Ansicht von 4 Beiträgen - 16 bis 19 (von insgesamt 19)
  • Autor
    Beiträge
  • #2366

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    sorry das ich jetzt in den Konrinthenkacker-Modus wechsel muss, aber ihr vermischt hier eine Menge Dinge und habt damit Bautschi letztlich genau falsch beraten. Im Moment sollte man Cash besser in Euro halten. Denn der Dollar wertet im Verhältnis zum Euro ab, somit ist es besser im Euro investiert zu sein der an Wert gewinnt.

    Hierzu sei auch auf ein Video auch von Jens Rabe von vor drei Wochen verwiesen:

    Ich kann jetzt nicht für alle Broker sprechen, aber bei Banx und somit vermutlich bei allen anderen IB Resellern zahlt man definitiv keine Zinsen auf die genutzte Margin. Es ist völlig Schnuppe ob man die Margin (die Sicherheit) in USD/EUR Cash oder in Aktien in USD oder EUR hinterlegt. Wichtig ist das der geforderte Gegenwert entsprechend vorhanden ist.

    Zinsen zahlt ihr immer dann wenn Ihr Soll-Stände in irgend einer Währung im Depot habt, also einen Kredit aufgenommen habt. Das mag scheinbar für den ein oder anderen nicht intuitiv sein, logisch ist das aber absolut.

    Relevant sollte das für einen reinen Optionshändler der seinen Handel im Griff hat ohnehin nicht sein. Durch den ständigen Verkauf von Optionen werden die Cash-Bestände in der Handelswährung ja stetig gefüllt. Nur wenn mir das Konto durch Verluste ins Minus rutsch muss ich das Konto ausgleichen um Zinsen zu sparen.

    Anders ist das natürlich wer zusätzlich Aktien in USD kauft. Einfach Rechnung Ihr habt 10.000 EUR im Depot liegen und kauft für den Gegenwert von 5.000 EUR Aktien in USD. Das könnt Ihr tun, denn durch die 10.000 EUR ist genug Liuidität im Depot. Jedoch habt Ihr ja keine USD im Depot, Euer USD-Bestand wird um den Gegenwert von 5.000 EUR ins Minus rutschen. Kauft Ihr in USD und habt keine USD, kauft Ihr auf Pump. Dieser Kredit wird durch die 10.000 EUR die immer noch da sind besichert, doch Ihr zahlt für den USD-Soll-Bestand Soll-Zinsen. Tausch Ihr jetzt genug EUR ins USD um, damit der Saldo ausgeglichen ist fallen auch die Zins-Zahlungen wieder weg.

    Sprich die richtige Strategie wäre (soweit einen die Währungsschwankungen überhaupt interessieren) in allen Handelswährungen genug “Handgeld” zu halten damit man akute Verluste und Käufe bedienen kann. Die große Reserve hält man in der Währung die im Moment im Aufwärtstrend ist und tausch um Gebühren zu sparen nur hin und wieder größere Beträge, falls das jeweilige Handgeld sich zu weit vom geplanten Volumen entfernt hat.

    Bye
    Opti

    #2383

    Bautschi
    Teilnehmer

    Hallo Opti,

    danke für deinen Beitrag und deine Erklärung. Ehrlich gesagt musste ich deinen Beitrag zwar dreimal lesen um dann auch alles zu verstehen, aber ich denke es hat mich wieder weiter gebracht.

    Kurz zusammengefasst, ob ich es richtig verstanden haben:

    – Mein Wechsel von Eur in USD war aktuell vermutlich nicht clever aufgrund des starken Euros.
    – Für Margin bezahle ich keine Zinsen.
    – Einzig beim Kauf von Aktien muss ich aufpassen, falls ich die Währung nicht hätte

    Danke

    VG Bautschi

    PS: Vielleicht können wir uns ja auch mal per Mail austauschen, weil ich glaube, dass du aktuell so ähnlich auf dem Weg bist wie ich.

    #2385

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo Bauschi,

    Deine Zusammenfassung ist korrekt. Ergänzen möchte ich aber noch, achte auf die Tausch-Gebühren. Nicht das am ständigen hin- und her Tauschen letztlich nur der Broker verdient. ;-)

    Bye
    Opti

    #2389

    Bautschi
    Teilnehmer

    Hallo Chri,

    danke für deinen Zusatz. Natürlich sollten die Gebühren nicht vergessen werden :-).

    VG Manuel

Ansicht von 4 Beiträgen - 16 bis 19 (von insgesamt 19)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.