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  • #2081

    DaK0si
    Teilnehmer

    Hi Community,

    zumeist wird bei dem Thema Veranlagung auf die ertragreichste Form, auf Anlegestrategien, auf die richtige Brokerwahl oder auch auch auf die Besteuerung eingegangen.
    Bevor man sich jedoch über obige Themen den Kopf zerbrechen kann, braucht man zunächst eines: Kapital.
    Dieses kann man entweder geschenkt oder vererbt bekommen oder sich selbst “verdienen”.

    Vermutlich nicht nur in meinem Fall trifft letzteres zu. Dem entgegen stehen jedoch die Ausgaben des täglichen Lebens. Deshalb die Frage in diesem Thread:

    Welche Ausgaben versucht ihr zu vermeiden? Habt ihr eure Ausgaben in Auge? Wie und wo vergleicht ihr Angebote?

    Ich bin für sämtliche “tricks” dankbar :-)

    #2084

    DerKapitalist
    Teilnehmer

    Grüße,

    fang ich mal an, wie ich das so mache.

    Also ich habe eine Exceltabelle in der alle meine Fixausgaben aufgelistet sind. Ebenso gebe ich mir bei eher variablen Sachen ein Budget, z.B. bei Essen und Sprit. Das Ganze wird auf den Monat herab gebrochen.

    Die ganzen Ausgaben werden automatisch von meinem Nettolohn abgezogen (ohne Einrechnung von Zusatzgeldern, wie Urlaubsgeld, Schichtzuschläge, Börseneinnahmen etc)

    So sehe ich immer, was am Ende des Monats übrig bleiben sollte. Die Liste versuche ich dabei immer wieder zu optimieren, indem ich mir meine Ausgaben ansehe und dann vergleiche. So konnte ich meinen Handyvertrag jetzt um 70 % an Kosten senken, bei meiner Autoversicherung immerhin 25 % und die Spritkosten sollten nun auch fallen.

    Einmalige Ausgaben trage ich da aber nicht ein.

    Dazu kommt noch eine Exceltabelle, in welcher ich mein Vermögen jeden Monat tracke. Hier kommen aber nur Geldbestände rein, welche ich innerhalb von 2 Tagen flüssig machen könnte.
    Also Autos etc. nehme ich in dieser Ansicht nicht mit auf. So sehe ich längerfristig, ob ich auf dem richtigen Weg bin und seit Jahren kennt mein Vermögen nur den Weg nach oben^^

    Ansonsten vergleiche ich gerne auf Check24 und versuche mir aus meiner Tabelle immer einen Kostenpunkt zu nehmen und diesen zu optimieren, bzw. zu schauen, ob er zu optimieren geht.
    Der nächste Kostenpunkt bei mir ist nach Hadyvertrag und KFZ-Versicherung, das Rauchen…

    #2085

    Josef
    Teilnehmer

    Ich bin da eher faul.
    Hab grob überschlagen, was ich an regelmäßigen Zahlungen brauche. Der rest wird monatlich automatisch überwiesen auf Rente und Fonds.

    Meine Sparquote bleibt dabei immer gleich. Es wird nie weniger eingezahlt.
    Hab ich am Monatsende ein Minus (was durchaus vorkommt), dann weis ich, dass im Folgemonat weniger ausgegeben werden darf, solange, bis das Minus ausgeglichen ist.

    Sonderzahlungen werden vom Depot weg getätigt.

    Das klappt so ganz gut :-)

    Gruß
    Josef

    #2086

    Sparkojote
    Teilnehmer

    Ich verwende für meine Ausgaben das App HomeBudget, dort tracke ich alle Einnahmen und Ausgaben die ich habe. Somit habe ich den genauen überblick wie viel ich zur Seite legen kann.

    Zudem tracke ich meinen Networth monatlich, dieser sollte im Idealfall jeden monat steigen, es kommt selten vor das er sinkt. Ich esse oft zu Haus und nehme mein Mittagessen von zu Hause mit, so spare ich auch einiges an Geld.

    Bis Ende Jahr werde ich mein Ziel die 100’000 CHF an Networth sicherlich schaffen, wenn ich weiterhin so Gas gebe wie bisher.

    Gruss
    Thomas

    #2087

    Chri
    Keymaster

    Bin da ähnlich wie Josef,

    ich achte da eigentlich kaum drauf, habe auch einen fixen Sparbetrag, der von meinem Konto auf ein Tagesgeld-Konto per Dauerauftrag überwiesen wird. Damit ist sichergestellt, dass ich immmer etwas Geld auf der Seite habe, um in “Geldnöten” einfach reagieren zu können.

    So brauche ich eigentlich kaum etwas, klar gehe ich ab und zu mal Essen mit meiner Freundin oder Freunden, aber das versuche ich auch nicht zu vermeiden, sondern eher öfter zu machen. Fällt bei mir irgendwie unter “Quality-Time”

    Ansonsten lebe ich sparsam, kaufe mir keine neuen T-Shirts oder Hosen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Wenn dann am Gehaltskonto wieder mal zu viel Geld liegt überweise ich einen Teil davon aufs Depot.

    mfG Chri

    #2097

    Axelrod
    Teilnehmer

    Moin Moin,
    auf diesem Wege nochmal herzlichen Glückwunsch Chris zu dem neuen Forum! Hoffentlich schlägt so ein, wie Du es dir vorstellst!

    Ich bin da leider auch der falsche Ansprechpartner. Ich habe immer mehr ausgegeben als ich eingenommen habe. Für mich waren Dispo, Kredite und Darlehn “mein Geld” zum arbeiten. Mein Ansatz war nicht soviel sparen wie möglich, sondern mehr verdienen als das fremde Geld kostet! Entweder durch Spekulation an der Börse, durch Fortbildung und die Karriereleiter oder Immobilien. Ich spreche in der Vergangenheit, weil ich mittlerweile einige Immobilien Objekte abgeschlossen habe und jetzt in der Situation mich befinde, nicht mehr sparen zu müssen um mein Ziel weiter zu verfolgen.

    AUSDRÜCKLICH! Das war mein Weg, der ist nicht duplizierbar und war immer eine Wette auf meine Gesundheit und meine Arbeit!
    beste Grüße Axe

    #2103

    derstillhalter
    Teilnehmer

    Meine Ausgaben bezüglich Essen, Wohnung und Kleidung sind konstant. Für die Freizeit ist ein kleiner monatlicher Betrag reserviert. Ich spare monatlich einen fixen Betrag. Ich überweise ihn auf ein Tagesgeldkonto. Der Rest bleibt auf dem Konto, bis es wieder eine gewisse Größe erreicht hat, dann zahle ich wieder einen Teil ins Depot ein.

    Der Weg wie Axe das handhabt, gefällt mir auch gut. Allerdings bin ich zurzeit noch Student und daher nicht wirklich umsetzbar.

    Lg Michael

    #2184

    SoBa
    Teilnehmer

    Ich habe vier Tools.

    Ein Haushaltsbuch als App, wo tägliche Einnahmen und Ausgaben erfasst und gruppiert werden. Da fällt monatlich ein gruppenbezogener Report raus.

    Diese Monate sammle ich in einer Excel (für den groben Überblick) und zur Ermittelung der Sparrate. (Tool 2)

    Dann habe ich noch zwei zusätzliche und sehr interessante Tabelle.
    Die erste Tabelle ist eine Art Budget/Vorschau Tabelle. In dieser erfasse ich pro regelmäßig Zahlung (monatlich,vierteljährlich,…) den Betrag und den Intervall bzw. Startmonat. Einfachster Fall “Kfz-Versicherung” >> jährlich im Januar Betrag X,XX . Schwieriger Fall “Lebensmittel” >> monatlich und Schätzwert. Anschließend spanne ich ein Matrix auf (ein Bild wäre jetzt schön) zu den Monaten, sodass ich sehen kann im Monat z.B. April werde ich voraussichtlich diese Einnahmen und diese Ausgaben haben. So sieht man schön, wo es schon von vornherein ein Problem gibt. Denn ich rechne mir am Ende natürlich die monatlichen Einnahmen- und Ausgabensummen zusammen. Wobei natürlich in jedem Monat die Einnahmen überwiegend sollten. Dies gleiche ich dann mit dem monatlichen Report ab bzw. kann mir sogar eine Vorschau/Vorgabe machen, was ich im nächsten Monat erreichen will. Das die Praxis mich dann eines besseren belehrt, ist nicht schlimm und meist nachvollziehbar erklärbar.

    Abschließend “Tool 4”, eine Exceltabelle auf Jahresbasis. Ich habe sie Liquidität genannt. Und es gibt drei Kategorien – kurzfristig, mittelfristig und langfristig. Kurze Position kann man schnell zu Geld machen, langfristige Positionen gar nicht oder schwer in bares umwandeln.
    z.B. Kurzfr.: Cash, Girokonto, Depot Verrechnungskonto
    z.B. Mittelfr.: Depot, Studienschulden(negativ),Auto(fällt jährlich im Jahr),…
    z.B. Langfr.: Rentenverträge, Immobilien (abbezahlter Wert; steigt also), Kredit(Restbetrag; also negativ und fällt langsam)
    Damit kann ich mir mein Gesamtvermögen (was vielleicht der bessere Titel wäre) gut ermitteln und jährlich die Änderung vergleichen. Außerdem merke ich, ob ich zu viel Cash unnötig rumliegend habe und sehe alle meine Schulden auf einen Blick.

    Das waren meine vier kleinen Helferlein, mit den ich mich wohl fühle und die mir ein stimmiges Bild über meine Finanzen erlauben.

    Gruß SoBa

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