Warum Dividenden?

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Dir!

Heute möchte ich einmal darüber sprechen warum ich mich für Dividenden als passive Einkommensquelle entschieden habe. Ich hätte ja genauso ein Buch schreiben können, oder ein Unternehmen gründen. Kommt ja vielleicht auch alles noch ;) Aber fürs Erste habe ich mich aufgrund der unten stehenden Überlegungen für einen Einkommensstrom  aus Dividenden entschieden.

Warum kein Buch schreiben?

Ich habe schon einmal überlegt, ob ich wirklich beginne ein Buch zu schreiben, und damit ein passives Einkommen an Tantiemen zu generieren. Allerdings ergaben sich da für mich schon die ersten Probleme. Erstens wusste ich nicht worüber ich schreiben möchte. Ich kann ja nicht einfach beginnen, über irgendetwas zu schreiben. Es sollte ja ein Thema sein, wobei ich mich schon ein wenig besser auskenne. Also würde hier schon einmal nur etwas über Sport oder Ernährung in Frage kommen. Mittlerweile gibt es aber zu diesem Thema schon zu viele Werke. Das Ergebnis müsste mindestens grandios sein, um hier wirklich konkurrenzfähig zu sein. Mit meinem heutigen Wissen könnte ich vielleicht sogar schon darüber schreiben, wie die untere Mittelschicht ihre Finanzen besser in den Griff bekommt. Die Arbeit die ein Autor in so ein Vorhaben steckt, darf man allerdings nicht unterschätzen. Für mich war die Entscheidung klar, dass ich in jungen Jahren noch nicht soviel Zeit investieren möchte.

Start-Up gründen?

Die Überlegung ein eigenes Unternehmen zu gründen ist in meinem Kopf auf schon das ein oder andere Mal aufgekommen. Ein paar Ideen hatte ich auch schon gehabt, aber bei der Umsetzung hapert es ein bisschen :). Die Kosten sind auch nicht zu vernachlässigen. Woher nehme ich das Startkapital? Wer garantiert mir, dass ich es nicht in den Sand setze? Nur weil ich von einem Produkt überzeugt bin, heißt dass nicht, dass es viele andere Leute gibt, die genauso denken. Würde ich wirklich durch Crowdfunding oder Ähnliches einen Batzen Geld als Startkapital bekommen, wäre der Erfolgsdruck sehr groß glaube ich. Warum also ein eigenes Unternehmen gründen, wenn ich genauso Teilhaber von großen Unternehmen sein kann. Diese Firmen haben bereits bewiesen, dass sie Produkte anbieten, die von Milliarden Menschen täglich genutzt werden. Bei der Gründung eines Unternehmens kann man anfangs außerdem sowieso nicht von passivem Einkommen sprechen. Hier ist auch ein großer Arbeitsaufwand nötig, um erfolgreich zu werden.

Warum also Dividenden?

Ich habe mich zwar etwas weiterbilden müssen, um zu wissen, welche Unternehmen es wert sind, eine Investition einzugehen. Doch es lohnt sich auf jeden Fall, und ich habe dieses “Selbststudium” nicht als Arbeit empfunden, da es mich seit meiner ersten Dividendenzahlung immer mehr interessiert. Ich habe es selbst in der Hand wieviel ich verdiene. Alles was ich tun muss, ist eine gute Recherche über potentielle Zukäufe. Durch diverse Kennzahlen reichen ein paar Blicke auf die Homepage der Aktiengesellschaften.  Diese Unternehmen sind verpflichtet, jedes Quartal einen Bericht zu veröffentlichen. Ich sehe also ob weiterhin Geld verdient wird oder nicht. Diesen Check muss ich nur 4 Mal im Jahr durchführen. Du siehst, das managen meines Dividenden-Portfolios ist alles andere als zeitintensiv. Das ist eben das großartige am Investieren in Dividendenaktien. Es ist wirklich passives Einkommen. Meine Arbeitszeit ist nicht mehr erforderlich. Geld fließt, ob ich arbeite oder nicht. Mit jedem Tag den ich aufstehe, weiß ich, dass ich wieder ein paar Euro von diesen Firmen bekommen habe.

Ein weiterer Vorteil dieser Investitionen: Sie sind sozusagen inflationsgeschützt. Wenn du deine Recherche gut genug machst, und nur Unternehmensanteile von Firmen kaufst, die seit Jahren oder Jahrzehnten die Dividende steigern, hast du ein inflationsgeschütztes passives Einkommen generiert. Warum können diese Global Player dies tun? Weil sie die Inflation einfach in den Preis hineinrechnen. Die Preise werden erhöht, und die Konsumenten können nichts dagegen tun. Ich glaube nicht, dass es viele Menschen gibt, die ihr Lieblingsgetränk nicht mehr trinken, weil es 5 Cent teurer geworden ist. Sie werden eventuell fluchen und sagen, dass schon wieder alles teurer geworden ist. Aber im Endeffekt kaufen sie das Produkt genauso oft wie noch ein Jahr zuvor.

Eines Tages wird mein Dividenden-Depot so groß sein, dass meine Einnahmen meine Ausgaben übersteigen, und dann bin ich finanziell frei. In der Zwischenzeit probiere ich einiges aus, um vielleicht schneller diese Freiheit zu erlangen. Meinen Plan dazu wird es bald in einem extra Beitrag geben.

Was habe ich für mich selbst schon erreicht?

Abschließend möchte ich noch etwas loswerden. Eines steht für mich fest: Seit ich weiß, dass ich eine zweite Einkommensquelle erschlossen habe, die noch dazu nicht einmal meinen Arbeitsaufwand benötigt, fühle ich mich viel freier. In der Arbeit bin ich viel entspannter, weil ich weiß, dass mir nichts passieren kann. Ich muss mich nicht mit dem Gedanken beschäftigen, was passieren wird, falls ich meinen Job los werde. Ich bin jetzt schon in der Situation dass ich mir praktisch aussuchen könnte, was ich arbeiten möchte. Ich bin nicht mehr auf ein hohes Gehalt angewiesen, und könnte tatsächlich ein Hobby zum Beruf machen. Natürlich werde ich die nächsten paar Jahre noch ackern, um soviel wie möglich zu verdienen, da ich in naher Zukunft ja auch mit meiner Freundin ein Haus bauen/kaufen möchte. Aber sobald dies bezahlt ist, werde ich es mir gut gehen lassen. Der Grundstein meiner finanziellen Freiheit ist bereits gelegt.

Danke fürs Vorbeikommen. Würde mich auf ein Kommentar freuen

mfGChri