Was ist dein Warum?

Im Artikel heute möchte ich auf das “Warum” eingehen. Was meine ich damit? Um etwas in seinem Leben erreichen zu können, muss man die so genannte “Extrameile” gehen. Ich gehe diese Extrameile seit einigen Jahren. Bis jetzt hat es sich sehr gut ausgezahlt würde ich sagen. Niemand aber nimmt einen erheblichen Mehraufwand auf sich, wenn man nicht weiß wofür man es tut. Da kommt das Warum ins Spiel. Ich arbeite sehr viel mehr als es viele Menschen vielleicht für möglich halten.

Es gibt einige, die mir die Rente mit 30 nicht zutrauen oder sogar nicht einmal gönnen. Wenn sie aber sehen könnten, wie viele Stunden, Tage, Wochen und Jahre in dieses Projekt fließen, würden sie vielleicht anders denken. Auch würden sie vermutlich niemals mit mir tauschen wollen. Alles ist möglich, wenn man hart genug daran arbeitet. Warum arbeite ich nach einem harten Arbeitstag zu Hause nochmal 3-4 Stunden weiter jeden Tag? Warum tue ich mir das an, wenn ich mich täglich am Abend vor den Fernseher setzen könnte, wie jeder normale Mensch. Weil es das für mich wert ist.

Was ist mein Warum?

Für mich hat das ganze viel mit der Erfüllung eines Lebenstraumes zu tun. Ich habe eine genaue Vorstellung davon, wie ich mein Leben verbringen möchte. Ein gewöhnlicher Job hat in dieser Vorstellung nichts verloren. Dabei bin ich aber nicht faul. Jeder der mich wirklich kennt, weiß das auch. An einem gewöhnlichen Job stört mich aber, dass meine wertvolle Lebenszeit 1:1 in Geld umgewandelt wird.

 

Klingt etwas komisch, da ich jetzt viel mehr arbeite als ein gewöhnlicher Angestellter, aber ich habe auch genug Freizeit. Ich kann sie mir nehmen wann ich möchte. Ich kann in den Urlaub fahren wann ich möchte, mit wem ich möchte, und solange ich möchte.

 

Für mich macht es einfach viel mehr Sinn leistungsbezogen bezahlt zu werden. Ich habe den großen Traum ein paar Jahre richtig Gas zu geben, um dann mein Leben 100 Prozent selbstbestimmt zu verbringen. Ich bin in der Lage viel zu leisten, also bin ich auch in der Lage viel zu verdienen. Mein Lebenstraum hat viel mit Reisen zu tun. Ich möchte mir die ganze Welt ansehen, und bei den schönsten Plätzen so lange bleiben, wie ich es für richtig halte. Auch möchte ich meine Freunde und Familie einladen mit mir mit zu kommen.

 

Das ist der nächste Punkt meines Zieles. Da es für mich möglich ist viel zu verdienen, möchte ich meiner kompletten Familie ein noch besseres Leben ermöglichen. Einige Familienmitglieder hatten es bisher leider nicht so leicht, diesen Personen würde ich deshalb gerne dauerhaft unter die Arme greifen.

 

Wir könnten uns alle mit dem zufrieden geben, was wir haben, mit dem langweiligen 40 Stunden Job, der uns kaum Geld einbringt. Mit dem Wochenende, welches doch wieder viel zu kurz ist. Von Rechnung zu Rechnung und von Wochenende zu Wochenende leben, um nach 40 Jahren Arbeit die lang ersehnte Rente zu genießen steht eigentlich nicht auf meinem Plan. Ich habe genug Beispiele in meinem Umfeld, wo man drüber nachdenkt, ob man sich überhaupt auf die Rente einstellen sollte. Dabei meine ich aber nicht, dass die Rente nicht reicht (Nein, sie wird trotzdem nicht reichen), sondern dass man es bis zur Rente vielleicht gar nicht schafft.

 

Wenn ich mir den letzten Absatz so durchlese, hört es sich an als ob ich immer mehr haben möchte. Das stimmt aber nicht. Wenn ein gewisser Lebensstandard ohne Job möglich wird, werde ich mich damit zufrieden geben, und nur mehr daran arbeiten diesen Standard aufrecht zu erhalten, und die passiven Einkommensströme weiter auszubauen. Schön wäre es auch, wenn ich dann einigen Freunden mit “Jobs” unter die Arme greifen könnte. Es wäre doch schön, wenn man mit den engsten Freunden ein Business aufzieht, ohne aber auf die Erträge des Unternehmens angewiesen zu sein. Natürlich sollte der Cashflow positiv sein, aber grundsätzlich gefällt mir einfach der Gedanke mit Freunden an etwas zu arbeiten, etwas zu erschaffen.

 

Ein weiteres “Warum” für mich ist es irgendwann ein Grundstück kaufen zu können, und mir mein kleines Traumhaus drauf zu bauen. Ich bin gerade erst mit der Wohnung fertig, aber es ist wie ich schon vorher gedacht habe. Es ist schwer für mich in einer Wohnung zu leben, da ich aus einem großen Haus komme. Es ist einfach ein komplett anderes Lebensgefühl. Die Wohnung selbst ist super geworden, aber ich komme mit einigen Nachbarn einfach nicht klar. Möglicherweise liegt es einfach daran, dass ich meine Ruhe haben möchte. Auch möchte ich niemand fragen oder warnen müssen, falls ich mal eine Party zu Hause plane und so weiter.  Aber das kommt schon alles mit der Zeit. Aus diesem Grund habe ich die Wohnung ja gekauft. Wenn es mich überkommt vermiete ich sie einfach weiter, und gut ist es. :)

 

Was ist dein Warum?

Ich habe einfach den Traum mein eigener Chef zu sein, und gleichzeitig mein Umfeld dadurch stark unterstützen zu können. Jetzt bist du an der Reihe. Überlege dir was dein Warum ist. Warum möchtest du etwas erreichen? Für wen oder was versuchst du Erfolge zu erzielen. Mir ist klar, dass es in erster Linie für dich sein wird. Aber sobald man einen gewissen Standard ohne Job erreicht hat, ist man plötzlich in der Lage seine Zeit für weitaus größere Aufgaben zu planen.

 

Wenn du dein “Warum” kennst, wirst du komplett anders an die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen ran gehen. Man schöpft auf einmal Energie daraus, wenn man weiß, wofür man etwas tut. Zuletzt hatte ich eine super Konversation mit einem unserer Community-Mitglieder. Manuel hat mir erzählt, dass sein Kind ihn gebeten hat zu Hause zu bleiben und keinen Job mehr anzunehmen. Klar, dass Manuel jetzt alles daran setzen wird dieses Ziel zu erreichen, bzw hat er es schon teilweise erreicht. Meinen größten Respekt dafür!  Sollte ich einmal Kinder haben, könnte ich mir genau das gleiche Szenario vorstellen. Es ist wichtig für seine Kinder da sein zu können, wenn sie die Eltern brauchen.

 

Wie immer freue ich mich auf Kommentare zum aktuellen Beitrag. Die Whitelist für Kommentare steht auf meiner To-Do-Liste, damit ihr das Captcha nicht immer sehen müsst. Geht mir nämlich auch immer auf die Nerven.

mfG Chri

P.S.: Neues Blog-Design coming soon… :)

10 Kommentare
  1. Bergfahrten
    Bergfahrten sagte:

    Hallo Chri,
    das “Warum” bei mir ist im Fokus mal die Neugier. Ist es möglich ohne Lottogewinn oder Erbschaft die Finanzielle Unabhängigkeit leben zu können? Nette Nebenerscheinung ist dass man nicht 40 Stunden im Job hängt und zeitlich flexibel ist.
    Ich wünsche dir weiter viel Erfolg für deine Ziele und liebe Grüße
    Bergfahrten

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Bergfahrten,

      Ja, die Neugier kann natürlich auch ein gutes Warum sein. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher dass es möglich ist, da steht für mich persönlich außer Frage :)

      Danke, dir auch weiterhin viel Erfolg!

      mfG Chri

  2. Bautschi
    Bautschi sagte:

    Toller Bericht Chri!

    Das “Warum” ist essentiell.
    Oft sind es auch mehrere Gründe, die das “Warum” ausmachen.
    Ich habe drei Jahre lang überlegt, wie ich aus dem “Hamsterrad” rauskomme und habe es mittlerweile auch schon ganz gut geschafft.

    Ich habe in verschiedenen Unternehmen gearbeitet und immer wieder das gleiche erlebt – unfähige Vorgesetzte, Ellenbogenmentalität, Zeit absitzen, jeden Tag bis zur Pension zählen, Vetternwirtschaft… – das mag nicht überall so sein – bei mir war es aber meistens so.

    Das hat mich motiviert da rauszukommen und frei zu sein. Frei zu sein heißt auch: flexible Zeiteinteilung, Zeit für Familie, Kinder und Freunde, Urlaub wann ich will, sein eigener Chef sein – das sind jetzt die noch wichtigeren Gründe für mich!

    Ich bin aber schon immer die Extrameile gegangen – auch als Angestellter – d.h. ich habe sehr viel dafür getan frei zu werden/sein. Es braucht sehr viel Einsatz, Wille und eine starke Mentalität.

    Nur nicht aufgeben, nicht auf den “Normalbürger” hören, seinen eigenen Weg gehen, Rückschläge akzeptieren – dann kannst du es schaffen!

    PS: Danke für die Erwähnung in deinem Bericht Chri ;-) – da musste ich dann einfach einen Kommentar hinterlassen

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Bautschi,

      ” unfähige Vorgesetzte, Ellenbogenmentalität, Zeit absitzen, jeden Tag bis zur Pension zählen, Vetternwirtschaft… – das mag nicht überall so sein – bei mir war es aber meistens so.”

      Bei mir ist es auch eher so leider. Noch hinzu kommt, dass hier der reinste Kindergarten herrscht. Menschen, die eigentlich intelligent sein sollten führen sich auf, wie Kleinkinder, wenn irgendetwas nicht nach ihren Vorstellungen gemacht wird…

      Das sind auch Gründe warum ich mein eigener Chef sein möchte.

      Keine Angst, aufgegeben wird nicht. :)
      Danke für deinen Kommentar!

      mfG Chri

  3. ChristianH
    ChristianH sagte:

    „Finanzielle Unabhängigkeit“ ist auch ne Defintionssache😉
    Eigentlich bin ich nicht so der Freund dieses Begriffs.
    Für mich ist diese zB schon erreicht, wenn ich nur noch „halbtags“ bzw max. 20h/Woche fest irgendwo sein muss und mein Vermögen trotzdem weiter wächst.

    Halbtagsregelungen gibt es ja viele. 2/3 Tage Woche, eine Woche arbeiten, eine Woche zu Hause usw…

    Heißt für mich, mehr Freizeit, Zeit für Familie, Freunde und Hobbys.

    Gleichzeitig ist auch noch eine Art Absicherung vorhanden wie die Krankenkasse, Pflege, Rente und Arbeitslosenversicherung….nimmt auch noch einen gewissen „Druck“.

    Aber egal wie man sie definiert, jede Minute mehr für seine Familie und sich selber ist unbezahlbar❗️

    Kann mich hier nur Manuel/Bautschi anschließen, nicht auf den Ottonormalbürger hören…..machen❗️

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Christian,

      Ja, da hast du natürlich recht mit der Definitionssache.
      Von daher würde ich nach deiner Definition bereits finanziell unabhängig sein.

      Das mit dem Druck stimmt auch. Bei mir muss da auch noch bisschen mehr herein kommen, dass ich sagen kann: Ich lebe jetzt von meinem “Nebeneinkommen”, und alles ist abgesichert..

      Danke fürs Kommentieren!

      mfG Chri

  4. Ingo von Mission-Cashflow
    Ingo von Mission-Cashflow sagte:

    Schöner Beitrag!

    Bei mir ist das Warum in erster Instanz vom Willen nach einem selbstbestimmten Leben geprägt. Ich möchte so viele Optionen im Leben haben, wie ich nur bekommen kann. Diese Art von Freiheit steht über allem.

    Dann aber kommen schon konkrete Gedanken, wie zum Beispiel das auch von dir angesprochene Reisen und die Welt erkunden. Gern verbunden mit ortsunabhängigem Arbeiten. Aber halt nicht 40+ Stunden, so dass man das Ganze auch geniessen kann. Arbeit wird eh immer dabei sein, ohne wäre das Leben nicht komplett.

    Halt nur nach meinen Regeln. Und nicht nach deren oder den Regeln des Geldes.

    Ich sehe für mich eine realistische Chance, diesen Punkt in spätestens 5 Jahren zu erreichen, sollte sich meine Einkommenssituation nicht schlagartig negativ ändern. Somit noch rechtzeitig vor meinem 50. Geburtstag. Für manche erscheint das spät, aber für mich fühlt sich das genau richtig an.

    Mal schauen, was ich von dieser Freiheit schon in die nächsten 5 Jahre packen kann. Meine dreimonatige Auszeit in Südostasien zum Anfang des Jahres haben mich ganz schön ungeduldig gemacht ;) …

    CU Ingo.

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Ingo,

      Danke Dir! Ortsunabhängig arbeiten sehe ich auch als riesengroßen Vorteil an!
      Es gibt kein zu spät in meinen Augen. Hauptsache du fühlst dich wohl, der Rest ist nebensächlich.

      3 Monate in Südostasien. Beneidenswert. :) Bei mir waren es heuer nur 3 Wochen, aber jede Sekunde davon wieder einmal genossen. :)

      mfG Chri

  5. Thorsten
    Thorsten sagte:

    Kann nur zustimmen…die Frage nach dem Warum ist das Wichtige!

    Ich bin sogar so weit gegangen, dass Finanzielle Freiheit für mich eben nur eine Art Mittel zum Zweck sein sollte und sich jeder seinen Traum vorstellen sollte, was man damit anfangen will / wie das aussieht:

    //thorstenhartmann.de/warum-deine-traeume-dein-antrieb-sein-sollten/

    Wenn man das hat, dann kann man sich mit dem wie beschäftigen, also Selbständigkeit, nur Kapitalerträge,… Weniger oder mehr Konsum und Luxus,…

    Viele Grüße
    Thorsten

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Thorsten,

      Wichtiger Beitrag deinerseits! Danke!

      Ich denke die wenigsten gehen diesen Schritt nur des Geldes wegen. Zumindest kann ich mir das nicht vorstellen.
      Geld ist auch nur ein Mittel zum Zweck, wie du sagst. :)

      Danke fürs kommentieren!

      mfG Chri

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