserer Seite. Die Zeit. Je länger wir Zeit haben, desto einfacher wird es für uns ein angenehmes Leben ohne jegliche Sorgen zu führen. Niemand muss jeden Tag gestresst bis ins hohe Alter arbeiten gehen. Je früher du beginnst etwas zu ändern, desto früher kannst du dich aus dem Arbeitsalltag verabschieden. Jeden Tag den du wartest verschiebt diesen ersten Tag der Freiheit um einen oder mehr Tage nach hinten.

Es gibt noch soviel was ich euch dazu sagen möchte, aber das würde den Rahmen des Artikels sprengen, darum nur mehr ein paar kurze allgemeine Worte. Denkt ein bisschen nach was ihr euch kauft. Natürlich ist es schön jedes Jahr ein neues Handy zu haben oder jede Woche ein neues T-Shirt zu kaufen, aber brauchen wir das wirklich? Wir sollten nicht soviel unnötiges Zeug kaufen. Versteht mich nicht falsch, Konsum ist gut. Aber man kann es auch übertreiben. Die 800 Euro die ein neues Handy kostet wären besser für eine schöne Zukunft angelegt.

Gib einfach weniger aus als du verdienst, investiere einen Teil und alles ist gut. :) Ich wünsche euch Allen alles erdenklich Gute, und ich hoffe wir kämpfen bald alle für eine bessere Zukunft. Meiner Meinung nach sollte es uns jeden Tag besser gehen. Also tun wir etwas dafür.

Zum Schluss

Zum Schluss möchte ich noch einen kurzen Aufruf in eigener Sache machen. Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich ein paar Share-Buttons hinzugefügt habe. Ich bin mir nicht sicher, ob diese stören oder nicht. In diesem Fall kann man sie weg klappen, zumindest am Computer. Wie es am Handy ist weiß ich gerade leider nicht. Auf jeden Fall hoffe ich, dass du mir ein bisschen unter die Arme greifen kannst, wenn dir meine Inhalte gefallen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du ab und zu meine Beiträge teilen könntest, damit ich ein größeres Publikum erreichen kann. Ich bedanke mich jetzt schon dafür.

Viel Erfolg!

mfG Chri

Warum Du Dir über die 4-Prozent-Regel keine Gedanken machen musst

Hallo,

Kennst Du die 4-Prozent-Regel? Für den Fall, dass Du sie nicht kennst, werde ich versuchen Sie Dir kurz zu erklären, um Dir danach meine Gedanken dazu mitzuteilen. In der FIRE-Bewegung (Financial Independence – Retire Early) gibt es eine bekannte Regel, die dazu dient jährlich eine Summe zu berechen, die man aus dem Depot nehmen kann ohne Gefahr zu laufen in den nächsten 30 Jahren Geldprobleme zu bekommen. Dies ist eine Studie die durch die Anlage am Aktienmarkt berechnet wurde.

Sie besagt in etwa: Wenn du jedes Jahr 4% von deinem eingesparten Vermögen ausgeben würdest, würdest du über einen Zeitraum von 30 Jahren nicht pleite gehen.

So… und jetzt?

namibia-africa-landscape-nature-60638

Rechnen wir das einmal durch.

Angenommen du hättest 500.000 Euro am weltweiten Aktienmarkt angelegt. Vier Prozent von Fünfhundertausend ergibt 20.000 Euro. Diese 20.000 Tausend könntest Du jedes Jahr herausnehmen, ohne pleite zu gehen.

Schwachstelle in dieser “Trinity Study“, wie die Studie genannt wird, ist eben der relativ kurze Zeitraum in welcher man nicht pleite gehen sollte. 30 Jahre klingt erst einmal sehr lange. Aber denke kurz nach. Wenn Du wirklich vor hast sehr früh in Rente zu gehen, wie ich, dann sind diese 30 Jahre ein zu kurzer Zeitraum. Falls ich es schaffe mit 30 Pensionist zu werden, würde dies bedeuten, dass mir mit 61 Jahren die Chance auf eine Pleite ermöglicht wird. ;) Kein prickelnder Gedanke. Das heißt für alle die Buy-Low-Sell-High Ansätze verfolgen, und früh in Rente gehen, sollten sich zusätzliches Sicherheitspolster einkalkulieren.

Warum interessiert mich diese Zahl aber trotzdem nicht?

Erst einmal finde ich es erschreckend, wieviel ich sparen müsste um so wenig herauszubekommen. Hier würde es für mich wenig Sinn ergeben ein Jahrzehnt oder länger sehr sehr sparsam zu leben, um diesen kleinen Betrag jährlich ausgeben zu dürfen. Man will ja schließlich Spaß haben in der Rente.

Wie hoch ist die Chance durch einen normalen Job 500.000 anzusparen? Vor allem die durchschnittliche Marktrendite ist dafür meines Erachtens etwas zu wenig.

Aus diesem Grund kaufe ich keine Aktien, die mir keine Dividende bezahlen. Wir als Dividenden-Investoren werden an den Gewinnen der Unternehmen beteiligt. Diese Gewinnausschüttungen werden in einem definierten Zeitraum (zum Beispiel alle 3 Monate) an die Anteilseigner ausbezahlt. Zusätzlich können wir uns in 30 Jahren möglicherweise auf satte Kursgewinne freuen.

Die Dividende kann ich sofort ausgeben, oder weiter anlegen. Auf jeden Fall wird mein Investment nicht weniger wert, auch wenn es Gegner der Dividenden-Strategie immer wieder behaupten. Zusätzlich versuchen wir ja Dividenden-Aktien auszuwählen, die diese Ausschüttungen Jahr für Jahr anheben. Dies sollte uns mit der Zeit ein zusätzliches Finanzpolster bescheren.

Ein Hoch auf die Stillhalterstrategie

Wie ihr ja alle wisst, ist die Dividenden-Strategie nicht meine einzige Anlageform. Ich versuche durch den permanenten Verkauf von Optionen auf starke Dividenden-Aktien ein zusätzliches Einkommen aufzubauen. Dies gelingt mir momentan sehr gut, und ich hoffe dass es immer so weiter geht.

Hier macht die 4%-Regeln meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn mehr. Wenn ich in einem guten Monat 4% an Brutto-Optionsprämien einnehmen kann, so ist es für mich nur noch interessant wieviel ich Monat für Monat ausgeben kann.

Ich werde in der Zukunft, sobald ich Geld aus dem Depot entnehme, einfach versuchen mit einem Drittel der verdienten Monatseinkünfte auszukommen. Zwei Drittel werden im Depot belassen, um weiter wachsen zu können und am Jahresende die Steuer nachzuzahlen. Dies sollte reichen, um langfristig sehr gut von diesen Einkünften leben zu können.

Dividenden machen diese ganze Situation planbarer. Ich werde versuchen alle meine Fixkosten durch Dividenden zu decken. Die restlichen Optionsprämien sind dann für den Spaß am Leben gedacht.

Regelmäßiges Einkommen verhindert die Pleite

Laufe ich dadurch Gefahr in 30 Jahren pleite zu gehen? Niemals. Dies wird nicht passieren, da ich mit meinen Geld umgehen kann. Es werden Monate kommen, in denen es vielleicht nicht so rosig mit den Gewinnen aussieht, allerdings muss ich dann eben etwas mit meinem Konsumverhalten zurückstecken. Optionshandel ist zwar nicht ganz planbar, aber trotzdem regelmäßig. Ich werde ständig Gewinne machen. Meine Strategie ist darauf ausgelegt ein regelmäßiges Einkommen an der Börse zu erzielen. Wie gesagt: Ich kann zwar im vorhinein nicht genau sagen, wieviel ich verdiene, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich immer etwas verdiene.

Dies ist ein sehr großer Vorteil. Der nächste Vorteil ist, dass ich durch eine höhere Durchschnittsrendite niemals soviel Geld ansparen muss als die Privatanleger, die ihr ganzes Geld in Fonds oder Einzelaktien stecken, nur um sie 30 Jahre später mit Kursgewinnen kleinweise wieder zu verkaufen.

calculator-scientific

Richtige Dividenden-Investoren müssen nichts verkaufen um an Geld zu kommen. Dies ist doch der Hauptgedanke eines Investors. Er sucht Unternehmen oder Geschäftsideen, die einen Mehrwert bieten. Die Investition zahlt sich mit der Zeit von selbst ab, bis es nur noch positive Erträge abwirft wovon wir ein Leben lang profitieren. So ein Aktienportfolio liquidiert man auch nicht so einfach meiner Meinung nach. Es könnte vielen weiteren Generationen als gute Einnahmequelle dienen. Den Nachkommen wird somit auch ein sehr wohlhabendes Leben ermöglicht.

Wie man vielleicht aus dem Text herauslesen kann wurde dies schon wieder ungewollt eine Liebeserklärung an die Dividenden-Strategie. Aber ich hoffe ich konnte damit klar machen, warum dieser Ansatz der 4-Prozent-Regel für mich nichts ist. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Aktien in ferner Zukunft verkauft werden MÜSSEN um an Geld zu kommen. Wieso verfolgt man hier nicht einfach eine andere Vorgehensweise?

Was haltest Du davon? Hast Du Dir schon einmal Gedanken zu diesem Thema gemacht? Freue mich auf Kommentare.

mfG Chri