Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 37)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: Short Put Option #2707

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo Finanzmixerin,

    ich hätte da mal einen Tipp. Jens Rabe verkauft für 5 Euro seinen Basiskurs:
    //www.digistore24.com/product/114563

    Das sind 10 Stunden Videomaterial mit dem gesamten Basiswissen zu Optionen und dem Optionshandel. Was man nicht bekommt, Strategien wie man das dann profitabel handelt. DAS bekommt man dann natürlich nur für deutlich mehr Geld. Aber nachdem Du ja bereits eine Strategie für Dich ausgesucht hast, dürfte das ja nicht das Problem sein.

    Mir hat der Basiskurs absolut geholfen ein grundlegendes Verständnis für das ganze Thema zu bekommen. Dir scheinen wirklich noch die absoluten Grundlagen zu fehlen, ich denke 5 Euro wären dann da gut investiert. Und nur zu Sicherheit, ich kenne Jens Rabe weder persönlich, noch profitiere ich von seinen Geschäften.

    Und jetzt gibt es noch zwei Sachen die man als blutiger Anfänger evtl. nicht auf dem Zettel hat, aber unbedingt vorher klären sollte, bevor man mit Euphorie ins Thema einsteigt. Matthias hat beides eigentlich auch schon erwähnt. Ich fasse nochmal zusammen.

    1. Optionen beziehen sich immer auf 100 Aktien. Ist Dein Depot groß genug, das Du unter Berücksichtigung einer vernünftigen Diversifikation jeweils 100 Aktien von einer Sorte eingebucht bekommen möchtest?

    Beispiel:
    Du schreibst eine McDonalds Option, diese bezieht sich auf 100 Aktien. Kurs aktuell 170 Dollar. Bedeutet bei einer Ausübung bekommst Du Aktien für 17.000 Dollar eingebucht. Sagen wir mal ein Depot sollte mindestens 10 Werte umfassen, müsstest Du um solche Aktien berücksichtigen zu können ein Depot im Bereich von 150.000 – 200.000 Dollar haben. Willst Du nun noch die Chance haben günstiger Nachzukaufen, weil der Kurs doch nicht optimal war, entsprechend das doppelte oder so.

    Sollte also Dein Depot deutlich kleiner sein, muss Dir klar sein das Du nur einen Teil der verfügbaren Werte über Optionen ins Depot holen kannst.

    2. Kläre vorher ob Du ein Margin-Konto und die Berechtigung für Leerverkäufe (short) von Aktien-Optionen bei Deinem Broker bekommst. Die bereits genannten üblichen Verdächtigen Captrader, Banx Broker und Lynx haben da gewisse Schwellen eingezogen (bzw. das sind Behörendenvorgaben). Du musst ein gewisses Mindesteinkommen beziehen oder ein gewisses Mindestvermögen haben. Sonst bekommt man unter Umständen keine Handelszulassung.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Short Put Option #2695

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo Finanzmixerin,

    die Grundlage hat Michl ja schon super erklärt. Ein Satz verwirrt mich jetzt noch etwas in Deinem Posting. Du schreibst:

    “Zu welchem Strike-Preis kaufe ich denn nun die Puts. In der Regel doch zu einem höheren Preis als den aktuellen Aktienkurs?”

    Also ein normaler Put-KÄUFER (Absicherung) wird sein Strike eher unter dem aktuellen Kurs wählen. Genauso wie ein normaler Put-VERKÄUFER (Trading).

    Also wenn die Aktie 100 Dollar kostet und ich einen Put mit einem Strike von 95 Dollar KAUFE habe ich mich gegen Kursstürze über 5 Dollar versichert und mein Risiko entsprechend begrenzt. Sinkt der Kurs unter 95 Dollar bekomme ich die Aktien auf jeden Fall zum Strike-Preis los.

    Wenn ich als Trader einen Put, also die Versicherung verkaufe ist ja mein Ziel die Optionspräme zu kassieren ohne das der Gegenpart von seinem Recht der Ausübung gebrauch macht. Ich wette also drauf das der Kurs über dem Strike-Preis ist.

    Ich habe gelernt das die Chancen am besten stehen wenn die Restlaufzeit der Option etwa 45 Tage beträgt und der Abstand des Strikes vom aktuellen Kurs etwa eine Standardabweichung beträgt. Das entspricht einem Delta von ganz grob 17.

    Ich kann aber nur davor warnen ohne ein ausreichendes Basiswissen in dieses Geschäft einzusteigen. Die Mechanik der Optionen und wie die Preise bei bestimmten Entwicklungen reagieren sollte man zumindest grundsätzlich verstanden haben. Sonst kann man da in kurzer Zeit viel Geld vernichten. Ist der Kurs mal am Strike angekommen nimmt der Preis der Option rasant an Fahrt auf, denn für jeden Dollar den der Kurs unter den Strike fällt wird die Option 100 Dollar mehr wert.

    Bischen anders kann die Sache aussehen wenn man die Aktien auch nehmen würde, wie es Chri ja macht. Dann kann es je nach Situation auch sinnvoll sein einen Put zu verkaufen der bereits im Geld ist.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Ankündigung: Tool zur Steuererklärung (DE) #2667

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo Elmar,

    ich bin ja erst seit ein paar Monaten dabei und muss mich mal mit meinem Steuerberater unterhalten in wieweit er im Thema Optionen bewandert ist. Nachdem ich mit meiner Steuererklärung immer schrecklich spät dran bin, eilt das bei mir im Moment auch noch gar nicht. ;-)

    Deshalb ürigens keine Reaktion auf Dein super Posting. Das ist so viel Text, dass muss ich mal in Ruhe angehen wenn ich nöte Muse dafür habe. Darum kann ich auch noch gar nicht einschätzen ob ich ein entsprechendes Tool benötige. Sollte das eine echte Hilfe sein, eine Hilfe die ich auch benötige, hätte ich natürlich Interesse an einer entsprechenden Unterstützung. Ja, auch gegen Gebühr.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Abwicklung Bull Put Spread #2665

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo Rueganer,

    nun zunächst passiert wohl erst mal nichts. Denn im Normalfall gibt es keinen Grund für die Gegenpartei vor der Fälligkeit auszuüben. Für den der eine Long-Position hält gibt es ja immer die bezahlte Optionsprämie zu verlieren. Darum ist es wenn noch Laufzeit übrig ist wirtschaftlich sinnvoller die Option wieder zu verkaufen, statt auszuüben und damit den Zeitwert zu vaporisieren.

    Und mit einem 5.000er Konto kannst Du natürlich auch 100 Apple-Aktien kaufen. Du brauchst ja nur 25 Prozent Cash. Aber das ist natürlich reine Theorie, das Underlying kann ja auch deutlich teurer sei bei einem engen Spread. Ich traue mich auf jeden Fall nicht Short-Positionen einfach verfallen zu lassen.

    Ich bin sehr gespannt was Captrader Dir antwortet.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Abwicklung Bull Put Spread #2663

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo Rueganer,

    eine sehr spannende Frage die mich, ebenfalls Neuling, natürlich genauso umtreibt. Das wird insbesondere bei zwei Szenarien wichtig. Erstens wenn das Underlying so teuer ist das man für so große Summen Aktien eingebucht bekommt, dass das die Margin eigentlich nicht leisten kann. Zum Anderen wenn die Optionen kurz vor dem Verfall stehen und man somit in Gefahr ist seine Gegenposition zu verlieren.

    Ich habe ja schon vor zwei Wochen hier die Frage gestellt, wie so eine Ausübung eigentlich abläuft. Leider war hier wohl keiner in Lage oder Willens mir diese Frage auch zu beantworten. Somit tappe ich leider weiter im Dunklen.

    Folgendes ist jetzt mal zunächst Spekulation, das gilt es noch zu verzifizieren.

    Also was mir etwas Sorge macht ist der Margin-Bedarf. Wenn ich zu viel Cash für eine eingebuchte Aktien-Position brauche riskiere ich einen Margin-Call. Die erste Frage ist, wie intelligent ist die Margin-Berechnung? Diese bildet bei Optionen ja quasi das tatsächliche Risiko ab. Haben die ihren Job richtig gemacht, würde die Margin-Anforderung auch hier aus der Kombination long Aktien und long Put entstehen. Nachdem der long Put bei Ausübung nur 500 Dollar weniger Wert wäre, wie die Aktien, bleibt die Margin-Anforderung gleich. Man hat also kein Problem.

    Deine zweite Frage kann ich Dir denke ich beantworten: Ja!

    Optionen sind nicht irgendein spekulatives Finanzprodukt, das am Schluss den Gewinn oder den Verlust quasi auszahlt (bei Optionsscheinen scheint ja fast nur mit Geld abgewickelt zu werden). Es sind Verträge über die Übergabe oder Übernahme von Aktienpaketen. Entsprechend musst Du Dich denke ich dann schon um die Ausübung des Vertrages kümmern, wenn Du das möchtest. Die Sicherung soll Dich ja nicht gegen das “darum kümmern”, sondern den finanziellen Verlust sichern. :-)

    Was noch das Thema short Optionen verfallen lassen betrifft, bin ich schnell dazu übergegangen alle short Optionen generell vor dem Verfall glatt zu stellen. Das Risiko hier in letzter Minute irgend eine blöde Überraschung zu erleben ist mir einfach zu groß.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Die richtige Strategie zur Marktsituation #2612

    Opti
    Teilnehmer

    Na ich dachte Du meinst den Aktien-Ticker NG. ;-)

    Ich handle ausschliesslich Aktien-Optionen. Fällt für mich also aus.

    Hmm…aber solche selbst eingezeichneten Trendlinien bieten mir viel zu viel Interpretationsspielraum. Dazu bin ich auch viel zu wenig Charttechniker. Der Kurs ist unter dem 21ger SMA auf daily und weekly Basis. Das ist für mich ein klarer Abwärtstrend. Und würdest Du Deine Linien konsequent einzeichnen, müsste die letzte Linie die noch fehlt auch schon nach unten zeigen, oder?

    Ich habe besonders durch die Gewinne im September eines in aller Deutlichkeit verstanden. Traden des Tradens willen ist Blödsinn. Aufgesetzt werden Trades die ein positives Ergebnis erwarten lassen. Paßt das nicht, lass ichs lieber. Es mach keinen Sinn aufgrund von Ungeduld mir das Ergebnis zu versauen.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Die richtige Strategie zur Marktsituation #2608

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo Josef,

    NG doch viel zu billig. Ich habe mir die Option-Chain jetzt nicht angesehen, aber da kann man doch nichts verdienen, oder? Nachdem ich aus Risiko-Gesichtspunkten nur noch Spreads handle, interessieren mich Aktien unter 70-80 Dollar gar nicht mehr. Besser ist irgendwas über 100 Dollar, da beginnt die Sache an Spaß zu machen.

    Cost habe ich mir Gestern auch angesehen. Die hatte ich auch auf dem Radar wegen eines Earning-Trades, war mir dann aber zu riskant und wäre auch tatsächlich schief gegangen. Komisch finde ich, dass Du hier noch einen Aufwärstrend siehst. Wie misst Du den Trend? Ich sehe hier weekly und daily einen Abwärtstrend und somit war die als mögliches Underlying leider raus.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Die richtige Strategie zur Marktsituation #2607

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo traugottsimon,

    das Thema dieser Diskussion ist “Die richtige Strategie zur Marktsituation“. Ich glaube dazu passt Deine Frage einfach nicht. Erstelle doch bitte im passenden Forum einen neuen Thread mit Deiner Frage. Damit erhöht sich die Chance das Du Antwort bekommst und dass jemand Anderes später einmal zum gleichen Thema ggf. die Antwort gleich findet. Danke!

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Die richtige Strategie zur Marktsituation #2601

    Opti
    Teilnehmer

    Nun die Rally scheint zunächst gestoppt. Die ersten Indikatoren der Tagesroutine haben auf rot gedreht. Noch fühlt es sich so an als hätten die Märkte nicht mal Schnupfen, maximal läuft ein klein bischen die Nase. Die Euphorie scheint ungebrochen und die kleine Korrektur zur eine Bestätigung für den Aufwärtstrend. Lediglich der Dow Jones Transport Index, als Frühindikator, läuft seit Tagen nach unten.

    Mal sehen ob wir im Oktober noch genug Unruhe im Markt und entsprechend höhere IV bekommen, damit sich mal wieder ein paar Trading-Gelegenheiten bieten.

    Ich habe im Moment mangels Gelegenheit nur noch einen einzigen Bull Put Spread offen. Meine Margin-Auslastung ist entsprechend gering. Allerdings habe ich mich mich nach weitere Strategien umgesehen die auch bei der aktuellen Marktlage funktionieren können, bzw. denen die Marktlage im großen und ganzen sogar egal sind. Da habe ich die ersten Test-Trades aufgesetzt und bin gespannt wie die funktionieren.

    Meinen Calendar-Spread musste ich leider letzte Woche erst Rollen und dann schliessen. Dabei habe ich einen ärgerlich hohen Verlust realisiert, der mir mein bisher sowieso schwaches Ergebnis noch weiter versaut. Hätte der Markt nur einen Tag früher gedreht, wär das wohl noch gut ausgegangen.
    Auch wenn ich im Moment sehr unsicher bin ob Calendar Spreads was für mich sind (eine grausig pflegeintensive Strategie, wenn man die nach Jens handelt) werde ich das sicher weiter versuchen und wenns nur für die Erfahrung ist. ;-)

    Gruß
    Opti

    als Antwort auf: Vergangene Earnings-Gaps #2599

    Opti
    Teilnehmer

    Ich habe am Wochende mit der Kurs DVD von Christian Schwarzkopf zum Thema Earings-Trading begonnen. Spannend ist, dass der sagt mal solle auf keinen Fall versuchen hier irgendwas mit prozentualen Gaps zu reissen. Ich hatte genau wie Du Chri, eigentlich genau diesen Ansatz.
    Der baut komplett auf Standard-Abweichungen und hat sich da ein erstaunlich komplexes System zusammengebastelt mit dem er versucht das Risiko vor dem Trade abzuschätzen.

    Das ganze Thema ist viel zu komplex um das hier auch nur im Ansatz zu erklären. Jetzt mal abgesehen davon, dass ich mich da noch ganz schön reinarbeiten muss damit ich das wirklich verstehe.

    Eine Aussage fand ich aber super interessant. Er ist der Meinung die Marktpreise, bzw. IV geben die Risiken bereits wieder. Die Market-Maker könnten das Risiko im Grunde sogar besser abschätzen als man selber, weil die erstens mehr Erfahrung haben und zum anderen viel besser informiert sind. Darum sagt er, kann man den Prozentwert der frühere Gaps nicht einfach als Basis für die Risikoabschätzung verwenden. Die Lange könnte dieses Mal eine ganz andere sein.
    Der Ansatz ist also den Trade auf Grundlage der von dem Market-Makern erwarteten Bewegung aufzusetzen. Ob der Trade das Risiko wert ist, versucht er dadurch raus zu finden in dem er prüft wie oft und stark der Markt beim entsprechenden Underlying in der Vergangenheiten bei der Vorhersage der Bewegung daneben gelegen ist. Da ergeben sich scheinbar wirklich signifikante Unterschiede.

    Ich hoffe ich kann mich da noch grundsätzlich einarbeiten, bevor die Earning-Season so richtig los geht. Finde das super interessant. Ich bin da gerade voll angefixt. :-)

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Morgenroutine Rabe #2583

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo mOCo,

    da schlagen zur Zeit zwei Herzen in meiner Brust.

    Zum einen nervt mich, dass ich im Moment kaum eine Trade aufgesetzt bekomme, weil die Regeln von Jens da einfach keinen großen Interpretationsspielraum lassen. Dieses Unätigkeit bedeutet das kein Geld rein kommt und statt das Geschäft hochfahren zu können, trocknet es eher aus. Auf der anderen Seite verstehe ich woher die Regeln kommen und weiß das sie sinnvoll sind.
    Jens spricht ja sehr viel über Money- und Risikomanagement und das ist auch gut so. Man hat als Stillhalter einfach ein extremes Missverhältnis zwischen den möglich Einnahmen und den möglichen Verlusten. Und es bringt einfach nichts wenn man mit aller Gewalt Trades aufsetzt, mit denen man ein paar Dollas einnimmt und einem das ganze Ding dann wenn der Markt dreht so um die Ohren fliegt, dass man gleich um Monate zurückgeworfen wird und somit alles um sonst war. Genau so eine Situation will ich unter allen Umständen vermeiden und habe einen starken Fokus aufs Risikomanagement.

    Alles was Jens zu seiner Routine sagt klingt zumindest plausibel. Er vertritt die Meinung das man durchaus erkennen kann, wenn der Markt sich in einer kritischen Situation befindet. Er zeigt das auch an einer ganzen Reihe historischer Beispiele und gibt einem viel Input wie die Signale zu werten sind. Trotzdem muss man hier wohl einfach Erfahrung sammeln und solche Verwerfungen auch mal wirklich live miterlebt haben.

    Was ich einfach lernen und verinnerlichen muss ist, in solchen Zeiten auch mal die Füße eher still zu halten und auf die guten Chancen zu warten. Die Routine hilft einen einfach die Märkte und deren aktuelle Situation besser zu verstehen.

    Was die Bepreisung dieser Seminare betrifft kann ich Deinen Schmerz gut nachvollziehen. Mit einem kleinen Konto muss man solche Beträge erst mal wieder erwirtschaften. Ich finde es echt überraschend, dass es wohl eine ganze Reihe von Leuten gibt die die gleichen Seminare auch mehrfach besuchen. Ich war da auch lange hin und hergerissen ob sich das wirklich rentiert.
    Ich muss aber zugeben, ohne zumindest die kleine Konten DVD hätte ich wohl nicht den rechten Einstieg in den Options-Handel gefunden. Ich habe diese sehr konkreten Handlungsanweisungen wirklich benötigt um starten zu können.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Ausübungsprozess #2580

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    man eine Frage an die die bereits ausgeübt wurden und bei IB sind. Ich sehe hier gerade bei Spreads gewisse Risiken und wüsste deshalb ganz gerne wie das Ganze in der Praxis abläuft.

    Zunächst ist also die Frage wie läuft das ab, wenn mein Kontrahent auf der anderen Seite auf dem Knopf drückt? Erfolgt dann sofort die Ein- oder Ausbuchung der Papiere und im Gegenzug die Aus- oder Einbuchung des Geldes? Und ist das möglich bis zur letzten Sekunde der Optionsgültigkeit?

    Ich fürchte hier folgendes Szenario. Es mag bei der ein oder anderen Strategie Sinn machen eine Options einfach verfallen zu lassen. Sollte die Option im Geld sein, darf man wohl mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit damit rechnen auch ausgeübt zu werden. Jetzt kann die Sache z.B. bei einem Earning-Trade manchmal recht knapp aus gehen und aufgrund des hohen Gammas sind die Bewegungen kurz vor dem Ende entsprechend schnell.

    Man stelle sich also vor kurz vor Verfall übt nun jemand meine Short-Position aus. Eigentlich kein Problem, denn ich bin ja über die Long-Position theoretisch im Risiko begrenzt. Dazu müsste ich nun allerdings meine Options ebenfalls ausüben. Allerdings was ist, wenn ich dazu keine Gelegenheit mehr habe? Dann ist meine Sicherheit verfallen und mein Risiko wieder dramatisch angestiegen.

    Aus diesem Grund habe ich mich bisher so gut wie nie getraut Short-Positionen einfach verfallen zu lassen. Auch wenn das bei meinem kleinen Konto aufgrund der Gebührensituation einige Male schon sinnvoll gewesen wäre.

    Kann hier Jemand aus Erfahrung berichten wie das Ganze genau abläuft? Und hat jemand eine Einschätzung wie groß die Gefahr ist auf den letzten Drücker ausgeübt zu werden, ohne noch reagieren zu können?

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Die richtige Strategie zur Marktsituation #2579

    Opti
    Teilnehmer

    Hi Sky,

    ich würde für so ein Thema das schon arg Off-Topic ist und vermutlich für viele anderen Anfänger durchaus relevant, besser ein extra Thread eröffnen. Damit ist die Diskussion dazu später für die Anderen besser auffindbar.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Kauf-/Verkaufsprovision #2574

    Opti
    Teilnehmer

    Kleiner Tipp noch (mir bringt das nix, weil ich bei einem der besagten Reseller bin), man kann in der TWS im Smart-Routing einstellen, dass die Orders bevorzugt an die Börsen mit geringeren Gebühren geschickt werden. Ob man da seine Gebühren signifikant senken kann, bin ich mir aber nicht sicher. Die von denen ich diesen Tipp habe, meinten es wäre nicht der große Unterschied. Problem, vermutlich versuchend die Börsen mit wenig Handel damit Kunden anzuziehen. Das senkt aber die Chance das man zum Wunschpreis den Zuschlag bekommt und landet halt doch wieder bei den teureren aber liquideren Handelsplätzen.

    Bye
    Opti

    als Antwort auf: Morgenroutine Rabe #2573

    Opti
    Teilnehmer

    Hallo mOCo,

    nachdem das ja unter Anderem Jens’ Geschäft ist Wissen zu verkaufen gibt es das meines Wissens nirgends kostenlos. Es fällt auch auf, das man die Tabelle in den öffentlichen Videos nie richtig sieht. Und aus dem gleichen Grund nehme ich auch Abstand davon das einfach zu weiter zu geben. Da dürfte ein Urheberrecht drauf liegen.

    Kurz erläutern um was es geht, kann ich aber schon. Ich eigentlich auch kein Hexenwerk. Jens’ Morgenroutine ist quasi ein Marktscan. Man trägt einfach eine Reihe von Kennzahlen in eine Liste ein. Zum Einen ist man dadurch gezwungen sich die Märkte wirklich jeden Tag anzusehen. Zum Anderen hat Jens gewisse Marken festgelegt die als Indikator für die Marktstimmung und Erwartung genutzt werden. Er färbt dann händisch die Felder rot oder grün. Deshalb sagt er z.B. immer mal wieder alles grün, oder es gibt immer mehr rote Felder.

    In der Marogenroutine erfasst man zuerst die Volatilitäten (VIX und andere Märkte), schaut sich den Fear & Creed Indikator an, schaut ob der Kurs einer Reihe von Indizies über oder unter dem 21er SMA liegt. Dann wird noch etwas auf der Verhältnis von Put und Call verkäufen geachtet und zuletzten das Up und Down Volumen und das Verhältnis von neuen Hochs und Tiefs von einigen Aktien-Märkten.

    Insgesamt bekommt man also ein Bild vom Markt des Vortags. Das soll einem helfen zu verstehen, wo man ist und wo es vermutlich hin geht, bzw. nicht. Jens spricht immer mal wieder davon das man ein gewisses Bauchgefühl für den Markt gewinnt. Und Jens behauptet und zeigt das im Seminar anhand mehrere Beispiele, dass man dramatische Markverwerfungen vorher bereits erkennen kann.

    Ob das nun das Ei des Columbus ist, wage ich noch nicht zu beurteilen. Anfangs hat man das Ganze eher verrückt gemacht, als dass es mir geholfen hätte. Das Problem ist die Interpretation der ganzen Geschichte. Mit der Erfahrung beginnt man dann aber schon gewisse Muster zu erkennen. Also auch wenn ich kein Fan von “Bauchgefühl” bin, weil ich nackte Zahlen und klare Fakten bevorzuge, ein wenig weiß ich schon was Jens damit meint.

    Bye
    Opti

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 37)