Wie ich zum Optionshandel gekommen bin – Teil 2

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil meiner Artikelserie über meine Geschichte, wie ich zum Optionshandel gekommen bin. Ich wurde höflich gefragt ob ich meine Laufbahn veröffentlichen würde. Hiermit komme ich dieser Bitte nach. Im ersten Teil meiner Artikelserie habe ich ganz von vorne begonnen, als ich die Schule mehr oder weniger erfolgreich beendet habe. Um zu wissen worum es hier geht, solltest du den ersten Beitrag gelesen haben. Hier geht es nun weiter mit meinem ersten richtigen Job auf Vollzeit-Basis:

“Suche dir eine sichere Arbeit und baue dir etwas auf!”

Gut, ich habe also getan, was von mir seit Jahren verlangt wurde. Ich habe einen Job gefunden, wo ich gutes Geld verdienen kann. Meine Eltern und Großeltern waren denke ich erleichtert, dass ich nicht als Arbeitsloser ende. Einziges Problem bei der ganzen Sache: So ganz happy machte mich die Aussicht auf 40 oder gar 50 Jahre Angestellten-Verhältnis nicht. Ich wollte nicht enden wie der Großteil aller deutschsprachigen Angestellten, die nur von Wochenende zu Wochenende lebte.

Egal wo man hingeht, überall beschweren sich die Leute, dass schon wieder Montag ist, und dass sie lieber etwas anderes tun würden als arbeiten. Das war für mich keine Option und Grund genug mich nach Alternativen um zu sehen. Glücklicherweise bin ich in einer Zeit aufgewachsen, wo das Internet jedem so gut wie gratis zur Verfügung steht. Eine Wissensdatenbank die ich niemals zu Ende lesen kann. Ich habe es trotzdem versucht ;) .

Ich suchte nach Menschen, die vielleicht einen Ansatz verwenden, welcher dieses Leben als Angestellter erträglicher macht. Durch Ausprobieren vieler Suchanfragen bei Google bin ich dann auf eine Phrase gestoßen, die mich eventuell in die richtige Richtung lenken könnte.

Google-Suchfeld: “Passives Einkommen erzeugen”

Mein Vater hat mir einmal erzählt, dass er damals auch nach möglichen passiven Einkommensquellen suchte, aber leider nie wirklich fündig geworden ist. Ich hatte aber bald einige gute Antworten bekommen. Diese Antworten zeigten Strategien welche zuerst wohl einiges an Arbeit erforderten, dann aber irgendwann gutes Geld ohne weiteres Zutun verdienen würden. Angefangen beim Schreiben eines Buches, über die Vermietung von Wohnraum bis hin zu abenteuerlichen Lizenzgebühren war alles dabei. Ich bin beim Investieren in Dividenden-Aktien fündig geworden. Dies war mein Start in mein passives Einkommen.

Der Grund dafür war relativ einfach: Ich verdiente bereits Geld durch meine Vollzeit-Anstellung und konnte sofort damit beginnen es für mich arbeiten zu lassen. Einzige Hürde: Die Wahl des Online-Brokers. Ich habe mich damals Wochen und Monate mit der Wahl des richtigen Brokers beschäftigt. Natürlich hatte ich keine Ahnung worauf ich achten muss, also musste ich mir zuerst lernen, worauf es dabei ankommt.

Für mich war klar: Ich wollte keine Depotgebühr zahlen, die Transaktionskosten sollten nicht zu hoch sein, es sollten viele Märkte angeboten werden, damit ich auch alle Aktien kaufen kann, die ich mir irgendwann einbilde und die Einlagensicherung sollte auch passen. Ich wusste noch nicht, welche Zukunft mich genau an der Börse erwarten würde, also war auch wichtig, so viele Finanzinstrumente wie möglich handeln zu können, wenn ich es denn wollen würde.

Das Durchforsten von sehr vielen Online-Brokern hat mich auch schon etwas müde gemacht. Am Ende hat mich das Angebot von Banxbroker am ehestens angesprochen. Ich handle nun seit Anfang 2014 über diesen Broker und bin noch immer sehr zufrieden. Hier kannst du übrigens das gratis Infopaket anfordern oder direkt ein Depot eröffnen.

Die erste Dividende: Ein Erlebnis

Durch die Suchergebnisse auf Google habe ich mir später auch einige Bücher zum Thema Dividenden gekauft. Ein paar davon hab ich dir auf meiner Buch-Empfehlungsseite hinterlegt. Des öfteren hab ich gelesen, dass es Sinn macht eher defensive Dividenden-Titel zu kaufen. Aktiengesellschaften, die jeder täglich braucht, Stichwort “Nahrungsmittel-Konzerne”.

Meine ersten Aktien die ich jemals gekauft habe, waren ein paar Stück von Nestle, dem Schweizer Nahrungsmittel-Giganten. Mittlerweile hab ich sie wieder verkauft, aber das ist eine andere Geschichte. Ich musste 2 Monate warten, bis ich die erste Dividende bekam, aber als sie endlich auf meinem Depot angekommen ist, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Mein erarbeitetest Geld hatte für mich weiteres Geld verdient.

Für mich war das der Startschuss für alles weitere, was ich mir bis jetzt aufgebaut habe. Wenn es möglich war, so einfach weiteres Geld zu verdienen, musste ich nur mehr Mittel und Wege finden, wie ich das Ganze etwas beschleunige. Klar Dividenden sind cool, aber es bräuchte einen zu großen Batzen Geld um davon wirklich leben zu können. Geld, welches ich nicht so einfach schnell verdienen konnte.

Die Zeit der Überstunden

2014 war für meinen Arbeitgeber ein Rekord-Jahr. Wir hatten noch nie so viele Aufträge wie in diesem Jahr. Dies machte sich natürlich auch in unserer Arbeitszeit bemerkbar. Für mich passte das gerade gut damit zusammen, dass ich meine passive Einkommensquelle entdeckt habe. Ich bin keinen einzigen Tag nach Hause gegangen ohne mindestens eine Überstunde zu machen. Meist waren es sogar mehr. Im diesem Jahr gab es auch nicht viele Samstage die ich nicht zur Hälfte in der Firma verbracht habe. Dies war eine Win-Win-Situation. Aufträge waren genug da um 7 Tage die Woche, 24 Stunden lang zu arbeiten. Für mich bedeutete das ein gutes zusätzliches Einkommen von mehreren hundert Euro pro Monat.

Jeden einzelnen Cent den ich zusätzlich verdiente, habe ich in weitere Dividenden-Aktien gesteckt. Mein Depot ist so jeden Monat schön angestiegen. Durch diesen Umstand wurden die Gewinnauszahlungen der Unternehmen an mich natürlich auch immer größer.

Mein durchschnittliches Netto-Dividenden-Einkommen pro Monat machte dann irgendetwas zwischen 30 und 50 Euro aus. Für einen Anfänger wie ich es damals war, bedeutete das viel Geld. Im Vergleich zu meinen heutigen Einnahmen ist das natürlich schon fast vernachlässigbar. Dennoch: Ohne diese Zeit hätte ich es nie so weit geschafft!

Mein Depot habe ich Anfang 2014 mit der Mindesteinlage von 3000 Euro begonnen. Bereits ein Jahr später konnte ich durch meine wahnsinnig vielen Überstunden auf einen Depotwert von ungefähr 15 Tausend Euro blicken. Das bedeutet, dass ich jeden Monat über tausend Euro auf die Seite gelegt und damit Dividenden-Aktien gekauft habe.

 

 

Weiter geht es im dritten Teil meiner Artikelserie. Kommentare sind gerne gesehen. Falls Dir der Beitrag nicht gefallen hat, kannst du es mir auch schreiben. Ich bin für alles offen.

mfG Chri

32 Kommentare
  1. Stalflare
    Stalflare sagte:

    Ciao Chris,

    Very interesting story, love it to bits! I might steal the idea and write my own path to dividend investing :) Still very interesting, waiting for chapter 3!
    ciao ciao
    Stal

    • Chri
      Chri sagte:

      Ciao Stal,

      thank you very much! yeah, i want to hear your story too!

      thanks for stopping by!

  2. Ex-Studentin
    Ex-Studentin sagte:

    Ich bin ein wenig verwirrt: Hast du als Konstrukteur eine Ausbildung gemacht? Ist für mich im ersten Teil nicht ersichtlich.

    Das mit den Überstunden kenn ich. Gut auf dem Konto, auf Dauer unbefriedigend.

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Jenny,

      Ich habe mein Abitur auf der Höheren Technischen Lehranstalt absolviert. Zweig: Maschinenbau/Automatisierungstechnik. Das berechtigt mich zu vielen Jobs in der Technikbranche.

      mfG Chri

      • Ex-Studentin
        Ex-Studentin sagte:

        Das hätte ich nicht gedacht.. Ich kenne es eigentlich so, dass man mit Technischem Abi höchstens besser einen Studienplatz oder eine Ausbildung findet. Höchstens als Aushilfe mit Mindestlohn kommt man unter. Aber in Österreich versteckt sich wohl eine schulische Ausbildung dahinter.

        • Chri
          Chri sagte:

          In Österreich hast du nach der Matura (Bei euch Abitur) in einer HTL einen fertigen Beruf.
          In anderen Schulen ist es auch so, dass man später noch studieren muss um einen Beruf zu erlangen.

    • Mahtchello
      Mahtchello sagte:

      Meist eher schlecht auf dem Konto. Zumindest in D, ich weiß nicht wie es sich im Ösi Land verhält.
      Zumindest ich hab mir später liebe die Freizeit genommen, durch die Progression ist vieles ansonsten zu Herrn Schäuble gegangen, aber nicht auf mein Konto.

  3. Ferhat
    Ferhat sagte:

    Hey,

    Ich finde deine Geschichte motivierend. Also, dass du jeden Monat über 1000€ Investieren konntest. Das mit den Überstunden kenne ich.

    Aber was ich mich immer frage: wie macht ihr das eigentlich mit dem Urlaub? immerhin frisst sowas schon enorm viel Geld. Macht ihr überhaupt Urlaub? Immer nur im Inland oder auch mal an den Strand im Ausland?

    Das schlägt immer massiv zu Buche bei den jährlichen Ausgaben….

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Ferhat,

      Bist anscheinend noch nicht lange genug hier zum mitlesen ;) Erst jetzt war ich ein paar Tage auf Fuerteventura, 2016 war ich 3 Wochen lang in Hawaii und 2 Wochen in Kuba. Vor allem Hawaii hat mit 5000 Euro pro Person richtig Geld gekostet.

      2015 ein langer Trip nach Island und einer nach Thailand.. Kleine Urlaube im Inland gehen immer wieder mal am Wochenende. Man muss sich eben entscheiden was einem wichtiger ist. Entweder immer neues Handy, und neue Kleidung oder dergleichen oder schöne Urlaube. Ich kaufe mir sonst eben nicht wirklich etwas. Aber im Urlaub schau ich nicht aufs Geld.

      Danke fürs vorbeikommen! :)

      mfG Chri

      • Ferhat
        Ferhat sagte:

        Hi,

        An deinen Fuerteventura Urlaub erinnere ich mich! :D

        Okay, das scheint echt von Blogger von Blogger unterschiedlich zu sein. Ich hab den Eindruck bekommen, dass einige gar nicht mehr in den Urlaub gehen oder möglichst günstig um die Ecke Urlaub machen und lieber auch dieses Geld sparen…

        Aber wie so häufig können Gefühl und Wirklichkeit auseinandergehen… :)

        Alles Gute,

        Ferhat

        • Chri
          Chri sagte:

          Ja, das ist wirklich von Person zu Person unterschiedlich.
          Reisen ist eines meiner größten Hobbies, das versuche ich mir nicht durch sparsame Gedanken kaputt zu machen :)

          mfG Chri

  4. Dominik
    Dominik sagte:

    Bei mir waren es zwei Entwicklungen.
    – ich habe schon vorher ein Aktiendepot aufgebaut. Ich hatte immer Limitorders aufgegeben unterhalb des Marktpreises. Hab mich dann immer geärgert, dass ich nur so ungefähr zwei mal pro Jahr Neuzugänge im Depot hatte
    – ich war frustriert, dass meine Sparrate lange zwar konstant war, aber nicht richtig anwuchs / Anwachsen konnte. Also habe ich nach Möglichkeiten gesucht, mein Einkommen zu steigern. Nebenjob / Buch / Trainertätigkeit waren u.a. als Gedanken vorhanden. Und dann gab es noch so einen Typen aus der finanzblogszene, der mit Optionen handelte und damit scheinbar ganz gute Ergebnisse erzielte 😀.

    Also habe ich meinen Urlaub Mitte letzten Jahres dafür genutzt, unzählige Videos auf youtube und alle Artikel dieses Blogs durchzuackern, Notizen und Schaubilder anzufertigen. Ich hatte mir als Hürde vor dem Livetrading gesetzt, dass ich meinen Eltern (an die 70) und meiner Freundin das Prinzip des Optionshandels erklären können muss (und sie das auch verstehen müssen) bevor ich selbst tatsächlich starte.

    Im November bin ich also mit der Grundkapitalisierung gestartet (3000€), habe nochmal 3000€ eingezahlt und in dieser Zeit vor Steuern 1700$ an Prämien eingenommen.

    Bei meinem Post denke ich vor allem an die exstudentin und Alexander, die sich ja auch schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken tragen, anzufangen (ich lese alle eure Kommentare und Blogs😀) aber einfach nicht in die Gänge kommen.

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Dominik,

      “Und dann gab es noch so einen Typen aus der finanzblogszene, der mit Optionen handelte und damit scheinbar ganz gute Ergebnisse erzielte” – haha, sehr cool!

      Wer ist dieser Typ? Stell ihn mir mal vor, würde mich gerne mit dem austauschen mal ;)

      So gefällt mir das ganz gut! Nicht lange gefackelt, stattdessen die Zügel in die Hand genommen und volle Fahrt! Leute wie dich sollte es mehr geben! Sehr gut gemacht! Vielleicht ergibt sich mal ein Projekt, dass wir gemeinsam starten können.

      Danke fürs kommentieren!

      mfG Chri

    • Ex-Studentin
      Ex-Studentin sagte:

      Huhu Dominik,

      ja, ich komme wirklich nicht in die Gänge. Mich hat der Artikel von Rico (erfolgreich sparen) damals sehr abgeschreckt, als er die Hälfte seines Vermögens (und das seiner Frau) verloren hat. Ich warte aktuell auf die nächste Krise (wobei man da wohl lange warten kann) und würde gerne mal sehen, welche Strategien dort Bestand haben. Aber wenn ich unverhofft mal mehr Zeit habe, würde ich gerne mit kleineren Summen und Optionen spielen.

      • Chri
        Chri sagte:

        Jenny, du hast ja immer die Möglichkeit in einem Demo-Account Strategien auszuprobieren. Fang doch mal damit an. Somit muss du kein richtiges Geld riskieren und kannst immer sicherer werden!

        Ich habe auch noch immer ein Demo-Konto, wo ich immer wieder mal Kleinigkeiten ausprobiere.

        mfG Chri

      • Cor
        Cor sagte:

        Hallo!

        Ich möchte mich der Antwort von Chri anschließen. Gute Planung vorab, und ein sicheres Gefühl bei der tatsächlichen Umsetzung. Das ist es, was man mitunter braucht.

        Den Blog-Artikel von Rico über seinen Verlust hab ich auch schon gesehen. Eindrucksvoll. Man wundert sich, was alles passieren kann. Und ganz klar, diese Story hat enormes Abschreckungspotenzial. Erkennt man das nicht, hat man sich nicht ernst genug auseinandergesetzt.

        Mein Tipp dazu ist, das Worst-Case-Szenario gleich von Anfang an mit einzuplanen. Rico hat damals die Reißleine gezogen. D.h. Verluste realisiert um so mittels Notbremse rauszukommen. Das kostet, und fühlt sich sicher gar nicht gut an. Alleine der Gedanke daran.

        Die Miteinplanung dessen könnte so aussehen:
        Beim Verkauf von Puts um die Prämie zu verdienen, geh dabei doch einfach davon aus, dass dir alle nackten Puts ins Geld laufen, du nichts unternimmst – keine Verluste realisierst – und dir am Ende sämtliche Aktien zum vollen Preis eingebucht werden. Das kostet, nämlich exakt pro Option den Strike x die Kontraktgröße. Im Gegenzug dazu sitzt du auf Aktienpaketen, die zu zum Zeitpunkt des Erhalts um einen Preis über dem aktuellen Marktwert erworben hast.

        Wenn du damit leben kannst, dann ist der Plan gut aufgestellt. Dich kann nichts überraschen, da alle möglichen bis fast unmöglichen Eventualitäten bereits vorher bekannt und eingeplant sind, inkl. deiner darauf folgenden Handlungen.

        Das ist zumindest psychologisch wertvoll. Und das ist wichtiger als man denkt.

        • Chri
          Chri sagte:

          Hallo Cor,

          Du beschreibt ziemlich genau den Vorgang, wie ich tatsächlich beinahe täglich handle. Einziger Unterschied ist, dass ich auf Margin handle, das heißt ich habe im Wort Case Szenario viele Aktien auf Kredit im Depot. Ich muss nur darauf achten, dass ich keinen Margin Call riskieren. Die Zinsen auf den Kredit sind im Vergleich zur Jahresperformance verschwinded gering, somit sollte das kein Problem darstellen. Den Betrag hab ich mit einer Ladung Covered Calls locker wieder drin.

          Danke für deinen Kommentar! :)

          mfG Chri

        • Robert
          Robert sagte:

          Genau so sehe ich es auch Cro.
          Wenn man Optionen auf Aktien verkauft, die man sowieso gerne hätte und keine Margin in Anspruch nimmt, ist Stillhalter sein nicht mit mehr Risiko verbunden als die Aktien selbst im Depot zu haben.
          Ich versuche gerade, meinem Vater das Stillhalten zu erklären. Er hat viele der Dividenden-Aristokraten im Depot liegen und könnte durch covered Calls die Gewinne seines Depots leicht steigern, ohne mehr Risiko einzugehen. Allerdings will er so wenig Arbeit wie möglich haben, deshalb muss ich ihm noch näher erklären wie wenig Aufwand dahinter steckt, wenn man Optionen verkauft die eine lange Laufzeit haben.

          VG,
          Robert

          • PowWow
            PowWow sagte:

            Hey Robert, würde er denn damit klar kommen, dass die Aktien im Zweifelsfalls auch verkauft werden (hoffentlich über seinem Einstandspreis)? Viele Dividendenanhänger hängen ja schon sehr an ihren Aktien.

            • Robert
              Robert sagte:

              Das ist natürlich die alles entscheidende Frage :) Ich habe es ihm jedenfalls erklärt dass er die Aktien dann auch verkaufen muss wenn er ausgeübt wird. Ich habe ihm das Buch vom P.Putz gegeben damit er sich in das Thema einlesen kann.

              Denke mit dem Verkauf über Einstandspreis sollte kein Problem sein, die meisten Titel hält er schon sehr lange und stockt hin und wieder etwas auf wenn es Korrekturen gab. Mit fast allen Positionen ist er gut im Plus.

        • Mahtchello
          Mahtchello sagte:

          Fairerweise muss man dazu sagen, dass wenn man Short Puts fährt und in Zweifelsfall auch eingebucht bekommen möchte. Man schon über einiges an Mitteln verfügen muss, gerade wenn es nicht die einzige bleiben soll.

          Wer die Mittel hat, dem lege ich da allerdings auch nahe, Käufe über Optionen zu generieren.

  5. Patrick
    Patrick sagte:

    Hab deinen Blog durch Tims entdeckt. Echt guter content! Bist du aus Wien?

    Hätte gleích mal eine Frage an dich:
    Derzeit investieren ich in Aktien und P2P. Ich würde mich gerne über Optionen informieren, du hast einige Bücher in deiner Liste dazu, mit welchem sollte ich anfangen?

    Gruß Patrick

      • Patrick Andre
        Patrick Andre sagte:

        Danke ist im Einkaufswagen :) Gibt es eigentlich eine Tabelle mit deinen aktuellen Aktienwerten?

        • Chri
          Chri sagte:

          Ich hatte eine Tabelle, aber diese hab ich rausgenommen, weil ich sie nicht so oft aktualisieren wollte. In den nächsten Monaten gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass mein Depot automatisch hier am Blog veröffentlicht wird, auch mit den Trades und alles rund herum. Ich plane aber dafür eine kleine monatlichen Gebühr zu nehmen.
          mfG Chri

          • Patrick
            Patrick sagte:

            Super Idee mit dem Membershipberreich.
            Hab noch ne Frage :)
            In deinem Blog hast einmal geschrieben dass du Cola verkaufen musstest, da es in Euro gekauft wurde.
            Ich habe fast alle amerikanischen Aktien in EUR. Kann ich da jetzt nicht mit Optionen handeln :(?
            Alles verkaufen und neukaufen würde unmengen an Steuern und Gebühren kosten.

            • Chri
              Chri sagte:

              Hallo Patrick,

              Leider sehe ich keine Möglichkeit Optionen auf Aktien in EUR zu handeln, da in der Ordermaske für die Optionen das Kürzel für die Aktien in EUR nicht angenommen wird, beziehungsweise springt das sofort auf das Kürzel für die Aktie in Dollar um =(

              Aber frage lieber nochmal beim Support, sicher bin ich mir nicht.

              mfG Chri

  6. denkfabrik
    denkfabrik sagte:

    Hey,

    unsere Geschichten ähneln sich ein bisschen. Das Internet durchforstet, eine neue Perspektive gesehen, Wissen aufgebaut und dann umgesetzt. Das Dividendengefühl ist der Wahnsinn. Als ob man jedes mal wieder seinen Führerschein gerade bestanden hat. Das spornt dan auch zum Arbeiten an. Wuerdest du sagen, diese erste extrinsische Motivation ist zu Intrinsischen geworden?

    Lg
    Johannes

    • Chri
      Chri sagte:

      Hallo Johannes,

      Der Vergleich mit der Führerscheinprüfung gefällt mir sehr gut! Ja, ich würde schon sagen, dass die extrinsische Motivation zur intrinsischen geworden ist.
      Es ist eben so, dass aus einer Not heraus etwas entstanden ist, dass ich mittlerweile nicht mehr missen möchte, und gerne tue. also ja, auf jeden Fall! Wie ist das bei dir?

      mfG Chri

      • denkfabrik
        denkfabrik sagte:

        Das ist bei mir genauso. Es war zuerst ein äußerer Einfluss der mich fasziniert hat und dann zu einer Art Lebenseinstellung geworden ist. Warum? Es gibt viele Antworten dafür. Eine einfache aber so ziemlich Allgemeingültige ist wohl: Weil es Sinn macht. Es gibt natürlich ideologisch anders geprägte Menschen – ohne Wertung – die das bestreiten (und es ist auch oft nachvollziehbar), aber wir leben in einer Welt, in der man mit Geld zu mehr Geld kommen kann, was auch legitim ist. Warum also nicht das System nutzen?

        • Chri
          Chri sagte:

          Seh ich genauso. Wenn ich nicht gegen das System ankomme, warum dann nicht auf der Seite des Systems sein, und Geld für sich arbeiten lassen.

          mfG Chri

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