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Warum passives Einkommen für mich nicht zwangsläufig zur finanziellen Freiheit gehört

Überall liest man von passiven Einkommen, und dass alle danach streben, da Geld herein kommen soll, ohne seine Zeit dafür zu opfern. Auch ich wollte lange Zeit einfach so einen großen passiven Einkommensstrom wie möglich aufbauen. Mittlerweile denke ich etwas anders, aber dazu mehr im Text unten.

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogparade von Freaky Finance. Sieh dir dazu auch die kostenlosen Beiträge zum Thema “passives Einkommen und finanzielle Freiheit” beim Vermögens-Akademie-Kongress an.

Mein erstes passives Einkommen

Passives Einkommen bedeutet für mich Geld zu verdienen ohne meine Zeit dafür aufzuwenden. Damals als ich gerade meine Ausbildung in der höheren technischen Lehranstalt abgeschlossen hatte, habe ich begonnen mich für passives Einkommen zu interessieren. Ich wollte nicht bis an mein Lebensende meine kostbare Zeit gegen Geld tauschen. So bin ich dann auf das Investieren in Dividenden-Aktien gekommen.

Auch ich wollte an den Gewinnen mir bekannter Unternehmen profitieren. Somit habe ich begonnen mein hart erarbeitetes  Geld in dividendenstarke Aktien zu investieren. Der Moment als meine erste Zahlung eingegangen ist, war überwältigend ;) Ich hatte es doch tatsächlich geschafft mit jungen Jahren mein erstes passives Einkommen zu erzeugen. Natürlich braucht es dafür keinen Doktortitel, aber ich war schon ein bisschen stolz auf mich.

Mittlerweile ist es mir eigentlich recht egal, ob mein Einkommen total oder nur teilweise passiv ist.  Viel wichtiger ist mir, dass ich mir meine Zeit selbst einteilen kann. Natürlich hat es seinen Reiz Monat für Monat sein Geld zu bekommen ohne dafür arbeiten zu müssen. Ist es aber Arbeit, wenn ich es gerne mache?

Mein Ziel ist es ein Leben zu schaffen,  wofür ich keinen Urlaub brauche

Mein größtes Ziel ist es also ein Leben zu leben, in dem ich mich jede einzelne Sekunde frei fühle. Jeder Moment sollte so gelebt werden, wie ich es mir vorstelle. Die Selbstständigkeit durch einen Mix aus Online-Business, Dividenden und Optionstrading würde dies für mich langfristig möglich machen. Der Blog bindet zwar auch einiges an Zeit, aber ich mache es gerne, und ich habe das Gefühl, dass ich es für mich tue, nicht für einen Arbeitgeber.

Auch der Handel mit Optionen ist nicht wirklich passives Einkommen, aber der Zeitaufwand für diesen, doch nicht so schlechten, Cashflow hält sich auch in Grenzen. Wie schon oft erwähnt braucht mein persönlicher Handel ein paar Minuten pro Tag meine Aufmerksamkeit. Ein kleiner Preis dafür, dass ich so mein Einkommen in den letzten Jahren dramatisch steigern konnte.

Wenn ich alle meine Ausgaben durch diese teilweise passiven Einkommensströme decken kann, würde ich mich als finanziell frei bezeichnen. Ich bin dann von niemand mehr abhängig, außer von meiner eigenen Leistung. Meine Arbeitszeit hat dann wohl auch nicht mehr viel Einfluss darauf, da sich meine Einkommensströme auch ohne weiteren Arbeitsaufwand stetig steigern werden. Der Arbeitsaufwand wird dann also gleich bleiben, und das Einkommen wird sich trotzdem immer weiter verbessern. Das bringt mich gleich zu meiner nächsten kleinen Überschrift.

Finanzielle Freiheit und passives Einkommen gehören meiner Meinung nach nicht unbedingt zusammen

Wenn jemand ein System oder eine Strategie für sich gefunden hat, die Einkommen, ohne großen zeitlichen Aufwand, erzeugt kann er oder sie finanziell frei sein. Dazu muss das Einkommen nicht unbedingt passiv sein. So ist es bei mir ja auch. Wenn ich alle meine Kosten alleine durch mein Optionstrading decken kann, wäre ich finanziell frei. Passiv ist diese Form der Geldvermehrung aber nicht wirklich.

Was aber unbedingt zu finanzieller Freiheit dazu gehört sind zwei Punkte: Hebelwirkung und Reproduzierbarkeit.

Egal wie die Einkünfte zustande kommen, diese beiden Punkte werden dich finanziell frei machen. Wenn du zum Beispiel ein Online-Business aufgebaut hast und ein Produkt für einen Euro verkaufst, tritt das Internet als Hebel für dich auf. Durch das Internet kannst du Millionen Leute erreichen. Dies wäre mit einem gewöhnlichen Würstchenstand im ländlichen Bereich nicht möglich. Du musst nur sicherstellen, dass diese Millionen Leute auch davon erfahren. Kaufen alle diese Leute das Produkt um 1 Euro bist du schon Umsatzmillionär. Deine Aufgabe ist es einfach dies immer und immer wieder zu schaffen, die Reproduzierbarkeit des Online-Erfolgs.

Anderes Beispiel: Mein Optionshandel. Der zeitliche Aufwand beläuft sich auf ein paar Minuten pro Tag. Ich verdiene aber jetzt schon um einiges mehr als in meinen Anfangszeiten. Die Reproduzierbarkeit des Handels-Erfolgs ist hier also wichtig. Die Hebelwirkung würde ich hier nicht einmal der Margin zuschreiben, sondern dem Eigenkapital. Nehmen wir an, ich mache alles gleich wie immer, ich logge mich in meinen Account bei meinem Broker ein und verkaufe Puts auf Dividenden-Aktien. Habe ich mehr Geld zur Verfügung, kommt auch mehr Prämie wieder herein. Hätte ich plötzlich doppelt soviel Moneten in meinem Depot, bräuchte ich einfach nur zwei Puts statt einem verkaufen, und würde somit mein monatliches Einkommen hier auch verdoppeln. Der zeitliche Aufwand dafür hätte sich nicht verändert.

Dies ist die Macht des Hebels und der Reproduzierbarkeit. Meiner Meinung nach viel wichtiger als ein komplett passiver Ansatz.

Findest du, dass passives Einkommen unbedingt zur finanziellen Freiheit dazu gehört? Freue mich auf Kommentare!

Sieh dir auch an was andere zu diesem Thema geschrieben haben. zum Beispiel:

mfG Chri

Meine Strategie im Optionshandel

Hallo,

Ich habe ein paar Kommentare zu einem Beitrag von mir erhalten. Dabei wurden mir ein paar Fragen gestellt, welche ich heute beantworten möchte. Das Thema heute ist meine Optionsstrategie ganz allgemein.

Wann verkaufe ich überhaupt Optionen?

Dies hängt zuerst einmal davon ab, ob ich bereits viele offenen Positionen habe oder nicht. Wenn meine Margin bereits gut ausgereizt ist, verkaufe ich keine neuen Puts, da ich eventuell Aktien kaufen muss, falls ich ausgeübt werde. In diesem Fall würde ich nur Covered Calls verkaufen.

Habe ich aber noch viel Cash übrig und die Margin wurde somit auch noch nicht wirklich beansprucht, suche ich mir Aktien um Puts darauf zu handeln. Zuerst sehe ich mir trotzdem noch einmal mein Depot an, ob ich bereits Aktien halte, die ich für Covered Calls verwenden kann. Hierzu müsste ich mindestens 100 Stück Anteile eines Unternehmens besitzen.

Weiters sehe ich mir die aktuellen Preise meiner Aktien an. Gibt es welche, die im Preis gefallen sind und ich weitere Anteile kaufen will, verkaufe ich Puts darauf.

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Wie entscheide ich auf welche Aktien Optionen gehandelt werden?

Kann ich auf keine Aktien, die ich halte, sinnvolle Optionen verkaufen dann lasse ich mich inspirieren. Und zwar von anderen Blogs. Da sehe ich mir an welche Dividendentitel aktuell gekauft werden. Ich suche mir ein paar Kennzahlen heraus, und entscheide ob es die Aktie wert ist. Diese wären:

  • Aktueller Aktienpreis im Vergleich zu den letzten 5 Jahren
  • Dividendenrendite
  • Wie oft hintereinander wurde die Dividende gesteigert
  • Payout-Ratio

Für amerikanische Aktien bekomme ich all das auf einen Blick bei www.dividend.com.

Für europäische Aktien suche ich meist auf mehreren Webseiten.

Gibt es aktuell keine Berichte über Zukäufe von starken Dividendentiteln, lasse ich mir durch  einen Stock-Screener ein paar Aktien ausspucken. Hier kann ich eingeben, worauf ich wert lege. Hier gebe ich meist eine Dividendenrendite von über 3% ein, ein Payout-Ratio von unter 50%, eine große Marktkapitisierung und den aktuellen Wert der Aktien unter einer bestimmten Grenze. Letzteres ist wichtig, wenn ich beispielsweise nur mehr 5000 Euro Cash oder Margin übrig habe. Somit kann ich nur Puts auf Aktien verkaufen, die aktuell unter 50 Euro wert sind.

Hiermit habe ich aber noch nicht entschieden, ob ich die Option wirklich handle.

Habe ich mir im Groben darüber Gedanken gemacht, welche Aktien aktuell ein gutes Investment darstellen können, starte ich die Handels-Software bei meinem Broker.

Ich gebe die Aktienkürzel in das richtige Feld ein, und sehe nach, wieviel Prämie ich in den nächsten Wochen bekommen kann. Wenn es möglich ist gehe ich hier mit dem Strike-Price ein paar Prozent unter den aktuellen Aktienkurs. Ich gehe meist soweit “aus dem Geld” dass ich in 30 Tagen gerade noch 1% Rendite durch die Prämie schaffen würde.

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Warum 30 Tage? Dies ist reine Geschmackssache. Etwas persönliches. Ich habe mir beim Start meines Optionshandels gedachte, ich möchte pro Monat mindestens 1 Prozent Rendite schaffen, egal in welcher Marktlage. Würde ich weniger schaffen, macht das alles für mich keinen Sinn, und ich würde mir einfach Aktien ins Depot legen und auf die Durchschnittsrendite des Marktes setzen.

Ich könnte die Laufzeit theoretisch auch auf eine Woche ansetzen, das macht eigentlich nicht viel Unterschied. Der Zeitwert der Option unterscheidet sich. Je näher das Verfallsdatum rückt, desto mehr Zeitwert wird abgebaut, und desto schneller verliert die Option an Wert. Ich würde sagen, dies ist reine Geschmackssache. Für mich funktionieren die 30 Tage Laufzeit eben hervorragend.

Bin ich nun am Ziel angelangt?

Leider immer noch nicht. Im nächsten Schritt sehe ich mir kurz an wie der Bid-Ask-Spread bei dieser Aktie steht. Ein kurzer Blick auf die beiden Werte in der Software reicht. Ist der Spread zu groß lass ich die Finger davon, weil ich sonst nicht so schnell ohne Verlust herauskomme, falls ich wirklich in eine dumme Situation kommen sollte.

Ist der Unterschied zwischen diesen beiden Preisen aber sehr klein, und der Rest passt auch verkaufe ich den Put darauf und bekomme die Prämie.

Schließen einer Position

Habe ich die Position erfolgreich verkauft und die Prämie erhalten erscheint die Option auf meinem Bildschirm in der Software. Hinter der Option erscheinen dann zwei Button. Hier könnte ich entweder eine weitere Position aufbauen, oder sie schließen. Ich klicke also gleich nach dem Eröffnen des Trades auf Schließen. Hier wähle ich die Hälfte des aktuellen Optionspreises und erstelle eine Limit-Order mit dem Orderzusatz GTC.

Dies bedeutet, dass die Order ausgeführt wird, sobald der Preis auf die Hälfte gefallen ist, egal ob das morgen oder in ein paar Wochen ist. Somit kann ich bei erreichen dieses Preises die Hälfte des Gewinns realisieren und kann mich auf die nächste Idee konzentrieren. Kleine Gewinne summieren sich eben mit der Zeit auf, wie ich in meinen Einkommensbeiträgen beweise.

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Zusammenfassung

Hier noch einmal die wichtigsten Punkte an meiner Strategie:

  • Cash und Margin prüfen
  • eigenen Aktienbestand checken
  • Andere Blogs auf Einkäufe checken
  • Stock-Screener
  • Kennzahlen
  • 1% Prämie in 30 Tagen möglich?
  • Bid-Ask-Spread prüfen
  • Zurückkaufen der Option bei Hälfte des Optionswertes

Vielleicht hört sich das beim ersten Mal an als wäre das alles viel Arbeit, aber das ist es nicht. Wenn du eine gewisse Routine hast, bist du mit einer Aktie in 1-2 Minuten durch. Wenn man das aufrechnen würde, wäre das ein extrem hoher Stundenlohn!

In den oben erwähnten Kommentaren wurde ich gefragt, ob ich nur Covered Calls oder auch Naked Calls verkaufe. Dazu muss ich sagen, dass ich ab und zu schon nakte Calls verkaufe. Das aber nur in Kombination mit einer anderen Vorgehensweise, die ich hier nicht weiter erläutern möchte, da ich glaube, dass die oben angeführte Strategie für Anfänger weniger Risiko bereit hält.

Im Newsletter werde ich diese Trades eventuell auch anführen, aber ich möchte anmerken, dass ein nakter Call unbegrenztes Risiko beinhaltet, da der Kurs theoretisch unendlich ansteigen kann.

Ich hoffe ich konnte Dir meine Strategie verständlich genug erklären. Durch diese Vorgehensweise ist es mir möglich ein stetig steigendes Einkommen an der Börse aufzubauen. Durch das permanente ausreizen meines Cash-Bestandes erhöht sich jeden Monat meine Mindesteinnahme (theoretisch).

Bei weiteren Fragen bin ich gerne bereit in den Kommentaren zu antworten. Du kannst mir auch auf Facebook, Twitter oder über das Kontaktformular eine Nachricht schreiben. Ich werde so schnell als möglich antworten. Wenn dir meine Beiträge gefallen, würde ich mich freuen, wenn du meinen Blog verbreitest. ;)

mfG Chri

Warum Dividenden wenn genug Optionsprämie generiert wird?

Guten Abend ;)

Wieso strebe ich eigentlich nach einem hohen Dividendeneinkommen, wenn bereits ein Großteil meiner Fixkosten durch die Optionsprämien gedeckt werden? Es funktioniert doch, wie ich selbst alle 4 Wochen durch meinen Einkommensbeitrag beweise.

Im letzen Beitrag über mein Börseneinkommen wurde ich in den Kommentaren genau das gefragt.

Kristian hat geschrieben:

Warum eigentlich die Dividenden, wenn das mit dem Einkommen durch Optionen bereits prächtig funktioniert? Das ist für viele bereits ein halbes Nettomonatseinkommen was du mit ein paar Klicks generierst, ich hoffe das hält sich langfristig! 🙂

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Kristian für diese sehr gute Frage. Ich hoffe auch, dass sich das langfristig hält.

Um diese Frage zu beantworten muss ich zuerst einmal klar stellen, dass der Optionshandel zwar mit ein paar Klicks erledigt ist, alles rundherum allerdings etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Ich sehe mir immer wieder Videos auf Youtube an, lese Aktienbewertungen, suche nach neuen Aktien, die ich noch nicht kannte, und so weiter. Ich versuche mich auch regelmäßig auf meinem Gebiet weiter zu bilden, um bessere Anlageentscheidung treffen zu können. Dies nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Auch der Blog bedeutet für mich viel Arbeit, auch wenn das niemand sieht, aber darum geht es hier ja jetzt nicht ;) .

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Die Zeit

Der erste Grund warum ich nach einem hohen Dividenden-Einkommen strebe ist also der Zeitfaktor. Im Vergleich zum Optionshandel muss hier nur einmal wirklich Zeit hineingesteckt werden, nämlich vor dem Kauf. Du musst Dir durch diverse Unternehmenskennzahlen deinen richtigen Kandidaten auswählen. Wenn Du die Anteile gekauft hast liegt es nicht mehr in deiner Hand. Ab diesem Zeitpunkt wirst Du fürs Däumchen drehen bezahlt. Ein kurzer Blick auf die Zahlen reicht als Kontrolle alle paar Monate vollkommen aus.

Ganz anders der Optionshandel. Hier sind die Einnahmen zwar höher, aber es muss auch auf mehr geachtet werden. Zuerst muss ich mir die gleichen Zahlen ansehen, die ich mir vor einem Dividendenaktien-Kauf ansehe da ich vielleicht ausgeübt werden. Danach den aktuellen Kurs. Welcher Strike macht Sinn? Bekomme ich genug Prämie? Welche Laufzeit zahlt sich aus? Welche Strategie wende ich an? Was ist zu tun falls die Position gegen mich läuft? Es ist ja nicht so, dass ich jeden Tag sofort weiß, auf welche Aktien ich Optionen verkaufe. Ich probiere dann viel herum, bis ich das passende Unternehmen zum passenden Zeitpunkt gefunden habe.

Langfristig gesehen möchte ich diesen Faktor Zeit jedenfalls minimieren. Ich habe nichts davon, wenn ich zwar 10.000 Euro Optionsprämien im Monat generiere, dafür aber wieder 8 Stunden am Tag vor dem PC hocken zu müssen. Dies ist ganz sicher nicht mein Ziel. Ein hohes Dividenden-Einkommen gibt mir erst die Freiheit die ich haben möchte. Dies bringt mich sogleich zum zweiten Punkt.

Die Freiheit

Der zweite Grund warum ich nach einem hohen Dividenden-Einkommen strebe ist die Freiheit. Die finanzielle und geografische Freiheit steht hier außer Frage. Die Freiheit von welcher ich jetzt spreche, ist eine andere. Wie wir an den verschiedenen Börsenphasen sehen, gibt es gute und schlechte Monate für den Optionshandel. Beim Optionshandel bin ich irgendwie vom Markt und der Stimmung aller anderen Investoren und Spekulanten abhängig. Habe ich einen ungedeckten Call laufen (nur als Beispiel) und jemand wie Warren Buffet beschließt die Hälfte der Aktien zu kaufen, stehe ich mit einem großen Verlust dar. Als Stillhalter müssen wir zwar nur auf der Seite sein wo sich der Kurs mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht hinbewegen wird, aber es kann trotzdem immer etwas unvorhergesehenes passieren.

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Beim sturen Investieren in hochwertige Dividenden-Aktien bin ich nicht mehr von der Marktstimmung abhängig. Es kann mir ehrlich egal sein, wo der Kurs steht, solange ein Teil der Gewinne an mich ausgezahlt wird. Hier bin ich nur mehr vom Geschäftsmodell des Unternehmens abhängig. Ich persönlich glaube, dass diese Abhängigkeit weniger riskant ist, als die der anderen Börsenteilnehmer. Als DGI (Dividend Growth Investor) suche ich mir sogar Aktien, welche die Dividenden jährlich steigern, und dies mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter tun werden.

So kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen, und dabei zusehen, wie mein Cashflow stetig anwächst. Ich bin der Meinung, dass ein langfristiger Aufbau eines guten Dividendendepots für jeden Sinn machen kann. Egal, ob ich daneben Optionen, Währungen oder Turnschuhe handle.

Wie geht es Dir dabei? Hast du schon ein Dividenden-Depot, welches Dir die Freiheit geben kann, die du verdienst? Wenn Dir diese Artikel gefallen, sei bitte so nett und gib mir auf Facebook ein like oder folge mir auf Twitter. Den kostenlosen Newsletter mit den aktuellen Trades darfst du auch nicht verpassen. Zum Schluss möchte ich Kristian noch einmal für den Kommentar mit der Frage danken.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

mfG Chri

 

Letzter Kauf – 12. Mai 2016

Hallo,

In einem Kommentar im letzten Artikel über meine aktuellen Optionspositionen wurde ich gefragt, wann ich denn wieder Dividenden-Aktien nachkaufen werde. Eigentlich hatte ich im aktuellen Marktumfeld nicht vor welche zu kaufen. Die Unternehmensanteile die ich kaufen würde, sind momentan noch zu teuer.

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Ein Unternehmen, von welchem ich bereits Aktien besitze hat diese Woche Earnings verkündet. Die Zahlen wurden von den Investoren negativ gewertet, was sich natürlich in einem kurzen Kurssturz von 5 Prozent bemerkbar machte. Da ich bei Kurseinbrüchen billig nachkaufen kann, stellt das für mich etwas sehr positives dar. Ich bin vom langfristigen Erfolg des Konzerns überzeugt. Der langfristige Erfolg einer Firma ist für mich als Investor das Einzige was zählt. Alle kleinen Korrekturen nach unten sind nichts weiter als kurzfristige Meinungen der Masse. Auf diese kann ich jedoch getrost verzichten. Bei uns würde man sagen: Viel Lärm um nichts.

Ich habe weitere 10 Stück Aktien von The Walt Disney Company zu einem Preis von 89,76 € pro Anteil gekauft. Ich besitze nun bereits 50 Stück und bin sehr glücklich darüber. Sollte der Kurs noch weiter fallen, lege ich mir vielleicht noch ein paar zu. Diese Aktien möchte ich über einen sehr langen Zeitraum von über 40 Jahren einfach liegen lassen, um von den Kurs- und Dividendensteigerungen zu profitieren.

Hier der 5 Jahres-Chart der Disney Aktie:

Unbenannt

Mein Durchschnittspreis beträgt 91,67€ oder umgerechnet 103,58 US-Dollar.  Das Unternehmen schüttet aufs Jahr gerechnet 1,42 Dollar an die Investoren aus. Das macht bei meinem Durchschnittspreis eine Dividendenrendite von ca. 1,4%. Nicht die Welt, aber mein monatliches Einkommen generiere ich mir ohnehin durch die Optionsprämien. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass dieser Global Player die Ausschüttungen in den nächsten Jahren wieder extrem anheben wird. Das aktuelle Payout-Ratio beträgt um die 24%. Dies bedeutet, dass nur knapp ein Viertel der Gewinne an die Aktionäre weitergegeben werden und noch viel Luft nach oben bleibt.

Durch den Zukauf wurde mein passives Einkommen um 1,18 US-Dollar pro Monat erhöht. Dieses Unternehmen schüttet nur halbjährlich aus, aber ich rechne mein Einkommen gerne pro Monat. Mein Portfolio habe ich aktualisiert. Hier kannst du dir meinen aktuellen Aktienbestand ansehen.

Noch eine Ankündigung zum Schluss:  Ich werde die nächsten paar Tage keine Zeit für weitere Beiträge haben. Das nächste Update wird es erst wieder gegen Ende nächste Woche von mir geben. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

mfG Chri

Beitragsbilder: //thewaltdisneycompany.com

Gründe für das Streben nach finanzieller Unabhängigkeit

mensch arbeitet immer für ein ziel

Hola!

Oh Mann, jetzt schreib ich sogar hier schon spanische Wörter. Ich habe in letzter Zeit wieder mehr spanisch gelernt. Von fließend spanisch sprechen kann hier noch lange nicht die Rede sein, aber es wird langsam besser. Aber darum geht es hier im Blog ja nicht. In diesem Blog geht um das Erreichen der finanziellen Freiheit, und die Rente mit 40.

Ich kann Dir vergewissern, dass dieses Ziel eines meiner größten im Leben ist. Und ich glaube auch, dass es von großer Bedeutung ist, zumindest einen passiven Einkommensstrom zu erschließen um wirklich ein erfülltes Leben führen zu können. Auch wenn Dir dein Job sehr viel Spaß macht, wirst du ab und zu das Bedürfnis verspüren einfach zu Hause zu bleiben. Mit Hilfe deines passiven Einkommens könntest du dies erreichen, und nur mehr arbeiten wann und wo du willst.

Hier meine Gründe warum es durchaus Sinn macht nach finanzieller Unabhängigkeit zu streben:

  • Kontakt mit Menschen die du magst

Du hast keine Menschen mehr um dich welche dich provozieren. Du kannst Dir aussuchen mit wem du dich triffst und wo du dich mit diesen Menschen triffst. Niemand kann Dir vorschreiben, dass du Kontakt zu diesem und jenem Menschen aufnehmen musst um mit deiner Arbeit voran zu kommen. Speziell im Job wird es immer Personen geben, die Dir auf die Nerven gehen. Statt dich mit diesen Menschen zu streiten, geh lieber mit deinen Freunden auf einen Kaffee oder ein Bier.

  • Gesundheit

Du hast mehr Zeit für sportliche Aktivitäten. Dies wirkt sich auf deinen Gesundheitzustand aus. Für mich ist Sport ohnehin ein sehr großes Thema in meinem Leben. Ich wäre sehr froh, wenn ich mehr Zeit für meine Lieblingssportarten hätte. Speziell das Bergsteigen lässt sich nicht so einfach nebenbei ausüben. Für meine Ziele als begeisterter Hobby-Bergsteiger muss ich mittlerweile schon mehrere Tage einplanen. Die Anreise, der Gipfelsturm und die Heimreise nehmen viel Zeit in Anspruch.

  • Mehr Sicherheit als im Job

Du kannst schlicht und ergreifend nicht gefeuert werden. Du bist dein eigener Chef. Es wird vielleicht Monate geben, da wird etwas weniger passives Einkommen in deine Tasche gelangen. Aber hier lässt sich durch ein gutes Money Management Abhilfe schaffen. Auf jeden Fall bist du nicht auf die Stimmung eines Arbeitgebers angewiesen. Du musst nicht hoffen, dass dich dein Boss beim nächsten noch so kleinen Fehler hinauswirft. Viele sprechen davon,  dass es besser ist einen sicheren Job zu haben. Es gibt keinen sicheren Job, dies ist eine Illusion. Besser wäre ein Sicherheitsnetz von passiven Einkommensquellen aufzubauen.

  • Steuerthemen

Du setzt dich gezwungenermaßen mit deinen Steuern auseinander. Viele würden jetzt denken, dass dies ein negativer Punkt ist, aber ich denke anders. Ich glaube, dass hier sogar ein enormes Potential vorhanden ist. Ich habe mir sagen lassen, es gibt sehr viele legale Arten Steuern zu sparen. Man müsste eben nur wissen wie. Jetzt konzentriere ich aber erst einmal darauf mein Einkommen zu erhöhen. Mittlerweile bin ich den Steuern gegenüber auch nicht mehr negativ eingestellt. Je mehr ich verdiene, desto mehr freue ich mich meinen Teil für mein Land bei zu steuern. Ich arbeite ja nicht mehr wirklich für mein Geld, es ist passives Einkommen.

  • Gutes Tun

Sollte ich genug passives Einkommen erzeugen, dass ich meinen Lebensunterhalt davon bestreiten kann, habe ich mir fest vorgenommen regelmäßig zu Spenden. Es ist alles andere als selbstverständlich in so einer guten Position sein zu dürfen. Natürlich habe ich lange und hart daran gearbeitet um an diesen Punkt zu gelangen. Aber man darf nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die mein Geld dringender brauchen als ich. Ich spreche hier nicht von den Menschen, die es selbst schaffen können sich passives Einkommen aufzubauen, und nur zu faul sind etwas zu ändern. Ich spreche von wirklich armen Menschen, die vielleicht eine schwere Krankheit haben, und auf Spenden angewiesen sind, um ihr Leben zu erleichtern oder sich vielleicht einen Wünsch erfüllen zu können.

  • Alles wird leichter

Anfangs hat jeder Schwierigkeiten einen guten Job zu bekommen, und es allen Recht zu machen, um im Leben voran zu kommen. Passives Einkommen erleichtert einfach alles. Hast Du erst einmal begriffen, wie du an dein passives Einkommen gelangst, scheint nichts mehr unmöglich. Alles ist plötzlich nur mehr eine Frage der Zeit. Du weißt, du kannst alles schaffen, wenn Du es nur wirklich willst.

  • Stress reduzieren

Der einzige Stress den Du verspüren wirst, ist der den Du dir selbst machst um deine Ziele zu erreichen. Du hast dein gesamtes Leben selbst in der Hand. Niemand wird Dir mehr sagen, du musst diesen Bericht, oder diese andere Arbeit zu einem gewissen Zeitpunkt fertig haben. Du kannst aufstehen wann du möchtest. Du musst dich nicht mehr mit den ganzen anderen gestressten Leuten auf der Autobahn streiten. Ich sage Dir, ohne diese Stressfaktoren ist das ein ganz anderes Lebensgefühl.

  • Mehr Selbstvertrauen

Du wirst merken, wenn erst einmal die ersten passiven Euro fließen, trittst Du mit einem rundum erneuerten Selbstvertrauen auf. Das passive Einkommen und in weiterer Folge die finanzielle Freiheit ist etwas, worauf Du wirklich stolz sein kannst. Dies zeugt davon, dass du etwas großes erreicht hast. Wie schon gesagt ist die finanzielle Freiheit nichts was selbstverständlich ist. Die Wenigsten werden sie erreichen, weil sie nicht bereit sind den schwierigen Weg auf sich zu nehmen.

  • Mach was du willst

Du kannst tun und lassen was du möchtest. Die finanzielle Unabhängigkeit ist dein Ticket zum großen Spielplatz. Du kannst tun und lassen was du möchtest, natürlich nur wenn du niemand anderen schadest, und die Sache legal ist, die du vor hast. Aber Du kannst hin reisen wo du möchtest. Mountainbiken in Italien? Skifahren in Kanada? Tauchen in Thailand? Wenn Du Lust zu etwas hast, kannst Du es einfach tun. Du hast dein ganzes Leben lang Urlaub, und verdienst trotzdem weiter. Das schöne an meiner Art des passiven Einkommens ist, dass es kleinweise immer mehr wird, auch wenn ich wirklich gar nichts mehr dafür tue. Das bringt mich zum nächsten Grund.

  • Verdiene soviel Du willst

Du alleine entscheidest wie viel Du pro Monat, pro Woche oder pro Tag verdienen willst. Ist dein momentanes passives Einkommen für dich genug, kannst du dich einfach zurücklehnen und davon leben. Brauchst oder willst Du mehr verdienen, kannst Du weiter am Einkommen arbeiten. So wie es bei mir zum Beispiel ist: Meine Freundin hätte irgendwann in der Zukunft gerne ein eigenes Reitpferd. Natürlich kann ich ihr das erst kaufen, wenn wir einen großen Grund besitzen und unser Haus steht. Ich werde solange weiterarbeiten, bis ich genug passives Einkommen erzeuge um ihr diesen Wunsch erfüllen zu können. Habe ich das alles geschafft, kann ich mich wirklich zur Ruhe setzen. Deadline: 25. Mai im Jahr 2032. Mein 40er Geburtstag.

  • Weniger Arbeitslose

Würden mehr Menschen nach der finanziellen Freiheit streben würde dies auch unserem Arbeitsmarkt helfen. Stell Dir vor es gibt 10 Prozent mehr Leute, die genug Geld verdienen, ohne auf einen Arbeitgeber angewiesen zu sein. Die Stellen könnten alle nachbesetzt werden, und es würde auf kurz oder lang gar keine Arbeitslosen mehr geben. Dann wiederum wäre genug Geld im Land da um andere wichtige Dinge zu meistern.

 

Abschließende Worte: Ich finde, dass alle diese Gründe dafür sprechen, die Arbeit auf sich zu nehmen um diesem großen Ziel wirklich näher zu kommen. Für mich war es damals nur eine Idee, und ich habe mich in dieses Abenteuer begeben, ohne zu wissen, was wirklich auf mich zu kommt. Jetzt, da ich mittendrin bin, kann ich voller Stolz sagen, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, und dass die Reise es wirklich wert ist.

mfG Chri

 

 

Letzter Kauf – April, die zweite

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Hallo,

Ups, ich hab es wieder getan ;). Mein letzter Kauf ist eigentlich noch gar nicht richtig verdaut, steht schon wieder der nächste an. Ich bekomme von der Website Seeking-Alpha jeden Tag eine Email mit den aktuellen Artikeln zu Dividenden und Einkommen. Ich lese meist nur die Überschriften, das hält mich ziemlich gut auf dem Laufenden.

Eine dieser Überschriften hat heute meine Aufmerksamkeit geweckt: Coca-Cola: Now Is The Time. Ohne überhaupt den Artikel zu lesen habe ich mir die Aktie von Coca Cola angesehen. Hier der Chart: coca cola

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich habe mich daraufhin gleich in meinen Brokerage-Account eingeloggt und einmal herzhaft zugegriffen. Ich habe meine schon vorhandene Position in Coca Cola verdoppelt. Eigentlich habe ich vor dieses Investment noch weiter auszubauen, allerdings warte ich darauf,dass der Kurs noch weiter fällt.


Ich habe 34 Stück Coca Cola (KO) Aktien zu je 38,47 € gekauft.

Ich habe dafür also 1307,98 € bezahlt.

Dadurch hinzugefügtes Einkommen pro Jahr: 47,6 €

Meine Gesamtposition von Coca Cola beträgt nun 70 Aktien zum Marktwert von 2710 €.

Meine Dividendenrendite auf diesen Titel beträgt 3,33% p.a.


Ich habe schon lange nicht mehr Aktien auf “normale” Weise eingekauft. Dies macht aber durchaus auch Spaß. Allerdings bevorzuge ich noch immer die Vorgehensweise mit dem Optionshandel.

Es ist durchaus möglich dass ich in nächster Zeit noch einen Kauf tätige, falls sich die Gelegenheit ergibt. Falls der Kurs in den nächsten Tagen noch weiter fällt werde ich wieder zugreifen. Fällt der Wert der Aktie unter 40 US-Dollar, also ungefähr unter 35 Euro werde ich noch eine größere Position aufbauen, und vielleicht meine bisherige Position noch einmal verdoppeln.

Getrunken wird immer. Coca Cola ist ein Getränkegigant. Ich denke dieses Unternehmen wird auch in Zukunft alle profitablen Getränkeunternehmen nach und nach übernehmen. Ich möchte mich heute etwas kurz fassen, da ich nicht so viel Zeit habe. Ich bin eigentlich schon mit einem Fuß zur Tür raus und auf dem Weg zu meiner Freundin.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend. Lass es krachen!

mfGChri

Beitragsbild: //www.coca-colacompany.com

 

 

Letzer Kauf

if you can dream it

Hallo,

Schön, dass Du vorbei schaust. Ich möchte Dir heute meinen neuesten Aktienkauf vorstellen. Dabei handelt es sich sogar um zwei Unternehmen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Eines arbeitet als Pipeline-Betreiber, während das andere eher in der Unterhaltungsbranche tätig ist.

 

Unternehmen #1

Diejenigen die meinen Blog öfter lesen, wissen bereits, dass es sich beim Pipeline-Betreiber eigentlich nur um Kinder Morgan handeln kann. Ich habe ja schon im ein oder anderen Beitrag erwähnt, dass ich Aktien von diesem Unternehmen halte, und dass ich Optionen auf diese Unternehmensanteile handle.

Für alle, die das Unternehmen noch nicht kennen: Kinder Morgan ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Firmensitz in Houston. Die Firma betreibt Erdöl- und Erdgas-Pipelines sowie Tanklager in den Vereinigten Staaten. Kinder Morgan ist der führende Lieferant von Kohlendioxid für die tertiäre Ölgewinnung in Nordamerika.

Zuletzt hatte ich  3 Puts mit verschiedenen Ausübungskursen auf KMI verkauft. Diese befanden sich bei 20, 18 und 16 US-Dollar. Die beiden kleineren Puts (also auf 18 und 16) sind wertlos verfallen, hier habe ich eine nette kleine Prämie eingenommen.

Die Laufzeit des 20er Puts ist mit dem heutigen Tag zu Ende. Da die Aktie bei 18,50 US-Dollar steht, musste ich 100 Aktien zum Gesamt-Preis von 2000 Dollar kaufen. Die Prämie rechne ich hier jetzt nicht ein.

Der Durchschnittspreis meiner bisherigen Position in KMI wurde durch den Zukauf auf 21,25 Dollar gesenkt. Meine Position summiert sich auf 261 KMI-Aktien. Die hundert zusätzlichen Anteile bringen mir aufs Monat gerechnet ein weiteres passives Einkommen von 4,17 €.

Wie ich mit dieser Position weiter vorgehe: Sollte sich der Kurs weiter steigern beginne in naher Zukunft Covered Calls darauf zu verkaufen, um eine weitere Einnahme zu generieren. Eventuell verkaufe ich zusätzlich noch einen Put, der weiter aus dem Geld liegt.

Da die Dividende erst gekürzt wurde, bin ich sehr gespannt wie es mit den Ausschüttungen weitergeht. Sollte keine Besserung in Sicht sein, verkaufe ich solange Calls in der Nähe meines Durchschnittskurses, bis ich ausgeübt werde, und somit die Aktien wieder verkauft werden.

Unternehmen #2

Beim zweiten Unternehmen handelt es sich um eines meiner absoluten Favoriten. Ich werde jeden Kurseinbruch nutzen, um weitere Anteile zu kaufen. Die Rede ist von “The Walt Disney Company ” (DIS). 

Disney hat es in die Herzen jedes Kindes geschafft, und ein Imperium aufgebaut, welches wohl einzigartig bleiben wird. Ich persönlich freue mich über jeden Film, den Disney herausbringt. Demnächst werde ich mir die Verfilmung vom Dschungelbuch im Kino ansehen. Irgendwie werde ich ja sogar dafür bezahlt. Mein Dividenden-Einkommen von DIS bezahlt mir bereits 5 mal im Jahr einen Kino-Besuch. Was gibt es besseres?

Ich denke die Wachstumschancen für Disney sind noch immer immens. Vor allem mit der neuen Star-Wars-Vermarktung lässt sich bestimmt noch sehr viel Geld verdienen.

Ich hatte mir vorgenommen eigentlich nur mehr durch Short Puts Aktien zu kaufen. Da ich aber in jüngster Vergangenheit mehrere Male Optionen auf Disney verkauft habe, und ich nicht ausgeübt wurde, habe ich beschlossen selbst einzugreifen. Heute habe ich 30 Stück Disney Aktien zum Preis von 87,7 € pro Anteil gekauft. Ich habe damals die Aktie in Euro gekauft, da ich mit dem Cash-Konto nicht die Währung wechseln wollte.

Damit hätte ich hier meinen Durchschnittskurs auf 92,02 Euro gesenkt. Ich halte nun insgesamt 40 Stück dieses wunderbaren Konzerns. Dies ist erst der Anfang. Laufen die Optionsprämien der nächsten Monate so gut wie bisher werde ich weiter aufstocken. Ich kann gar nicht genug Unternehmensanteile von DIS bekommen.

Durch den Zukauf erhalte ich auf den Monat gerechnet ein weiteres passives Einkommen von 3,55 €.

Zusammenfassung

Die beiden Käufe ergeben ein jährliches Dividendeneinkommen von 92,64€. Für dieses Geld muss ich nichts weiter tun. Ich kann mich getrost zurücklehnen, und dabei zusehen, wie das Geld fließt. Idealerweise steigern die beiden Firmen die Dividende Jahr für Jahr. Bei Disney bin ich mir ziemlich sicher, dass dies der Fall sein wird. Bei Kinder Morgan ist die Sache noch nicht wirklich klar, aber das stört mich nicht. Hier erzeuge ich laufende Einnahmen aus den Optionsprämien.

Was hältst Du von meinen Käufen? Hast Du diese Aktie auch in deinem Depot? Lass es mich wissen. Ich freue mich auf Kommentare. Ich wäre Dir auch dankbar, wenn du meine Beiträge auf Facebook oder Twitter teilst. Für Dich heißt es jetzt wahrscheinlich ab ins Wochende, also wünsch ich Dir ein schönes!

mfG Chri

Beitragsbild: //likesuccess.com/

 

 

Dividendenerhöhung: Procter&Gamble (PG)

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Hallo,

Vergangene Woche hat wieder einmal ein Konzern die Dividende erhöht, vom dem ich Anteile halte. Die Rede ist vom us-amerikanischen Konsumgütersteller Procter&Gamble (PG). Die meisten kennen diese Firma wohl nur unter P&G.  Im Vordergrund der Unternehmensaktivitäten steht die Entwicklung und Produktion von Markenartikeln für die Bereiche Beauty, Textil- und Haushaltspflege, Hygiene, Gesundheits- und Babypflege, Nahrungsmittel und Getränke.

P&G Declares Dividend Increase

Company Release – 4/8/2016 4:01 PM ET

CINCINNATI–(BUSINESS WIRE)– The Board of Directors of The Procter & Gamble Company (NYSE:PG) declared an increased quarterly dividend of $0.6695 per share on the Common Stock and on the Series A and Series B ESOP Convertible Class A Preferred Stock of the Company, payable on or after May 16, 2016, to Common Stock shareholders of record at the close of business on April 18, 2016, and to Series A and Series B ESOP Convertible Class A Preferred Stock shareholders of record at the start of business on April 18, 2016. This represents a 1% increase compared to the prior quarterly dividend.

Zugegebnermaßen: Die Dividendenerhöhung diese Jahres ist nicht der Rede wert. Die Erhöhung beträgt lediglich 1%. Das Management ist aber momentan damit beschäftigt die Unternehmensprozesse zu optimieren. Es wird Vieles umstrukturiert, um in Zukunft noch besser wachsen zu können.

Ich als Investor sehe diese kleine Erhöhung als guten Willen des Managements. Ich bin sogar sehr froh, dass sie nicht mehr Prozent beträgt. Das Payout-Ratio ist in den vergangen Jahren auf einen beunruhigenden Wert angesteigen:

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Quelle: dividend.com

Wie man hier sieht ist das Payout-Ratio auf 74,4% angestiegen. Wenn ich von einem langfristigen Investment ausgehe, würde ich es begrüßen hier wieder eine Zahl unter 60 zu sehen. Durch kleine Erhöhungen wie diese sollte es möglich sein bald wieder auf so einen Wert zu kommen.

Mit dieser Erhöhung steigert das Unternehmen die Dividende das 60 Jahr in Folge und gehört somit zu den Dividenden-Aristokraten, sowie zu den Dividenden-Königen.

Auf das Jahr gerechnet werden 2,68 Dollar je Anteil ausgeschüttet. Beim derzeitigen Aktienkurs von 82,83 US-Dollar ergibt das eine Dividendenrendite von 3,23%.

Was bedeutet das für meine Position?

Mein Durchschnittspreis für dieses Investment lag bei 71,78 US-Dollar. Meine Dividendenrendite beträgt also 3,73%. Zusätzlich bin ich 15 Prozent im Plus, was die Kursgewinne angeht.

Im großen und ganzen bin ich sehr froh über die letzten Entwicklungen dieser Firma. Als Aktionär freue ich mich auf weitere Jahre und blicke gespannt in die Zukunft. Ich werde mich selbst auf jedem Fall auf dem Laufenden halten, ob und wie die Umstrukturierungen zum weiteren Erfolg beitragen werden.

mfG Chri

 

Beitragsbild: //www.pginvestor.com/

Passives Einkommen für faule Leute: ETF

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Guten Morgen,

Heute möchte ich einen Weg vorstellen, wie Du relativ einfach an ein passives Einkommen gelangst, auch wenn Du Dich nicht ständig damit beschäftigen möchtest. Jeder kann von Dividenden profitieren, auch wenn man sich nicht selbst ein Depot aus Dividendenaktien erstellt. Es gibt Produkte am weltweiten Aktienmarkt, die schon ein Depot von Dividendenaristokraten zusammengestellt haben.

Die Rede ist von ETFs, Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Investment-Fonds. Viele Leute kennen Investment-Fonds, die aktiv von Experten gemanagt werden. Diese haben auch eine Berechtigung, falls man die Recherche-Arbeit komplett abgeben möchte. Ich will hier aber einen Weg aufzeigen, den viele Menschen vielleicht nicht kennen. Da ich Leser habe, die sich noch nie mit der Börse auseinandergesetzt haben, sollte ich alle möglichen Einkommensarten an der Börse aufzeigen. Ich sehe es als meine Pflicht an, etwas Aufklärungsarbeit zu leisten.

Viele Lesestunden sind vergangen, indem ich etwas Wissen über die Börse aufgeschnappt habe. Dies möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Wie ich schon öfter erwähnt habe, will ich meinem Umfeld die Angst vor Aktien nehmen, und die Möglichkeiten des Vermögensaufbaus zeigen.

ETFs – ganz allgemein

Exchange Traded Funds sind passiv gemanagte Fonds. Sie werden meist nach einigen Standardvorgaben zusammengestellt, und dann sich selbst überlassen. Es werden eher selten Eingriffe gemacht. Vergleich zu gewöhnliche Investment-Fonds: letzere werden häufiger adjustiert, um höhere Gewinne für Ihre Anleger zu realisieren. Dies ist zwar ein Vorteil, aber es schaffen eben auch nicht alle Fondsmanager dauerhaft einen Vorsprung gegenüber einem Vergleichsindex herauszuholen.

Beim ETF wird zum Beispiel ein Index einfach nachgebildet. Nehmen wir den DAX. Der deutsche Leitindex enthält die 30 größten Aktiengesellschaften der deutschen Wirtschaft. Nun gibt es ETFs, die eben genau diese Werte enthalten. Ein teurer Experte, der das Depot überwacht und adjustiert ist hier nicht notwendig. Sämtlich Werte des Index werden in der entsprechenden Gewichtung erworben.

Vorteile der ETFs

  • Diese börsengehandelten Fonds sind sehr einfach aufgebaut. Dennoch hat man hier, genau wie bei aktiv gemanagten Fonds, dieselbe Risikostreuung, da sich in den Portfolios viele Unternehmen befinden.
  • Zusätzlich sind sie eher kostengünstig im Vergleich zu den herkömmlichen Investment-Fonds. Da der Manager entfällt, und nicht ständig Transaktionen getätigen werden (welche auch wieder bezahlt werden wollen), ist es hier möglich mehr Gewinn herauszuholen, falls die beiden Fonds gleich viel Rendite schaffen.
  • Der Ausgabeaufschlag bzw. die Rücknahmegebühr der konservativen Fonds entfällt beim ETF komplett. Diese schlagen mit bis zu 5 Prozent zu Buche.
  • Man kann Anteile schneller kaufen und wieder verkaufen, wenn man das denn möchte. Dazu loggt man sich einfach in seinen Account beim Broker ein, und tätigt die Order.

Nachteile der ETFs

  • Meiner Meinung nach ist der größte Nachteil der ETFs, dass es bereits so viele davon am Markt gibt. Der Anleger muss sich hier wieder ein bisschen damit auseinandersetzen, um das richtige Produkt für ihn zu finden.
  • Auch hier werden Transaktionskosten fällig. Bei jedem Kauf oder Verkauf werden beim Broker Gebühren fällig. Durch die Auswahl des richtigen Brokers kann man hier aber viel Geld sparen.
  • Der ETF kann den Vergleichsindex nie schlagen, da er ja aus den selben Werten besteht.

Unterschiede zwischen ETFs

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von ETFs. Das macht es auch so schwierig das richtige Produkt zu finden. Meiner Meinung nach ein guter Ansatz ist, wenn man sich gleich einmal entscheidet ob man eine Auszahlung bevorzugt, oder die Gewinne im Fond bleiben.

Für mich als potentieller Anwärter der finanziellen Freiheit (kann man das so schreiben? egal.. ;) ) kommt natürlich nur einer in Frage, der die Gewinne auch regelmäßig auszahlt. Ich versuche ja immer neue Einkommensquellen zu erschaffen, um irgendwann davon meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Da würde es mir nicht viel helfen, wenn ich nur am Ende einen Batzen Geld herausbekommen würde.

Natürlich haben aber auch beide Arten ihre Berechtigung. Das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Dabei möchte ich darauf hinweisen, dass es die unterschiedlichsten Aufstellungen der ETFs gibt. Es gibt welche, die nur einen Index abbilden, es gibt aber auch welche, die nach bestimmten Regeln aufgestellt werden. Für mich würde zum Beispiel einer in Frage kommen, der die Aktiengesellschaften mit den längsten Dividendenrekorden abbildet.

Es existieren aber auch:

  • Währungs-ETFs
  • Pfandbrief-ETFs
  • Hedgefonds-ETFs
  • Volatilitäts-ETFs
  • Wachstums-ETFs
  • Value-ETFs
  • Nachhaltigkeits-ETFs
  • ETFs für Risikofreudige Anleger
  • eine Mischung aus mehreren Anlageklassen
  • und viele mehr

Für jeden Anleger findet sich das passende Produkt, allerdings kann die Suche schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. Ich denke aber, dass sich die Suche lohnen kann. Wenn man den richtigen Fond einmal gefunden hat, ist es ein leichtes dauerhaft zu investieren, und Vermögen zu bilden.

Meine persönliche Meinung

In diesem Artikel wollte ich einmal aufzeigen, dass es eine einfach Möglichkeit an der Börse gibt  von Ausschüttungen zu profitieren, ohne ständig neue Unternehmen bewerten zu müssen. Anfangs muss man sich natürlich etwas mit den verschiedenen ETFs befassen. Ist man sich seiner Sache aber sicher, ist ein Selbstläufer. Die einzige Entscheidung, die Du dann noch treffen musst, ist wieviel zu einsparen möchtest. Ob Du einmal im Jahr ein paar Hundert oder Tausend Euro investierst, oder monatlich einen kleineren Betrag bleibt Dir überlassen. Sparpläne sind ab Kleinstbeträge möglich, auch wenn ich glaube, dass 5 Euro Einlage noch nicht viel Sinn macht.

Kaufe ich selbst ETFs am breiten Aktienmarkt? Bis jetzt habe ich noch nicht in einen ETF investiert. Dies liegt aber nicht daran, dass ich Angst davor habe, oder ähnliches. Vielmehr glaube ich, dass mein Wissen bereits groß genug ist, um die Performance der meisten ETFs langfristig schlagen zu können.

Für jemanden der sich intensiv mit seinen Investitionsmöglichkeiten beschäftigen möchte, würde ich einen ETF nicht empfehlen, da er für mich schlicht und ergreifend zu wenig abwirft. Dies ist aber nur in Relation zu sehen.

Ich glaube sehr wohl, dass der Exchange Traded Fund mehr als genug Gewinn abwerfen kann, für Menschen die sich nicht ständig mit ihren Investitionen auseinandersetzen wollen. Es gibt sehr viele Menschen, die durch das monatliche einsparen in so einen Fond bereits die finanzielle Freiheit erreicht haben, oder sogar sehr reich geworden sind. Es kommt eben immer drauf an, wieviel man bereit ist einzusparen. Sparst Du viel ein, kommt auch viel dabei heraus. So einfach ist das.

Mein Rat an alle die einen passiven Einkommensstrom aufbauen möchten: Suche Dir einen günstigen Broker ohne Depotgebühren und mit geringen Transaktionskosten. Werde Dir bewusst in welchen ETF zu einsparen willst (Es können auch mehrere sein). Spare monatlich einen Betrag an und investiere in den Fond. Wenn Du merkst, dass Dich deine Investitionen doch mehr interessieren, als du gedacht hast, beginne dich weiterzubilden. Wenn Du mehr über einzelne Unternehmen weißt, kannst du die Anteile des Fonds noch immer verkaufen, und das frei gewordene Geld in gute Aktiengesellschaften stecken.

Ich hoffe ich konnte Dir einen Einstieg in die Welt der passiv gemanagten Fonds ermöglichen. Hat Dir der Beitrag gefallen? Ich würde mich freuen, wenn du ihn auf Facebook oder Twitter teilst. Kommentare sind auch immer gerne gesehen.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag!

mfG Chri

 

Buchtipp: Cashflow Quadrant

Guten Abend wünsch ich Dir!

Dies ist mein erster richtiger Beitrag auf der neuen Domain. Endlich ist die Seite soweit fertig, dass ich weiter schreiben kann. Wie schon im alten Blog erwähnt wird sich die Website aber ständig ändern. Sie soll mit uns allen weiter wachsen. Ich hoffe, dass dieser Blog eines Tages einer der populärsten deutschsprachigen Blogs zum Thema finanzieller Freiheit wird. Das ist natürlich eine Menge Arbeit für mich, aber ich versuche mein Bestes.

Kommen wir zum eigentlich Thema dieses Artikels. Heute habe ich mich endlich dazu aufgerafft meine erste Buchbesprechung zu schreiben.Diese wird es ab jetzt öfter geben. Ich habe sehr viele Bücher über Investitionen bereits gelesen, und versuche mich auch ständig weiterzubilden. Hier möchte ich Dir immer wieder ein Buch vorstellen. Sie haben mir sehr geholfen, also dachte ich, dass auch Dich der ein oder andere Buchtipp ein großes Stück vorwärts bringen könnte.

Cashflow Quadrant – von Robert T. Kiyosaki

Anfangen möchte ich mit dem Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki, da dieses Buch zu einem großen Teil dafür verantwortlich ist, dass ich den Weg zum Investor eingeschlagen habe.

Robert Kiyosaki ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Autor von Selbsthilfebüchern zum Thema Finanzen. Das bekannteste seiner Bücher ist Rich Dad – Poor Dad, welches mehrfach ausgezeichnet wurde. Seine 18 Bücher verkauften sich über 26 Millionen Mal. Weiters hat er mehrere Brett- und Computerspiele herausgebracht, um Kindern und Erwachsenen den richtigen Umgang mit dem lieben Geld beizubringen.

Zitat von Herrn Kiyosaki: “Der Hauptgrund dafür, dass sich Leute finanzielle abrackern, ist, dass sie jahrelang zur Schule gehen, aber nichts über Geld lernen. Das Ergebnis: Menschen lernen, für Geld zu arbeiten – aber nicht, wie man es schafft, das Geld für sich arbeiten zu lassen.”

Dieses Zitat alleine hat mich damals schon sehr nachdenklich und in weiterer Form bewusst gemacht, dass ich etwas ändern muss, um mein Leben so zu meistern, wie ich es will.

Mit 47 Jahren hat er sich aus dem Berufsleben zurückgezogen und widmet sich nur mehr seinen Investitionen. Für mich stellt er deshalb ein großes Vorbild dar.

Inhalt des Buches

Er erzählt in seinen Büchern, dass er eigentlich zwei Väter hatte. Seinen leiblichen Vater, der einen sehr guten Abschluss erreicht hat, aber dennoch nie finanziell frei wurde, und bis an sein Lebensende für Geld gearbeitet hat. Sein zweiter Vater ist eigentlich der Vater seines besten Freundes. Dieser hat ihn jedoch sehr vieles über Geld gelehrt.

Weiter im Buch erklärt er seinen Cashflow Quadrant. Die linken beiden Quadranten stellen die Seite der ärmeren Menschen dar. Der Employee, also der Angestellte, tauscht seine

Zeit gegen Geld. Der Selbstständige verdient zwar mehr und ist sein eigener Chef, arbeitet aber auch rund um die Uhr und tauscht noch immer seine Zeit gegen Geld. Das Gehalt des Angestellten und des Selbstständigen ist begrenzt, da der Tag nur 24 Stunden hat.

Auf der rechten Seite wird es viel interessanter. Der Businessman, also der Unternehmer, hat es bereits geschafft sich ein System aufzubauen, womit er die Zeit seiner Angestellten gegen Geld tauschen kann. Sein Verdient ist nicht mehr von seiner eigenen Zeit abhängig. Er baut sich durch seine Angestellten einen Hebel auf.  Hier wird bereits Geld im großen Stil verdient.Trotzdem muss das System vom Unternehmer am Laufen gehalten werden.

Ziel eines jeden Angestellten, Selbständigen und Unternehmer sollte es  im Endeffekt sein ein Investor zu werden. Als Investor lässt man sein Geld für sich arbeiten. Hier kann man die finanzielle Freiheit erlangen. Im Buch erklärt er ziemlich kurzweilig wie man ein erfolgreicher “B” und “I” wird, und wie man das Beste aus sich herausholt.

Auf den letzten 60 Seiten beschreibt er in 7 Schritten, wie man zu seiner persönlichen finanziellen Freiheit gelangt.

Fazit

Alles in allem kann ich den Autor und seinen Cashflow-Quadrant nur weiterempfehlen. Ich habe leider bis jetzt nur dieses gelesen, allerdings hört man von den anderen Büchern auch nur Gutes! Wenn mich jemand fragen würde, welches Buch ich definitiv als Standardwerk für das Erlangen der  finanziellen Freiheit empfehlen würde, wäre es dieses.

Die Idee des Cashflow Quadrant gefällt mir sehr gut, da sie so einfach ist. Sie ist einfach zu erklären und einfach zu verstehen. Für mich persönlich eine echte Bereicherung.

Das Buch ist wahnsinnig motivierend geschrieben, und ich verspreche Dir, wenn Du es gelesen hast, bist Du nicht mehr die selbe Person. Wenn Dir deine persönlichen Finanzen so wichtig sind wie mir, solltest Du es auf jeden Fall gelesen haben.

Cashflow Quadrant: Rich dad poor dad

mfG Chri

 

 

Bildquelle: www.knowledgebringsmoney.com